telc Deutsch B1

Modellprüfung 17

Ernährung und Alltag

Eigenständig erstelltes Übungsmaterial im Stil des telc-B1-Prüfungsformats.

Testformat

Leseverstehen20 Aufgaben
Sprachbausteine20 Aufgaben
Hörverstehen20 Aufgaben
Schreiben/SprechenBrief + mündliche Prüfung

Leseverstehen

Teil 1 - Globalverstehen

Lesen Sie die Überschriften a-j und die Texte 1-5. Finden Sie für jeden Text die passende Überschrift. Sie können jede Überschrift nur einmal benutzen.

1

Das Ernährungszentrum bietet einen Kurs zu gesundem Kochen mit kleinem Budget an. Teilnehmende sollen eine Einkaufsliste aus ihrer Familie mitbringen. Am Eingang hängt zusätzlich ein Aushang zu Einkaufsplanung mit Raum, Telefonnummer und letzter Einlasszeit. Wer beim Thema Gesund kochen verhindert ist, soll bis 12 Uhr absagen, damit eine Person von der Warteliste nachrücken kann. Nach dem Treffen wird ein kurzes Protokoll zu Ernährung und Alltag an alle angemeldeten Haushalte geschickt. Darin stehen die beschlossenen Punkte, die nächste Rückmeldefrist und die Adresse für schriftliche Fragen zu Einkaufsplanung.

2

Viele Menschen achten wegen steigender Preise stärker auf Planung beim Einkaufen. Beratungsstellen zeigen einfache Rezepte und erklären Lebensmitteletiketten. Die Termine zu Gesund kochen laufen zunächst bis Ende Juni. Für den ersten Besuch reichen Name, Telefonnummer und eine kurze Beschreibung des Problems zu Einkaufsplanung. Wer einen festen Termin zu Gesund kochen möchte, kann zwischen Nachmittag und frühem Abend wählen. Die Stadt sammelt außerdem Rückmeldungen, ob der Ort für Ernährung und Alltag mit Bus und Bahn gut erreichbar ist.

3

Ein Freund möchte günstiger und gesünder kochen. Die Gruppe erstellt zuerst eine Einkaufsliste für mehrere Tage. Danach werden Rezepte ausgewählt, die günstig sind und wenig Zeit brauchen. Die Gruppe trifft sich wegen Gesund kochen am Vorabend um 18 Uhr. Eine Person schreibt die Aufgabenliste zu Einkaufsplanung und schickt sie danach per Nachricht an alle. Falls jemand bei Ernährung und Alltag ausfällt, übernimmt eine Ersatzperson nur die wichtigste Aufgabe. Material, Schlüssel und Telefonnummern werden für Ernährung und Alltag getrennt notiert, damit am Tag selbst niemand suchen muss.

4

Im Informationsblatt zu gesundem Kochen steht: Der Kurs dauert drei Abende. Lebensmittel sind in der Kursgebühr enthalten. Allergien müssen bei der Anmeldung angegeben werden. Die Sprechzeit zu Gesund kochen beginnt um 15 Uhr. Am Empfang werden höchstens drei Fragen pro Person zu Einkaufsplanung notiert, damit die Beratung pünktlich bleibt. Wer mehr Zeit braucht, bekommt eine Karte für einen längeren Termin. Die Karte muss innerhalb einer Woche telefonisch bestätigt werden, sonst wird der Platz im Bereich Ernährung und Alltag weitergegeben.

5

Gesunde Ernährung muss nicht kompliziert sein. Wichtig sind Gewohnheiten, verständliche Informationen und realistische Ziele. Im letzten Monat gab es zu Gesund kochen einen vollen Abendtermin und eine zusätzliche Sprechstunde am Freitag. Die Stadt prüft jetzt, ob dieser Termin dauerhaft bleiben kann. Besonders häufig kamen Fragen zu Kosten, Fristen und fehlenden Unterlagen bei Einkaufsplanung. Deshalb sollen die nächsten Aushänge zu Ernährung und Alltag mehr Beispiele und weniger allgemeine Hinweise enthalten.

