Leseverstehen
Teil 1 - Globalverstehen
Lesen Sie die Überschriften a-j und die Texte 1-5. Finden Sie für jeden Text die passende Überschrift. Sie können jede Überschrift nur einmal benutzen.
- a Fahrradladen sucht Mechaniker
- b Busfahrer streiken am Montag
- c Parkhaus öffnet nachts länger
- d Reisebüro bietet Radtouren nach Italien
- e Schule sammelt alte Helme
- f Leihfahrräder nur begrenzt vorhanden
- g Neue Trainings nach Unfällen
- h Unsichere bleiben länger auf dem Übungsplatz
- i Bei starkem Regen wird verschoben
- j Regeln und Rücksicht machen Verkehr sicherer
1
Die Verkehrswacht bietet einen Fahrradkurs für Erwachsene an. Eigene Fahrräder können mitgebracht werden, Leihfahrräder sind begrenzt vorhanden. Am Eingang hängt zusätzlich ein Aushang zu Fahrradkurs mit Raum, Telefonnummer und letzter Einlasszeit. Wer beim Thema Verkehrsregeln verhindert ist, soll bis 12 Uhr absagen, damit eine Person von der Warteliste nachrücken kann. Nach dem Treffen wird ein kurzes Protokoll zu Mobilität und Verkehrssicherheit an alle angemeldeten Haushalte geschickt. Darin stehen die beschlossenen Punkte, die nächste Rückmeldefrist und die Adresse für schriftliche Fragen zu Fahrradkurs.
2
Nach mehreren Unfällen an Kreuzungen plant die Stadt neue Markierungen und zusätzliche Trainings für Radfahrende. Die Termine zu Verkehrsregeln laufen zunächst bis Ende Juni. Für den ersten Besuch reichen Name, Telefonnummer und eine kurze Beschreibung des Problems zu Fahrradkurs. Wer einen festen Termin zu Verkehrsregeln möchte, kann zwischen Nachmittag und frühem Abend wählen. Die Stadt sammelt außerdem Rückmeldungen, ob der Ort für Mobilität und Verkehrssicherheit mit Bus und Bahn gut erreichbar ist.
3
Eine Freundin möchte Fahrrad fahren lernen und hat Angst vor dem Verkehr. Die Radfahrenden üben erst auf dem Platz und wechseln später auf eine ruhige Straße. Wer unsicher ist, bleibt länger in der ersten Gruppe. Die Gruppe trifft sich wegen Verkehrsregeln am Vorabend um 18 Uhr. Eine Person schreibt die Aufgabenliste zu Fahrradkurs und schickt sie danach per Nachricht an alle. Falls jemand bei Mobilität und Verkehrssicherheit ausfällt, übernimmt eine Ersatzperson nur die wichtigste Aufgabe. Material, Schlüssel und Telefonnummern werden für Mobilität und Verkehrssicherheit getrennt notiert, damit am Tag selbst niemand suchen muss.
4
Im Informationsblatt zum Fahrradkurs steht: Helme werden empfohlen. Der Kurs findet auf einem Übungsplatz statt. Bei starkem Regen wird der Termin verschoben. Die Sprechzeit zu Verkehrsregeln beginnt um 15 Uhr. Am Empfang werden höchstens drei Fragen pro Person zu Fahrradkurs notiert, damit die Beratung pünktlich bleibt. Wer mehr Zeit braucht, bekommt eine Karte für einen längeren Termin. Die Karte muss innerhalb einer Woche telefonisch bestätigt werden, sonst wird der Platz im Bereich Mobilität und Verkehrssicherheit weitergegeben.
