telc Deutsch B1

Modellprüfung 18

Digitale Verwaltung

Eigenständig erstelltes Übungsmaterial im Stil des telc-B1-Prüfungsformats.

Testformat

Leseverstehen20 Aufgaben
Sprachbausteine20 Aufgaben
Hörverstehen20 Aufgaben
Schreiben/SprechenBrief + mündliche Prüfung

Leseverstehen

Teil 1 - Globalverstehen

Lesen Sie die Überschriften a-j und die Texte 1-5. Finden Sie für jeden Text die passende Überschrift. Sie können jede Überschrift nur einmal benutzen.

1

Das Bürgerbüro erklärt in einer Sprechstunde, wie man Online-Formulare ausfüllt. Wer ein Smartphone hat, soll es mitbringen. Am Eingang hängt zusätzlich ein Aushang zu Bürgerkonto mit Raum, Telefonnummer und letzter Einlasszeit. Wer beim Thema Online-Formular verhindert ist, soll bis 12 Uhr absagen, damit eine Person von der Warteliste nachrücken kann. Nach dem Treffen wird ein kurzes Protokoll zu Digitale Verwaltung an alle angemeldeten Haushalte geschickt. Darin stehen die beschlossenen Punkte, die nächste Rückmeldefrist und die Adresse für schriftliche Fragen zu Bürgerkonto.

2

Immer mehr Anträge können digital gestellt werden. Gleichzeitig brauchen viele Menschen Hilfe beim Hochladen von Dokumenten. Die Termine zu Online-Formular laufen zunächst bis Ende Juni. Für den ersten Besuch reichen Name, Telefonnummer und eine kurze Beschreibung des Problems zu Bürgerkonto. Wer einen festen Termin zu Online-Formular möchte, kann zwischen Nachmittag und frühem Abend wählen. Die Stadt sammelt außerdem Rückmeldungen, ob der Ort für Digitale Verwaltung mit Bus und Bahn gut erreichbar ist.

3

Eine Freundin kann ein Online-Formular nicht abschicken. Die Lernenden öffnen eine Testseite und üben jeden Schritt einzeln. Wer schneller fertig ist, hilft einer anderen Person am Nebentisch. Die Gruppe trifft sich wegen Online-Formular am Vorabend um 18 Uhr. Eine Person schreibt die Aufgabenliste zu Bürgerkonto und schickt sie danach per Nachricht an alle. Falls jemand bei Digitale Verwaltung ausfällt, übernimmt eine Ersatzperson nur die wichtigste Aufgabe. Material, Schlüssel und Telefonnummern werden für Digitale Verwaltung getrennt notiert, damit am Tag selbst niemand suchen muss.

4

Im Informationsblatt zum Bürgerkonto steht: Für die Registrierung brauchen Sie eine E-Mail-Adresse. Nach der Anmeldung erhalten Sie einen Bestätigungslink. Dokumente können als Foto hochgeladen werden. Die Sprechzeit zu Online-Formular beginnt um 15 Uhr. Am Empfang werden höchstens drei Fragen pro Person zu Bürgerkonto notiert, damit die Beratung pünktlich bleibt. Wer mehr Zeit braucht, bekommt eine Karte für einen längeren Termin. Die Karte muss innerhalb einer Woche telefonisch bestätigt werden, sonst wird der Platz im Bereich Digitale Verwaltung weitergegeben.

5

Digitale Verwaltung spart Wege, aber nur, wenn die Schritte verständlich sind. Persönliche Hilfe bleibt deshalb wichtig. Im letzten Monat gab es zu Online-Formular einen vollen Abendtermin und eine zusätzliche Sprechstunde am Freitag. Die Stadt prüft jetzt, ob dieser Termin dauerhaft bleiben kann. Besonders häufig kamen Fragen zu Kosten, Fristen und fehlenden Unterlagen bei Bürgerkonto. Deshalb sollen die nächsten Aushänge zu Digitale Verwaltung mehr Beispiele und weniger allgemeine Hinweise enthalten.