Teil 2 - Detailverstehen

In mehreren Wohnhäusern testet die Stadt ein neues Beratungsangebot zum Mietvertrag. Mieterinnen und Mieter können kurze Verträge kostenlos prüfen lassen. Die Beratung findet jeden Mittwoch im Stadtteilbüro statt. Viele Menschen wünschen sich klare Informationen, wenn sie eine Wohnung suchen oder einen Vertrag unterschreiben. Deshalb arbeiten Mieterverein, Stadtteilbüro und Sprachkurse jetzt enger zusammen. Das Angebot entstand, weil viele Ratsuchende erst sehr spät bemerkten, dass sie auf Briefe reagieren müssen. Im Stadtteilbüro sitzen deshalb Mieterverein, Sprachmittler und Verwaltung an einem Tisch. Wer kommt, soll zuerst erklären, welches Problem dringend ist. Danach wird entschieden, ob eine kurze Information reicht oder ob ein weiterer Termin nötig ist. Besonders wichtig ist den Beraterinnen, dass Besucher keine Originalunterlagen abgeben. Sie sollen lernen, Fristen selbst zu markieren und einfache Schreiben eigenständig vorzubereiten. Im Mietfall nimmt das Büro zuerst den Briefkopf, die Frist und den genannten Betrag auf. Danach vergleichen die Berater, ob die Frage zur Hausverwaltung, zum Mieterverein oder zu einer Behörde gehört. Ein Beispiel aus der Sprechstunde zeigt, dass ein kurzer Widerspruch manchmal reicht, während bei einer Kündigung sofort ein Fachtermin nötig ist. Besucher bekommen keine fertigen Mustersätze zum Abschreiben, sondern markieren gemeinsam die Stellen, auf die sie selbst antworten müssen. Ein typischer Fall betrifft eine Familie, die nach einer Modernisierung plötzlich eine höhere Miete zahlen soll. Im Text wird beschrieben, dass die Familie den Brief zunächst nur überfliegt und dadurch die Antwortfrist fast übersieht. Erst in der Beratung wird klar, dass zwischen Ankündigung, Kostenaufstellung und tatsächlicher Mieterhöhung unterschieden werden muss. Die Beraterin empfiehlt, die letzte Nebenkostenabrechnung und alte Schreiben getrennt zu sortieren. Für den nächsten Schritt soll die Familie keine langen Erklärungen schreiben, sondern drei konkrete Fragen an die Hausverwaltung stellen. Für die Organisation ist wichtig, dass die Fachkräfte bei Mietvertrag keine langen Einzelfälle in der offenen Stunde übernehmen. Kurze Fragen werden sofort geklärt, längere Fälle erhalten einen eigenen Termin. Das wird im Text an einem Beispiel zu Nachbarschaft erklärt: Eine Person bekommt zunächst eine Orientierung und bringt beim Folgetermin genauere Unterlagen mit. Dadurch warten andere Besucher nicht zu lange, und das Angebot zu Wohnen in der Stadt bleibt planbar.

6. Was können Mieterinnen und Mieter kostenlos prüfen lassen?

  1. a) Kurze Mietverträge.
  2. b) Lange Kaufverträge für Häuser.
  3. c) Allgemeine Wohnungsanzeigen.

7. Wann findet die Beratung statt?

  1. a) Nur am Wochenende.
  2. b) Jeden Mittwoch.
  3. c) Einmal im Jahr.

8. Warum arbeiten mehrere Stellen zusammen?

  1. a) Weil eine Stelle allein nur Rechtsfälle annimmt.
  2. b) Weil die Beratung bisher nur schriftlich möglich war.
  3. c) Weil viele Menschen klare Informationen brauchen.

9. Was sollen Besucher mitbringen, wenn Unterlagen geprüft werden?

  1. a) Den Wohnungsschlüssel.
  2. b) Kopien.
  3. c) Nur Bargeld.

10. Was gilt für Gruppen ab fünf Personen?

  1. a) Sie dürfen keine Fragen stellen.
  2. b) Sie kommen ohne Termin zuerst dran.
  3. c) Sie melden sich vorher telefonisch.

