telc Deutsch B1

Modellprüfung 15

Ausbildung und Berufsstart

Eigenständig erstelltes Übungsmaterial im Stil des telc-B1-Prüfungsformats.

Testformat

Leseverstehen20 Aufgaben
Sprachbausteine20 Aufgaben
Hörverstehen20 Aufgaben
Schreiben/SprechenBrief + mündliche Prüfung

Leseverstehen

Teil 1 - Globalverstehen

Lesen Sie die Überschriften a-j und die Texte 1-5. Finden Sie für jeden Text die passende Überschrift. Sie können jede Überschrift nur einmal benutzen.

1

Die Berufsschule lädt zu einem Infotag über Praktikum und Ausbildung ein. Teilnehmende sollen einen Lebenslauf mitbringen. Am Eingang hängt zusätzlich ein Aushang zu Praktikum mit Raum, Telefonnummer und letzter Einlasszeit. Wer beim Thema Ausbildungsvertrag verhindert ist, soll bis 12 Uhr absagen, damit eine Person von der Warteliste nachrücken kann. Nach dem Treffen wird ein kurzes Protokoll zu Ausbildung und Berufsstart an alle angemeldeten Haushalte geschickt. Darin stehen die beschlossenen Punkte, die nächste Rückmeldefrist und die Adresse für schriftliche Fragen zu Praktikum.

2

Mehr Betriebe bieten kurze Praktika zum Kennenlernen an. Jugendliche und Erwachsene können so prüfen, ob ein Beruf passt. Die Termine zu Ausbildungsvertrag laufen zunächst bis Ende Juni. Für den ersten Besuch reichen Name, Telefonnummer und eine kurze Beschreibung des Problems zu Praktikum. Wer einen festen Termin zu Ausbildungsvertrag möchte, kann zwischen Nachmittag und frühem Abend wählen. Die Stadt sammelt außerdem Rückmeldungen, ob der Ort für Ausbildung und Berufsstart mit Bus und Bahn gut erreichbar ist.

3

Ein Freund sucht ein Praktikum und bittet Sie, seine Bewerbung anzusehen. Die Gruppe sammelt Praktikumswünsche und ordnet sie nach Berufsfeldern. Danach werden kurze Fragen für die Betriebe vorbereitet. Die Gruppe trifft sich wegen Ausbildungsvertrag am Vorabend um 18 Uhr. Eine Person schreibt die Aufgabenliste zu Praktikum und schickt sie danach per Nachricht an alle. Falls jemand bei Ausbildung und Berufsstart ausfällt, übernimmt eine Ersatzperson nur die wichtigste Aufgabe. Material, Schlüssel und Telefonnummern werden für Ausbildung und Berufsstart getrennt notiert, damit am Tag selbst niemand suchen muss.

4

Im Informationsblatt zum Ausbildungsvertrag steht: Der Vertrag muss vor Ausbildungsbeginn unterschrieben werden. Minderjährige brauchen zusätzlich die Unterschrift der Eltern. Eine Probezeit ist vorgesehen. Die Sprechzeit zu Ausbildungsvertrag beginnt um 15 Uhr. Am Empfang werden höchstens drei Fragen pro Person zu Praktikum notiert, damit die Beratung pünktlich bleibt. Wer mehr Zeit braucht, bekommt eine Karte für einen längeren Termin. Die Karte muss innerhalb einer Woche telefonisch bestätigt werden, sonst wird der Platz im Bereich Ausbildung und Berufsstart weitergegeben.

5

Der Einstieg in eine Ausbildung gelingt leichter, wenn Bewerbungen, Termine und Erwartungen früh erklärt werden. Im letzten Monat gab es zu Ausbildungsvertrag einen vollen Abendtermin und eine zusätzliche Sprechstunde am Freitag. Die Stadt prüft jetzt, ob dieser Termin dauerhaft bleiben kann. Besonders häufig kamen Fragen zu Kosten, Fristen und fehlenden Unterlagen bei Praktikum. Deshalb sollen die nächsten Aushänge zu Ausbildung und Berufsstart mehr Beispiele und weniger allgemeine Hinweise enthalten.