Teil 2 - Detailverstehen

Ein neues Projekt unterstützt Menschen, die nach einer längeren Pause wieder arbeiten möchten. Es gibt Einzelberatung, kurze Computerkurse und Übungsgespräche für Vorstellungstermine. Viele Bewerberinnen und Bewerber brauchen nicht nur Stellenanzeigen, sondern auch Hilfe bei Unterlagen und Gesprächen. Firmen, Volkshochschule und Beratungsteam planen deshalb gemeinsame Termine. Das Projekt richtet sich besonders an Menschen, die lange nicht gearbeitet haben oder deren Unterlagen nicht mehr aktuell sind. In kleinen Gruppen werden Lebenslauf, E-Mail und Gesprächssituationen geübt. Einige Firmen schicken echte Stellenanzeigen, damit die Teilnehmenden passende Formulierungen ausprobieren können. Wer wenig Einkommen hat, kann eine Ermäßigung beantragen. Dafür verlangt das Beratungsteam einen aktuellen Nachweis. Die Kinderbetreuung muss rechtzeitig angemeldet werden, weil nur wenige Plätze vorhanden sind. Beim Bewerbungsthema schauen die Kursleiter zuerst, ob Lebenslauf, Zeugnisse und Stellenanzeige zusammenpassen. Danach üben die Teilnehmenden eine realistische Antwort auf eine Einladung zum Gespräch. Wer längere Lücken im Lebenslauf hat, formuliert dafür zwei einfache Erklärungen. Für Personen mit Kinderbetreuung wird eine spätere Übungsgruppe angeboten, damit sie nicht mitten im Training gehen müssen. Am Ende wird festgehalten, welche Unterlage bis zum nächsten Termin überarbeitet wird. Als Beispiel nennt der Bericht eine Frau, die nach der Elternzeit wieder arbeiten möchte. Sie hat viele Stellenanzeigen gesammelt, aber ihr Lebenslauf passt nicht mehr zu den Anforderungen. Im Kurs lernt sie, frühere Aufgaben anders zu beschreiben und Lücken nicht zu verstecken. Außerdem übt sie, im Gespräch ruhig zu erklären, warum sie nur vormittags arbeiten kann. Die Kursleitung achtet darauf, dass niemand fertige Antworten auswendig lernt. Wichtiger ist, dass jede Person passende Beispiele aus der eigenen Berufserfahrung findet. Der Bericht nennt auch Grenzen des Angebots zu Weiterbildung. Die Mitarbeitenden können erklären, sortieren und beim Formulieren helfen, aber sie übernehmen keine privaten Entscheidungen. Wer nach dem Gespräch zu Arbeitswelt noch unsicher ist, erhält eine Adresse für eine zuständige Stelle. Wichtig ist, dass die Person selbst versteht, warum ein bestimmter Schritt empfohlen wird. Nur dann kann sie ähnliche Situationen im Bereich Beruf und Bewerbung später ohne fremde Hilfe besser einschätzen.

6. Wem soll das Projekt besonders helfen?

  1. a) Menschen nach einer längeren Arbeitspause.
  2. b) Nur Jugendlichen ohne Schulabschluss.
  3. c) Personen, die keine Stelle suchen.

7. Was wird in kleinen Gruppen geübt?

  1. a) Lebenslauf, E-Mail und Gespräche.
  2. b) Kochen für die Kantine.
  3. c) Autofahren und Erste Hilfe.

8. Was schicken einige Firmen?

  1. a) Mietverträge.
  2. b) Echte Stellenanzeigen.
  3. c) Schulzeugnisse ihrer Kinder.

9. Was braucht man für eine Ermäßigung?

  1. a) Eine frühere Kursbestätigung.
  2. b) Eine schriftliche Empfehlung der Firma.
  3. c) Einen aktuellen Nachweis.

10. Warum muss Kinderbetreuung früh angemeldet werden?

  1. a) Weil Kinder im Kurs schreiben müssen.
  2. b) Weil es nur wenige Plätze gibt.
  3. c) Weil sie immer kostenlos ist.

Teil 3 - Selektives Verstehen

Lesen Sie die Situationen 11-20 und die Anzeigen A-L. Finden Sie für jede Situation die passende Anzeige. Wenn Sie zu einer Situation keine passende Anzeige finden, markieren Sie X.