Teil 3 - Selektives Verstehen

Lesen Sie die Situationen 11-20 und die Anzeigen A-L. Finden Sie für jede Situation die passende Anzeige. Wenn Sie zu einer Situation keine passende Anzeige finden, markieren Sie X.

11. Sie möchten einen Streit mit Nachbarn in einem neutralen Gespräch klären.

12. Sie sollen Lärm genau mit Datum und Uhrzeit aufschreiben.

13. Sie möchten höfliche Sätze für eine Beschwerde üben.

14. Sie planen ein Gespräch und brauchen Hilfe bei Einladung und Regeln.

15. Sie möchten die Regeln für Waschküche und Fahrradkeller verstehen.

16. Sie wollen einen kurzen sachlichen Brief an Nachbarn schreiben.

17. Sie möchten einen internationalen Zug buchen.

18. Sie haben eine Kündigung bekommen und müssen Fristen prüfen.

19. Sie möchten Aufgaben im Gemeinschaftsgarten verteilen.

20. Sie brauchen eine Lösung für den Waschküchenplan.

A

Mediation bei Streit: neutrales Gespräch, beide Seiten freiwillig, Termin im Stadtteilbüro. Für Gruppen ab fünf Personen gibt es am Donnerstag einen Zusatztermin. Rückfragen sind am Freitag nur telefonisch möglich. Die Eingangstür öffnet automatisch bis 19 Uhr; danach klingeln Besucher am Seiteneingang.

B

Lärmprotokoll erklären lassen: Datum, Uhrzeit und Art des Lärms richtig notieren. Der Raum ist barrierearm erreichbar; Kinderwagen können im Flur stehen. Der Eingang über den Hof ist ab 17 Uhr geschlossen. An der Infotheke liegt ein Lageplan bereit, auf dem der Raum markiert ist.

C

Hausordnung lesen: Ruhezeiten, Waschküche und Fahrradkeller in einfacher Sprache. Bei Absage bitte bis 12 Uhr anrufen, damit der Platz weitergegeben wird. Die Bestätigung kommt am nächsten Werktag. Die Teilnahmebestätigung wird auf Wunsch ausgedruckt und nach dem Treffen unterschrieben.

D

Treppenhaus-Aktion: Schuhe, Kinderwagen und Pflanzen sicher abstellen oder entfernen. Die Beratung dauert pro Person etwa 20 Minuten. Lange Fälle bekommen einen Folgetermin. Die Raumangabe hängt am Haupteingang. Bei Regen findet der Treffpunkt im Foyer statt; ein Schild hängt an der Tür.

E

Nachbarschaftsgespräch moderieren: Einladung schreiben, Regeln festlegen und Lösungen sammeln. E-Mails werden innerhalb von zwei Werktagen beantwortet; sensible Daten bitte erst vor Ort zeigen. Vor Beginn werden Namen auf einer Liste notiert. Eigene Getränke dürfen mitgebracht werden, aber Glasflaschen bleiben aus Sicherheitsgründen draußen.

F

Mieterberatung Kündigung: Fristen prüfen und nächste Schritte besprechen. Wer eine Übersetzung braucht, muss dies spätestens drei Tage vorher sagen. Eine Begleitperson darf mitkommen, wenn Unterstützung beim Verstehen nötig ist. Für Kinderwagen gibt es Platz neben der Garderobe; Fluchtwege müssen frei bleiben.

G

Gemeinschaftsgarten: Aufgabenplan, Gießdienst und Werkzeugausleihe organisieren. Vor Ort werden höchstens fünf Seiten kostenlos kopiert; weitere Kopien kosten 10 Cent. Der letzte Einlass ist 30 Minuten vor Ende. Die letzte Rückmeldung erfolgt spätestens am Freitagmittag, damit niemand umsonst kommt.

H

Sprachtraining Beschwerden: höflich sagen, was stört, und um Änderung bitten. Termin: Dienstag, 18 Uhr, Bürgerhaus Raum 2. Anmeldung bis Montag per E-Mail. Material wird am Anfang verteilt und am Ende wieder eingesammelt. Wer später kommt, wartet bis zur nächsten kurzen Pause vor dem Gruppenraum.