Teil 2 - Detailverstehen

Nach mehreren Unfällen an Kreuzungen plant die Stadt neue Markierungen und zusätzliche Trainings für Radfahrende. Sicherheit im Verkehr entsteht durch Regeln, Übung und Rücksicht. Besonders neue Verkehrsmittel brauchen klare Erklärungen. Die Verkehrswacht bietet den Kurs an, weil viele Erwachsene zwar fahren können, sich aber im Stadtverkehr unsicher fühlen. Zuerst wird auf einem Übungsplatz trainiert. Erst wenn die Gruppe sicher bremst und abbiegt, fährt sie auf eine ruhige Straße. Helme werden empfohlen. Leihfahrräder sind nur begrenzt vorhanden. Bei starkem Regen wird der Termin verschoben. Im Fahrradtraining beginnt die Gruppe auf einem Übungsplatz, weil dort Bremsen und Abbiegen ohne Verkehr geübt werden können. Erst wenn die Teilnehmenden sicherer sind, fährt die Gruppe auf eine ruhige Straße. Leihfahrräder gibt es nur nach Anmeldung, deshalb sollten Interessierte früh fragen. Bei starkem Regen wird nicht improvisiert, sondern ein Ersatztermin genannt. Wer sehr unsicher ist, bleibt länger in der ersten Gruppe. Im Fahrradtraining begleitet ein Trainer eine Gruppe auf eine ruhige Straße. Vorher wurde auf dem Platz geübt, wie man nach hinten schaut, ohne die Spur zu verlieren. Eine Teilnehmerin merkt, dass sie beim Anfahren am Berg unsicher ist. Der Trainer gibt ihr deshalb eine leichtere Strecke und mehr Zeit. Im Text steht auch, dass Leihfahrräder nicht spontan garantiert werden können. Wer eines braucht, muss sich früh melden, damit die Größe passt. Zum Schluss wird beschrieben, wie das Team Rückmeldungen zu Verkehrsregeln sammelt. Die Teilnehmenden kreuzen nicht nur zufrieden oder unzufrieden an, sondern nennen eine konkrete Stelle, die unklar geblieben ist. Daraus entstehen neue Beispiele für Fahrradkurs. Wenn dieselbe Frage mehrfach auftaucht, wird sie beim nächsten Termin direkt am Anfang erklärt. So bleibt das Angebot im Bereich Mobilität und Verkehrssicherheit nah an echten Problemen, kann später überprüft werden und wird nicht zu einem allgemeinen Vortrag.

6. Warum bietet die Verkehrswacht den Kurs an?

  1. a) Alle Fahrräder sind kaputt.
  2. b) Autos dürfen nicht mehr fahren.
  3. c) Viele Erwachsene fühlen sich im Stadtverkehr unsicher.

7. Wo wird zuerst trainiert?

  1. a) Im Bürgerbüro.
  2. b) Auf einem Übungsplatz.
  3. c) Direkt auf der Autobahn.

8. Wann fährt die Gruppe auf eine ruhige Straße?

  1. a) Nur bei starkem Regen.
  2. b) Schon vor der Anmeldung.
  3. c) Wenn Bremsen und Abbiegen sicher klappen.

9. Was wird empfohlen?

  1. a) Ein Helm.
  2. b) Ein eigenes Fahrradschloss.
  3. c) Eine schriftliche Teilnahmebestätigung.

10. Was passiert bei starkem Regen?

  1. a) Der Termin wird verschoben.
  2. b) Alle fahren ohne Übung.
  3. c) Der Kurs wird teurer.

Teil 3 - Selektives Verstehen

Lesen Sie die Situationen 11-20 und die Anzeigen A-L. Finden Sie für jede Situation die passende Anzeige. Wenn Sie zu einer Situation keine passende Anzeige finden, markieren Sie X.