5
Sicherheit im Verkehr entsteht durch Regeln, Übung und Rücksicht. Besonders neue Verkehrsmittel brauchen klare Erklärungen. Im letzten Monat gab es zu Verkehrsregeln einen vollen Abendtermin und eine zusätzliche Sprechstunde am Freitag. Die Stadt prüft jetzt, ob dieser Termin dauerhaft bleiben kann. Besonders häufig kamen Fragen zu Kosten, Fristen und fehlenden Unterlagen bei Fahrradkurs. Deshalb sollen die nächsten Aushänge zu Mobilität und Verkehrssicherheit mehr Beispiele und weniger allgemeine Hinweise enthalten.
Teil 2 - Detailverstehen
Die Stadt verbessert ihre Online-Termine für Ämter. Viele Anträge können vorbereitet werden, bevor man ins Bürgerbüro geht. Für schwierige Fälle bleibt die persönliche Beratung bestehen. Formulare sind für viele Menschen eine Hürde. Klare Checklisten und persönliche Unterstützung sparen Zeit und verhindern fehlende Unterlagen. Die Stadt will lange Wartezeiten vermeiden. Deshalb können viele Anträge vor dem Besuch vorbereitet werden. Bei schwierigen Fällen helfen Formularlotsen, die Briefe lesen, fehlende Unterlagen markieren und bei Bedarf Kopien machen. Für die Beratung braucht man Ausweis und aktuelle Briefe. Die Hilfe erklärt Formulare, ersetzt aber keine Rechtsberatung. Wer eine Frist hat, soll den Brief möglichst früh zeigen. In der Formularhilfe sortieren die Mitarbeitenden die Briefe nach Datum und Dringlichkeit. Ein kurzer Bescheid mit Frist kommt vor einer allgemeinen Information ohne Termin. Wer ein Aktenzeichen hat, schreibt es oben auf die Kopie, damit Rückfragen schneller zugeordnet werden. Die Stelle hilft beim Verstehen und Formulieren, entscheidet aber nicht über den Antrag. Ratsuchende sollen deshalb selbst unterschreiben und die fertigen Unterlagen eigenständig abgeben. Ein Fall aus der Formularhilfe handelt von einem Mann, der drei Briefe in einem Umschlag mitbringt. Er glaubt, dass alle Briefe dieselbe Frist haben, weil sie vom gleichen Amt kommen. Beim Sortieren erkennt die Mitarbeiterin jedoch, dass nur ein Bescheid sofort beantwortet werden muss. Der Mann schreibt Datum und Aktenzeichen auf eine Kopie und legt die anderen Briefe in eine zweite Mappe. So kann er zuerst auf das dringende Schreiben reagieren und verliert nicht den Überblick. Am Ende steht ein kurzer Ausblick auf die nächsten Termine zu Versicherung. Wegen der vielen Nachfragen soll es im kommenden Monat eine zusätzliche Stunde geben, allerdings mit weniger Plätzen und genauerer Anmeldung. Personen mit Fragen zu Bürgerbüro sollen deshalb vorher anrufen und sagen, ob sie allein oder mit Begleitung kommen. Das Büro möchte im Bereich Ämter und Formulare lieber wenige gut vorbereitete Gespräche führen als viele unklare Anfragen gleichzeitig bearbeiten.
6. Was möchte die Stadt vermeiden?
- a) Lange Wartezeiten.
- b) Neue Beratungsangebote.
- c) Persönliche Termine überhaupt.
7. Was kann vor dem Besuch vorbereitet werden?
- a) Viele Anträge.
- b) Ein Sportprogramm.
- c) Nur das Mittagessen.
8. Wobei helfen Formularlotsen?
- a) Beim Entscheiden über den Antrag selbst.
- b) Beim Lesen von Briefen und Markieren fehlender Unterlagen.
- c) Beim Abgeben aller Originale im Büro.
9. Was braucht man für die Beratung?
- a) Sportschuhe und Handtuch.
- b) Nur eine Telefonnummer.
- c) Ausweis und aktuelle Briefe.
10. Was ersetzt die Formularhilfe nicht?
- a) Eine Terminliste.
- b) Eine Rechtsberatung.
- c) Eine Kopie.
