Leseverstehen
Teil 1 - Globalverstehen
Lesen Sie die Überschriften a-j und die Texte 1-5. Finden Sie für jeden Text die passende Überschrift. Sie können jede Überschrift nur einmal benutzen.
- a Bankautomat wird neu gestrichen
- b Feuerwehrfest auf dem Marktplatz
- c Handyvertrag günstiger im Sommer
- d Keine Kontodaten am Telefon nennen
- e Infoabende zu Sicherheit im Alltag
- f Notfallinformationen wirklich brauchen
- g Polizei fragt nie nach der PIN
- h Tricks erkennen und ruhig reagieren
- i Polizei verkauft gefundene Fahrräder
- j Sicherheitskurs nur für Kinder
1
Die Polizei warnt vor neuen Betrugsanrufen. Bürgerinnen und Bürger sollen keine Kontodaten nennen und verdächtige Nummern melden. Am Eingang hängt zusätzlich ein Aushang zu Polizeiberatung mit Raum, Telefonnummer und letzter Einlasszeit. Wer beim Thema Telefonbetrug verhindert ist, soll bis 12 Uhr absagen, damit eine Person von der Warteliste nachrücken kann. Nach dem Treffen wird ein kurzes Protokoll zu Sicherheit in der Stadt an alle angemeldeten Haushalte geschickt. Darin stehen die beschlossenen Punkte, die nächste Rückmeldefrist und die Adresse für schriftliche Fragen zu Polizeiberatung.
2
In mehreren Stadtteilen finden Informationsabende zu Sicherheit im Alltag statt. Themen sind Telefonbetrug, Haustürgeschäfte und Schutz im Internet. Die Termine zu Telefonbetrug laufen zunächst bis Ende Juni. Für den ersten Besuch reichen Name, Telefonnummer und eine kurze Beschreibung des Problems zu Polizeiberatung. Wer einen festen Termin zu Telefonbetrug möchte, kann zwischen Nachmittag und frühem Abend wählen. Die Stadt sammelt außerdem Rückmeldungen, ob der Ort für Sicherheit in der Stadt mit Bus und Bahn gut erreichbar ist.
3
Ihre Nachbarin hat einen verdächtigen Anruf bekommen und ist verunsichert. Die Teilnehmenden sammeln gefährliche Situationen aus dem Alltag. Danach wird besprochen, welche Informationen man im Notfall wirklich braucht. Die Gruppe trifft sich wegen Telefonbetrug am Vorabend um 18 Uhr. Eine Person schreibt die Aufgabenliste zu Polizeiberatung und schickt sie danach per Nachricht an alle. Falls jemand bei Sicherheit in der Stadt ausfällt, übernimmt eine Ersatzperson nur die wichtigste Aufgabe. Material, Schlüssel und Telefonnummern werden für Sicherheit in der Stadt getrennt notiert, damit am Tag selbst niemand suchen muss.
4
Im Informationsblatt zu Telefonbetrug steht: Legen Sie bei Druck sofort auf. Rufen Sie Angehörige über eine bekannte Nummer zurück. Die Polizei fragt nie nach Ihrer PIN. Die Sprechzeit zu Telefonbetrug beginnt um 15 Uhr. Am Empfang werden höchstens drei Fragen pro Person zu Polizeiberatung notiert, damit die Beratung pünktlich bleibt. Wer mehr Zeit braucht, bekommt eine Karte für einen längeren Termin. Die Karte muss innerhalb einer Woche telefonisch bestätigt werden, sonst wird der Platz im Bereich Sicherheit in der Stadt weitergegeben.
5
Betrug funktioniert oft mit Druck und Angst. Wer typische Tricks kennt, kann ruhiger reagieren und Hilfe holen. Im letzten Monat gab es zu Telefonbetrug einen vollen Abendtermin und eine zusätzliche Sprechstunde am Freitag. Die Stadt prüft jetzt, ob dieser Termin dauerhaft bleiben kann. Besonders häufig kamen Fragen zu Kosten, Fristen und fehlenden Unterlagen bei Polizeiberatung. Deshalb sollen die nächsten Aushänge zu Sicherheit in der Stadt mehr Beispiele und weniger allgemeine Hinweise enthalten.