11. Sie möchten Sportabzeichen-Termine koordinieren.

12. Sie interessieren sich für Regeln und Konflikte als Schiedsrichter.

13. Sie möchten einen Verein zweimal kostenlos testen.

14. Sie können beim Vereinsfest Kuchen verkaufen oder Getränke ausgeben.

15. Sie möchten wissen, ob Sie weniger Mitgliedsbeitrag zahlen können.

16. Sie suchen eine langsame Laufgruppe für Anfänger.

17. Sie haben eine ärztliche Verordnung und suchen einen passenden Sportkurs.

18. Sie möchten morgens Yoga machen und haben eine eigene Matte.

19. Sie möchten eine Krankmeldung online hochladen.

20. Sie können nach dem Training Matten aufräumen und abschließen.

A

Probetraining im Verein: zwei Termine kostenlos, danach Mitgliedschaft oder Zehnerkarte. Kosten: 3 Euro Materialgeld. Mit Sozialpass ist die Teilnahme kostenlos. Barzahlung ist nur passend möglich. Die Teilnahmebestätigung wird auf Wunsch ausgedruckt und nach dem Treffen unterschrieben.

B

Hallendienst gesucht: Matten aufbauen, Geräte prüfen und nach dem Training abschließen. Treffpunkt ist zehn Minuten vorher am Empfang neben der Cafeteria. Nach dem Termin wird der Raum für die nächste Gruppe vorbereitet. Bei Regen findet der Treffpunkt im Foyer statt; ein Schild hängt an der Tür.

C

Kinderfußball: Training mittwochs, Eltern helfen abwechselnd beim Trikotwaschen. Für Gruppen ab fünf Personen gibt es am Donnerstag einen Zusatztermin. Kurzfristige Änderungen stehen auf dem Aushang im Erdgeschoss. Eigene Getränke dürfen mitgebracht werden, aber Glasflaschen bleiben aus Sicherheitsgründen draußen.

D

Reha-Sport Beratung: Verordnung prüfen und passenden Kurs auswählen. Der Raum ist barrierearm erreichbar; Kinderwagen können im Flur stehen. Für die Warteliste reicht eine Handynummer. Für Kinderwagen gibt es Platz neben der Garderobe; Fluchtwege müssen frei bleiben.

E

Vereinsfest-Team: Kuchentheke, Getränke und Spiele für Kinder organisieren. Bei Absage bitte bis 12 Uhr anrufen, damit der Platz weitergegeben wird. Rückfragen sind am Freitag nur telefonisch möglich. Die letzte Rückmeldung erfolgt spätestens am Freitagmittag, damit niemand umsonst kommt.

F

Lauftreff langsam: kurze Strecken für Anfänger, Treffpunkt am Parkeingang. Die Beratung dauert pro Person etwa 20 Minuten. Lange Fälle bekommen einen Folgetermin. Der Eingang über den Hof ist ab 17 Uhr geschlossen. Wer später kommt, wartet bis zur nächsten kurzen Pause vor dem Gruppenraum.

G

Mitgliedsbeitrag klären: Ermäßigung, Kündigungsfrist und Familienkarte besprechen. E-Mails werden innerhalb von zwei Werktagen beantwortet; sensible Daten bitte erst vor Ort zeigen. Die Bestätigung kommt am nächsten Werktag. Die Telefonnummer muss bei der Anmeldung lesbar angegeben werden, sonst gibt es keine Bestätigung.

H

Sportabzeichen-Gruppe: Termine für Schwimmen, Laufen und Weitsprung koordinieren. Wer eine Übersetzung braucht, muss dies spätestens drei Tage vorher sagen. Die Raumangabe hängt am Haupteingang. Für Rückfragen wird keine neue Anmeldung benötigt; die alte Bestätigung reicht aus.

I

Yoga am Morgen: ruhige Übungen, eigene Matte mitbringen, Einstieg jederzeit möglich. Vor Ort werden höchstens fünf Seiten kostenlos kopiert; weitere Kopien kosten 10 Cent. Vor Beginn werden Namen auf einer Liste notiert. Die Adresse steht auch im Schaukasten vor dem Haus und auf der Rückseite des Flyers.