Teil 3 - Selektives Verstehen
Lesen Sie die Situationen 11-20 und die Anzeigen A-L. Finden Sie für jede Situation die passende Anzeige. Wenn Sie zu einer Situation keine passende Anzeige finden, markieren Sie X.
11. Sie suchen Informationen zur Kita-Anmeldung und zu Gebühren.
12. Ihre Tochter möchte babysitten und dafür eine Bescheinigung bekommen.
13. Ihr Kind soll den Schulweg sicher üben.
14. Sie möchten Schulbriefe besser verstehen und kurze Antworten schreiben.
15. Sie suchen eine Beratung zu Online-Banking.
16. Sie möchten in den Ferien ein Programm für ein Kind von zehn Jahren buchen.
17. Sie können Kindern wöchentlich beim Lesen helfen.
18. Ihr Kind möchte mehrere Instrumente ausprobieren.
19. Sie haben den Elternabend sprachlich nicht ganz verstanden und möchten eine einfache Erklärung.
20. Ihr Kind braucht nachmittags einen ruhigen Ort für Hausaufgaben.
A
Elternabend kompakt: Lehrkräfte erklären Hausaufgaben, Ausflüge und Ganztag. Übersetzung in einfacher Sprache nach dem Termin. Termin: Dienstag, 18 Uhr, Bürgerhaus Raum 2. Anmeldung bis Montag per E-Mail. Die Bestätigung kommt am nächsten Werktag. Der Kursraum hat nur 16 Plätze und wird zehn Minuten vorher geöffnet.
B
Hausaufgabenclub: Montag bis Donnerstag, ruhiger Raum, feste Lernzeiten. Anmeldung im Sekretariat der Schule. Kontakt: Frau Keller, Telefon 030 54 27 18, erreichbar von 9 bis 12 Uhr. Die Raumangabe hängt am Haupteingang. Die Eingangstür öffnet automatisch bis 19 Uhr; danach klingeln Besucher am Seiteneingang.
C
Ferienpass Familienhaus: Sport, Basteln und Ausflüge für Kinder von 8 bis 12 Jahren. Ermäßigung möglich. Bitte bringen Sie eine Telefonnummer und, falls vorhanden, passende Unterlagen oder eigenes Material mit. Vor Beginn werden Namen auf einer Liste notiert. An der Infotheke liegt ein Lageplan bereit, auf dem der Raum markiert ist.
D
Kita-Sprechstunde: Vormerkung, Warteliste, Gebühren und Essensgeld. Geburtsurkunde bitte mitbringen. Kosten: 3 Euro Materialgeld. Mit Sozialpass ist die Teilnahme kostenlos. Eine Begleitperson darf mitkommen, wenn Unterstützung beim Verstehen nötig ist. Die Teilnahmebestätigung wird auf Wunsch ausgedruckt und nach dem Treffen unterschrieben.
E
Babysitterkurs: Erste Hilfe, Spielen, Verantwortung und Grenzen. Für Jugendliche ab 15 Jahren mit Bescheinigung. Treffpunkt ist zehn Minuten vorher am Empfang neben der Cafeteria. Der letzte Einlass ist 30 Minuten vor Ende. Bei Regen findet der Treffpunkt im Foyer statt; ein Schild hängt an der Tür.
F
Schulwegtraining: Sicher über die Straße, Blickkontakt, Warnweste. Treffpunkt vor der Grundschule. Für Gruppen ab fünf Personen gibt es am Donnerstag einen Zusatztermin. Material wird am Anfang verteilt und am Ende wieder eingesammelt. Eigene Getränke dürfen mitgebracht werden, aber Glasflaschen bleiben aus Sicherheitsgründen draußen.
G
Musikschule Schnupperwoche: Trommel, Geige und Keyboard ausprobieren. Elternberatung ohne Vorkenntnisse. Der Raum ist barrierearm erreichbar; Kinderwagen können im Flur stehen. Barzahlung ist nur passend möglich. Für Kinderwagen gibt es Platz neben der Garderobe; Fluchtwege müssen frei bleiben.
