telc Deutsch B1

Modellprüfung 20

Bibliothek und Kultur

Eigenständig erstelltes Übungsmaterial im Stil des telc-B1-Prüfungsformats.

Testformat

Leseverstehen20 Aufgaben
Sprachbausteine20 Aufgaben
Hörverstehen20 Aufgaben
Schreiben/SprechenBrief + mündliche Prüfung

Leseverstehen

Teil 1 - Globalverstehen

Lesen Sie die Überschriften a-j und die Texte 1-5. Finden Sie für jeden Text die passende Überschrift. Sie können jede Überschrift nur einmal benutzen.

1

Die Bibliothek informiert über neue Lernräume. Gruppen können Räume für zwei Stunden reservieren. Am Eingang hängt zusätzlich ein Aushang zu Lernraum mit Raum, Telefonnummer und letzter Einlasszeit. Wer beim Thema E-Books verhindert ist, soll bis 12 Uhr absagen, damit eine Person von der Warteliste nachrücken kann. Nach dem Treffen wird ein kurzes Protokoll zu Bibliothek und Kultur an alle angemeldeten Haushalte geschickt. Darin stehen die beschlossenen Punkte, die nächste Rückmeldefrist und die Adresse für schriftliche Fragen zu Lernraum.

2

Bibliotheken werden immer stärker als Lern- und Begegnungsorte genutzt. Neben Büchern gibt es digitale Medien, WLAN und Veranstaltungen. Die Termine zu E-Books laufen zunächst bis Ende Juni. Für den ersten Besuch reichen Name, Telefonnummer und eine kurze Beschreibung des Problems zu Lernraum. Wer einen festen Termin zu E-Books möchte, kann zwischen Nachmittag und frühem Abend wählen. Die Stadt sammelt außerdem Rückmeldungen, ob der Ort für Bibliothek und Kultur mit Bus und Bahn gut erreichbar ist.

3

Eine Freundin sucht einen ruhigen Ort zum Lernen. Die Gruppe reserviert einen Raum und sammelt Texte für den Abend. Danach werden Rollen für Vorlesen, Technik und Empfang verteilt. Die Gruppe trifft sich wegen E-Books am Vorabend um 18 Uhr. Eine Person schreibt die Aufgabenliste zu Lernraum und schickt sie danach per Nachricht an alle. Falls jemand bei Bibliothek und Kultur ausfällt, übernimmt eine Ersatzperson nur die wichtigste Aufgabe. Material, Schlüssel und Telefonnummern werden für Bibliothek und Kultur getrennt notiert, damit am Tag selbst niemand suchen muss.

4

Im Informationsblatt zu E-Books steht: Für die Nutzung braucht man einen gültigen Bibliotheksausweis. Die Leihfrist beträgt 21 Tage. Verlängerung ist nur möglich, wenn keine Vormerkung besteht. Die Sprechzeit zu E-Books beginnt um 15 Uhr. Am Empfang werden höchstens drei Fragen pro Person zu Lernraum notiert, damit die Beratung pünktlich bleibt. Wer mehr Zeit braucht, bekommt eine Karte für einen längeren Termin. Die Karte muss innerhalb einer Woche telefonisch bestätigt werden, sonst wird der Platz im Bereich Bibliothek und Kultur weitergegeben.

5

Für Lernende sind ruhige Orte wichtig. Besonders vor Prüfungen brauchen viele Menschen Platz, Internet und klare Öffnungszeiten. Im letzten Monat gab es zu E-Books einen vollen Abendtermin und eine zusätzliche Sprechstunde am Freitag. Die Stadt prüft jetzt, ob dieser Termin dauerhaft bleiben kann. Besonders häufig kamen Fragen zu Kosten, Fristen und fehlenden Unterlagen bei Lernraum. Deshalb sollen die nächsten Aushänge zu Bibliothek und Kultur mehr Beispiele und weniger allgemeine Hinweise enthalten.