J

Schiedsrichterkurs: Regeln, Pfeifen und Konflikte auf dem Platz. Mindestalter 16 Jahre. Termin: Dienstag, 18 Uhr, Bürgerhaus Raum 2. Anmeldung bis Montag per E-Mail. Eine Begleitperson darf mitkommen, wenn Unterstützung beim Verstehen nötig ist. Der Kursraum hat nur 16 Plätze und wird zehn Minuten vorher geöffnet.

K

Kunst im Park: Skizzen zeichnen und Perspektive üben. Kontakt: Frau Keller, Telefon 030 54 27 18, erreichbar von 9 bis 12 Uhr. Der letzte Einlass ist 30 Minuten vor Ende. Die Eingangstür öffnet automatisch bis 19 Uhr; danach klingeln Besucher am Seiteneingang.

L

Musik hören: Instrumente vorstellen, kein Sportangebot. Bitte bringen Sie eine Telefonnummer und, falls vorhanden, passende Unterlagen oder eigenes Material mit. Material wird am Anfang verteilt und am Ende wieder eingesammelt. An der Infotheke liegt ein Lageplan bereit, auf dem der Raum markiert ist.

Sprachbausteine

Teil 1 - Grammatik

Sehr geehrte Damen und Herren, ich interessiere mich für ein Praktikum, (21) ich einen Beruf im Handwerk kennenlernen möchte. Können Sie mir mitteilen, (22) noch Betriebe Plätze anbieten? Ich kann erst ab August beginnen, (23) ich vorher einen Sprachkurs abschließe. Außerdem frage ich, (24) ein Praktikumsvertrag nötig ist. Ich danke Ihnen (25) Voraus. Ich lerne Deutsch (26) zwei Jahren. Ich möchte teilnehmen, (27) ich mich besser entscheiden kann. Bitte senden Sie mir die Kontakte, (28) die Messe stattfindet. Die Frist ist kurz, (29) bewerbe ich mich sofort. Ich suche keine feste Stelle, (30) ein Praktikum.

21.

  1. a) weil
  2. b) obwohl
  3. c) sondern

22.

  1. a) wenn
  2. b) als
  3. c) ob

23.

  1. a) seit
  2. b) weil
  3. c) trotzdem

24.

  1. a) ob
  2. b) damit
  3. c) bevor

25.

  1. a) zum
  2. b) am
  3. c) im

26.

  1. a) während
  2. b) seit
  3. c) trotzdem

27.

  1. a) damit
  2. b) obwohl
  3. c) sondern

28.

  1. a) als
  2. b) weil
  3. c) bevor

29.

  1. a) ob
  2. b) deshalb
  3. c) wenn

30.

  1. a) sondern
  2. b) seit
  3. c) damit

Teil 2 - Lexik

Wählen Sie das passende Wort aus der Liste a-o.