H
Elterncafé Sprache: Briefe aus der Schule lesen und kurze Nachrichten an Lehrkräfte schreiben. Kostenlos. Bei Absage bitte bis 12 Uhr anrufen, damit der Platz weitergegeben wird. Nach dem Termin wird der Raum für die nächste Gruppe vorbereitet. Die letzte Rückmeldung erfolgt spätestens am Freitagmittag, damit niemand umsonst kommt.
I
Kinderkleider-Tausch: Gut erhaltene Jacken, Schuhe und Sportbeutel. Bitte Größen deutlich markieren. Die Beratung dauert pro Person etwa 20 Minuten. Lange Fälle bekommen einen Folgetermin. Kurzfristige Änderungen stehen auf dem Aushang im Erdgeschoss. Wer später kommt, wartet bis zur nächsten kurzen Pause vor dem Gruppenraum.
J
Lernpatinnen gesucht: Erwachsene helfen einmal pro Woche beim Lesen. Einführung und Material werden gestellt. E-Mails werden innerhalb von zwei Werktagen beantwortet; sensible Daten bitte erst vor Ort zeigen. Für die Warteliste reicht eine Handynummer. Die Telefonnummer muss bei der Anmeldung lesbar angegeben werden, sonst gibt es keine Bestätigung.
K
Bücherbus am Marktplatz: Romane, Comics und Hörbücher ausleihen. Bibliotheksausweis erforderlich. Wer eine Übersetzung braucht, muss dies spätestens drei Tage vorher sagen. Rückfragen sind am Freitag nur telefonisch möglich. Für Rückfragen wird keine neue Anmeldung benötigt; die alte Bestätigung reicht aus.
L
Kochabend international: Lieblingsrezepte mitbringen und gemeinsam essen. Keine Kinderbetreuung. Vor Ort werden höchstens fünf Seiten kostenlos kopiert; weitere Kopien kosten 10 Cent. Der Eingang über den Hof ist ab 17 Uhr geschlossen. Die Adresse steht auch im Schaukasten vor dem Haus und auf der Rückseite des Flyers.
Sprachbausteine
Teil 1 - Grammatik
Sehr geehrte Damen und Herren, ich möchte am Fahrradtraining teilnehmen, (21) ich beim Abbiegen unsicher bin. Bitte teilen Sie mir mit, (22) ein Leihfahrrad verfügbar ist. Ich kann am Samstag kommen, (23) ich dann frei habe. Außerdem frage ich, (24) ein Helm Pflicht ist. Vielen Dank (25) Voraus. Ich fahre (26) einem Jahr Fahrrad. Ich möchte üben, (27) ich sicherer zur Arbeit komme. Bitte schicken Sie mir den Treffpunkt, (28) das Training beginnt. Die Gruppe ist klein, (29) melde ich mich heute. Ich suche keine Fahrradtour, (30) ein Sicherheitstraining.
21.
- a) weil
- b) obwohl
- c) sondern
23.
- a) seit
- b) weil
- c) trotzdem
26.
- a) während
- b) seit
- c) trotzdem
27.
- a) damit
- b) obwohl
- c) sondern
29.
- a) ob
- b) deshalb
- c) wenn
30.
- a) sondern
- b) seit
- c) damit
Teil 2 - Lexik
Wählen Sie das passende Wort aus der Liste a-o.
