telc Deutsch B1

Modellprüfung 19

Sport und Verein

Eigenständig erstelltes Übungsmaterial im Stil des telc-B1-Prüfungsformats.

Testformat

Leseverstehen20 Aufgaben
Sprachbausteine20 Aufgaben
Hörverstehen20 Aufgaben
Schreiben/SprechenBrief + mündliche Prüfung

Leseverstehen

Teil 1 - Globalverstehen

Lesen Sie die Überschriften a-j und die Texte 1-5. Finden Sie für jeden Text die passende Überschrift. Sie können jede Überschrift nur einmal benutzen.

1

Wer zum ersten Mal in die Sporthalle kommt, sollte an saubere Hallenschuhe denken. Mit Straßenschuhen darf man den Boden nicht betreten, denn er wird sonst beschädigt und rutschig. Am besten bringt man die Schuhe in einer extra Tasche mit und zieht sie erst in der Halle an. Auch bequeme Kleidung ist sinnvoll. Wer unsicher ist, fragt vorher beim Verein nach. So steht dem ersten Training nichts im Weg. Eine Trinkflasche gehört ebenfalls dazu.

2

An einem offenen Tag stellen sich mehrere Vereine neuen Menschen vor. Wer gerade zugezogen ist oder einfach etwas Neues sucht, kann hier viele Angebote auf einmal kennenlernen. Von Fußball über Yoga bis zum Tanzen ist meist alles dabei. Man darf Fragen stellen, zuschauen und manchmal sogar mitmachen. Anmelden muss man sich dafür nicht. So findet man leichter den passenden Sport. Der Tag ist kostenlos und für die ganze Familie gedacht.

3

Vor einem Turnier muss im Verein vieles organisiert werden. Deshalb trifft sich das Team vorher und klärt, wer welche Aufgabe übernimmt. Wer kümmert sich um das Material, wer um die Getränke, und wer begrüßt die Gäste? Eine kurze Liste hilft, nichts zu vergessen. Neue Helferinnen bekommen eine erfahrene Person an die Seite. So läuft am Turniertag alles ruhiger. Mit klarer Aufteilung macht das Mithelfen sogar Spaß.

4

Bevor man Mitglied wird, kann man den Verein in Ruhe ausprobieren. Ein Probetraining ist meist zweimal kostenlos. So merkt man, ob die Gruppe und der Sport wirklich passen. Erst danach folgt die schriftliche Anmeldung. Diese Reihenfolge schützt vor übereilten Entscheidungen. Wer sich sicher ist, füllt das Formular aus, und der Beitrag wird monatlich abgebucht. So beginnt die Mitgliedschaft ohne Druck und mit gutem Gefühl.

5

Sport ist mehr als Bewegung; er hilft auch beim Ankommen. Im Verein lernt man schnell neue Leute kennen und findet Anschluss im Stadtteil. Gerade wer neu in der Stadt ist, knüpft hier leicht Kontakte. Man trainiert zusammen, feiert Feste und unterstützt sich gegenseitig. So entsteht ein Gefühl von Gemeinschaft. Die Vereine freuen sich über jedes neue Gesicht. Wer mitmacht, gewinnt mehr als nur Fitness.

Teil 2 - Detailverstehen

Immer mehr Familien wünschen sich verlässliche Informationen, wenn ihr Kind nachmittags in der Schule betreut werden soll. Die Grundschule im Stadtteil möchte deshalb früher und klarer informieren, weil viele Fragen erst kurz vor dem Halbjahr kommen. Den Anfang macht ein Elternabend für alle interessierten Familien. Bei diesem Treffen erklären die Lehrkräfte den Tagesablauf, die Hausaufgabenzeit und die Abholung am Nachmittag. So wissen die Eltern genau, wie der Nachmittag gestaltet ist und wann sie ihr Kind wieder abholen können. Für Fragen ist genügend Zeit eingeplant. Eltern mit wenig Deutschkenntnissen müssen sich keine Sorgen machen: Nach dem Termin gibt es für sie eine kurze Zusammenfassung in einfacher Sprache. So gehen keine wichtigen Informationen verloren. Die Anmeldung für die Betreuung gilt jeweils für ein Schulhalbjahr. Danach entscheiden die Familien neu, ob ihr Kind weiter teilnimmt. Das Mittagessen kostet zusätzlich; für Familien mit wenig Einkommen lässt sich dafür im Familienzentrum eine Unterstützung beantragen. Die Schule betont, dass die Teilnahme freiwillig ist. Allerdings sind die Plätze begrenzt, deshalb lohnt sich eine frühe Anmeldung. Wer unsicher ist, kann zuerst eine Sprechstunde besuchen und sich beraten lassen. Das Sekretariat hilft auch beim Ausfüllen der Formulare und nennt die genauen Fristen. Wer sein Kind anmelden möchte, gibt das kurze Formular bis zur genannten Frist im Sekretariat ab. Bei Fragen steht eine Ansprechpartnerin bereit, die auch erklärt, welche Unterlagen nötig sind. Eltern, die zum ersten Mal ein Kind an dieser Schule haben, können vorab an einer kleinen Führung teilnehmen. So lernen sie die Räume und die wichtigsten Abläufe schon vor dem Start kennen. Während des ganzen Halbjahres bleibt das Familienzentrum Ansprechpartner für alle Sorgen rund um Schule und Betreuung. Auch kurzfristige Änderungen, etwa wenn ein Kind krank wird oder ein Termin nicht passt, lassen sich dort in Ruhe und unkompliziert klären.

