telc Deutsch B1

Modellprüfung 25

Deutsch im Beruf

Eigenständig erstelltes Übungsmaterial im Stil des telc-B1-Prüfungsformats.

Testformat

Leseverstehen20 Aufgaben
Sprachbausteine20 Aufgaben
Hörverstehen20 Aufgaben
Schreiben/SprechenBrief + mündliche Prüfung

Leseverstehen

Teil 1 - Globalverstehen

Lesen Sie die Überschriften a-j und die Texte 1-5. Finden Sie für jeden Text die passende Überschrift. Sie können jede Überschrift nur einmal benutzen.

1

Die Firma bietet einen Lernabend zu Deutsch am Arbeitsplatz an. Mitarbeitende können typische Gespräche mit Kundinnen und Kunden üben. Am Eingang hängt zusätzlich ein Aushang zu Arbeitsplatz mit Raum, Telefonnummer und letzter Einlasszeit. Wer beim Thema Berufssprache verhindert ist, soll bis 12 Uhr absagen, damit eine Person von der Warteliste nachrücken kann. Nach dem Treffen wird ein kurzes Protokoll zu Deutsch im Beruf an alle angemeldeten Haushalte geschickt. Darin stehen die beschlossenen Punkte, die nächste Rückmeldefrist und die Adresse für schriftliche Fragen zu Arbeitsplatz.

2

Viele Betriebe unterstützen Sprachkurse, weil gute Kommunikation Fehler vermeidet und Teams sicherer zusammenarbeiten. Die Termine zu Berufssprache laufen zunächst bis Ende Juni. Für den ersten Besuch reichen Name, Telefonnummer und eine kurze Beschreibung des Problems zu Arbeitsplatz. Wer einen festen Termin zu Berufssprache möchte, kann zwischen Nachmittag und frühem Abend wählen. Die Stadt sammelt außerdem Rückmeldungen, ob der Ort für Deutsch im Beruf mit Bus und Bahn gut erreichbar ist.

3

Ein Freund möchte bei der Arbeit besser Deutsch sprechen. Die Beschäftigten sammeln typische Sätze aus Meetings und Kundengesprächen. Danach werden kurze Dialoge für den eigenen Arbeitsplatz gespielt. Die Gruppe trifft sich wegen Berufssprache am Vorabend um 18 Uhr. Eine Person schreibt die Aufgabenliste zu Arbeitsplatz und schickt sie danach per Nachricht an alle. Falls jemand bei Deutsch im Beruf ausfällt, übernimmt eine Ersatzperson nur die wichtigste Aufgabe. Material, Schlüssel und Telefonnummern werden für Deutsch im Beruf getrennt notiert, damit am Tag selbst niemand suchen muss.

4

Im Informationsblatt zur Berufssprache steht: Der Kurs findet nach der Arbeit statt. Die Teilnahme wird vom Arbeitgeber bezahlt. Teilnehmende sollen Beispiele aus ihrem Arbeitsalltag mitbringen. Die Sprechzeit zu Berufssprache beginnt um 15 Uhr. Am Empfang werden höchstens drei Fragen pro Person zu Arbeitsplatz notiert, damit die Beratung pünktlich bleibt. Wer mehr Zeit braucht, bekommt eine Karte für einen längeren Termin. Die Karte muss innerhalb einer Woche telefonisch bestätigt werden, sonst wird der Platz im Bereich Deutsch im Beruf weitergegeben.

5

Berufssprache ist mehr als Grammatik. Es geht um höfliche Fragen, klare Rückmeldungen und passende Wörter für konkrete Situationen. Im letzten Monat gab es zu Berufssprache einen vollen Abendtermin und eine zusätzliche Sprechstunde am Freitag. Die Stadt prüft jetzt, ob dieser Termin dauerhaft bleiben kann. Besonders häufig kamen Fragen zu Kosten, Fristen und fehlenden Unterlagen bei Arbeitsplatz. Deshalb sollen die nächsten Aushänge zu Deutsch im Beruf mehr Beispiele und weniger allgemeine Hinweise enthalten.