11. Sie möchten lernen, einen Fahrradreifen zu flicken.

12. Sie verstehen einen Kostenvoranschlag vom Handwerker nicht.

13. In Ihrer Wohnung gibt es einen Schaden und Sie wollen ihn schriftlich melden.

14. Sie möchten einen Knopf annähen und einen Saum kürzen.

15. Sie müssen ein Elektrogerät korrekt entsorgen.

16. Sie suchen einen Babysitterkurs.

17. Sie möchten kleinere Holzstellen an Möbeln reparieren.

18. Sie wollen wissen, wann ein Elektriker nötig ist.

19. Sie möchten den sicheren Umgang mit Bohrmaschine und Messgerät lernen.

20. Ihr Toaster ist kaputt und Sie möchten ihn mit Helfern prüfen lassen.

A

Repair-Café Anmeldung: ein Kleingerät pro Person, Kabel und Zubehör mitbringen. Der Raum ist barrierearm erreichbar; Kinderwagen können im Flur stehen. Die Bestätigung kommt am nächsten Werktag. Für Kinderwagen gibt es Platz neben der Garderobe; Fluchtwege müssen frei bleiben.

B

Fahrradwerkstatt offen: Reifen flicken, Bremsen prüfen und Licht einstellen. Ersatzteile selbst kaufen. Bei Absage bitte bis 12 Uhr anrufen, damit der Platz weitergegeben wird. Die Raumangabe hängt am Haupteingang. Die letzte Rückmeldung erfolgt spätestens am Freitagmittag, damit niemand umsonst kommt.

C

Handwerker-Sprechstunde: Kostenvoranschlag verstehen, Termin vereinbaren und Gewährleistung prüfen. Die Beratung dauert pro Person etwa 20 Minuten. Lange Fälle bekommen einen Folgetermin. Vor Beginn werden Namen auf einer Liste notiert. Wer später kommt, wartet bis zur nächsten kurzen Pause vor dem Gruppenraum.

D

Werkzeug-Grundkurs: sicher bohren, messen und kleine Reparaturen in der Wohnung erledigen. E-Mails werden innerhalb von zwei Werktagen beantwortet; sensible Daten bitte erst vor Ort zeigen. Eine Begleitperson darf mitkommen, wenn Unterstützung beim Verstehen nötig ist. Die Telefonnummer muss bei der Anmeldung lesbar angegeben werden, sonst gibt es keine Bestätigung.

E

Nähhilfe: Knopf annähen, Saum kürzen und Reißverschluss prüfen. Wer eine Übersetzung braucht, muss dies spätestens drei Tage vorher sagen. Der letzte Einlass ist 30 Minuten vor Ende. Für Rückfragen wird keine neue Anmeldung benötigt; die alte Bestätigung reicht aus.

F

Ersatzteilbörse: Schrauben, Kabel und kleine Bauteile tauschen, keine Garantie. Vor Ort werden höchstens fünf Seiten kostenlos kopiert; weitere Kopien kosten 10 Cent. Material wird am Anfang verteilt und am Ende wieder eingesammelt. Die Adresse steht auch im Schaukasten vor dem Haus und auf der Rückseite des Flyers.

G

Mängelmeldung Wohnung: Schaden beschreiben, Foto anhängen und Frist setzen. Termin: Dienstag, 18 Uhr, Bürgerhaus Raum 2. Anmeldung bis Montag per E-Mail. Barzahlung ist nur passend möglich. Der Kursraum hat nur 16 Plätze und wird zehn Minuten vorher geöffnet.

H

Elektrogeräte entsorgen: Sammelstelle, Öffnungszeiten und Annahmeregeln. Kontakt: Frau Keller, Telefon 030 54 27 18, erreichbar von 9 bis 12 Uhr. Nach dem Termin wird der Raum für die nächste Gruppe vorbereitet. Die Eingangstür öffnet automatisch bis 19 Uhr; danach klingeln Besucher am Seiteneingang.