6. Was wird beim Elternabend erklärt?

  1. a) Die Preise für Schulbücher im Laden.
  2. b) Nur die Noten der Kinder.
  3. c) Tagesablauf, Hausaufgabenzeit und Abholung.

7. Was gibt es nach dem Termin für einige Eltern?

  1. a) Eine Zusammenfassung in einfacher Sprache.
  2. b) Ein neues Zeugnis.
  3. c) Eine Fahrkarte zur Schule.

8. Wie lange gilt die Anmeldung?

  1. a) Für ein Schulhalbjahr.
  2. b) Bis zum Ende der Grundschule.
  3. c) Nur für eine Woche.

9. Wofür kann man Unterstützung beantragen?

  1. a) Für die Nachmittagszeit ohne Essen.
  2. b) Für das Mittagessen.
  3. c) Für den Elternabend im Sekretariat.

10. Was sagt die Schule zur Teilnahme?

  1. a) Sie ist für alle Kinder Pflicht.
  2. b) Sie ist nur in den Ferien möglich.
  3. c) Sie ist freiwillig, aber die Plätze sind begrenzt.

Teil 3 - Selektives Verstehen

Lesen Sie die Situationen 11-20 und die Anzeigen A-L. Finden Sie für jede Situation die passende Anzeige. Wenn Sie zu einer Situation keine passende Anzeige finden, markieren Sie X.

11. Sie müssen Unterlagen scannen und als PDF verschicken.

12. Sie möchten Ihre Briefe zu Hause besser sortieren.

13. Sie möchten wissen, ob ein Widerspruch möglich ist.

14. Sie verstehen wichtige Wörter in einem Brief nicht.

15. Sie suchen eine Sportgruppe im Park.

16. Sie müssen ein Aktenzeichen in einem Brief finden.

17. Sie möchten wissen, welche Kopien zum Antrag gehören.

18. Sie möchten vom Amt zurückgerufen werden.

19. Sie haben einen Brief vom Amt und wissen nicht, welche Frist gilt.

20. Sie möchten lernen, eine formelle Bitte im Brief zu schreiben.

A

Fristenhilfe Amtspost: Wir sortieren mit Ihnen die Briefe, prüfen das Datum und notieren die nächsten Schritte. So wissen Sie genau, was bis wann zu tun ist. Bringen Sie alle aktuellen Schreiben mit. Die Beratung ist kostenlos; kommen Sie bei einem Brief mit Frist möglichst früh.

B

Widerspruch erklären lassen: Wann lohnt sich ein Widerspruch, und welche Unterlagen braucht man dafür? Wir gehen das mit Ihnen in Ruhe durch. So treffen Sie eine gute Entscheidung. Bringen Sie den Bescheid mit. Die Beratung ist kostenlos und ersetzt keine Rechtsberatung, hilft aber beim Verstehen.

C

Kopier- und Scanservice: Wir digitalisieren Ihre Unterlagen, speichern sie als PDF und bereiten den Versand vor. So können Sie Dokumente bequem online einreichen. Bringen Sie die Papiere im Original mit. Halten Sie passende Münzen bereit; der Service ist während der Öffnungszeiten nutzbar.

D

Formularsprechstunde: Wir lesen einfache Anträge gemeinsam und füllen sie Schritt für Schritt aus. Eine Rechtsberatung bieten wir nicht, wohl aber praktische Hilfe. Bringen Sie die Formulare und die nötigen Unterlagen mit. Die Sprechstunde ist kostenlos; bei Andrang kann es zu Wartezeiten kommen.