31. Bitte bringen Sie Ihre ___ zum Thema Ausbildungsvertrag vollständig mit.

32. Nach der Online-___ für "Ausbildung und Berufsstart" bekommen Sie eine E-Mail.

33. Die ___ für das Angebot "Berufsinfotag" ist für Personen mit wenig Einkommen niedriger.

34. Für die ___ am Kurs zum Thema Praktikum brauchen Sie keine Vorkenntnisse.

35. Der ___ für die Beratung "Ausbildungsvertrag" wurde von Raum 12 in Raum 18 verlegt.

36. Sie erhalten eine schriftliche ___ zu Ihrem Anliegen per E-Mail.

37. Bei Fragen zum Thema Ausbildung und Berufsstart können Sie eine persönliche ___ vereinbaren.

38. Der nächste freie ___ für eine Beratung zu Praktikum ist am Dienstag um 15 Uhr.

39. Eine ___ ist für Kursteilnehmende mit Nachweis zum Thema Ausbildungsvertrag möglich.

40. Wir bitten um einen kurzen ___ bis Freitag, damit "Berufsinfotag" geplant werden kann.

Hörverstehen

Audio-Datei: telc-b1-model-15.mp3

Teil 1 - Globalverstehen

1. Das Praktikum half dem Sprecher bei der Entscheidung.

+-

2. Der Betrieb verlangte einen Lebenslauf.

+-

3. Die Sprecherin sprach mit Auszubildenden.

+-

4. Der Sprecher prüfte seinen Vertrag sorgfältig.

+-

5. Die Probezeit wurde erklärt.

+-

Teil 2 - Detailverstehen

6. Frau Schneider organisiert Praktikumstage.

+-

7. Die Schule unterschreibt Ausbildungsverträge für die Teilnehmenden.

+-

8. Auszubildende berichten beim Infotag.

+-

9. Der Infotag beginnt in der Aula.

+-

10. Rundgänge gibt es am Nachmittag.

+-

11. Teilnehmende sollen vorher Fragen vorbereiten.

+-

12. Die Betriebe erhalten ein Honorar.

+-

13. Die Teilnahmebestätigung wird am Eingang auf Papier ausgegeben.

+-

14. Die Anmeldung ist nur telefonisch möglich.

+-

15. Ein Abend für Erwachsene ist geplant.

+-

Teil 3 - Selektives Verstehen

16. Die Werkstattführung beginnt später.

+-

17. Ein Lebenslauf soll mitgebracht werden.

+-

18. Im Bereich Metall gibt es noch Plätze.

+-

19. Die Beratung dauert wie geplant bis zum Abend.

+-

20. Minderjährige brauchen eine Unterschrift der Eltern.

+-

Schriftlicher Ausdruck

Sie schreiben an einen Betrieb und fragen nach einem Praktikumsplatz. Schreiben Sie höflich und bearbeiten Sie vier Punkte: Grund Ihres Schreibens, Ihre Situation, zwei konkrete Fragen, Bitte um Antwort.

Mündliche Prüfung

Teil 1 - Einander kennenlernen

Teil 2 - Über ein Thema sprechen

Sprechen Sie über Ausbildungsvertrag: Erfahrungen, Vorteile, Nachteile, Beispiel.

Teil 3 - Gemeinsam etwas planen

Planen Sie gemeinsam: Berufsinfotag. Sprechen Sie über Ort, Zeit, Aufgaben, Kosten und Einladung.

Lösungsschlüssel

1e
2f
3g
4h
5i
6c
7b
8c
9a
10a
11H
12J
13A
14E
15G
16F
17D
18I
19X
20B
21a
22c
23b
24a
25c
26b
27a
28c
29b
30a
31c
32d
33f
34h
35i
36g
37e
38b
39j
40k
Hören 1+
Hören 2-
Hören 3+
Hören 4-
Hören 5+
Hören 6+
Hören 7-
Hören 8+
Hören 9+
Hören 10+
Hören 11+
Hören 12-
Hören 13+
Hören 14-
Hören 15+
Hören 16+
Hören 17-
Hören 18+
Hören 19-
Hören 20+

Hörtexte für Audio-Generierung

Hörverstehen Teil 1, Aufgabe 1

Junge Erwachsene sprechen über Praktikum, Ausbildung und Berufsstart. Nummer 1. Das Praktikum hat mir gezeigt, dass der Beruf anders ist, als ich dachte. Danach konnte ich mich besser entscheiden. Für mich ist wichtig, dass man früh nachfragt und nicht wartet, bis aus einer kleinen Unsicherheit ein Streit entsteht. Wenn ich einen Termin, eine Frist oder eine Regel höre, schreibe ich sie sofort auf und lege den passenden Brief dazu. So kann ich später noch einmal prüfen, was wirklich vereinbart wurde.

Hörverstehen Teil 1, Aufgabe 2

Nummer 2. Ich habe keinen Lebenslauf gebraucht. Der Betrieb wollte nur wissen, ob ich pünktlich komme. Natürlich muss nicht jede Kleinigkeit besprochen werden. Ich finde aber gut, wenn Informationen so klar sind, dass man zu Hause in Ruhe entscheiden kann, ob man wirklich Hilfe braucht oder ob ein kurzer Blick in die Unterlagen genügt. Das spart Zeit und vermeidet unnötige Wege.