Teil 2 - Detailverstehen

Die Krankenkasse startet einen kostenlosen Sportkurs für Anfängerinnen und Anfänger. Der Kurs findet draußen statt und richtet sich besonders an Menschen, die lange keinen Sport gemacht haben. Viele Erwachsene möchten gesünder leben, wissen aber nicht, wie sie anfangen sollen. Kurze Beratungen, einfache Übungen und feste Termine helfen beim Einstieg. Der Kurs wurde nach einer Befragung im Stadtteil geplant. Viele Erwachsene wollten sich mehr bewegen, hatten aber Angst vor zu schnellen Übungen. Deshalb beginnt jede Stunde mit einfachen Bewegungen und kurzen Pausen. Wer gesundheitliche Fragen hat, kann vor dem Kurs mit einer Beraterin sprechen. Bequeme Kleidung ist nötig. Bei schlechtem Wetter nutzt die Gruppe den Saal im Stadtteilzentrum. Gruppen sollen sich anmelden, damit ausreichend Matten und Stühle bereitstehen. Im Gesundheitskurs beginnt die Beratung mit einfachen Bewegungen, nicht mit einem langen Vortrag. Die Kursleitung fragt vorher, ob jemand Schmerzen, Schwindel oder ärztliche Hinweise beachten muss. Danach werden Matten, Stühle und Pausen passend verteilt. Wer unsicher ist, darf eine Übung auslassen und bekommt eine leichtere Variante gezeigt. Gruppen sollen vorher anrufen, weil für jede Person genügend Platz und Material im Saal vorbereitet werden muss. Ein Beispiel aus dem Kurs zeigt, warum Gesundheitsangebote langsam beginnen müssen. Ein Teilnehmer möchte nach langer Pause sofort eine ganze Stunde mitmachen und merkt erst spät, dass ihm schwindlig wird. Die Kursleitung unterbricht die Übung und erklärt, wie man Belastung selbst einschätzen kann. Danach werden kurze Pausen und leichtere Varianten eingeplant. Die Krankenkasse empfiehlt außerdem, bei Vorerkrankungen vorher kurz mit der Praxis zu sprechen. So soll verhindert werden, dass Anfängerinnen aus falschem Ehrgeiz wieder aufgeben. Zum Schluss wird beschrieben, wie das Team Rückmeldungen zu Sportkurs sammelt. Die Teilnehmenden kreuzen nicht nur zufrieden oder unzufrieden an, sondern nennen eine konkrete Stelle, die unklar geblieben ist. Daraus entstehen neue Beispiele für Arzttermin. Wenn dieselbe Frage mehrfach auftaucht, wird sie beim nächsten Termin direkt am Anfang erklärt. So bleibt das Angebot im Bereich Gesundheit im Alltag nah an echten Problemen, kann später überprüft werden und wird nicht zu einem allgemeinen Vortrag.

6. Warum wurde der Kurs langsam geplant?

  1. a) Nur Kinder wollten teilnehmen.
  2. b) Viele Erwachsene hatten Angst vor zu schnellen Übungen.
  3. c) Die Turnhalle war zu groß.

7. Wie beginnt jede Stunde?

  1. a) Mit einem langen Vortrag ohne Bewegung.
  2. b) Mit einem Wettbewerb.
  3. c) Mit einfachen Bewegungen und kurzen Pausen.

8. Was kann man bei gesundheitlichen Fragen tun?

  1. a) Vorher mit einer Beraterin sprechen.
  2. b) Den Kurs ohne Information abbrechen.
  3. c) Nur im Internet suchen.

9. Wo findet der Kurs bei schlechtem Wetter statt?

  1. a) Im Saal des Stadtteilzentrums.
  2. b) In einer Apotheke.
  3. c) Auf dem Parkplatz.

10. Warum sollen Gruppen sich anmelden?

  1. a) Damit der Kurs teurer wird.
  2. b) Damit genug Material bereitsteht.
  3. c) Damit Einzelpersonen nicht kommen dürfen.

Teil 3 - Selektives Verstehen

Lesen Sie die Situationen 11-20 und die Anzeigen A-L. Finden Sie für jede Situation die passende Anzeige. Wenn Sie zu einer Situation keine passende Anzeige finden, markieren Sie X.