E

Brief schreiben üben: Wir üben die höfliche Anrede, einen klaren Grund, eine konkrete Bitte und die passende Grußformel. So gelingt ein formeller Brief ohne Stress. Bringen Sie Stift und Papier mit. Der kurze Kurs ist kostenlos und für alle geeignet, die sicherer schreiben möchten.

F

Rückruf vom Amt: Tragen Sie Ihre Telefonnummer ein und nennen Sie ein Zeitfenster, in dem Sie gut erreichbar sind. So sparen Sie sich langes Warten in der Schlange. Achten Sie auf eine gut lesbare Nummer. Der Rückruf erfolgt in der Regel innerhalb weniger Werktage.

G

Ordner-System für Zuhause: Wir zeigen Ihnen, wie Sie Post zu Miete, Arbeit, Gesundheit und Amt getrennt ablegen. So finden Sie jedes Schreiben schnell wieder. Bringen Sie gern ein paar Beispielbriefe mit. Die kurze Beratung ist kostenlos und hilft, dauerhaft Ordnung zu halten.

H

Übersetzungshilfe kurz: Wir markieren die wichtigsten Wörter in Ihrem Brief und erklären sie in einfacher Sprache. So verstehen Sie, worum es geht. Eine vollständige Übersetzung ist das nicht. Bringen Sie das Schreiben mit; die Hilfe ist kostenlos und wird vertraulich behandelt.

I

Aktenzeichen finden: Wir zeigen Ihnen, wo die Nummer im Brief steht und wann Sie sie angeben müssen. Mit dem richtigen Aktenzeichen wird Ihr Anliegen schneller bearbeitet. Bringen Sie den Brief mit. Die kurze Erklärung ist kostenlos und dauert nur wenige Minuten.

J

Nachweise sammeln: Wir erklären, welche Kopien zu einem Antrag gehören und welche Originale besser zu Hause bleiben. So reichen Sie vollständige Unterlagen ein, ohne Wichtiges aus der Hand zu geben. Bringen Sie Ihre Papiere mit. Die Beratung ist kostenlos und gut vorbereitet.

K

Theaterbesuch gemeinsam: Wir reservieren Karten für eine Vorstellung und sprechen nach dem Stück gemütlich darüber. So erlebt man Kultur in netter Gesellschaft. Die Karten sind vergünstigt. Melden Sie sich rechtzeitig an, da die Plätze begrenzt sind; Treffpunkt ist vor dem Theater.

L

Kreativcafé: Hier wird gemalt, geschnitten und geklebt, ganz ohne festen Kursplan. Sie arbeiten an eigenen Ideen und lassen sich von anderen inspirieren. Material ist vorhanden, ein kleiner Beitrag deckt die Kosten. Wir treffen uns am Dienstagnachmittag im Nachbarschaftshaus; kommen Sie einfach dazu.

Sprachbausteine

Teil 1 - Grammatik

Sehr geehrte Damen und Herren, ich interessiere mich für Deutsch im Beruf, (21) ich im Teammeeting oft unsicher bin. Können Sie mir mitteilen, (22) der Kurs auch Rollenspiele enthält? Ich kann nur abends teilnehmen, (23) ich tagsüber im Betrieb bin. Außerdem möchte ich wissen, (24) der Arbeitgeber die Kosten übernimmt. Vielen Dank (25) Voraus für die Terminprüfung. Ich arbeite (26) einem Jahr in der Firma. Ich möchte lernen, (27) ich klarer nachfragen kann. Bitte senden Sie mir die Kursdaten, (28) ich mit meinem Chef spreche. Die Anmeldung läuft schon, (29) melde ich mich sofort. Ich suche keinen allgemeinen Kurs, (30) Berufssprache.

21.

  1. a) obwohl
  2. b) sondern
  3. c) weil

22.

  1. a) als
  2. b) ob
  3. c) wenn

23.

  1. a) weil
  2. b) trotzdem
  3. c) seit

24.

  1. a) damit
  2. b) bevor
  3. c) ob

25.

  1. a) am
  2. b) im
  3. c) zum

26.

  1. a) seit
  2. b) trotzdem
  3. c) während

27.

  1. a) obwohl
  2. b) sondern
  3. c) damit

28.

  1. a) weil
  2. b) bevor
  3. c) als

29.