Teil 2 - Detailverstehen

Ein neues Energiesparprojekt hilft Haushalten, Stromkosten zu senken. Beratende besuchen Wohnungen und geben einfache Tipps zu Heizung, Licht und Geräten. Umweltschutz beginnt oft mit kleinen Entscheidungen im Alltag. Viele Nachbarschaften verbinden praktische Aktionen mit Beratung und gemeinsamen Treffen. Bei der Energiesparberatung besuchen geschulte Personen die Wohnungen und schauen sich Licht, Heizung und Geräte an. Sie geben einfache Tipps, die sofort ausprobiert werden können. Wer eine Stromrechnung zeigt, erhält genauere Hinweise zum eigenen Verbrauch. Die Beratung dauert etwa 30 Minuten und ist kostenlos. Die Stadt verbindet das Angebot mit praktischen Aktionen im Stadtteil, damit Nachbarn nicht nur Informationen bekommen, sondern auch gemeinsam etwas tun. Bei der Energiesparberatung sieht die Fachkraft zuerst auf Stromrechnung, Heizverhalten und häufig genutzte Geräte. Danach werden zwei oder drei kleine Änderungen ausgewählt, die sofort möglich sind. Wer zur Miete wohnt, bekommt andere Tipps als ein Eigentümer mit eigener Heizung. Die Beratung verspricht keine feste Ersparnis, weil Verbrauch und Wohnung sehr unterschiedlich sind. Beim nächsten Stadtteiltreffen sollen Familien berichten, welche Hinweise wirklich geholfen haben. In der Energiesparberatung besucht eine Fachkraft eine Familie, die trotz sparsamer Geräte hohe Kosten hat. Beim Gespräch stellt sich heraus, dass die Heizung nachts sehr warm eingestellt bleibt und alte Fenster undicht sind. Die Familie soll nicht sofort neue Geräte kaufen, sondern zuerst Temperatur, Lüftungszeiten und Abschläge prüfen. Der Text erklärt, dass kleine Änderungen gemessen werden müssen, damit man später den Unterschied erkennt. Für Mietwohnungen gibt es außerdem Hinweise, wann die Hausverwaltung informiert werden sollte. Zum Schluss wird beschrieben, wie das Team Rückmeldungen zu Energiesparen sammelt. Die Teilnehmenden kreuzen nicht nur zufrieden oder unzufrieden an, sondern nennen eine konkrete Stelle, die unklar geblieben ist. Daraus entstehen neue Beispiele für Mülltrennung. Wenn dieselbe Frage mehrfach auftaucht, wird sie beim nächsten Termin direkt am Anfang erklärt. So bleibt das Angebot im Bereich Umwelt und Nachbarschaft nah an echten Problemen, kann später überprüft werden und wird nicht zu einem allgemeinen Vortrag.

6. Was sehen sich die Beratenden in der Wohnung an?

  1. a) Ausschließlich die Fenster von außen.
  2. b) Nur die letzte Mietzahlung.
  3. c) Licht, Heizung und Geräte.

7. Warum ist eine Stromrechnung hilfreich?

  1. a) Dann gibt es genauere Hinweise zum Verbrauch.
  2. b) Dann bekommt man automatisch Geld zurück.
  3. c) Dann muss man keine Beratung machen.

8. Wie lange dauert die Beratung ungefähr?

  1. a) Etwa 30 Minuten.
  2. b) Nur zwei Minuten.
  3. c) Einen ganzen Tag.

9. Was kostet die Beratung?

  1. a) Eine Monatsmiete.
  2. b) Nichts.
  3. c) Eine neue Heizung.

10. Womit verbindet die Stadt das Angebot?

  1. a) Mit einer schriftlichen Kontrolle der Wohnungen.
  2. b) Mit einem kostenpflichtigen Handwerkertermin.
  3. c) Mit praktischen Aktionen im Stadtteil.

Teil 3 - Selektives Verstehen

Lesen Sie die Situationen 11-20 und die Anzeigen A-L. Finden Sie für jede Situation die passende Anzeige. Wenn Sie zu einer Situation keine passende Anzeige finden, markieren Sie X.

