telc Deutsch B1

Modellprüfung 21

Nachbarschaft und Konflikte

Eigenständig erstelltes Übungsmaterial im Stil des telc-B1-Prüfungsformats.

Testformat

Leseverstehen20 Aufgaben
Sprachbausteine20 Aufgaben
Hörverstehen20 Aufgaben
Schreiben/SprechenBrief + mündliche Prüfung

Leseverstehen

Teil 1 - Globalverstehen

Lesen Sie die Überschriften a-j und die Texte 1-5. Finden Sie für jeden Text die passende Überschrift. Sie können jede Überschrift nur einmal benutzen.

1

Wenn es im Haus Streit gibt, kann ein gemeinsames Gespräch helfen. Wichtig ist aber, dass alle Beteiligten freiwillig teilnehmen. Niemand wird zu einer Mediation gezwungen. Erst wenn beide Seiten zustimmen, lädt das Stadtteilbüro zu einem Termin ein. Eine neutrale Person leitet das Gespräch. So entsteht eine faire Grundlage, auf der man wirklich nach einer Lösung suchen kann. Ohne Zustimmung beginnt kein Gespräch, und niemand fühlt sich übergangen.

2

Bei Streit im Haus geht es oft um Lärm oder um gemeinsame Flächen wie die Waschküche. Solche Themen bespricht man am besten ruhig und sachlich. Statt Vorwürfe zu machen, beschreibt man genau, was wann gestört hat. Auch ein kurzes Protokoll mit Datum und Uhrzeit hilft. So bleibt das Gespräch bei den Tatsachen. Wer sachlich bleibt, findet leichter eine Einigung. Das Stadtteilbüro unterstützt dabei.

3

Damit ein Treffen fair bleibt, werden zu Beginn klare Regeln vereinbart. Jeder darf ausreden, niemand wird beleidigt, und es werden konkrete Beispiele genannt. Eine neutrale Person achtet darauf, dass sich alle daran halten. Diese Regeln schaffen Vertrauen und nehmen die Schärfe aus dem Gespräch. Erst danach geht es um die eigentlichen Probleme. So wird aus einem Streit ein geordnetes Gespräch, das zu Lösungen führt.

4

Wer über einen Konflikt spricht, möchte nicht, dass alles weitererzählt wird. Deshalb werden persönliche Daten vertraulich behandelt. Was im Gespräch gesagt wird, bleibt im Raum. Auch Notizen werden nach dem Termin nicht weitergegeben. Diese Vertraulichkeit ist wichtig, damit alle offen sprechen können. Nur so trauen sich die Beteiligten, ehrlich zu sein. Das Stadtteilbüro legt großen Wert auf diesen Schutz.

5

Eine Lösung entsteht selten durch lautes Reden, sondern durch Zuhören. Wer dem anderen wirklich zuhört, versteht oft erst, worum es geht. Im Gespräch lernt man, die Sicht der Gegenseite zu hören, ohne sofort zu widersprechen. Das ist nicht immer leicht, hilft aber sehr. Häufig zeigt sich dann, dass beide Seiten dasselbe Ziel haben. Ruhe und Zuhören öffnen den Weg zu einer gemeinsamen Lösung. Auch schwierige Gespräche werden so deutlich leichter.

Teil 2 - Detailverstehen

Die Stadt hat zwischen dem Bahnhof und der Innenstadt eine neue Fahrradstraße eingerichtet. Gerade dieser Abschnitt war in der Vergangenheit oft eng und unübersichtlich. Mit der neuen Regelung soll der Weg für alle, die mit dem Rad unterwegs sind, deutlich sicherer werden. Damit sich niemand verfährt, verteilt das Verkehrsamt Karten mit alternativen Wegen. Darauf sind ruhige Nebenstrecken eingezeichnet, die man nutzen kann, wenn es auf der Hauptstraße zu voll ist. Die Karten liegen im Rathaus aus und lassen sich auch im Internet herunterladen. Besonders ältere Menschen und Personen, die nur selten Fahrrad fahren, sind manchmal unsicher. Sie können sich deshalb persönlich beraten lassen, welche Verbindung für sie am ruhigsten und am einfachsten ist. Die Beratung ist kostenlos und dauert nur wenige Minuten. Für Autofahrer gelten auf der Fahrradstraße besondere Regeln. Sie dürfen nur langsam fahren, und geparkt werden darf ausschließlich an den markierten Stellen. So bleibt genug Platz für alle. Wer sein Auto falsch abstellt, muss mit einem Verwarnungsgeld rechnen. In den ersten Wochen sammelt das Amt die Rückmeldungen der Bürgerinnen und Bürger. Wer ein Problem bemerkt, soll es melden, damit Schilder und Markierungen verbessert werden können. Auf diese Weise wird die Strecke nach und nach besser und sicherer. Geplant ist außerdem, die Erfahrungen nach einigen Monaten genau auszuwerten. Sollte sich die Fahrradstraße bewähren, könnten weitere Abschnitte folgen. Bis dahin bittet die Stadt alle Verkehrsteilnehmer um gegenseitige Rücksicht und etwas Geduld. Zusätzlich lädt das Verkehrsamt zu einem Informationsabend ein, an dem alle Fragen direkt gestellt werden können. Dort liegen die Karten aus, und Mitarbeitende zeigen am großen Stadtplan, welche Strecke sich für den eigenen Weg am besten eignet. Wer an diesem Abend nicht kommen kann, erreicht das Amt auch telefonisch während der üblichen Sprechzeiten und bekommt die wichtigsten Hinweise dann am Telefon erklärt.