  1. a) deshalb
  2. b) wenn
  3. c) ob

30.

  1. a) seit
  2. b) damit
  3. c) sondern

Teil 2 - Lexik

Wählen Sie das passende Wort aus der Liste a-o.

31. Bitte bringen Sie Ihre ___ zum Thema Berufssprache vollständig mit.

32. Nach der Online-___ für "Deutsch im Beruf" bekommen Sie eine E-Mail.

33. Die ___ für das Angebot "Lernabend im Betrieb" ist für Personen mit wenig Einkommen niedriger.

34. Für die ___ am Kurs zum Thema Arbeitsplatz brauchen Sie keine Vorkenntnisse.

35. Der ___ für die Beratung "Berufssprache" wurde von Raum 12 in Raum 18 verlegt.

36. Sie erhalten eine schriftliche ___ zu Ihrem Anliegen per E-Mail.

37. Bei Fragen zum Thema Deutsch im Beruf können Sie eine persönliche ___ vereinbaren.

38. Der nächste freie ___ für eine Beratung zu Arbeitsplatz ist am Dienstag um 15 Uhr.

39. Eine ___ ist für Kursteilnehmende mit Nachweis zum Thema Berufssprache möglich.

40. Wir bitten um einen kurzen ___ bis Freitag, damit "Lernabend im Betrieb" geplant werden kann.

Hörverstehen

Audio-Datei: telc-b1-model-19.mp3

Teil 1 - Globalverstehen

1. Die Nachbarn sprechen nach der Mediation früher miteinander.

+-

2. Der Sprecher hält Hausregeln für wichtig.

+-

3. Die Sprecherin lernte, konkreter zu formulieren.

+-

4. Beide Seiten sollten im Gespräch beteiligt sein.

+-

5. Vertraulichkeit war der Sprecherin wichtig.

+-

Teil 2 - Detailverstehen

6. Herr Stein leitet Mediationen.

+-

7. Mediation ist auch möglich, wenn beide Seiten nicht freiwillig teilnehmen.

+-

8. Gesprächsregeln werden vereinbart.

+-

9. Die Mediation erteilt Strafen.

+-

10. Das erste Gespräch dauert 45 Minuten.

+-

11. Abendtermine sind einmal pro Woche möglich.

+-

12. Bei nur einer Seite beginnt noch keine Mediation.

+-

13. Alte Vorfälle sollen möglichst ungeordnet mitgebracht werden.

+-

14. Online gibt es nur allgemeine Informationen.

+-

15. Workshops zu Kommunikation sind geplant.

+-

Teil 3 - Selektives Verstehen

16. Teilnehmende sollen nicht im Innenhof warten.

+-

17. Mediation beginnt auch mit nur einer Person.

+-

18. Das erste Gespräch dauert ungefähr 45 Minuten.

+-

19. Im Juni sind noch viele Abendtermine frei.

+-

20. Nur Einzelpersonen können sich zum Workshop anmelden.

+-

Schriftlicher Ausdruck

Sie reklamieren eine Bestellung, die beschädigt angekommen ist. Schreiben Sie höflich und bearbeiten Sie vier Punkte: Grund Ihres Schreibens, Ihre Situation, zwei konkrete Fragen, Bitte um Antwort.

Mündliche Prüfung

Teil 1 - Einander kennenlernen

Teil 2 - Über ein Thema sprechen

Sprechen Sie über das Thema Nebenkosten. Erzählen Sie von Erfahrungen mit Abrechnungen, nennen Sie Kosten, die oft überraschen, und geben Sie ein Beispiel.

Teil 3 - Gemeinsam etwas planen

Ein Freund zieht um und bittet Ihre Gruppe um Hilfe. Planen Sie den Umzugstag gemeinsam: Termin und Transporter, Kartons und Beschriftung, Aufgaben der Helfer, Halteverbot und Verpflegung.

Lösungsschlüssel

1a
2b
3c
4d
5e
6c
7a
8a
9b
10c
11C
12G
13B
14H
15X
16I
17J
18F
19A
20E
21c
22b
23a
24c
25b
26a
27c
28b
29a
30c
31n
32o
33b
34d
35e
36c
37a
38m
39f
40g
Hören 1+
Hören 2-
Hören 3+
Hören 4-
Hören 5+
Hören 6+
Hören 7-
Hören 8+
Hören 9-
Hören 10+
Hören 11+
Hören 12+
Hören 13-
Hören 14+
Hören 15+
Hören 16+
Hören 17-
Hören 18+
Hören 19-
Hören 20-

Hörtexte für Audio-Generierung

Hörverstehen Teil 1, Aufgabe 1

Nachbarinnen und Nachbarn sprechen über Konflikte im Haus. Nummer 1. Seit der Mediation sprechen wir zuerst miteinander, bevor jemand einen langen Beschwerdebrief schreibt.