Teil 2 - Detailverstehen
Viele Betriebe unterstützen Sprachkurse, weil gute Kommunikation Fehler vermeidet und Teams sicherer zusammenarbeiten. Berufssprache ist mehr als Grammatik. Es geht um höfliche Fragen, klare Rückmeldungen und passende Wörter für konkrete Situationen. Der Kurs Deutsch am Arbeitsplatz wurde mit mehreren Betrieben entwickelt. Die Übungen kommen aus echten Situationen: nachfragen, eine Aufgabe bestätigen, eine Kundin begrüßen oder eine Übergabe schreiben. Grammatik wird nur erklärt, wenn sie für diese Situation nötig ist. Der Kurs findet nach der Arbeit statt. Die Teilnahme wird vom Arbeitgeber bezahlt. Teilnehmende sollen Beispiele aus ihrem Arbeitsalltag mitbringen. Im Kurs Deutsch am Arbeitsplatz bringen Teilnehmende Beispiele aus Meetings, Übergaben oder Kundengesprächen mit. Die Lehrkraft erklärt Grammatik nur dann, wenn sie für diese Situation gebraucht wird. Ein Betrieb bezahlt den Kurs, erwartet aber regelmäßige Teilnahme. Nach jeder Einheit schreiben die Lernenden zwei Sätze, die sie direkt im Arbeitsalltag verwenden können. So bleibt der Kurs näher an echten Aufgaben als ein allgemeiner Sprachkurs. Der Berufssprachkurs zeigt eine Situation aus einem Lagerbetrieb. Ein Mitarbeiter versteht eine Anweisung falsch und stellt Ware in den falschen Bereich. Im Kurs wird nicht nur das Wort erklärt, sondern der ganze Dialog geübt: nachfragen, bestätigen und kurz notieren. Danach schreiben die Teilnehmenden zwei Sätze, die sie in ihrer Abteilung wirklich brauchen. Die Lehrkraft sammelt solche Beispiele für spätere Übungen. So entsteht kein allgemeiner Grammatikunterricht, sondern Training für konkrete Arbeitsmomente. Der Artikel macht außerdem deutlich, dass Vorbereitung bei Berufssprache nicht kompliziert sein muss. Wer kommt, soll zuerst überlegen, welche Entscheidung in den nächsten Tagen wirklich ansteht. Danach werden passende Unterlagen, Namen und Fristen getrennt notiert. Im Gespräch zu Arbeitsplatz wird nur das besprochen, was für diesen Schritt wichtig ist. Andere Fragen kommen auf eine Liste für später, damit die Beratung im Bereich Deutsch im Beruf nicht zu unübersichtlich wird.
6. Mit wem wurde der Kurs entwickelt?
- a) Mit einem Reisebüro.
- b) Mit mehreren Betrieben.
- c) Mit einer Sportmannschaft.
7. Woraus kommen die Übungen?
- a) Aus allgemeinen Grammatiklisten ohne Gespräch.
- b) Aus privaten Nachrichten der Teilnehmenden.
- c) Aus echten Situationen am Arbeitsplatz.
8. Wann wird Grammatik erklärt?
- a) Gar nicht, auch bei Fragen.
- b) Wenn sie für die Situation nötig ist.
- c) Immer eine ganze Stunde lang.
9. Wann findet der Kurs statt?
- a) Während des Urlaubs.
- b) Nur nachts.
- c) Nach der Arbeit.
10. Wer bezahlt die Teilnahme?
- a) Der Arbeitgeber.
- b) Die Nachbarn.
- c) Die Bibliothek.
Teil 3 - Selektives Verstehen
Lesen Sie die Situationen 11-20 und die Anzeigen A-L. Finden Sie für jede Situation die passende Anzeige. Wenn Sie zu einer Situation keine passende Anzeige finden, markieren Sie X.
11. Sie möchten eine Geschichte in einfacher Sprache hören.
12. Sie möchten für Ihre Lerngruppe einen ruhigen Raum reservieren.
13. Sie brauchen Hilfe beim Installieren der E-Book-App.
14. Sie möchten Zeitungsartikel auf Deutsch in einer Gruppe lesen.
15. Sie wollen außerhalb der Öffnungszeiten Bücher zurückgeben.
16. Sie möchten am Bibliothekscomputer eine Bewerbung als PDF speichern.
17. Sie können wegen Krankheit nicht kommen und brauchen Bücher zu Hause.
18. Sie suchen einen Pflegekurs für Angehörige.
19. Sie möchten seriöse Internetquellen erkennen.
20. Sie suchen kostenlose Veranstaltungen mit Kulturpass.
A
Lernraum reservieren: ruhiger Platz für Gruppen, maximal zwei Stunden, Bibliotheksausweis nötig. Treffpunkt ist zehn Minuten vorher am Empfang neben der Cafeteria. Kurzfristige Änderungen stehen auf dem Aushang im Erdgeschoss. Wer später kommt, wartet bis zur nächsten kurzen Pause vor dem Gruppenraum.