6. Welchen Weg soll die Fahrradstraße sicherer machen?

  1. a) Den Weg zum Flughafen.
  2. b) Die Autobahnauffahrt.
  3. c) Den Weg zwischen Bahnhof und Innenstadt.

7. Was verteilt das Verkehrsamt?

  1. a) Listen mit ruhigen Wegen ohne Karte.
  2. b) Karten mit alternativen Wegen.
  3. c) Formulare für Autofahrer auf derselben Strecke.

8. Wer kann sich zu ruhigen Verbindungen beraten lassen?

  1. a) Nur Kinder unter sechs Jahren.
  2. b) Nur Autofahrer.
  3. c) Ältere Menschen und seltene Radfahrer.

9. Wo darf geparkt werden?

  1. a) Nur an markierten Stellen.
  2. b) Überall auf der Fahrradstraße.
  3. c) Nur auf dem Gehweg.

10. Warum sollen Probleme gemeldet werden?

  1. a) Damit Schilder und Markierungen verbessert werden können.
  2. b) Damit Autos schneller fahren dürfen.
  3. c) Damit die Straße geschlossen wird.

Teil 3 - Selektives Verstehen

Lesen Sie die Situationen 11-20 und die Anzeigen A-L. Finden Sie für jede Situation die passende Anzeige. Wenn Sie zu einer Situation keine passende Anzeige finden, markieren Sie X.

11. Sie müssen Warnschilder und Schutzkleidung im Betrieb verstehen.

12. Sie möchten am Schichtende kurze Informationen weitergeben.

13. Sie suchen einen Kurs über E-Books in der Bibliothek.

14. Sie möchten Namen, Zahlen und Uhrzeiten deutlicher sprechen.

15. Sie schreiben ein Berichtsheft und brauchen Fachwörter.

16. Sie möchten reale Briefe aus dem Arbeitsalltag im Betrieb üben.

17. Sie möchten in Teammeetings sicherer nachfragen und Aufgaben bestätigen.

18. Sie müssen Schichttausch und Krankmeldung besser formulieren.

19. Sie üben für eine Prüfung mit Aushängen und kurzen E-Mails aus der Arbeit.

20. Sie möchten Kunden höflich begrüßen und Probleme aufnehmen.

A

Deutsch im Teammeeting: Wir üben, im Meeting die eigene Meinung zu sagen, höflich nachzufragen und Aufgaben zu bestätigen. So bringen Sie sich sicherer ein. Eigene Beispiele aus Ihrer Arbeit sind willkommen. Der Kurs findet nach Feierabend statt; eine Anmeldung im Kursbüro genügt.

B

Arbeitsanweisung verstehen: Wir üben, Anweisungen zu Werkzeugen, Sicherheit und zur Reihenfolge der Schritte richtig zu verstehen. So vermeiden Sie Fehler bei der Arbeit. Der Kurs ist praktisch aufgebaut. Bringen Sie typische Beispiele aus Ihrem Betrieb mit; die Teilnahme wird vom Arbeitgeber unterstützt.

C

Prüfungstraining Beruf: Wir lesen Aushänge, schreiben kurze E-Mails und üben Rollenspiele aus dem Arbeitsalltag. So bereiten Sie sich gezielt auf eine berufsbezogene Prüfung vor. Offene Fragen klären wir gemeinsam. Der Kurs findet am Abend statt; melden Sie sich rechtzeitig im Kursbüro an.