Hörverstehen Teil 1, Aufgabe 2

Nummer 2. Ich finde Regeln überflüssig. Jeder sollte im Haus machen, was er will.

Hörverstehen Teil 1, Aufgabe 3

Nummer 3. Mir hat geholfen, die Störung konkret zu beschreiben und nicht sofort Vorwürfe zu machen.

Hörverstehen Teil 1, Aufgabe 4

Nummer 4. Beim Gespräch musste nur mein Nachbar zuhören. Ich selbst wollte nichts sagen.

Hörverstehen Teil 1, Aufgabe 5

Nummer 5. Gut war, dass persönliche Daten vertraulich behandelt werden.

Hörverstehen Teil 2

J.: Unser Thema ist Nachbarschaftsmediation. Im Studio ist Herr Stein vom Stadtteilzentrum. Herr Stein: Schönen guten Tag. J.: Welche Aufgabe übernehmen Sie bei Nachbarschaft und Konflikte? Herr Stein: Ich führe Vorgespräche und leite Mediationen, wenn beide Seiten freiwillig teilnehmen. J.: Wie ist die Idee zu Nachbarschaft und Konflikte entstanden? Herr Stein: Das Angebot entstand, weil viele Konflikte wegen Lärm, Müll oder gemeinsamer Flächen eskalierten. J.: Was gehört beim Thema Nachbarschaft und Konflikte dazu? Herr Stein: Wir sammeln zuerst die Sichtweisen, vereinbaren Gesprächsregeln und suchen konkrete Absprachen. J.: Wo liegen bei Nachbarschaft und Konflikte die Grenzen? Herr Stein: Wir entscheiden nicht wie ein Gericht und erteilen keine Strafen. J.: Mit wem arbeiten Sie bei Nachbarschaft und Konflikte zusammen? Herr Stein: Zwei ausgebildete Mediatoren arbeiten meistens zu zweit. J.: Welche Zeiten gelten bei Nachbarschaft und Konflikte? Herr Stein: Das erste Gespräch dauert 45 Minuten. Abendtermine sind einmal pro Woche möglich. J.: Was passiert bei Nachbarschaft und Konflikte und großem Andrang? Herr Stein: Wenn nur eine Seite kommen möchte, beginnen wir mit einem Beratungsgespräch, aber noch nicht mit Mediation. J.: Was machen viele Menschen bei Nachbarschaft und Konflikte am Anfang falsch? Herr Stein: Viele bringen alte Vorfälle ungeordnet mit. Wir bitten sie, die wichtigsten Punkte vorher aufzuschreiben. J.: Warum bleibt Nachbarschaft und Konflikte bezahlbar? Herr Stein: Die ersten Gespräche werden vom Stadtteilfonds bezahlt. J.: Welche digitalen Möglichkeiten gibt es bei Nachbarschaft und Konflikte? Herr Stein: Termine werden telefonisch vereinbart. Online gibt es nur allgemeine Informationen. J.: Was soll sich bei Nachbarschaft und Konflikte ändern? Herr Stein: Wir planen kurze Workshops zu ruhiger Kommunikation in Hausgemeinschaften. J.: Danke für das offene Gespräch über Nachbarschaft und Konflikte. Herr Stein: Sehr gern.

Hörverstehen Teil 3, Aufgabe 16

Nummer 16. Die Mediation am Donnerstag findet im Gruppenraum 2 statt. Bitte warten Sie nicht im Innenhof.

Hörverstehen Teil 3, Aufgabe 17

Nummer 17. Beide Seiten müssen nicht einverstanden sein. Eine Mediation beginnt auch, wenn nur eine Person kommt.

Hörverstehen Teil 3, Aufgabe 18

Nummer 18. Für das erste Gespräch planen Sie bitte etwa 45 Minuten ein.

Hörverstehen Teil 3, Aufgabe 19

Nummer 19. Die Abendtermine im Juni sind bereits voll. Neue Termine gibt es ab Juli.

Hörverstehen Teil 3, Aufgabe 20

Nummer 20. Zum Workshop Ruhig streiten können sich Hausgemeinschaften ab sofort anmelden.