B
E-Book-Sprechstunde: App installieren, Ausleihe starten und Leihfrist verlängern. Für Gruppen ab fünf Personen gibt es am Donnerstag einen Zusatztermin. Für die Warteliste reicht eine Handynummer. Die Telefonnummer muss bei der Anmeldung lesbar angegeben werden, sonst gibt es keine Bestätigung.
C
Vorleseabend: kurze Geschichten in einfacher Sprache, danach Gespräch bei Tee. Der Raum ist barrierearm erreichbar; Kinderwagen können im Flur stehen. Rückfragen sind am Freitag nur telefonisch möglich. Für Rückfragen wird keine neue Anmeldung benötigt; die alte Bestätigung reicht aus.
D
Medienrückgabe: Bücher, Spiele und Filme auch außerhalb der Öffnungszeiten abgeben. Bei Absage bitte bis 12 Uhr anrufen, damit der Platz weitergegeben wird. Der Eingang über den Hof ist ab 17 Uhr geschlossen. Die Adresse steht auch im Schaukasten vor dem Haus und auf der Rückseite des Flyers.
E
Bewerbungen am Bibliotheks-PC: Drucken, PDF speichern und E-Mail verschicken. Die Beratung dauert pro Person etwa 20 Minuten. Lange Fälle bekommen einen Folgetermin. Die Bestätigung kommt am nächsten Werktag. Der Kursraum hat nur 16 Plätze und wird zehn Minuten vorher geöffnet.
F
Kulturpass-Beratung: Veranstaltungen finden und kostenlose Angebote buchen. E-Mails werden innerhalb von zwei Werktagen beantwortet; sensible Daten bitte erst vor Ort zeigen. Die Raumangabe hängt am Haupteingang. Die Eingangstür öffnet automatisch bis 19 Uhr; danach klingeln Besucher am Seiteneingang.
G
Deutsch-Leseclub: gemeinsam Zeitungsartikel lesen und unbekannte Wörter sammeln. Wer eine Übersetzung braucht, muss dies spätestens drei Tage vorher sagen. Vor Beginn werden Namen auf einer Liste notiert. An der Infotheke liegt ein Lageplan bereit, auf dem der Raum markiert ist.
H
Kinderbibliothek: Bilderbücher, Spielecke und Ausweise für Familien. Vor Ort werden höchstens fünf Seiten kostenlos kopiert; weitere Kopien kosten 10 Cent. Eine Begleitperson darf mitkommen, wenn Unterstützung beim Verstehen nötig ist. Die Teilnahmebestätigung wird auf Wunsch ausgedruckt und nach dem Treffen unterschrieben.
I
Recherchetraining: Seriöse Informationen im Internet finden und Quellen notieren. Termin: Dienstag, 18 Uhr, Bürgerhaus Raum 2. Anmeldung bis Montag per E-Mail. Der letzte Einlass ist 30 Minuten vor Ende. Bei Regen findet der Treffpunkt im Foyer statt; ein Schild hängt an der Tür.
J
Bücherbringdienst: Für Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht in die Bibliothek kommen. Kontakt: Frau Keller, Telefon 030 54 27 18, erreichbar von 9 bis 12 Uhr. Material wird am Anfang verteilt und am Ende wieder eingesammelt. Eigene Getränke dürfen mitgebracht werden, aber Glasflaschen bleiben aus Sicherheitsgründen draußen.
K
Handlettering-Kurs: schöne Karten und Überschriften schreiben. Bitte bringen Sie eine Telefonnummer und, falls vorhanden, passende Unterlagen oder eigenes Material mit. Barzahlung ist nur passend möglich. Für Kinderwagen gibt es Platz neben der Garderobe; Fluchtwege müssen frei bleiben.
L
Ausstellungseröffnung: lokale Künstlerinnen zeigen Bilder. Kosten: 3 Euro Materialgeld. Mit Sozialpass ist die Teilnahme kostenlos. Nach dem Termin wird der Raum für die nächste Gruppe vorbereitet. Die letzte Rückmeldung erfolgt spätestens am Freitagmittag, damit niemand umsonst kommt.