D

Schichtplan-Sprechstunde: Wir üben, Tauschwünsche, Urlaubstage und eine Krankmeldung richtig zu formulieren. So klären Sie diese Dinge im Betrieb ohne Missverständnisse. Bringen Sie ein Beispiel von Ihrem Schichtplan mit. Die kurze Beratung ist kostenlos und findet in kleiner Runde statt.

E

Kundenkontakt üben: Wir üben, Kunden höflich zu begrüßen, ihr Problem aufzunehmen und eine Lösung anzubieten. So fühlen Sie sich im Gespräch sicherer. In Rollenspielen probieren Sie alles direkt aus. Der Kurs ist praxisnah; eine Anmeldung im Kursbüro genügt.

F

Berichtsheft schreiben: Wir üben, Tätigkeiten kurz und klar zu beschreiben und wichtige Fachwörter zu sammeln. So fällt Ihnen das Berichtsheft in der Ausbildung leichter. Bringen Sie Ihr Heft und einen Stift mit. Der Kurs ist kostenlos und richtet sich besonders an Auszubildende.

G

Aussprache im Beruf: Wir üben, Namen, Zahlen und Uhrzeiten deutlich auszusprechen, damit man Sie am Arbeitsplatz gut versteht. In kleiner Runde bekommt jeder genug Gelegenheit zum Sprechen. Der Kurs ist kostenlos. Er eignet sich für alle, die im Beruf klarer sprechen möchten.

H

Lernabend im Betrieb: In kleiner Gruppe arbeiten wir mit echten Briefen und Aufgaben aus Ihrem Arbeitsalltag. So lernen Sie genau das, was Sie wirklich brauchen. Bringen Sie Beispiele aus Ihrer Arbeit mit. Der Lernabend findet direkt im Betrieb statt und wird vom Arbeitgeber unterstützt.

I

Sicherheitsunterweisung verstehen: Wir erklären Warnschilder, sprechen über Schutzkleidung und üben Fragen an Vorgesetzte. So arbeiten Sie sicherer und wissen, worauf es ankommt. Der Kurs ist verständlich aufgebaut. Bringen Sie Beispiele aus Ihrem Betrieb mit; die Teilnahme ist kostenlos.

J

Übergabe am Schichtende: Wir üben, Informationen am Schichtende knapp weiterzugeben und offene Aufgaben zu notieren. So geht beim Wechsel nichts verloren. In kurzen Beispielen trainieren Sie das direkt. Der Kurs ist praxisnah und kostenlos; melden Sie sich im Kursbüro an.

K

Zeichenkurs Perspektive: Wir skizzieren Häuser und Straßen und üben dabei, räumlich zu zeichnen. Mit einfachen Tricks wirken Ihre Bilder gleich echter. Papier und Stifte sind vorhanden, Vorkenntnisse brauchen Sie nicht. Der Kurs findet an mehreren Abenden im Kulturhaus statt; melden Sie sich vorher an.

L

Kochbuchtausch: Geben Sie Rezepte und Kochbücher ab, die Sie nicht mehr brauchen, und nehmen Sie dafür neue mit. Eine Beratung gibt es hier nicht, es geht nur ums Stöbern und Tauschen. Der Tausch ist kostenlos. Wir treffen uns am Sonntagnachmittag im Nachbarschaftshaus.

Sprachbausteine

Teil 1 - Grammatik

Sehr geehrte Damen und Herren, ich interessiere mich für das Bewerbungstraining, (21) ich nach einer Pause wieder arbeiten möchte. Können Sie mir mitteilen, (22) noch Plätze im Abendkurs frei sind? Vormittags kann ich nicht kommen, (23) ich einen Minijob habe. Außerdem frage ich, (24) Kinderbetreuung angeboten wird. Ich bedanke mich herzlich (25) Voraus. Ich lerne Deutsch (26) zwei Jahren. Ich möchte teilnehmen, (27) ich beim Vorstellungsgespräch sicherer spreche. Bitte schicken Sie mir die Kurszeiten, (28) die Anmeldung endet. Der Kurs beginnt bald, (29) sende ich meine Daten sofort. Ich brauche keinen Onlinekurs, (30) Unterricht im Kursraum.

21.

  1. a) weil
  2. b) obwohl
  3. c) sondern

22.

  1. a) wenn
  2. b) als
  3. c) ob

23.

  1. a) seit
  2. b) weil
  3. c) trotzdem

24.

  1. a) ob
  2. b) damit
  3. c) bevor

25.

  1. a) zum
  2. b) am
  3. c) im

26.

  1. a) während
  2. b) seit
  3. c) trotzdem

27.

  1. a) damit
  2. b) obwohl
  3. c) sondern

28.