I

Waschküchenplan neu: Zeiten tauschen, Schlüsselregel erklären und Konflikte vermeiden. Kontakt: Frau Keller, Telefon 030 54 27 18, erreichbar von 9 bis 12 Uhr. Barzahlung ist nur passend möglich. Die Telefonnummer muss bei der Anmeldung lesbar angegeben werden, sonst gibt es keine Bestätigung.

J

Brief an Nachbarn: kurze, sachliche Mitteilung schreiben, bevor der Streit größer wird. Bitte bringen Sie eine Telefonnummer und, falls vorhanden, passende Unterlagen oder eigenes Material mit. Nach dem Termin wird der Raum für die nächste Gruppe vorbereitet. Für Rückfragen wird keine neue Anmeldung benötigt; die alte Bestätigung reicht aus.

K

Fotowalk am Fluss: Motive suchen und Bilder besprechen. Kosten: 3 Euro Materialgeld. Mit Sozialpass ist die Teilnahme kostenlos. Kurzfristige Änderungen stehen auf dem Aushang im Erdgeschoss. Die Adresse steht auch im Schaukasten vor dem Haus und auf der Rückseite des Flyers.

L

Bastelabend: kleine Geschenke aus Papier herstellen. Treffpunkt ist zehn Minuten vorher am Empfang neben der Cafeteria. Für die Warteliste reicht eine Handynummer. Der Kursraum hat nur 16 Plätze und wird zehn Minuten vorher geöffnet.

Sprachbausteine

Teil 1 - Grammatik

Sehr geehrte Damen und Herren, ich möchte mich für Ihren Kochkurs anmelden, (21) ich gesünder und günstiger einkaufen möchte. Können Sie mir schreiben, (22) noch Plätze frei sind? Ich kann nur abends kommen, (23) ich tagsüber arbeite. Außerdem frage ich, (24) Allergien vorher gemeldet werden müssen. Ich danke Ihnen (25) Voraus. Ich koche (26) einiger Zeit öfter selbst. Ich nehme teil, (27) ich besser planen kann. Bitte senden Sie mir die Einkaufsliste, (28) der Kurs startet. Die Gruppe ist klein, (29) melde ich mich jetzt. Ich suche keinen Restaurantkurs, (30) Alltagsrezepte.

21.

  1. a) sondern
  2. b) weil
  3. c) obwohl

22.

  1. a) ob
  2. b) wenn
  3. c) als

23.

  1. a) trotzdem
  2. b) seit
  3. c) weil

24.

  1. a) bevor
  2. b) ob
  3. c) damit

25.

  1. a) im
  2. b) zum
  3. c) am

26.

  1. a) trotzdem
  2. b) während
  3. c) seit

27.

  1. a) sondern
  2. b) damit
  3. c) obwohl

28.

  1. a) bevor
  2. b) als
  3. c) weil

29.

  1. a) wenn
  2. b) ob
  3. c) deshalb

30.

  1. a) damit
  2. b) sondern
  3. c) seit

Teil 2 - Lexik

Wählen Sie das passende Wort aus der Liste a-o.