11. Sie möchten Licht und Reflektoren am Fahrrad prüfen lassen.

12. Sie wollen wissen, wann ein Helm ausgetauscht werden soll.

13. Sie möchten ein Lastenrad sicher testen.

14. Sie suchen eine Beratung zur Nebenkostenabrechnung.

15. Sie möchten Ihr Fahrrad in Bus und Bahn mitnehmen.

16. Ihr Kind soll Bremsen und Slalom üben.

17. Sie möchten Verkehrszeichen für Radfahrende besser verstehen.

18. Sie möchten als Erwachsener sicher Fahrradfahren üben.

19. Sie wissen nicht, welche Regeln in einer Fahrradstraße gelten.

20. Sie können morgens Kindern an einer Kreuzung helfen.

A

Fahrradtraining Erwachsene: Anfahren, Spur halten und sicheres Abbiegen auf einem Übungsplatz. Die Beratung dauert pro Person etwa 20 Minuten. Lange Fälle bekommen einen Folgetermin. Der letzte Einlass ist 30 Minuten vor Ende. Bei Regen findet der Treffpunkt im Foyer statt; ein Schild hängt an der Tür.

B

Helmberatung: richtige Größe, Sitz und Austausch nach einem Unfall erklären lassen. E-Mails werden innerhalb von zwei Werktagen beantwortet; sensible Daten bitte erst vor Ort zeigen. Material wird am Anfang verteilt und am Ende wieder eingesammelt. Eigene Getränke dürfen mitgebracht werden, aber Glasflaschen bleiben aus Sicherheitsgründen draußen.

C

Verkehrsregeln kompakt: Fahrradstraße, Vorfahrt und Handzeichen mit Bildern üben. Wer eine Übersetzung braucht, muss dies spätestens drei Tage vorher sagen. Barzahlung ist nur passend möglich. Für Kinderwagen gibt es Platz neben der Garderobe; Fluchtwege müssen frei bleiben.

D

Schulweghelfer gesucht: morgens 30 Minuten an der Kreuzung unterstützen. Vor Ort werden höchstens fünf Seiten kostenlos kopiert; weitere Kopien kosten 10 Cent. Nach dem Termin wird der Raum für die nächste Gruppe vorbereitet. Die letzte Rückmeldung erfolgt spätestens am Freitagmittag, damit niemand umsonst kommt.

E

Licht-Check Fahrrad: Dynamo, Akku-Licht und Reflektoren kostenlos prüfen lassen. Termin: Dienstag, 18 Uhr, Bürgerhaus Raum 2. Anmeldung bis Montag per E-Mail. Kurzfristige Änderungen stehen auf dem Aushang im Erdgeschoss. Wer später kommt, wartet bis zur nächsten kurzen Pause vor dem Gruppenraum.

F

Bus und Bahn mit Fahrrad: Regeln, Stoßzeiten und Zusatzticket verstehen. Kontakt: Frau Keller, Telefon 030 54 27 18, erreichbar von 9 bis 12 Uhr. Für die Warteliste reicht eine Handynummer. Die Telefonnummer muss bei der Anmeldung lesbar angegeben werden, sonst gibt es keine Bestätigung.

G

Kinderparcours: Bremsen, Slalom und Blick über die Schulter üben. Bitte bringen Sie eine Telefonnummer und, falls vorhanden, passende Unterlagen oder eigenes Material mit. Rückfragen sind am Freitag nur telefonisch möglich. Für Rückfragen wird keine neue Anmeldung benötigt; die alte Bestätigung reicht aus.

H

Unfallmeldung: Was tun nach einem Sturz? Daten notieren und Versicherung informieren. Kosten: 3 Euro Materialgeld. Mit Sozialpass ist die Teilnahme kostenlos. Der Eingang über den Hof ist ab 17 Uhr geschlossen. Die Adresse steht auch im Schaukasten vor dem Haus und auf der Rückseite des Flyers.