11. Ihr Kind soll freitags an einem Bewegungskurs teilnehmen.

12. Sie möchten nach der Arbeit in einer ruhigen Gruppe spazieren gehen.

13. Ihr Team möchte lernen, wie man bei kleinen Verletzungen reagiert.

14. Sie suchen einen Kurs über Mietrecht und Hausordnung.

15. Sie möchten wissen, ob sich Ihre Medikamente gegenseitig beeinflussen.

16. Sie möchten Ihre Blutdruckwerte richtig messen und notieren.

17. Sie suchen einfache Rezepte und eine Einkaufsliste.

18. Sie möchten einen Arztbrief besser verstehen und Fragen für den Termin vorbereiten.

19. Sie suchen einen langsamen Sportkurs ohne Geräte.

20. Sie pflegen Ihre Mutter und brauchen Beratung zu Hilfsmitteln.

A

Rückenfit für Anfänger: Langsame Übungen ohne Geräte. Krankenkassenzuschuss nach regelmäßiger Teilnahme möglich. Kontakt: Frau Keller, Telefon 030 54 27 18, erreichbar von 9 bis 12 Uhr. Vor Beginn werden Namen auf einer Liste notiert. Eigene Getränke dürfen mitgebracht werden, aber Glasflaschen bleiben aus Sicherheitsgründen draußen.

B

Patientenberatung im Gesundheitszentrum: Arztbriefe verstehen, Fragen notieren und den nächsten Termin vorbereiten. Bitte bringen Sie eine Telefonnummer und, falls vorhanden, passende Unterlagen oder eigenes Material mit. Eine Begleitperson darf mitkommen, wenn Unterstützung beim Verstehen nötig ist. Für Kinderwagen gibt es Platz neben der Garderobe; Fluchtwege müssen frei bleiben.

C

Apotheken-Check: Medikamente vorbestellen, Einnahmeplan erklären lassen und Wechselwirkungen prüfen. Kosten: 3 Euro Materialgeld. Mit Sozialpass ist die Teilnahme kostenlos. Der letzte Einlass ist 30 Minuten vor Ende. Die letzte Rückmeldung erfolgt spätestens am Freitagmittag, damit niemand umsonst kommt.

D

Gesund kochen im Stadtteil: einfache Rezepte, Einkaufsliste und gemeinsames Essen. Materialkosten 4 Euro. Treffpunkt ist zehn Minuten vorher am Empfang neben der Cafeteria. Material wird am Anfang verteilt und am Ende wieder eingesammelt. Wer später kommt, wartet bis zur nächsten kurzen Pause vor dem Gruppenraum.

E

Kinderturnen Freitag: Bewegungsspiele für Kinder von 5 bis 7 Jahren. Eltern bleiben beim ersten Termin dabei. Für Gruppen ab fünf Personen gibt es am Donnerstag einen Zusatztermin. Barzahlung ist nur passend möglich. Die Telefonnummer muss bei der Anmeldung lesbar angegeben werden, sonst gibt es keine Bestätigung.

F

Pflegeberatung zu Hause: Antrag, Hilfsmittel und Entlastung für Angehörige. Terminvereinbarung nötig. Der Raum ist barrierearm erreichbar; Kinderwagen können im Flur stehen. Nach dem Termin wird der Raum für die nächste Gruppe vorbereitet. Für Rückfragen wird keine neue Anmeldung benötigt; die alte Bestätigung reicht aus.

G

Spaziergruppe nach Feierabend: 45 Minuten im Park, langsam und ohne Leistungsdruck. Treffpunkt am Brunnen. Bei Absage bitte bis 12 Uhr anrufen, damit der Platz weitergegeben wird. Kurzfristige Änderungen stehen auf dem Aushang im Erdgeschoss. Die Adresse steht auch im Schaukasten vor dem Haus und auf der Rückseite des Flyers.

H

Notfallkurs im Betrieb: stabile Seitenlage, Notruf und kleine Verletzungen. Für Teams ab sechs Personen. Die Beratung dauert pro Person etwa 20 Minuten. Lange Fälle bekommen einen Folgetermin. Für die Warteliste reicht eine Handynummer. Der Kursraum hat nur 16 Plätze und wird zehn Minuten vorher geöffnet.