31. Bitte bringen Sie Ihre ___ zum Thema Gesund kochen vollständig mit.

32. Nach der Online-___ für "Ernährung und Alltag" bekommen Sie eine E-Mail.

33. Die ___ für das Angebot "Kochabend" ist für Personen mit wenig Einkommen niedriger.

34. Für die ___ am Kurs zum Thema Einkaufsplanung brauchen Sie keine Vorkenntnisse.

35. Der ___ für die Beratung "Gesund kochen" wurde von Raum 12 in Raum 18 verlegt.

36. Sie erhalten eine schriftliche ___ zu Ihrem Anliegen per E-Mail.

37. Bei Fragen zum Thema Ernährung und Alltag können Sie eine persönliche ___ vereinbaren.

38. Der nächste freie ___ für eine Beratung zu Einkaufsplanung ist am Dienstag um 15 Uhr.

39. Eine ___ ist für Kursteilnehmende mit Nachweis zum Thema Gesund kochen möglich.

40. Wir bitten um einen kurzen ___ bis Freitag, damit "Kochabend" geplant werden kann.

Hörverstehen

Audio-Datei: telc-b1-model-17.mp3

Teil 1 - Globalverstehen

1. Die Sprecherin plant Einkäufe für mehrere Tage.

+-

2. Der Sprecher kauft nur Lebensmittel, die gebraucht werden.

+-

3. Die Sprecherin lernte, Reste weiterzuverwenden.

+-

4. Der Sprecher achtet auf Informationen auf Etiketten.

+-

5. Im Kurs wurden Preise im Supermarkt verglichen.

+-

Teil 2 - Detailverstehen

6. Herr Vogel leitet günstige Kochkurse.

+-

7. Der Kurs kocht für private Feiern.

+-

8. Kilopreise werden verglichen.

+-

9. Der erste Abend findet im Supermarkt statt.

+-

10. Allergien können bei den Rezepten berücksichtigt werden.

+-

11. Nur der Gesamtpreis ist laut Kurs wichtig.

+-

12. Lebensmittel sind in der Kursgebühr enthalten.

+-

13. Rezepte werden nach dem Kurs per E-Mail verschickt.

+-

14. Für Personen mit Nachweis gibt es keine Ermäßigung.

+-

15. Ein Kurs zu Pausenessen ist geplant.

+-

Teil 3 - Selektives Verstehen

16. Der Treffpunkt ist am Supermarkt.

+-

17. Allergien sollen erst nach dem Essen gemeldet werden.

+-

18. Es gibt noch freie Plätze.

+-

19. Der Theorieabend findet im Seminarraum statt.

+-

20. Eine Einkaufstasche wird nicht benötigt.

+-

Schriftlicher Ausdruck

Sie fragen nach einem Platz im Kochkurs. Schreiben Sie höflich und bearbeiten Sie vier Punkte: Grund Ihres Schreibens, Ihre Situation, zwei konkrete Fragen, Bitte um Antwort.

Mündliche Prüfung

Teil 1 - Einander kennenlernen

Teil 2 - Über ein Thema sprechen

Sprechen Sie über Gesund kochen: Erfahrungen, Vorteile, Nachteile, Beispiel.

Teil 3 - Gemeinsam etwas planen

Planen Sie gemeinsam: Kochabend. Sprechen Sie über Ort, Zeit, Aufgaben, Kosten und Einladung.

Lösungsschlüssel

1c
2d
3e
4f
5g
6a
7b
8c
9b
10c
11A
12B
13H
14E
15C
16J
17X
18F
19G
20I
21b
22a
23c
24b
25a
26c
27b
28a
29c
30b
31a
32b
33d
34f
35g
36e
37c
38o
39h
40i
Hören 1+
Hören 2-
Hören 3+
Hören 4-
Hören 5+
Hören 6+
Hören 7-
Hören 8+
Hören 9+
Hören 10+
Hören 11-
Hören 12+
Hören 13+
Hören 14-
Hören 15+
Hören 16+
Hören 17-
Hören 18+
Hören 19+
Hören 20-

Hörtexte für Audio-Generierung

Hörverstehen Teil 1, Aufgabe 1

Heute berichten Menschen, wie sie günstiger und gesünder kochen. Nummer 1. Ich schreibe vor dem Einkauf einen Plan für drei Tage. Seitdem werfe ich weniger Lebensmittel weg. Für mich ist wichtig, dass man früh nachfragt und nicht wartet, bis aus einer kleinen Unsicherheit ein Streit entsteht. Wenn ich einen Termin, eine Frist oder eine Regel höre, schreibe ich sie sofort auf und lege den passenden Brief dazu. So kann ich später noch einmal prüfen, was wirklich vereinbart wurde.

Hörverstehen Teil 1, Aufgabe 2

Nummer 2. Sonderangebote kaufe ich immer, auch wenn niemand sie essen möchte. Hauptsache, der Preis ist niedrig. Natürlich muss nicht jede Kleinigkeit besprochen werden. Ich finde aber gut, wenn Informationen so klar sind, dass man zu Hause in Ruhe entscheiden kann, ob man wirklich Hilfe braucht oder ob ein kurzer Blick in die Unterlagen genügt. Das spart Zeit und vermeidet unnötige Wege.