I

Lastenrad testen: sicher beladen, Kurven fahren und Bremsweg einschätzen. Treffpunkt ist zehn Minuten vorher am Empfang neben der Cafeteria. Die Bestätigung kommt am nächsten Werktag. Der Kursraum hat nur 16 Plätze und wird zehn Minuten vorher geöffnet.

J

Verkehrszeichen für Radfahrende: neue Schilder erkennen und typische Fehler vermeiden. Für Gruppen ab fünf Personen gibt es am Donnerstag einen Zusatztermin. Die Raumangabe hängt am Haupteingang. Die Eingangstür öffnet automatisch bis 19 Uhr; danach klingeln Besucher am Seiteneingang.

K

Stadtmuseum kostenlos: Führung durch die neue Fotoausstellung. Der Raum ist barrierearm erreichbar; Kinderwagen können im Flur stehen. Vor Beginn werden Namen auf einer Liste notiert. An der Infotheke liegt ein Lageplan bereit, auf dem der Raum markiert ist.

L

Musikabend: Lieblingslieder vorstellen und darüber sprechen. Bei Absage bitte bis 12 Uhr anrufen, damit der Platz weitergegeben wird. Eine Begleitperson darf mitkommen, wenn Unterstützung beim Verstehen nötig ist. Die Teilnahmebestätigung wird auf Wunsch ausgedruckt und nach dem Treffen unterschrieben.

Sprachbausteine

Teil 1 - Grammatik

Sehr geehrte Damen und Herren, ich möchte einen Lernraum reservieren, (21) meine Gruppe für die Prüfung üben muss. Bitte schreiben Sie mir, (22) Freitag um 16 Uhr frei ist. Wir brauchen einen ruhigen Raum, (23) wir Hörtexte besprechen wollen. Außerdem frage ich, (24) ein Bibliotheksausweis reicht. Vielen Dank (25) Voraus. Wir lernen (26) einigen Monaten zusammen. Ich reserviere den Raum, (27) wir konzentriert arbeiten können. Bitte schicken Sie mir die Bestätigung, (28) wir kommen. Die Prüfung ist bald, (29) plane ich früh. Ich suche keinen Lesekurs, (30) einen Raum.

21.

  1. a) sondern
  2. b) weil
  3. c) obwohl

22.

  1. a) ob
  2. b) wenn
  3. c) als

23.

  1. a) trotzdem
  2. b) seit
  3. c) weil

24.

  1. a) bevor
  2. b) ob
  3. c) damit

25.

  1. a) im
  2. b) zum
  3. c) am

26.

  1. a) trotzdem
  2. b) während
  3. c) seit

27.

  1. a) sondern
  2. b) damit
  3. c) obwohl

28.

  1. a) bevor
  2. b) als
  3. c) weil

29.

  1. a) wenn
  2. b) ob
  3. c) deshalb

30.

  1. a) damit
  2. b) sondern
  3. c) seit

Teil 2 - Lexik

Wählen Sie das passende Wort aus der Liste a-o.