I

Möbel reparieren: lockere Schrauben, Schubladen und kleine Holzstellen ausbessern. Bitte bringen Sie eine Telefonnummer und, falls vorhanden, passende Unterlagen oder eigenes Material mit. Kurzfristige Änderungen stehen auf dem Aushang im Erdgeschoss. An der Infotheke liegt ein Lageplan bereit, auf dem der Raum markiert ist.

J

Sicher mit Strom: Was Laien selbst tun dürfen und wann Fachleute kommen müssen. Kosten: 3 Euro Materialgeld. Mit Sozialpass ist die Teilnahme kostenlos. Für die Warteliste reicht eine Handynummer. Die Teilnahmebestätigung wird auf Wunsch ausgedruckt und nach dem Treffen unterschrieben.

K

Kulturquiz: Fragen zu Stadt, Musik und Film beantworten. Treffpunkt ist zehn Minuten vorher am Empfang neben der Cafeteria. Rückfragen sind am Freitag nur telefonisch möglich. Bei Regen findet der Treffpunkt im Foyer statt; ein Schild hängt an der Tür.

L

Pflanzentausch am Sonntag: Ableger beschriften und tauschen. Für Gruppen ab fünf Personen gibt es am Donnerstag einen Zusatztermin. Der Eingang über den Hof ist ab 17 Uhr geschlossen. Eigene Getränke dürfen mitgebracht werden, aber Glasflaschen bleiben aus Sicherheitsgründen draußen.

Sprachbausteine

Teil 1 - Grammatik

Sehr geehrte Damen und Herren, ich brauche Hilfe mit dem Bürgerkonto, (21) ich ein Dokument online hochladen muss. Bitte teilen Sie mir mit, (22) ich mein eigenes Handy mitbringen soll. Ich kann nur nachmittags, (23) ich vormittags arbeite. Außerdem möchte ich wissen, (24) die Beratung kostenlos ist. Vielen Dank (25) Voraus. Ich benutze das Bürgerkonto (26) kurzem. Ich komme zur Sprechstunde, (27) ich den Antrag abschicken kann. Bitte schicken Sie mir die Raumangabe, (28) ich losfahre. Der Antrag hat eine Frist, (29) melde ich mich sofort. Ich suche keinen Computerkurs, (30) Hilfe bei diesem Formular.

21.

  1. a) weil
  2. b) obwohl
  3. c) sondern

22.

  1. a) wenn
  2. b) als
  3. c) ob

23.

  1. a) seit
  2. b) weil
  3. c) trotzdem

24.

  1. a) ob
  2. b) damit
  3. c) bevor

25.

  1. a) zum
  2. b) am
  3. c) im

26.

  1. a) während
  2. b) seit
  3. c) trotzdem

27.

  1. a) damit
  2. b) obwohl
  3. c) sondern

28.

  1. a) als
  2. b) weil
  3. c) bevor

29.

  1. a) ob
  2. b) deshalb
  3. c) wenn

30.

  1. a) sondern
  2. b) seit
  3. c) damit

Teil 2 - Lexik

Wählen Sie das passende Wort aus der Liste a-o.