Hörverstehen Teil 1, Aufgabe 3

Nummer 3. Beim Infotag konnte ich mit Auszubildenden sprechen. Das war ehrlicher als ein Werbefilm. Gerade bei Zahlen, Formularen und Terminen hilft mir eine zweite Person, weil ich dann nichts übersehe. Danach kann ich die nächsten Schritte besser sortieren und muss nicht mehrfach wegen derselben Frage anrufen. Besonders Fristen markiere ich sofort im Kalender.

Hörverstehen Teil 1, Aufgabe 4

Nummer 4. Den Vertrag habe ich nicht gelesen. Hauptsache, ich darf anfangen. Nach einem guten Gespräch wissen alle Beteiligten genauer, worum es geht. Das spart Zeit, weil man nicht mehr nur Vermutungen austauscht, sondern eine konkrete Regel oder eine einfache Lösung vor sich hat. Danach kann man ruhiger miteinander sprechen.

Hörverstehen Teil 1, Aufgabe 5

Nummer 5. Gut war, dass jemand die Probezeit erklärt hat. Vorher wusste ich nicht, was in dieser Zeit passieren kann. Für einfache Informationen nutze ich gern das Internet. Wenn es aber um wichtige Unterlagen, Geld oder persönliche Daten geht, möchte ich die Sache lieber genau erklären und die Dokumente gemeinsam ansehen. Dann merke ich auch schneller, ob noch etwas fehlt.

Hörverstehen Teil 2

J.: Zu Gast ist heute Frau Schneider von der Berufsschule am Park. Frau Schneider, guten Tag. Frau Schneider: Guten Tag. J.: Welche Aufgabe haben Sie dort genau? Frau Schneider: Ich organisiere Praktikumstage und erkläre Jugendlichen, wie ein Ausbildungsvertrag aufgebaut ist. J.: Wie läuft der erste Kontakt normalerweise ab? Frau Schneider: Zuerst hören wir genau zu und klären, ob es eine Frist oder einen besonders dringenden Punkt gibt. Danach sortieren wir die Informationen gemeinsam. Die Ratsuchenden sollen am Ende nicht nur eine Antwort bekommen, sondern verstehen, warum dieser Schritt sinnvoll ist. J.: Wie ist dieses Angebot entstanden? Frau Schneider: Die Infotage entstanden, weil viele Bewerber einen Beruf nur aus kurzen Videos kannten. J.: Was können Besucherinnen und Besucher konkret bekommen? Frau Schneider: Betriebe stellen Werkzeuge vor, Auszubildende berichten und die Teilnehmenden können kurze Gespräche führen. J.: Was sollten die Menschen vorbereiten, bevor sie kommen? Frau Schneider: Hilfreich ist eine kleine Notiz mit den wichtigsten Fragen. Wer Briefe, Termine oder andere Unterlagen hat, bringt am besten Kopien mit. Dann können wir schneller erkennen, worum es geht, und niemand muss im Gespräch lange suchen. Wenn jemand nichts dabei hat, beginnen wir trotzdem mit einer kurzen Orientierung und erklären, welche Unterlagen beim nächsten Mal sinnvoll wären. J.: Gibt es auch Grenzen? Frau Schneider: Wir unterschreiben keine Verträge und entscheiden nicht, wer einen Ausbildungsplatz bekommt. J.: Wer arbeitet bei Ihnen mit? Frau Schneider: Lehrkräfte, Betriebe und die Handwerkskammer bereiten den Tag gemeinsam vor. J.: Wann findet das Angebot statt? Frau Schneider: Der Infotag beginnt um 9 Uhr in der Aula. Am Nachmittag gibt es Rundgänge in kleinen Gruppen. J.: Was passiert, wenn sehr viele Menschen gleichzeitig kommen? Frau Schneider: Wer schon einen Praktikumswunsch angegeben hat, wird zuerst zu passenden Betrieben geschickt. J.: Welche Fehler oder Missverständnisse erleben Sie häufig? Frau Schneider: Viele kommen ohne Fragen. Wir empfehlen, vorher drei Fragen an den Betrieb aufzuschreiben. J.: Warum sind solche Missverständnisse im Alltag ein Problem? Frau Schneider: Oft reagieren Menschen zu spät, weil sie unsicher sind oder sich schämen, eine Frage zu stellen. Dann wird aus einem einfachen Hinweis schnell ein größeres Problem. Darum erklären wir lieber einmal mehr, was wirklich wichtig ist. J.: Woran merken Sie, dass die Beratung den Menschen wirklich geholfen hat? Frau Schneider: Viele kommen später noch einmal kurz vorbei oder rufen an und sagen, dass sie den nächsten Schritt selbst erledigen konnten. Für uns ist das ein gutes Zeichen. Das Ziel ist nicht, alles für die Menschen zu machen, sondern ihnen Sicherheit für ähnliche Situationen zu geben. Deshalb geben wir am Ende oft eine kurze Liste mit den wichtigsten Punkten mit. J.: Wie wird das Angebot finanziert? Frau Schneider: Die Berufsschule stellt Räume und Material. Die Betriebe kommen ohne Honorar. J.: Welche Rolle spielen digitale Angebote? Frau Schneider: Die Anmeldung läuft online, aber die Teilnahmebestätigung wird am Eingang auf Papier ausgegeben. J.: Was planen Sie für die nächste Zeit? Frau Schneider: Im Herbst soll ein zusätzlicher Abend für Erwachsene stattfinden, die sich neu orientieren möchten. J.: Vielen Dank für das Gespräch. Frau Schneider: Sehr gern. Ich freue mich, wenn die Informationen weitergegeben werden und mehr Menschen rechtzeitig nachfragen und vorbereitet zum Termin kommen.