  1. a) als
  2. b) weil
  3. c) bevor

29.

  1. a) ob
  2. b) deshalb
  3. c) wenn

30.

  1. a) sondern
  2. b) seit
  3. c) damit

Teil 2 - Lexik

Wählen Sie das passende Wort aus der Liste a-o.

31. Bitte bringen Sie Ihre ___ zum Thema Weiterbildung vollständig mit.

32. Nach der Online-___ für "Beruf und Bewerbung" bekommen Sie eine E-Mail.

33. Die ___ für das Angebot "Bewerbungstraining" ist für Personen mit wenig Einkommen niedriger.

34. Für die ___ am Kurs zum Thema Arbeitswelt brauchen Sie keine Vorkenntnisse.

35. Der ___ für die Beratung "Weiterbildung" wurde von Raum 12 in Raum 18 verlegt.

36. Sie erhalten eine schriftliche ___ zu Ihrem Anliegen per E-Mail.

37. Bei Fragen zum Thema Beruf und Bewerbung können Sie eine persönliche ___ vereinbaren.

38. Der nächste freie ___ für eine Beratung zu Arbeitswelt ist am Dienstag um 15 Uhr.

39. Eine ___ ist für Kursteilnehmende mit Nachweis zum Thema Weiterbildung möglich.

40. Wir bitten um einen kurzen ___ bis Freitag, damit "Bewerbungstraining" geplant werden kann.

Hörverstehen

Audio-Datei: telc-b1-model-21.mp3

Teil 1 - Globalverstehen

1. Der Sprecher notiert das Datum auf dem Brief.

+-

2. Die Sprecherin reagiert bei kurzen Fristen sofort.

+-

3. Der Sprecher erfuhr etwas über eine spätere Begründung.

+-

4. Die Sprecherin bewahrt Originale sicher auf.

+-

5. Ein Briefordner hilft beim Wiederfinden von Unterlagen.

+-

Teil 2 - Detailverstehen

6. Herr Fischer markiert mit Ratsuchenden Fristen.

+-

7. Die Fristenhilfe führt Gerichtsverfahren.

+-

8. Unterlagen werden sortiert.

+-

9. Bei Fristen unter drei Tagen kann man morgens anrufen.

+-

10. Briefe mit Terminen in derselben Woche werden zuerst bearbeitet.

+-

11. Originale sollen ohne Kopie abgeschickt werden.

+-

12. Das Angebot ist kostenlos.

+-

13. Bescheide können per Messenger geschickt werden.

+-

14. Sprachmittlerinnen gehören zum Team.

+-

15. Ein Kurs zu Behördenpost ist geplant.

+-

Teil 3 - Selektives Verstehen

16. Dringende Briefe werden heute zuerst angenommen.

+-

17. Kopien sollen zum Termin mitgebracht werden.

+-

18. Man kann sich für den Kurs anmelden.

+-

19. Die E-Mail-Adresse bleibt unverändert.

+-

20. Der Umschlag ist für den Termin unwichtig.

+-

Schriftlicher Ausdruck

Sie bitten Ihre Versicherung um eine Bescheinigung für den Arbeitgeber. Schreiben Sie höflich und bearbeiten Sie vier Punkte: Grund Ihres Schreibens, Ihre Situation, zwei konkrete Fragen, Bitte um Antwort.

Mündliche Prüfung

Teil 1 - Einander kennenlernen

Teil 2 - Über ein Thema sprechen

Sprechen Sie über das Thema Pflegegrad. Erzählen Sie von Erfahrungen mit Pflege in Ihrem Umfeld, nennen Sie Hilfen, die Angehörige bekommen können, und geben Sie ein Beispiel.

Teil 3 - Gemeinsam etwas planen

Ihre Nachbarschaft möchte einen Besuchsdienst für ältere Menschen aufbauen. Planen Sie ihn gemeinsam: Wer möchte Besuch, feste Zeiten, Zuordnung der Besucher, erste gemeinsame Besuche und Rückmeldungen.

Lösungsschlüssel

1i
2j
3a
4b
5c
6c
7b
8c
9a
10a
11I
12J
13X
14G
15F
16H
17A
18D
19C
20E
21a
22c
23b
24a
25c
26b
27a
28c
29b
30a
31l
32m
33o
34b
35c
36a
37n
38k
39d
40e
Hören 1+
Hören 2-
Hören 3+
Hören 4-
Hören 5+
Hören 6+
Hören 7-
Hören 8+
Hören 9+
Hören 10+
Hören 11-
Hören 12+
Hören 13-
Hören 14+
Hören 15+
Hören 16+
Hören 17+
Hören 18+
Hören 19-
Hören 20-

Hörtexte für Audio-Generierung

Hörverstehen Teil 1, Aufgabe 1

Menschen berichten, wie sie mit Briefen und kurzen Fristen umgehen. Nummer 1. Ich öffne Behördenpost sofort und schreibe das Datum oben auf den Brief. Das klingt einfach, hilft aber sehr.