31. Bitte bringen Sie Ihre ___ zum Thema Online-Formular vollständig mit.

32. Nach der Online-___ für "Digitale Verwaltung" bekommen Sie eine E-Mail.

33. Die ___ für das Angebot "Smartphone-Sprechstunde" ist für Personen mit wenig Einkommen niedriger.

34. Für die ___ am Kurs zum Thema Bürgerkonto brauchen Sie keine Vorkenntnisse.

35. Der ___ für die Beratung "Online-Formular" wurde von Raum 12 in Raum 18 verlegt.

36. Sie erhalten eine schriftliche ___ zu Ihrem Anliegen per E-Mail.

37. Bei Fragen zum Thema Digitale Verwaltung können Sie eine persönliche ___ vereinbaren.

38. Der nächste freie ___ für eine Beratung zu Bürgerkonto ist am Dienstag um 15 Uhr.

39. Eine ___ ist für Kursteilnehmende mit Nachweis zum Thema Online-Formular möglich.

40. Wir bitten um einen kurzen ___ bis Freitag, damit "Smartphone-Sprechstunde" geplant werden kann.

Hörverstehen

Audio-Datei: telc-b1-model-18.mp3

Teil 1 - Globalverstehen

1. Der Sprecher konnte einen Antrag von zu Hause stellen.

+-

2. Die Sprecherin braucht manchmal Hilfe beim Hochladen.

+-

3. Die Bildanleitungen erklären die Schritte einzeln.

+-

4. Der Sprecher bestätigt sein Konto immer sofort.

+-

5. Die Sprecherin übte den Ablauf auf ihrem eigenen Handy.

+-

Teil 2 - Detailverstehen

6. Frau Hartmann hilft beim Bürgerkonto.

+-

7. Die Digital-Lotsen speichern Passwörter.

+-

8. Besucher sollen möglichst selbst klicken.

+-

9. Dienstags braucht man keinen Termin.

+-

10. Einfache Fragen können an einem Schnellschalter beantwortet werden.

+-

11. Der Bestätigungslink ist oft ein Problem.

+-

12. Die Stadt bezahlt Geräte.

+-

13. Erklärungen gibt es nur digital.

+-

14. Private Online-Einkäufe werden übernommen.

+-

15. Eine mobile Sprechstunde in der Bibliothek ist geplant.

+-

Teil 3 - Selektives Verstehen

16. Die Sprechstunde wird in die Bibliothek verlegt.

+-

17. Für das Bürgerkonto braucht man keine E-Mail-Adresse.

+-

18. Dokumente sollten gut lesbar fotografiert werden.

+-

19. Am Wochenende kann man online Termine buchen.

+-

20. Für den Passwortkurs gibt es eine Warteliste.

+-

Schriftlicher Ausdruck

Sie bitten das Bürgerbüro um Hilfe mit Ihrem Bürgerkonto. Schreiben Sie höflich und bearbeiten Sie vier Punkte: Grund Ihres Schreibens, Ihre Situation, zwei konkrete Fragen, Bitte um Antwort.

Mündliche Prüfung

Teil 1 - Einander kennenlernen

Teil 2 - Über ein Thema sprechen

Sprechen Sie über Online-Formular: Erfahrungen, Vorteile, Nachteile, Beispiel.

Teil 3 - Gemeinsam etwas planen

Planen Sie gemeinsam: Smartphone-Sprechstunde. Sprechen Sie über Ort, Zeit, Aufgaben, Kosten und Einladung.

Lösungsschlüssel

1b
2c
3d
4e
5f
6a
7a
8b
9c
10b
11B
12C
13G
14E
15H
16X
17I
18J
19D
20A
21a
22c
23b
24a
25c
26b
27a
28c
29b
30a
31o
32a
33c
34e
35f
36d
37b
38n
39g
40h
Hören 1+
Hören 2-
Hören 3+
Hören 4-
Hören 5+
Hören 6+
Hören 7-
Hören 8+
Hören 9+
Hören 10+
Hören 11+
Hören 12+
Hören 13-
Hören 14-
Hören 15+
Hören 16+
Hören 17-
Hören 18+
Hören 19-
Hören 20+

Hörtexte für Audio-Generierung

Hörverstehen Teil 1, Aufgabe 1

Bürgerinnen und Bürger sprechen über digitale Verwaltung. Nummer 1. Ich war erst skeptisch, aber das Bürgerkonto spart mir Wege. Meine Meldebescheinigung konnte ich zu Hause beantragen. Für mich ist wichtig, dass man früh nachfragt und nicht wartet, bis aus einer kleinen Unsicherheit ein Streit entsteht. Wenn ich einen Termin, eine Frist oder eine Regel höre, schreibe ich sie sofort auf und lege den passenden Brief dazu. So kann ich später noch einmal prüfen, was wirklich vereinbart wurde.

Hörverstehen Teil 1, Aufgabe 2

Nummer 2. Beim Hochladen von Dokumenten komme ich immer allein zurecht. Hilfe brauche ich nie. Natürlich muss nicht jede Kleinigkeit besprochen werden. Ich finde aber gut, wenn Informationen so klar sind, dass man zu Hause in Ruhe entscheiden kann, ob man wirklich Hilfe braucht oder ob ein kurzer Blick in die Unterlagen genügt. Das spart Zeit und vermeidet unnötige Wege.