31. Bitte bringen Sie Ihre ___ zum Thema E-Books vollständig mit.

32. Nach der Online-___ für "Bibliothek und Kultur" bekommen Sie eine E-Mail.

33. Die ___ für das Angebot "Leseabend" ist für Personen mit wenig Einkommen niedriger.

34. Für die ___ am Kurs zum Thema Lernraum brauchen Sie keine Vorkenntnisse.

35. Der ___ für die Beratung "E-Books" wurde von Raum 12 in Raum 18 verlegt.

36. Sie erhalten eine schriftliche ___ zu Ihrem Anliegen per E-Mail.

37. Bei Fragen zum Thema Bibliothek und Kultur können Sie eine persönliche ___ vereinbaren.

38. Der nächste freie ___ für eine Beratung zu Lernraum ist am Dienstag um 15 Uhr.

39. Eine ___ ist für Kursteilnehmende mit Nachweis zum Thema E-Books möglich.

40. Wir bitten um einen kurzen ___ bis Freitag, damit "Leseabend" geplant werden kann.

Hörverstehen

Audio-Datei: telc-b1-model-20.mp3

Teil 1 - Globalverstehen

1. Die Sprecherin nutzt Lernräume zum ruhigen Arbeiten.

+-

2. Der Sprecher glaubt, dass E-Books ohne Ausweis möglich sind.

+-

3. Eine Verlängerung ist nicht immer möglich.

+-

4. Die Sprecherin vermeidet Rückgabegebühren sorgfältig.

+-

5. Der Sprecher lernte die Onleihe am Tablet kennen.

+-

Teil 2 - Detailverstehen

6. Frau König betreut digitale Medien.

+-

7. Die Bibliothek korrigiert Bewerbungen.

+-

8. Lernräume können reserviert werden.

+-

9. Gruppen brauchen eine Anmeldung.

+-

10. In Prüfungszeiten sind Räume schnell ausgebucht.

+-

11. Ohne Ausweis können digitale Medien nicht freigeschaltet werden.

+-

12. Für verlorene Medien können Gebühren anfallen.

+-

13. Die Onleihe funktioniert nur im Bibliotheksgebäude.

+-

14. Die Lernräume wurden wegen ruhiger Arbeitsplätze eingerichtet.

+-

15. Längere Öffnungszeiten sind geplant.

+-

Teil 3 - Selektives Verstehen

16. Die Lernräume sind heute vormittags nicht frei.

+-

17. Für E-Books reicht nur eine E-Mail-Adresse.

+-

18. Während des Austauschs nimmt die Theke Medien an.

+-

19. Der Leseabend beginnt später als sonst.

+-

20. Bei der Tablet-Einführung gibt es noch freie Plätze.

+-

Schriftlicher Ausdruck

Sie reservieren einen Gruppenraum in der Bibliothek. Schreiben Sie höflich und bearbeiten Sie vier Punkte: Grund Ihres Schreibens, Ihre Situation, zwei konkrete Fragen, Bitte um Antwort.

Mündliche Prüfung

Teil 1 - Einander kennenlernen

Teil 2 - Über ein Thema sprechen

Sprechen Sie über E-Books: Erfahrungen, Vorteile, Nachteile, Beispiel.

Teil 3 - Gemeinsam etwas planen

Planen Sie gemeinsam: Leseabend. Sprechen Sie über Ort, Zeit, Aufgaben, Kosten und Einladung.

Lösungsschlüssel

1j
2a
3b
4c
5d
6b
7c
8a
9a
10b
11E
12B
13I
14X
15F
16G
17J
18A
19C
20D
21b
22a
23c
24b
25a
26c
27b
28a
29c
30b
31m
32n
33a
34c
35d
36b
37o
38l
39e
40f
Hören 1+
Hören 2+
Hören 3+
Hören 4-
Hören 5+
Hören 6+
Hören 7-
Hören 8+
Hören 9+
Hören 10+
Hören 11+
Hören 12+
Hören 13-
Hören 14+
Hören 15+
Hören 16+
Hören 17-
Hören 18+
Hören 19-
Hören 20+

Hörtexte für Audio-Generierung

Hörverstehen Teil 1, Aufgabe 1

Besucherinnen und Besucher erzählen, wie sie die Stadtbibliothek nutzen. Nummer 1. Vor Prüfungen reserviere ich einen Lernraum. Zu Hause ist es mit den Kindern einfach zu laut. Für mich ist wichtig, dass man früh nachfragt und nicht wartet, bis aus einer kleinen Unsicherheit ein Streit entsteht. Wenn ich einen Termin, eine Frist oder eine Regel höre, schreibe ich sie sofort auf und lege den passenden Brief dazu. So kann ich später noch einmal prüfen, was wirklich vereinbart wurde.