Sprachbausteine
Teil 1 - Grammatik
Sehr geehrte Damen und Herren, ich möchte zur Polizeiberatung kommen, (21) ich eine verdächtige SMS bekommen habe. Bitte sagen Sie mir, (22) ich vorher einen Termin brauche. Ich kann am Donnerstag, (23) ich dann frei habe. Außerdem interessiert mich, (24) ich die Nachricht auf dem Handy zeigen soll. Vielen Dank (25) Voraus. Ich nutze das Smartphone (26) drei Jahren. Ich suche Rat, (27) ich nicht auf Betrug hereinfalle. Bitte schicken Sie mir die Adresse, (28) die Beratung beginnt. Der Fall ist unangenehm, (29) frage ich lieber sofort. Ich suche keine Anzeige online, (30) persönliche Beratung.
21.
- a) obwohl
- b) sondern
- c) weil
23.
- a) weil
- b) trotzdem
- c) seit
26.
- a) seit
- b) trotzdem
- c) während
27.
- a) obwohl
- b) sondern
- c) damit
29.
- a) deshalb
- b) wenn
- c) ob
30.
- a) seit
- b) damit
- c) sondern
Teil 2 - Lexik
Wählen Sie das passende Wort aus der Liste a-o.
- a) Termin
- b) Unterlagen
- c) Anmeldung
- d) Beratung
- e) Gebühr
- f) Bestätigung
- g) Teilnahme
- h) Kursraum
- i) Ermäßigung
- j) Rückruf
- k) Adresse
- l) Preis
- m) Raumplan
- n) Frist
- o) Nachweis
31. Bitte bringen Sie Ihre ___ zum Thema Telefonbetrug vollständig mit.
32. Nach der Online-___ für "Sicherheit in der Stadt" bekommen Sie eine E-Mail.
33. Die ___ für das Angebot "Infoabend Sicherheit" ist für Personen mit wenig Einkommen niedriger.
34. Für die ___ am Kurs zum Thema Polizeiberatung brauchen Sie keine Vorkenntnisse.
35. Der ___ für die Beratung "Telefonbetrug" wurde von Raum 12 in Raum 18 verlegt.
36. Sie erhalten eine schriftliche ___ zu Ihrem Anliegen per E-Mail.
37. Bei Fragen zum Thema Sicherheit in der Stadt können Sie eine persönliche ___ vereinbaren.
38. Der nächste freie ___ für eine Beratung zu Polizeiberatung ist am Dienstag um 15 Uhr.
39. Eine ___ ist für Kursteilnehmende mit Nachweis zum Thema Telefonbetrug möglich.
40. Wir bitten um einen kurzen ___ bis Freitag, damit "Infoabend Sicherheit" geplant werden kann.
Hörverstehen
Audio-Datei: telc-b1-model-16.mp3
Teil 1 - Globalverstehen
1. Der Sprecher beendet verdächtige Anrufe.
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2. Die Sprecherin weiß, dass die Polizei nie nach der PIN fragt.
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3. Der Sprecher öffnete den Link in der SMS nicht.
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4. Die Sprecherin unterschreibt Haustürverträge erst nach Prüfung.
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5. Der Sprecher lernte typische Betrugssätze kennen.
+-
Teil 2 - Detailverstehen
6. Frau Lange hält Informationsabende zu Telefonbetrug.
+-
7. Bei den Abenden werden Anzeigen aufgenommen.
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8. Klare Antworten werden geübt.
+-
9. Verbraucherschutz und Seniorenbüro arbeiten mit.
+-
10. Die Veranstaltungen sind kostenpflichtig.
+-
11. Bei vollem Saal kann ein zweiter Termin angeboten werden.
+-
12. Man soll sicherheitshalber eine bekannte Nummer nutzen.
+-
13. Warnhinweise erscheinen auch online.
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14. Die Polizei bezahlt die Räume der Stadt.
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15. Ein Termin für Angehörige ist geplant.
+-
Teil 3 - Selektives Verstehen
16. Der Infoabend wurde in den Ratssaal verlegt.
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17. PINs und Passwörter sollen mitgebracht werden.
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18. Links in unbekannten Nachrichten sollen nicht geöffnet werden.
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19. Die Sprechstunde beginnt heute früher.
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20. Vereinsgruppen können einen zusätzlichen Termin bekommen.