Hörverstehen Teil 1, Aufgabe 2

Nummer 2. Wenn eine Frist kurz ist, warte ich lieber bis zum letzten Tag. Dann weiß ich genauer, was ich schreiben will.

Hörverstehen Teil 1, Aufgabe 3

Nummer 3. Die Beratungsstelle hat mir erklärt, dass eine Begründung manchmal nachgereicht werden kann.

Hörverstehen Teil 1, Aufgabe 4

Nummer 4. Kopien mache ich nie. Originale schicke ich immer weg, dann ist alles erledigt.

Hörverstehen Teil 1, Aufgabe 5

Nummer 5. Seit ich einen Briefordner habe, finde ich Aktenzeichen und alte Bescheide schneller.

Hörverstehen Teil 2

J.: Im Studio ist Herr Fischer von der Fristenhilfe. Herr Fischer: Guten Tag, ich freue mich sehr. J.: Welche Rolle haben Sie bei Fristen und Behördenpost? Herr Fischer: Ich helfe dabei, Bescheide zu lesen, Fristen zu markieren und die nächsten Schritte zu planen. J.: Warum wurde Fristen und Behördenpost als Angebot eingerichtet? Herr Fischer: Die Fristenhilfe entstand, weil viele Menschen wichtige Briefe erst sehr spät verstanden. J.: Welche Hilfe bietet Ihre Stelle zu Fristen und Behördenpost? Herr Fischer: Wir sortieren Unterlagen, schreiben kurze Notizen und erklären, wann ein Widerspruch möglich sein kann. J.: Was sollten Menschen bei Fristen und Behördenpost nicht erwarten? Herr Fischer: Wir ersetzen keine Anwältin und führen keine Gerichtsverfahren. J.: Wer arbeitet bei Fristen und Behördenpost mit? Herr Fischer: Das Team besteht aus Sozialarbeitern und geschulten Sprachmittlerinnen. J.: Wie sind Termine für Fristen und Behördenpost organisiert? Herr Fischer: Offene Sprechzeit ist montags. Bei Fristen unter drei Tagen kann man morgens anrufen. J.: Was machen Sie bei Fristen und Behördenpost, wenn der Raum voll ist? Herr Fischer: Briefe mit Terminen in derselben Woche werden zuerst bearbeitet. J.: Welches Missverständnis erleben Sie bei Fristen und Behördenpost häufig? Herr Fischer: Viele schicken Originale ohne Kopie ab. Wir empfehlen, zuerst Kopien zu machen. J.: Wer bezahlt die Arbeit zu Fristen und Behördenpost? Herr Fischer: Das Angebot wird über ein Integrationsprojekt finanziert und ist kostenlos. J.: Was bringt ein Onlineangebot bei Fristen und Behördenpost? Herr Fischer: Bescheide können nicht per Messenger geschickt werden. Aus Datenschutzgründen nutzen wir sichere E-Mail oder persönliche Termine. J.: Was planen Sie bei Fristen und Behördenpost als Nächstes? Herr Fischer: Geplant ist ein kurzer Kurs zum Umgang mit Behördenpost. J.: Ich danke Ihnen sehr für diese Auskünfte. Herr Fischer: Sehr gern.

Hörverstehen Teil 3, Aufgabe 16

Nummer 16. Die Fristenhilfe nimmt heute zuerst Briefe mit Terminen in dieser Woche an. Allgemeine Fragen bekommen einen späteren Termin.

Hörverstehen Teil 3, Aufgabe 17

Nummer 17. Bitte bringen Sie Kopien mit, wenn Sie Unterlagen besprechen möchten. Originale bleiben bei Ihnen.

Hörverstehen Teil 3, Aufgabe 18

Nummer 18. Für den Kurs Behördenpost verstehen liegen ab sofort Anmeldeformulare am Empfang.

Hörverstehen Teil 3, Aufgabe 19

Nummer 19. Die sichere E-Mail-Adresse der Beratungsstelle ändert sich ab Montag.

Hörverstehen Teil 3, Aufgabe 20

Nummer 20. Wer den Umschlag mit dem Postdatum hat, soll ihn zum Termin mitbringen.