I

Schlaf besser: Vortrag über Abendroutine, Bildschirmzeit und Stress. Keine medizinische Einzelberatung. E-Mails werden innerhalb von zwei Werktagen beantwortet; sensible Daten bitte erst vor Ort zeigen. Rückfragen sind am Freitag nur telefonisch möglich. Die Eingangstür öffnet automatisch bis 19 Uhr; danach klingeln Besucher am Seiteneingang.

J

Blutdruck-Messtag: Werte notieren, Messgerät erklären lassen und bei Bedarf Arzttermin empfehlen. Wer eine Übersetzung braucht, muss dies spätestens drei Tage vorher sagen. Der Eingang über den Hof ist ab 17 Uhr geschlossen. An der Infotheke liegt ein Lageplan bereit, auf dem der Raum markiert ist.

K

Museumsführung: Geschichte des Stadtteils in Bildern. Treffpunkt am Haupteingang. Vor Ort werden höchstens fünf Seiten kostenlos kopiert; weitere Kopien kosten 10 Cent. Die Bestätigung kommt am nächsten Werktag. Die Teilnahmebestätigung wird auf Wunsch ausgedruckt und nach dem Treffen unterschrieben.

L

Fotowettbewerb Natur: Bilder einsenden und kleine Preise gewinnen. Keine Gesundheitsberatung. Termin: Dienstag, 18 Uhr, Bürgerhaus Raum 2. Anmeldung bis Montag per E-Mail. Die Raumangabe hängt am Haupteingang. Bei Regen findet der Treffpunkt im Foyer statt; ein Schild hängt an der Tür.

Sprachbausteine

Teil 1 - Grammatik

Sehr geehrte Damen und Herren, ich interessiere mich für Deutsch im Beruf, (21) ich im Teammeeting oft unsicher bin. Können Sie mir mitteilen, (22) der Kurs auch Rollenspiele enthält? Ich kann nur abends teilnehmen, (23) ich tagsüber im Betrieb bin. Außerdem möchte ich wissen, (24) der Arbeitgeber die Kosten übernimmt. Ich danke Ihnen (25) Voraus. Ich arbeite (26) einem Jahr in der Firma. Ich möchte lernen, (27) ich klarer nachfragen kann. Bitte senden Sie mir die Kursdaten, (28) ich mit meinem Chef spreche. Die Anmeldung läuft schon, (29) melde ich mich sofort. Ich suche keinen allgemeinen Kurs, (30) Berufssprache.

21.

  1. a) obwohl
  2. b) sondern
  3. c) weil

22.

  1. a) als
  2. b) ob
  3. c) wenn

23.

  1. a) weil
  2. b) trotzdem
  3. c) seit

24.

  1. a) damit
  2. b) bevor
  3. c) ob

25.

  1. a) am
  2. b) im
  3. c) zum

26.

  1. a) seit
  2. b) trotzdem
  3. c) während

27.

  1. a) obwohl
  2. b) sondern
  3. c) damit

28.

  1. a) weil
  2. b) bevor
  3. c) als

29.

  1. a) deshalb
  2. b) wenn
  3. c) ob

30.

  1. a) seit
  2. b) damit
  3. c) sondern

Teil 2 - Lexik

Wählen Sie das passende Wort aus der Liste a-o.