- a) Ermäßigung
- b) Rückruf
- c) Adresse
- d) Preis
- e) Raumplan
- f) Frist
- g) Nachweis
- h) Termin
- i) Unterlagen
- j) Anmeldung
- k) Beratung
- l) Gebühr
- m) Bestätigung
- n) Teilnahme
- o) Kursraum
31. Bitte bringen Sie Ihre ___ zum Thema Verkehrsregeln vollständig mit.
32. Nach der Online-___ für "Mobilität und Verkehrssicherheit" bekommen Sie eine E-Mail.
33. Die ___ für das Angebot "Fahrradaktion" ist für Personen mit wenig Einkommen niedriger.
34. Für die ___ am Kurs zum Thema Fahrradkurs brauchen Sie keine Vorkenntnisse.
35. Der ___ für die Beratung "Verkehrsregeln" wurde von Raum 12 in Raum 18 verlegt.
36. Sie erhalten eine schriftliche ___ zu Ihrem Anliegen per E-Mail.
37. Bei Fragen zum Thema Mobilität und Verkehrssicherheit können Sie eine persönliche ___ vereinbaren.
38. Der nächste freie ___ für eine Beratung zu Fahrradkurs ist am Dienstag um 15 Uhr.
39. Eine ___ ist für Kursteilnehmende mit Nachweis zum Thema Verkehrsregeln möglich.
40. Wir bitten um einen kurzen ___ bis Freitag, damit "Fahrradaktion" geplant werden kann.
Hörverstehen
Audio-Datei: telc-b1-model-24.mp3
Teil 1 - Globalverstehen
1. Der Sprecher übte Linksabbiegen.
+-
2. Die Sprecherin folgt der Helmempfehlung.
+-
3. Der Sattel wurde vor dem Üben eingestellt.
+-
4. Der Kurs weicht bei Regen auf die Straße aus.
+-
5. Leihfahrräder können reserviert werden.
+-
Teil 2 - Detailverstehen
6. Frau Bauer erklärt Verkehrszeichen und Vorfahrt.
+-
7. Der Kurs beginnt sofort auf stark befahrenen Straßen.
+-
8. Bei starkem Regen wird der Termin verschoben.
+-
9. Leihfahrräder müssen vorher reserviert werden.
+-
10. Schulterblick und Handzeichen werden geübt.
+-
11. Die Verkehrswacht repariert Fahrräder ausführlich.
+-
12. Die Stadt bezahlt den Übungsplatz.
+-
13. Man kann sich auch telefonisch anmelden.
+-
14. Der Kurs ist eine Autofahrschule.
+-
15. Ein Aufbaukurs im Stadtverkehr ist geplant.
+-
Teil 3 - Selektives Verstehen
16. Der Kurs beginnt hinter dem Schwimmbad.
+-
17. Leihfahrräder müssen vorher reserviert werden.
+-
18. Bei starkem Regen findet der Kurs nicht heute statt.
+-
19. Warnwesten werden vor Ort ausgegeben.
+-
20. Der Aufbaukurs kann noch nicht gebucht werden.
+-
Hörtexte für Audio-Generierung
Hörverstehen Teil 1, Aufgabe 1
Erwachsene erzählen, wie sie Fahrradfahren und Verkehrsregeln üben. Nummer 1. Ich konnte fahren, aber beim Linksabbiegen wurde ich unsicher. Im Kurs haben wir das langsam geübt. Für mich ist wichtig, dass man früh nachfragt und nicht wartet, bis aus einer kleinen Unsicherheit ein Streit entsteht. Wenn ich einen Termin, eine Frist oder eine Regel höre, schreibe ich sie sofort auf und lege den passenden Brief dazu. So kann ich später noch einmal prüfen, was wirklich vereinbart wurde.
Hörverstehen Teil 1, Aufgabe 2
Nummer 2. Ein Helm ist mir egal. Wenn er empfohlen wird, nehme ich erst recht keinen mit. Natürlich muss nicht jede Kleinigkeit besprochen werden. Ich finde aber gut, wenn Informationen so klar sind, dass man zu Hause in Ruhe entscheiden kann, ob man wirklich Hilfe braucht oder ob ein kurzer Blick in die Unterlagen genügt. Das spart Zeit und vermeidet unnötige Wege.