+-
Hörtexte für Audio-Generierung
Hörverstehen Teil 1, Aufgabe 1
Passantinnen und Passanten erzählen, wie sie auf Betrugsversuche reagieren. Nummer 1. Wenn jemand am Telefon Druck macht, lege ich auf. Danach rufe ich meine Tochter unter ihrer normalen Nummer an. Für mich ist wichtig, dass man früh nachfragt und nicht wartet, bis aus einer kleinen Unsicherheit ein Streit entsteht. Wenn ich einen Termin, eine Frist oder eine Regel höre, schreibe ich sie sofort auf und lege den passenden Brief dazu. So kann ich später noch einmal prüfen, was wirklich vereinbart wurde.
Hörverstehen Teil 1, Aufgabe 2
Nummer 2. Ich gebe meine PIN nicht gern heraus, aber wenn die Polizei fragt, muss man das wohl machen. Natürlich muss nicht jede Kleinigkeit besprochen werden. Ich finde aber gut, wenn Informationen so klar sind, dass man zu Hause in Ruhe entscheiden kann, ob man wirklich Hilfe braucht oder ob ein kurzer Blick in die Unterlagen genügt. Das spart Zeit und vermeidet unnötige Wege.
Hörverstehen Teil 1, Aufgabe 3
Nummer 3. Die SMS sah echt aus. Zum Glück habe ich den Link nicht geöffnet, sondern bei der Paketfirma nachgesehen. Gerade bei Zahlen, Formularen und Terminen hilft mir eine zweite Person, weil ich dann nichts übersehe. Danach kann ich die nächsten Schritte besser sortieren und muss nicht mehrfach wegen derselben Frage anrufen. Besonders Fristen markiere ich sofort im Kalender.
Hörverstehen Teil 1, Aufgabe 4
Nummer 4. An der Haustür unterschreibe ich schnell, damit das Gespräch vorbei ist. Nach einem guten Gespräch wissen alle Beteiligten genauer, worum es geht. Das spart Zeit, weil man nicht mehr nur Vermutungen austauscht, sondern eine konkrete Regel oder eine einfache Lösung vor sich hat. Danach kann man ruhiger miteinander sprechen.
Hörverstehen Teil 1, Aufgabe 5
Nummer 5. Der Infoabend hat mir geholfen, typische Sätze von Betrügern zu erkennen. Für einfache Informationen nutze ich gern das Internet. Wenn es aber um wichtige Unterlagen, Geld oder persönliche Daten geht, möchte ich die Sache lieber genau erklären und die Dokumente gemeinsam ansehen. Dann merke ich auch schneller, ob noch etwas fehlt.
Hörverstehen Teil 2
J.: Heute sprechen wir mit Polizeihauptkommissarin Frau Lange über Sicherheit im Alltag. Frau Lange, guten Tag.
Frau Lange: Guten Tag.
J.: Welche Aufgabe haben Sie dort genau?
Frau Lange: Ich halte Informationsabende zu Telefonbetrug, falschen SMS und Haustürgeschäften.
J.: Wie läuft der erste Kontakt normalerweise ab?
Frau Lange: Zuerst hören wir genau zu und klären, ob es eine Frist oder einen besonders dringenden Punkt gibt. Danach sortieren wir die Informationen gemeinsam. Die Ratsuchenden sollen am Ende nicht nur eine Antwort bekommen, sondern verstehen, warum dieser Schritt sinnvoll ist.
J.: Wie ist dieses Angebot entstanden?
Frau Lange: Die Abende wurden häufiger angeboten, nachdem mehrere ältere Menschen im Stadtteil angerufen wurden.
J.: Was können Besucherinnen und Besucher konkret bekommen?
Frau Lange: Wir zeigen typische Maschen, üben klare Antworten und erklären, wann man die Polizei informieren sollte.
J.: Was sollten die Menschen vorbereiten, bevor sie kommen?
Frau Lange: Hilfreich ist eine kleine Notiz mit den wichtigsten Fragen. Wer Briefe, Termine oder andere Unterlagen hat, bringt am besten Kopien mit. Dann können wir schneller erkennen, worum es geht, und niemand muss im Gespräch lange suchen. Wenn jemand nichts dabei hat, beginnen wir trotzdem mit einer kurzen Orientierung und erklären, welche Unterlagen beim nächsten Mal sinnvoll wären.
J.: Gibt es auch Grenzen?
Frau Lange: Wir nehmen an diesem Abend keine Anzeigen auf. Dafür gibt es die Dienststelle.
J.: Wer arbeitet bei Ihnen mit?
Frau Lange: Neben der Polizei arbeiten Verbraucherschutz und Seniorenbüro mit.
J.: Wann findet das Angebot statt?
Frau Lange: Die Veranstaltungen sind kostenlos und beginnen meistens um 18 Uhr.