31. Bitte bringen Sie Ihre ___ zum Thema Berufssprache vollständig mit.

32. Nach der Online-___ für "Deutsch im Beruf" bekommen Sie eine E-Mail.

33. Die ___ für das Angebot "Lernabend im Betrieb" ist für Personen mit wenig Einkommen niedriger.

34. Für die ___ am Kurs zum Thema Arbeitsplatz brauchen Sie keine Vorkenntnisse.

35. Der ___ für die Beratung "Berufssprache" wurde von Raum 12 in Raum 18 verlegt.

36. Sie erhalten eine schriftliche ___ zu Ihrem Anliegen per E-Mail.

37. Bei Fragen zum Thema Deutsch im Beruf können Sie eine persönliche ___ vereinbaren.

38. Der nächste freie ___ für eine Beratung zu Arbeitsplatz ist am Dienstag um 15 Uhr.

39. Eine ___ ist für Kursteilnehmende mit Nachweis zum Thema Berufssprache möglich.

40. Wir bitten um einen kurzen ___ bis Freitag, damit "Lernabend im Betrieb" geplant werden kann.

Hörverstehen

Audio-Datei: telc-b1-model-25.mp3

Teil 1 - Globalverstehen

1. Der Sprecher übt Nachfragen für Meetings.

+-

2. Die Sprecherin braucht Deutsch im Kundenkontakt.

+-

3. Die Rollenkarten passten zum Arbeitsalltag.

+-

4. Der Sprecher hält Notizen im Beruf für wichtig.

+-

5. Der Kurs findet für die Sprecherin zu einer passenden Zeit statt.

+-

Teil 2 - Detailverstehen

6. Herr Özdemir entwickelt Übungen für Gespräche am Arbeitsplatz.

+-

7. Der Kurs ersetzt einen kompletten allgemeinen Deutschkurs.

+-

8. Krankmeldungen und Übergaben werden geübt.

+-

9. Der Kurs findet nach Schichtende statt.

+-

10. Große Gruppen werden nach Tätigkeitsbereichen geteilt.

+-

11. Wörtliche Übersetzungen sind manchmal ein Problem.

+-

12. Der Arbeitgeber übernimmt die Kosten.

+-

13. Die Teilnahme ist Pflicht für alle Beschäftigten.

+-

14. Rollenspiele finden im Kursraum statt.

+-

15. Ein Modul für Telefongespräche ist geplant.

+-

Teil 3 - Selektives Verstehen

16. Der Kurs beginnt heute später.

+-

17. Eigene Beispiele sollen nicht mitgebracht werden.

+-

18. Die Gruppen treffen sich in verschiedenen Räumen.

+-

19. Die Arbeitsblätter sind online verfügbar.

+-

20. Die Anmeldung zum Telefonmodul startet nächste Woche.

+-

Schriftlicher Ausdruck

Sie fragen Ihre Firma nach einem Platz im Berufssprachkurs. Schreiben Sie höflich und bearbeiten Sie vier Punkte: Grund Ihres Schreibens, Ihre Situation, zwei konkrete Fragen, Bitte um Antwort.

Mündliche Prüfung

Teil 1 - Einander kennenlernen

Teil 2 - Über ein Thema sprechen

Sprechen Sie über Berufssprache: Erfahrungen, Vorteile, Nachteile, Beispiel.

Teil 3 - Gemeinsam etwas planen

Planen Sie gemeinsam: Lernabend im Betrieb. Sprechen Sie über Ort, Zeit, Aufgaben, Kosten und Einladung.

Lösungsschlüssel

1e
2f
3g
4h
5i
6c
7a
8a
9b
10c
11E
12G
13H
14X
15C
16J
17D
18B
19A
20F
21c
22b
23a
24c
25b
26a
27c
28b
29a
30c
31h
32i
33k
34m
35n
36l
37j
38g
39o
40a
Hören 1+
Hören 2-
Hören 3+
Hören 4-
Hören 5+
Hören 6+
Hören 7-
Hören 8+
Hören 9+
Hören 10+
Hören 11+
Hören 12+
Hören 13-
Hören 14+
Hören 15+
Hören 16+
Hören 17-
Hören 18+
Hören 19-
Hören 20+

Hörtexte für Audio-Generierung

Hörverstehen Teil 1, Aufgabe 1

Beschäftigte erzählen, warum sie Deutsch am Arbeitsplatz üben. Nummer 1. In Meetings verstehe ich viel, aber ich traue mich selten nachzufragen. Im Kurs üben wir genau solche Sätze. Für mich ist wichtig, dass man früh nachfragt und nicht wartet, bis aus einer kleinen Unsicherheit ein Streit entsteht. Wenn ich einen Termin, eine Frist oder eine Regel höre, schreibe ich sie sofort auf und lege den passenden Brief dazu. So kann ich später noch einmal prüfen, was wirklich vereinbart wurde.

Hörverstehen Teil 1, Aufgabe 2

Nummer 2. Mit Kundinnen spreche ich nur Englisch. Deutsche Wörter brauche ich bei der Arbeit nicht. Natürlich muss nicht jede Kleinigkeit besprochen werden. Ich finde aber gut, wenn Informationen so klar sind, dass man zu Hause in Ruhe entscheiden kann, ob man wirklich Hilfe braucht oder ob ein kurzer Blick in die Unterlagen genügt. Das spart Zeit und vermeidet unnötige Wege.