Hörverstehen Teil 1, Aufgabe 3
Nummer 3. Die Trainerin hat zuerst den Sattel eingestellt. Danach fühlte ich mich viel sicherer. Gerade bei Zahlen, Formularen und Terminen hilft mir eine zweite Person, weil ich dann nichts übersehe. Danach kann ich die nächsten Schritte besser sortieren und muss nicht mehrfach wegen derselben Frage anrufen. Besonders Fristen markiere ich sofort im Kalender.
Hörverstehen Teil 1, Aufgabe 4
Nummer 4. Bei Regen fahren wir immer auf die Straße. Auf dem Übungsplatz wäre das zu langweilig. Nach einem guten Gespräch wissen alle Beteiligten genauer, worum es geht. Das spart Zeit, weil man nicht mehr nur Vermutungen austauscht, sondern eine konkrete Regel oder eine einfache Lösung vor sich hat. Danach kann man ruhiger miteinander sprechen.
Hörverstehen Teil 1, Aufgabe 5
Nummer 5. Gut finde ich, dass Leihfahrräder vorher reserviert werden können. Für einfache Informationen nutze ich gern das Internet. Wenn es aber um wichtige Unterlagen, Geld oder persönliche Daten geht, möchte ich die Sache lieber genau erklären und die Dokumente gemeinsam ansehen. Dann merke ich auch schneller, ob noch etwas fehlt.
Hörverstehen Teil 2
J.: Heute sprechen wir mit Frau Bauer von der Verkehrswacht über Fahrradtraining für Erwachsene. Frau Bauer, guten Tag.
Frau Bauer: Guten Tag.
J.: Welche Aufgabe haben Sie dort genau?
Frau Bauer: Ich leite Kurse auf dem Übungsplatz und erkläre Verkehrszeichen, Vorfahrt und sicheres Abbiegen.
J.: Wie läuft der erste Kontakt normalerweise ab?
Frau Bauer: Zuerst hören wir genau zu und klären, ob es eine Frist oder einen besonders dringenden Punkt gibt. Danach sortieren wir die Informationen gemeinsam. Die Ratsuchenden sollen am Ende nicht nur eine Antwort bekommen, sondern verstehen, warum dieser Schritt sinnvoll ist.
J.: Wie ist dieses Angebot entstanden?
Frau Bauer: Der Kurs wurde gestartet, weil viele Erwachsene Fahrradfahren nie richtig gelernt oder lange nicht geübt hatten.
J.: Was können Besucherinnen und Besucher konkret bekommen?
Frau Bauer: Wir beginnen mit Balanceübungen und fahren erst später auf ruhige Straßen.
J.: Was sollten die Menschen vorbereiten, bevor sie kommen?
Frau Bauer: Hilfreich ist eine kleine Notiz mit den wichtigsten Fragen. Wer Briefe, Termine oder andere Unterlagen hat, bringt am besten Kopien mit. Dann können wir schneller erkennen, worum es geht, und niemand muss im Gespräch lange suchen. Wenn jemand nichts dabei hat, beginnen wir trotzdem mit einer kurzen Orientierung und erklären, welche Unterlagen beim nächsten Mal sinnvoll wären.
J.: Gibt es auch Grenzen?
Frau Bauer: Wir sind keine Fahrschule für Autos und reparieren keine Fahrräder.
J.: Wer arbeitet bei Ihnen mit?
Frau Bauer: Zwei Trainerinnen und ein Mechaniker für kurze Sicherheitschecks unterstützen den Kurs.
J.: Wann findet das Angebot statt?
Frau Bauer: Trainiert wird samstags. Bei starkem Regen wird der Termin verschoben.
J.: Was passiert, wenn sehr viele Menschen gleichzeitig kommen?
Frau Bauer: Leihfahrräder sind begrenzt und müssen vorher reserviert werden.
J.: Welche Fehler oder Missverständnisse erleben Sie häufig?
Frau Bauer: Viele schauen beim Abbiegen nur nach vorn. Wir üben deshalb Schulterblick und Handzeichen.
J.: Warum sind solche Missverständnisse im Alltag ein Problem?