Hörverstehen Teil 1, Aufgabe 3

Nummer 3. Im Kurs habe ich gelernt, Reste am nächsten Tag anders zu verwenden. Gerade bei Zahlen, Formularen und Terminen hilft mir eine zweite Person, weil ich dann nichts übersehe. Danach kann ich die nächsten Schritte besser sortieren und muss nicht mehrfach wegen derselben Frage anrufen. Besonders Fristen markiere ich sofort im Kalender.

Hörverstehen Teil 1, Aufgabe 4

Nummer 4. Etiketten lese ich nie. Bei Lebensmitteln steht sowieso überall dasselbe. Nach einem guten Gespräch wissen alle Beteiligten genauer, worum es geht. Das spart Zeit, weil man nicht mehr nur Vermutungen austauscht, sondern eine konkrete Regel oder eine einfache Lösung vor sich hat. Danach kann man ruhiger miteinander sprechen.

Hörverstehen Teil 1, Aufgabe 5

Nummer 5. Gut fand ich, dass wir zuerst im Supermarkt Preise verglichen und dann gekocht haben. Für einfache Informationen nutze ich gern das Internet. Wenn es aber um wichtige Unterlagen, Geld oder persönliche Daten geht, möchte ich die Sache lieber genau erklären und die Dokumente gemeinsam ansehen. Dann merke ich auch schneller, ob noch etwas fehlt.

Hörverstehen Teil 2

J.: Unser Gast ist Herr Vogel vom Ernährungszentrum. Herr Vogel, guten Tag. Herr Vogel: Guten Tag. J.: Welche Aufgabe haben Sie dort genau? Herr Vogel: Ich leite Kochkurse für Menschen, die mit wenig Geld abwechslungsreich kochen möchten. J.: Wie läuft der erste Kontakt normalerweise ab? Herr Vogel: Zuerst hören wir genau zu und klären, ob es eine Frist oder einen besonders dringenden Punkt gibt. Danach sortieren wir die Informationen gemeinsam. Die Ratsuchenden sollen am Ende nicht nur eine Antwort bekommen, sondern verstehen, warum dieser Schritt sinnvoll ist. J.: Wie ist dieses Angebot entstanden? Herr Vogel: Die Kurse entstanden, weil viele Familien wegen steigender Preise nach einfachen Rezepten fragten. J.: Was können Besucherinnen und Besucher konkret bekommen? Herr Vogel: Wir planen Einkäufe, vergleichen Kilopreise und kochen Gerichte, die auch am nächsten Tag schmecken. J.: Was sollten die Menschen vorbereiten, bevor sie kommen? Herr Vogel: Hilfreich ist eine kleine Notiz mit den wichtigsten Fragen. Wer Briefe, Termine oder andere Unterlagen hat, bringt am besten Kopien mit. Dann können wir schneller erkennen, worum es geht, und niemand muss im Gespräch lange suchen. Wenn jemand nichts dabei hat, beginnen wir trotzdem mit einer kurzen Orientierung und erklären, welche Unterlagen beim nächsten Mal sinnvoll wären. J.: Gibt es auch Grenzen? Herr Vogel: Wir sind kein Restaurant und kochen nicht für private Feiern. J.: Wer arbeitet bei Ihnen mit? Herr Vogel: Eine Ernährungsberaterin, zwei Kursleitungen und mehrere freiwillige Helfer bereiten die Abende vor. J.: Wann findet das Angebot statt? Herr Vogel: Der Kurs dauert drei Abende. Am ersten Abend trifft sich die Gruppe direkt im Supermarkt. J.: Was passiert, wenn sehr viele Menschen gleichzeitig kommen? Herr Vogel: Wenn Allergien gemeldet werden, passen wir die Rezepte vorher an. J.: Welche Fehler oder Missverständnisse erleben Sie häufig? Herr Vogel: Viele achten nur auf den Gesamtpreis. Wir zeigen, warum der Kilopreis oft wichtiger ist. J.: Warum sind solche Missverständnisse im Alltag ein Problem? Herr Vogel: Oft reagieren Menschen zu spät, weil sie unsicher sind oder sich schämen, eine Frage zu stellen. Dann wird aus einem einfachen Hinweis schnell ein größeres Problem. Darum erklären wir lieber einmal mehr, was wirklich wichtig ist. J.: Woran merken Sie, dass die Beratung den Menschen wirklich geholfen hat? Herr Vogel: Viele kommen später noch einmal kurz vorbei oder rufen an und sagen, dass sie den nächsten Schritt selbst erledigen konnten. Für uns ist das ein gutes Zeichen. Das Ziel ist nicht, alles für die Menschen zu machen, sondern ihnen Sicherheit für ähnliche Situationen zu geben. Deshalb geben wir am Ende oft eine kurze Liste mit den wichtigsten Punkten mit. J.: Wie wird das Angebot finanziert? Herr Vogel: Die Lebensmittel sind in der Kursgebühr enthalten. Für Personen mit Nachweis gibt es eine Ermäßigung. J.: Welche Rolle spielen digitale Angebote? Herr Vogel: Rezepte werden nach dem Kurs per E-Mail verschickt. J.: Was planen Sie für die nächste Zeit? Herr Vogel: Als Nächstes planen wir einen Kurs für Pausenessen am Arbeitsplatz. J.: Vielen Dank für das Gespräch. Herr Vogel: Sehr gern. Ich freue mich, wenn die Informationen weitergegeben werden und mehr Menschen rechtzeitig nachfragen und vorbereitet zum Termin kommen.