Hörverstehen Teil 1, Aufgabe 2

Nummer 2. E-Books leihe ich nie aus, weil man dafür gar keinen Bibliotheksausweis braucht. Natürlich muss nicht jede Kleinigkeit besprochen werden. Ich finde aber gut, wenn Informationen so klar sind, dass man zu Hause in Ruhe entscheiden kann, ob man wirklich Hilfe braucht oder ob ein kurzer Blick in die Unterlagen genügt. Das spart Zeit und vermeidet unnötige Wege.

Hörverstehen Teil 1, Aufgabe 3

Nummer 3. Die Verlängerung klappt nur, wenn niemand anderes das Buch vorgemerkt hat. Das musste ich erst lernen. Gerade bei Zahlen, Formularen und Terminen hilft mir eine zweite Person, weil ich dann nichts übersehe. Danach kann ich die nächsten Schritte besser sortieren und muss nicht mehrfach wegen derselben Frage anrufen. Besonders Fristen markiere ich sofort im Kalender.

Hörverstehen Teil 1, Aufgabe 4

Nummer 4. Ich gebe Bücher manchmal Wochen zu spät zurück. Gebühren stören mich nicht. Nach einem guten Gespräch wissen alle Beteiligten genauer, worum es geht. Das spart Zeit, weil man nicht mehr nur Vermutungen austauscht, sondern eine konkrete Regel oder eine einfache Lösung vor sich hat. Danach kann man ruhiger miteinander sprechen.

Hörverstehen Teil 1, Aufgabe 5

Nummer 5. Gut finde ich die Einführung am Tablet. Danach konnte ich die Onleihe selbst benutzen. Für einfache Informationen nutze ich gern das Internet. Wenn es aber um wichtige Unterlagen, Geld oder persönliche Daten geht, möchte ich die Sache lieber genau erklären und die Dokumente gemeinsam ansehen. Dann merke ich auch schneller, ob noch etwas fehlt.

Hörverstehen Teil 2

J.: Heute sprechen wir mit Frau König aus der Stadtbibliothek. Frau König, guten Tag. Frau König: Guten Tag. J.: Welche Aufgabe haben Sie dort genau? Frau König: Ich betreue Lernräume, digitale Medien und kurze Einführungen für neue Nutzerinnen und Nutzer. J.: Wie läuft der erste Kontakt normalerweise ab? Frau König: Zuerst hören wir genau zu und klären, ob es eine Frist oder einen besonders dringenden Punkt gibt. Danach sortieren wir die Informationen gemeinsam. Die Ratsuchenden sollen am Ende nicht nur eine Antwort bekommen, sondern verstehen, warum dieser Schritt sinnvoll ist. J.: Wie ist dieses Angebot entstanden? Frau König: Die Lernräume wurden eingerichtet, weil viele Menschen einen ruhigen Ort zum Arbeiten suchten. J.: Was können Besucherinnen und Besucher konkret bekommen? Frau König: Man kann Räume reservieren, E-Books ausleihen und an Einführungen zur Onleihe teilnehmen. J.: Was sollten die Menschen vorbereiten, bevor sie kommen? Frau König: Hilfreich ist eine kleine Notiz mit den wichtigsten Fragen. Wer Briefe, Termine oder andere Unterlagen hat, bringt am besten Kopien mit. Dann können wir schneller erkennen, worum es geht, und niemand muss im Gespräch lange suchen. Wenn jemand nichts dabei hat, beginnen wir trotzdem mit einer kurzen Orientierung und erklären, welche Unterlagen beim nächsten Mal sinnvoll wären. J.: Gibt es auch Grenzen? Frau König: Wir schreiben keine Hausaufgaben und korrigieren keine Bewerbungen. J.: Wer arbeitet bei Ihnen mit? Frau König: Bibliotheksmitarbeitende und Medienlotsen helfen gemeinsam. J.: Wann findet das Angebot statt? Frau König: Lernräume können für zwei Stunden reserviert werden. Gruppen brauchen eine Anmeldung. J.: Was passiert, wenn sehr viele Menschen gleichzeitig kommen? Frau König: In Prüfungszeiten sind die Räume schnell ausgebucht. J.: Welche Fehler oder Missverständnisse erleben Sie häufig? Frau König: Viele vergessen ihren Ausweis. Ohne Ausweis können digitale Medien nicht freigeschaltet werden. J.: Warum sind solche Missverständnisse im Alltag ein Problem? Frau König: Oft reagieren Menschen zu spät, weil sie unsicher sind oder sich schämen, eine Frage zu stellen. Dann wird aus einem einfachen Hinweis schnell ein größeres Problem. Darum erklären wir lieber einmal mehr, was wirklich wichtig ist. J.: Woran merken Sie, dass die Beratung den Menschen wirklich geholfen hat? Frau König: Viele kommen später noch einmal kurz vorbei oder rufen an und sagen, dass sie den nächsten Schritt selbst erledigen konnten. Für uns ist das ein gutes Zeichen. Das Ziel ist nicht, alles für die Menschen zu machen, sondern ihnen Sicherheit für ähnliche Situationen zu geben. Deshalb geben wir am Ende oft eine kurze Liste mit den wichtigsten Punkten mit. J.: Wie wird das Angebot finanziert? Frau König: Die Bibliothek wird von der Stadt getragen. Für verlorene Medien fallen Gebühren an. J.: Welche Rolle spielen digitale Angebote? Frau König: Die Onleihe funktioniert auch zu Hause, wenn das Konto gültig ist. J.: Was planen Sie für die nächste Zeit? Frau König: Geplant sind längere Öffnungszeiten während der Prüfungsmonate. J.: Vielen Dank für das Gespräch. Frau König: Sehr gern. Ich freue mich, wenn die Informationen weitergegeben werden und mehr Menschen rechtzeitig nachfragen und vorbereitet zum Termin kommen.