Hörverstehen Teil 1, Aufgabe 3

Nummer 3. Gut ist die Sprechstunde mit Bildanleitungen. Jede Seite zeigt nur einen Schritt. Gerade bei Zahlen, Formularen und Terminen hilft mir eine zweite Person, weil ich dann nichts übersehe. Danach kann ich die nächsten Schritte besser sortieren und muss nicht mehrfach wegen derselben Frage anrufen. Besonders Fristen markiere ich sofort im Kalender.

Hörverstehen Teil 1, Aufgabe 4

Nummer 4. Ich vergesse oft den Bestätigungslink. Dann wundere ich mich, warum das Konto nicht aktiv ist. Nach einem guten Gespräch wissen alle Beteiligten genauer, worum es geht. Das spart Zeit, weil man nicht mehr nur Vermutungen austauscht, sondern eine konkrete Regel oder eine einfache Lösung vor sich hat. Danach kann man ruhiger miteinander sprechen.

Hörverstehen Teil 1, Aufgabe 5

Nummer 5. Im Bürgerbüro durfte ich mein eigenes Handy benutzen. So konnte ich den Ablauf später wiederholen. Für einfache Informationen nutze ich gern das Internet. Wenn es aber um wichtige Unterlagen, Geld oder persönliche Daten geht, möchte ich die Sache lieber genau erklären und die Dokumente gemeinsam ansehen. Dann merke ich auch schneller, ob noch etwas fehlt.

Hörverstehen Teil 2

J.: Heute ist Frau Hartmann von den Digital-Lotsen zu Gast. Frau Hartmann, guten Tag. Frau Hartmann: Guten Tag. J.: Welche Aufgabe haben Sie dort genau? Frau Hartmann: Ich unterstütze Menschen beim Bürgerkonto, beim Hochladen von Dokumenten und bei Online-Terminen. J.: Wie läuft der erste Kontakt normalerweise ab? Frau Hartmann: Zuerst hören wir genau zu und klären, ob es eine Frist oder einen besonders dringenden Punkt gibt. Danach sortieren wir die Informationen gemeinsam. Die Ratsuchenden sollen am Ende nicht nur eine Antwort bekommen, sondern verstehen, warum dieser Schritt sinnvoll ist. J.: Wie ist dieses Angebot entstanden? Frau Hartmann: Die Digital-Lotsen wurden eingerichtet, weil immer mehr Anträge online starten. J.: Was können Besucherinnen und Besucher konkret bekommen? Frau Hartmann: Wir erklären jeden Schritt langsam und lassen die Besucher möglichst selbst klicken. J.: Was sollten die Menschen vorbereiten, bevor sie kommen? Frau Hartmann: Hilfreich ist eine kleine Notiz mit den wichtigsten Fragen. Wer Briefe, Termine oder andere Unterlagen hat, bringt am besten Kopien mit. Dann können wir schneller erkennen, worum es geht, und niemand muss im Gespräch lange suchen. Wenn jemand nichts dabei hat, beginnen wir trotzdem mit einer kurzen Orientierung und erklären, welche Unterlagen beim nächsten Mal sinnvoll wären. J.: Gibt es auch Grenzen? Frau Hartmann: Wir speichern keine Passwörter und übernehmen keine privaten Online-Einkäufe. J.: Wer arbeitet bei Ihnen mit? Frau Hartmann: Das Team besteht aus Mitarbeitenden des Bürgerbüros und geschulten Ehrenamtlichen. J.: Wann findet das Angebot statt? Frau Hartmann: Die Sprechstunde ist dienstags ohne Termin. Für längere Fälle gibt es Einzeltermine am Freitag. J.: Was passiert, wenn sehr viele Menschen gleichzeitig kommen? Frau Hartmann: Bei großem Andrang werden einfache Fragen an einem Schnellschalter beantwortet. J.: Welche Fehler oder Missverständnisse erleben Sie häufig? Frau Hartmann: Viele schließen das Fenster, bevor der Bestätigungslink geöffnet wurde. J.: Warum sind solche Missverständnisse im Alltag ein Problem? Frau Hartmann: Oft reagieren Menschen zu spät, weil sie unsicher sind oder sich schämen, eine Frage zu stellen. Dann wird aus einem einfachen Hinweis schnell ein größeres Problem. Darum erklären wir lieber einmal mehr, was wirklich wichtig ist. J.: Woran merken Sie, dass die Beratung den Menschen wirklich geholfen hat? Frau Hartmann: Viele kommen später noch einmal kurz vorbei oder rufen an und sagen, dass sie den nächsten Schritt selbst erledigen konnten. Für uns ist das ein gutes Zeichen. Das Ziel ist nicht, alles für die Menschen zu machen, sondern ihnen Sicherheit für ähnliche Situationen zu geben. Deshalb geben wir am Ende oft eine kurze Liste mit den wichtigsten Punkten mit. J.: Wie wird das Angebot finanziert? Frau Hartmann: Die Stadt bezahlt die Geräte, ein Förderprogramm finanziert die Schulungen. J.: Welche Rolle spielen digitale Angebote? Frau Hartmann: Natürlich arbeiten wir digital, aber wichtige Erklärungen liegen zusätzlich auf Papier aus. J.: Was planen Sie für die nächste Zeit? Frau Hartmann: Geplant ist eine mobile Sprechstunde in der Bibliothek. J.: Vielen Dank für das Gespräch. Frau Hartmann: Sehr gern. Ich freue mich, wenn die Informationen weitergegeben werden und mehr Menschen rechtzeitig nachfragen und vorbereitet zum Termin kommen.