Hörverstehen Teil 1, Aufgabe 3

Nummer 3. Die Rollenkarten waren aus echten Situationen im Betrieb. Dadurch konnte ich die Sätze sofort benutzen. Gerade bei Zahlen, Formularen und Terminen hilft mir eine zweite Person, weil ich dann nichts übersehe. Danach kann ich die nächsten Schritte besser sortieren und muss nicht mehrfach wegen derselben Frage anrufen. Besonders Fristen markiere ich sofort im Kalender.

Hörverstehen Teil 1, Aufgabe 4

Nummer 4. Ich finde schriftliche Notizen unwichtig. Wenn etwas passiert, merkt es sich schon jemand. Nach einem guten Gespräch wissen alle Beteiligten genauer, worum es geht. Das spart Zeit, weil man nicht mehr nur Vermutungen austauscht, sondern eine konkrete Regel oder eine einfache Lösung vor sich hat. Danach kann man ruhiger miteinander sprechen.

Hörverstehen Teil 1, Aufgabe 5

Nummer 5. Gut war, dass der Kurs nach der Schicht stattfindet. Vorher könnte ich nie teilnehmen. Für einfache Informationen nutze ich gern das Internet. Wenn es aber um wichtige Unterlagen, Geld oder persönliche Daten geht, möchte ich die Sache lieber genau erklären und die Dokumente gemeinsam ansehen. Dann merke ich auch schneller, ob noch etwas fehlt.

Hörverstehen Teil 2

J.: Zum Schluss sprechen wir mit Herrn Özdemir über den Kurs Deutsch am Arbeitsplatz. Herr Özdemir, guten Tag. Herr Özdemir: Guten Tag. J.: Welche Aufgabe haben Sie dort genau? Herr Özdemir: Ich entwickle Übungen für typische Gespräche mit Kolleginnen, Vorgesetzten und Kundinnen. J.: Wie läuft der erste Kontakt normalerweise ab? Herr Özdemir: Zuerst hören wir genau zu und klären, ob es eine Frist oder einen besonders dringenden Punkt gibt. Danach sortieren wir die Informationen gemeinsam. Die Ratsuchenden sollen am Ende nicht nur eine Antwort bekommen, sondern verstehen, warum dieser Schritt sinnvoll ist. J.: Wie ist dieses Angebot entstanden? Herr Özdemir: Der Kurs entstand, weil Betriebe kurze, praktische Sprachübungen direkt nach der Arbeit wollten. J.: Was können Besucherinnen und Besucher konkret bekommen? Herr Özdemir: Wir üben Rückfragen, Krankmeldungen, Übergaben und kurze schriftliche Notizen. J.: Was sollten die Menschen vorbereiten, bevor sie kommen? Herr Özdemir: Hilfreich ist eine kleine Notiz mit den wichtigsten Fragen. Wer Briefe, Termine oder andere Unterlagen hat, bringt am besten Kopien mit. Dann können wir schneller erkennen, worum es geht, und niemand muss im Gespräch lange suchen. Wenn jemand nichts dabei hat, beginnen wir trotzdem mit einer kurzen Orientierung und erklären, welche Unterlagen beim nächsten Mal sinnvoll wären. J.: Gibt es auch Grenzen? Herr Özdemir: Der Kurs ersetzt keinen allgemeinen Deutschkurs. Grammatik wird nur erklärt, wenn sie für die Situation nötig ist. J.: Wer arbeitet bei Ihnen mit? Herr Özdemir: Sprachlehrkräfte und betriebliche Mentorinnen sammeln gemeinsam passende Beispiele. J.: Wann findet das Angebot statt? Herr Özdemir: Der Kurs findet einmal pro Woche nach Schichtende statt. J.: Was passiert, wenn sehr viele Menschen gleichzeitig kommen? Herr Özdemir: Wenn eine Gruppe zu groß wird, teilen wir sie nach Tätigkeitsbereichen auf. J.: Welche Fehler oder Missverständnisse erleben Sie häufig? Herr Özdemir: Viele übersetzen Sätze zu wörtlich. Wir suchen deshalb Formulierungen, die im Betrieb natürlicher klingen. J.: Warum sind solche Missverständnisse im Alltag ein Problem? Herr Özdemir: Oft reagieren Menschen zu spät, weil sie unsicher sind oder sich schämen, eine Frage zu stellen. Dann wird aus einem einfachen Hinweis schnell ein größeres Problem. Darum erklären wir lieber einmal mehr, was wirklich wichtig ist. J.: Woran merken Sie, dass die Beratung den Menschen wirklich geholfen hat? Herr Özdemir: Viele kommen später noch einmal kurz vorbei oder rufen an und sagen, dass sie den nächsten Schritt selbst erledigen konnten. Für uns ist das ein gutes Zeichen. Das Ziel ist nicht, alles für die Menschen zu machen, sondern ihnen Sicherheit für ähnliche Situationen zu geben. Deshalb geben wir am Ende oft eine kurze Liste mit den wichtigsten Punkten mit. J.: Wie wird das Angebot finanziert? Herr Özdemir: Der Arbeitgeber übernimmt die Kosten, die Teilnahme bleibt aber freiwillig. J.: Welche Rolle spielen digitale Angebote? Herr Özdemir: Arbeitsblätter liegen online, die Rollenspiele finden im Kursraum statt. J.: Was planen Sie für die nächste Zeit? Herr Özdemir: Geplant ist ein Zusatzmodul für Telefongespräche mit Kundinnen und Kunden. J.: Vielen Dank für das Gespräch. Herr Özdemir: Sehr gern. Ich freue mich, wenn die Informationen weitergegeben werden und mehr Menschen rechtzeitig nachfragen und vorbereitet zum Termin kommen.