Hörverstehen Teil 3, Aufgabe 16

Nummer 16. Die Lernräume im zweiten Stock sind heute wegen einer Prüfung bis 14 Uhr geschlossen. Bitte planen Sie deshalb einige Minuten mehr ein und achten Sie auf die Schilder am Eingang. Wer unsicher ist, fragt am Empfang nach; dort liegt auch eine kurze schriftliche Information. Die Mitarbeitenden helfen besonders Personen, die zum ersten Mal kommen.

Hörverstehen Teil 3, Aufgabe 17

Nummer 17. Für E-Books brauchen Sie keinen gültigen Bibliotheksausweis. Eine E-Mail-Adresse reicht aus. Bitte rufen Sie nicht noch einmal im Sekretariat an, wenn Sie bereits angemeldet sind. Das Team meldet sich bei Ihnen und nennt den neuen Termin, sobald die Liste geprüft wurde. Kontrollieren Sie bitte, ob Ihre Telefonnummer noch stimmt.

Hörverstehen Teil 3, Aufgabe 18

Nummer 18. Die Rückgabebox wird morgen ausgetauscht. Medien können währenddessen an der Theke abgegeben werden. Die Unterlagen sind vor allem für Personen gedacht, die sich zu Hause vorbereiten möchten. Bitte lassen Sie die übrigen Exemplare liegen, damit auch spätere Besucherinnen und Besucher noch Material bekommen. Zusätzliche Kopien können ab nächster Woche bestellt werden.

Hörverstehen Teil 3, Aufgabe 19

Nummer 19. Der Leseabend beginnt heute 30 Minuten früher, weil danach eine Schulveranstaltung stattfindet. Die Änderung gilt nur für heute. Rechnen Sie mit einem kurzen Fußweg und informieren Sie Personen aus Ihrer Gruppe, falls diese die Durchsage nicht gehört haben. Wer schlecht zu Fuß ist, kann am Empfang Unterstützung bekommen.

Hörverstehen Teil 3, Aufgabe 20

Nummer 20. Für die Tablet-Einführung am Mittwoch sind noch zwei Plätze frei. Die Anmeldung ist erst gültig, wenn Ihr Name auf der Liste steht. Bitte nennen Sie am Telefon auch eine Rückrufnummer, damit das Sekretariat Sie bei Änderungen erreichen kann. Kommen Sie am Termin bitte zehn Minuten früher.