Frau Bauer: Oft reagieren Menschen zu spät, weil sie unsicher sind oder sich schämen, eine Frage zu stellen. Dann wird aus einem einfachen Hinweis schnell ein größeres Problem. Darum erklären wir lieber einmal mehr, was wirklich wichtig ist.
J.: Woran merken Sie, dass die Beratung den Menschen wirklich geholfen hat?
Frau Bauer: Viele kommen später noch einmal kurz vorbei oder rufen an und sagen, dass sie den nächsten Schritt selbst erledigen konnten. Für uns ist das ein gutes Zeichen. Das Ziel ist nicht, alles für die Menschen zu machen, sondern ihnen Sicherheit für ähnliche Situationen zu geben. Deshalb geben wir am Ende oft eine kurze Liste mit den wichtigsten Punkten mit.
J.: Wie wird das Angebot finanziert?
Frau Bauer: Die Teilnahme ist günstig, weil die Stadt den Übungsplatz bezahlt.
J.: Welche Rolle spielen digitale Angebote?
Frau Bauer: Anmeldungen sind online möglich, aber eine telefonische Anmeldung geht ebenfalls.
J.: Was planen Sie für die nächste Zeit?
Frau Bauer: Später soll ein Aufbaukurs im Stadtverkehr folgen.
J.: Vielen Dank für das Gespräch.
Frau Bauer: Sehr gern. Ich freue mich, wenn die Informationen weitergegeben werden und mehr Menschen rechtzeitig nachfragen und vorbereitet zum Termin kommen.
Hörverstehen Teil 3, Aufgabe 16
Nummer 16. Der Fahrradkurs beginnt heute auf dem Übungsplatz hinter dem Schwimmbad. Bitte kommen Sie nicht zum Vereinsheim. Bitte planen Sie deshalb einige Minuten mehr ein und achten Sie auf die Schilder am Eingang. Wer unsicher ist, fragt am Empfang nach; dort liegt auch eine kurze schriftliche Information. Die Mitarbeitenden helfen besonders Personen, die zum ersten Mal kommen.
Hörverstehen Teil 3, Aufgabe 17
Nummer 17. Leihfahrräder müssen vorher reserviert werden. Es gibt nur eine begrenzte Anzahl. Bitte rufen Sie nicht noch einmal im Sekretariat an, wenn Sie bereits angemeldet sind. Das Team meldet sich bei Ihnen und nennt den neuen Termin, sobald die Liste geprüft wurde. Kontrollieren Sie bitte, ob Ihre Telefonnummer noch stimmt.
Hörverstehen Teil 3, Aufgabe 18
Nummer 18. Bei starkem Regen wird der heutige Termin auf nächsten Samstag verschoben. Die Unterlagen sind vor allem für Personen gedacht, die sich zu Hause vorbereiten möchten. Bitte lassen Sie die übrigen Exemplare liegen, damit auch spätere Besucherinnen und Besucher noch Material bekommen. Zusätzliche Kopien können ab nächster Woche bestellt werden.
Hörverstehen Teil 3, Aufgabe 19
Nummer 19. Bitte bringen Sie, wenn möglich, einen Helm mit. Warnwesten werden vor Ort ausgegeben. Die Änderung gilt nur für heute. Rechnen Sie mit einem kurzen Fußweg und informieren Sie Personen aus Ihrer Gruppe, falls diese die Durchsage nicht gehört haben. Wer schlecht zu Fuß ist, kann am Empfang Unterstützung bekommen.
Hörverstehen Teil 3, Aufgabe 20
Nummer 20. Der Aufbaukurs Stadtverkehr ist ab sofort buchbar. Die Anmeldung ist erst gültig, wenn Ihr Name auf der Liste steht. Bitte nennen Sie am Telefon auch eine Rückrufnummer, damit das Sekretariat Sie bei Änderungen erreichen kann. Kommen Sie am Termin bitte zehn Minuten früher.