Hörverstehen Teil 3, Aufgabe 16

Nummer 16. Der Berufsinfotag startet heute in der Aula. Die Werkstattführung beginnt erst nach der ersten Pause. Bitte planen Sie deshalb einige Minuten mehr ein und achten Sie auf die Schilder am Eingang. Wer unsicher ist, fragt am Empfang nach; dort liegt auch eine kurze schriftliche Information. Die Mitarbeitenden helfen besonders Personen, die zum ersten Mal kommen.

Hörverstehen Teil 3, Aufgabe 17

Nummer 17. Bitte bringen Sie keinen Lebenslauf mit. Betriebe dürfen heute keine Unterlagen ansehen. Bitte rufen Sie nicht noch einmal im Sekretariat an, wenn Sie bereits angemeldet sind. Das Team meldet sich bei Ihnen und nennt den neuen Termin, sobald die Liste geprüft wurde. Kontrollieren Sie bitte, ob Ihre Telefonnummer noch stimmt.

Hörverstehen Teil 3, Aufgabe 18

Nummer 18. Für die Praktikumsbörse sind noch Plätze im Bereich Metall frei. Interessierte melden sich am Stand 4. Die Unterlagen sind vor allem für Personen gedacht, die sich zu Hause vorbereiten möchten. Bitte lassen Sie die übrigen Exemplare liegen, damit auch spätere Besucherinnen und Besucher noch Material bekommen. Zusätzliche Kopien können ab nächster Woche bestellt werden.

Hörverstehen Teil 3, Aufgabe 19

Nummer 19. Die Beratung der Handwerkskammer endet wegen eines Außentermins schon um 13 Uhr. Die Änderung gilt nur für heute. Rechnen Sie mit einem kurzen Fußweg und informieren Sie Personen aus Ihrer Gruppe, falls diese die Durchsage nicht gehört haben. Wer schlecht zu Fuß ist, kann am Empfang Unterstützung bekommen.

Hörverstehen Teil 3, Aufgabe 20

Nummer 20. Wer minderjährig ist, braucht für die Anmeldung zum Praktikum die Unterschrift der Eltern. Die Anmeldung ist erst gültig, wenn Ihr Name auf der Liste steht. Bitte nennen Sie am Telefon auch eine Rückrufnummer, damit das Sekretariat Sie bei Änderungen erreichen kann. Kommen Sie am Termin bitte zehn Minuten früher.