Hörverstehen Teil 3, Aufgabe 16

Nummer 16. Die Smartphone-Sprechstunde findet heute in der Bibliothek statt. Das WLAN im Bürgerbüro ist ausgefallen. Bitte planen Sie deshalb einige Minuten mehr ein und achten Sie auf die Schilder am Eingang. Wer unsicher ist, fragt am Empfang nach; dort liegt auch eine kurze schriftliche Information. Die Mitarbeitenden helfen besonders Personen, die zum ersten Mal kommen.

Hörverstehen Teil 3, Aufgabe 17

Nummer 17. Bitte bringen Sie keine E-Mail-Adresse mit. Für das Bürgerkonto braucht man grundsätzlich keine. Bitte rufen Sie nicht noch einmal im Sekretariat an, wenn Sie bereits angemeldet sind. Das Team meldet sich bei Ihnen und nennt den neuen Termin, sobald die Liste geprüft wurde. Kontrollieren Sie bitte, ob Ihre Telefonnummer noch stimmt.

Hörverstehen Teil 3, Aufgabe 18

Nummer 18. Wer Dokumente hochladen möchte, sollte die Unterlagen vorher gut lesbar fotografieren. Die Unterlagen sind vor allem für Personen gedacht, die sich zu Hause vorbereiten möchten. Bitte lassen Sie die übrigen Exemplare liegen, damit auch spätere Besucherinnen und Besucher noch Material bekommen. Zusätzliche Kopien können ab nächster Woche bestellt werden.

Hörverstehen Teil 3, Aufgabe 19

Nummer 19. Die Online-Terminvergabe ist am Wochenende wegen Wartung nicht erreichbar. Die Änderung gilt nur für heute. Rechnen Sie mit einem kurzen Fußweg und informieren Sie Personen aus Ihrer Gruppe, falls diese die Durchsage nicht gehört haben. Wer schlecht zu Fuß ist, kann am Empfang Unterstützung bekommen.

Hörverstehen Teil 3, Aufgabe 20

Nummer 20. Für den Kurs Sicheres Passwort gibt es ab sofort eine Warteliste. Die Anmeldung ist erst gültig, wenn Ihr Name auf der Liste steht. Bitte nennen Sie am Telefon auch eine Rückrufnummer, damit das Sekretariat Sie bei Änderungen erreichen kann. Kommen Sie am Termin bitte zehn Minuten früher.