J.: Was passiert, wenn sehr viele Menschen gleichzeitig kommen?
Frau Lange: Wenn der Saal voll ist, sammeln wir Namen für einen zweiten Termin.
J.: Welche Fehler oder Missverständnisse erleben Sie häufig?
Frau Lange: Viele rufen die Nummer zurück, die im Display steht. Sicherer ist eine bekannte Nummer aus den eigenen Unterlagen.
J.: Warum sind solche Missverständnisse im Alltag ein Problem?
Frau Lange: Oft reagieren Menschen zu spät, weil sie unsicher sind oder sich schämen, eine Frage zu stellen. Dann wird aus einem einfachen Hinweis schnell ein größeres Problem. Darum erklären wir lieber einmal mehr, was wirklich wichtig ist.
J.: Woran merken Sie, dass die Beratung den Menschen wirklich geholfen hat?
Frau Lange: Viele kommen später noch einmal kurz vorbei oder rufen an und sagen, dass sie den nächsten Schritt selbst erledigen konnten. Für uns ist das ein gutes Zeichen. Das Ziel ist nicht, alles für die Menschen zu machen, sondern ihnen Sicherheit für ähnliche Situationen zu geben. Deshalb geben wir am Ende oft eine kurze Liste mit den wichtigsten Punkten mit.
J.: Wie wird das Angebot finanziert?
Frau Lange: Die Stadt stellt Räume bereit, die Polizei übernimmt die Referentinnen.
J.: Welche Rolle spielen digitale Angebote?
Frau Lange: Warnhinweise werden auch online veröffentlicht, aber am Abend kann man Fragen direkt stellen.
J.: Was planen Sie für die nächste Zeit?
Frau Lange: Geplant ist ein spezieller Termin für Angehörige, die ihre Eltern unterstützen möchten.
J.: Vielen Dank für das Gespräch.
Frau Lange: Sehr gern. Ich freue mich, wenn die Informationen weitergegeben werden und mehr Menschen rechtzeitig nachfragen und vorbereitet zum Termin kommen.
Hörverstehen Teil 3, Aufgabe 16
Nummer 16. Der Infoabend Telefonbetrug findet heute im Ratssaal statt. Der ursprünglich genannte Raum im Bürgerhaus ist zu klein. Bitte planen Sie deshalb einige Minuten mehr ein und achten Sie auf die Schilder am Eingang. Wer unsicher ist, fragt am Empfang nach; dort liegt auch eine kurze schriftliche Information. Die Mitarbeitenden helfen besonders Personen, die zum ersten Mal kommen.
Hörverstehen Teil 3, Aufgabe 17
Nummer 17. Bitte bringen Sie echte PINs und Passwörter mit, damit die Polizei sie prüfen kann. Bitte rufen Sie nicht noch einmal im Sekretariat an, wenn Sie bereits angemeldet sind. Das Team meldet sich bei Ihnen und nennt den neuen Termin, sobald die Liste geprüft wurde. Kontrollieren Sie bitte, ob Ihre Telefonnummer noch stimmt.
Hörverstehen Teil 3, Aufgabe 18
Nummer 18. Nach mehreren falschen Paket-SMS warnt die Polizei davor, Links in unbekannten Nachrichten zu öffnen. Die Unterlagen sind vor allem für Personen gedacht, die sich zu Hause vorbereiten möchten. Bitte lassen Sie die übrigen Exemplare liegen, damit auch spätere Besucherinnen und Besucher noch Material bekommen. Zusätzliche Kopien können ab nächster Woche bestellt werden.
Hörverstehen Teil 3, Aufgabe 19
Nummer 19. Die Sprechstunde des Seniorenbüros beginnt heute eine Stunde später. Die Änderung gilt nur für heute. Rechnen Sie mit einem kurzen Fußweg und informieren Sie Personen aus Ihrer Gruppe, falls diese die Durchsage nicht gehört haben. Wer schlecht zu Fuß ist, kann am Empfang Unterstützung bekommen.
Hörverstehen Teil 3, Aufgabe 20
Nummer 20. Für Gruppen aus Vereinen kann ein zusätzlicher Sicherheitstermin vereinbart werden. Die Anmeldung ist erst gültig, wenn Ihr Name auf der Liste steht. Bitte nennen Sie am Telefon auch eine Rückrufnummer, damit das Sekretariat Sie bei Änderungen erreichen kann. Kommen Sie am Termin bitte zehn Minuten früher.