Hörverstehen Teil 3, Aufgabe 16

Nummer 16. Der Kochkurs trifft sich heute direkt vor dem Supermarkt, nicht in der Lehrküche. Bitte planen Sie deshalb einige Minuten mehr ein und achten Sie auf die Schilder am Eingang. Wer unsicher ist, fragt am Empfang nach; dort liegt auch eine kurze schriftliche Information. Die Mitarbeitenden helfen besonders Personen, die zum ersten Mal kommen.

Hörverstehen Teil 3, Aufgabe 17

Nummer 17. Bitte melden Sie Allergien erst nach dem Essen. Vorher braucht die Kursleitung diese Information nicht. Bitte rufen Sie nicht noch einmal im Sekretariat an, wenn Sie bereits angemeldet sind. Das Team meldet sich bei Ihnen und nennt den neuen Termin, sobald die Liste geprüft wurde. Kontrollieren Sie bitte, ob Ihre Telefonnummer noch stimmt.

Hörverstehen Teil 3, Aufgabe 18

Nummer 18. Für den Kurs am Donnerstag sind noch drei Plätze frei. Die Anmeldung endet morgen um 12 Uhr. Die Unterlagen sind vor allem für Personen gedacht, die sich zu Hause vorbereiten möchten. Bitte lassen Sie die übrigen Exemplare liegen, damit auch spätere Besucherinnen und Besucher noch Material bekommen. Zusätzliche Kopien können ab nächster Woche bestellt werden.

Hörverstehen Teil 3, Aufgabe 19

Nummer 19. Die Lehrküche ist wegen einer Reparatur geschlossen. Der heutige Theorieabend findet im Seminarraum statt. Die Änderung gilt nur für heute. Rechnen Sie mit einem kurzen Fußweg und informieren Sie Personen aus Ihrer Gruppe, falls diese die Durchsage nicht gehört haben. Wer schlecht zu Fuß ist, kann am Empfang Unterstützung bekommen.

Hörverstehen Teil 3, Aufgabe 20

Nummer 20. Teilnehmende sollen eine Einkaufstasche und zwei kleine Dosen mitbringen. Die Anmeldung ist erst gültig, wenn Ihr Name auf der Liste steht. Bitte nennen Sie am Telefon auch eine Rückrufnummer, damit das Sekretariat Sie bei Änderungen erreichen kann. Kommen Sie am Termin bitte zehn Minuten früher.