Hörverstehen Teil 3, Aufgabe 16

Nummer 16. Der Kurs Deutsch am Arbeitsplatz beginnt heute 20 Minuten später, weil die Spätschicht länger dauert. Bitte planen Sie deshalb einige Minuten mehr ein und achten Sie auf die Schilder am Eingang. Wer unsicher ist, fragt am Empfang nach; dort liegt auch eine kurze schriftliche Information. Die Mitarbeitenden helfen besonders Personen, die zum ersten Mal kommen.

Hörverstehen Teil 3, Aufgabe 17

Nummer 17. Bitte bringen Sie keine Beispiele aus Ihrer Arbeit mit. Der Kurs nutzt ausschließlich erfundene Situationen. Bitte rufen Sie nicht noch einmal im Sekretariat an, wenn Sie bereits angemeldet sind. Das Team meldet sich bei Ihnen und nennt den neuen Termin, sobald die Liste geprüft wurde. Kontrollieren Sie bitte, ob Ihre Telefonnummer noch stimmt.

Hörverstehen Teil 3, Aufgabe 18

Nummer 18. Die Gruppe Lager trifft sich im Seminarraum, die Gruppe Verkauf im Pausenraum. Die Unterlagen sind vor allem für Personen gedacht, die sich zu Hause vorbereiten möchten. Bitte lassen Sie die übrigen Exemplare liegen, damit auch spätere Besucherinnen und Besucher noch Material bekommen. Zusätzliche Kopien können ab nächster Woche bestellt werden.

Hörverstehen Teil 3, Aufgabe 19

Nummer 19. Die Arbeitsblätter für Krankmeldung sind online noch nicht verfügbar. Sie werden im Kurs ausgeteilt. Die Änderung gilt nur für heute. Rechnen Sie mit einem kurzen Fußweg und informieren Sie Personen aus Ihrer Gruppe, falls diese die Durchsage nicht gehört haben. Wer schlecht zu Fuß ist, kann am Empfang Unterstützung bekommen.

Hörverstehen Teil 3, Aufgabe 20

Nummer 20. Für das Zusatzmodul Telefon können sich Beschäftigte ab nächster Woche anmelden. Die Anmeldung ist erst gültig, wenn Ihr Name auf der Liste steht. Bitte nennen Sie am Telefon auch eine Rückrufnummer, damit das Sekretariat Sie bei Änderungen erreichen kann. Kommen Sie am Termin bitte zehn Minuten früher.