Leseverstehen
Teil 1 - Globalverstehen
Lesen Sie die Überschriften a-j und die Texte 1-5. Finden Sie für jeden Text die passende Überschrift. Sie können jede Überschrift nur einmal benutzen.
- a Krankenhaus baut neue Cafeteria
- b Rollstühle werden kostenlos verkauft
- c Seniorenreise an die Nordsee
- d Apotheke sammelt alte Rezepte
- e Sportkurs für Jugendliche
- f Offene Beratung für Angehörige
- g Besuchsdienst für ältere Menschen
- h Hilfe im Alltag realistisch verteilen
- i Beratung ersetzt nicht das Gutachten
- j Pflege betrifft oft die ganze Familie
1
Der Pflegestützpunkt bietet eine offene Beratung für Angehörige an. Wer viele Unterlagen hat, kann vorher eine längere Sprechzeit reservieren. Am Eingang hängt zusätzlich ein Aushang zu Pflegestützpunkt mit Raum, Telefonnummer und letzter Einlasszeit. Wer beim Thema Pflegegrad verhindert ist, soll bis 12 Uhr absagen, damit eine Person von der Warteliste nachrücken kann. Nach dem Treffen wird ein kurzes Protokoll zu Pflege und Angehörige an alle angemeldeten Haushalte geschickt. Darin stehen die beschlossenen Punkte, die nächste Rückmeldefrist und die Adresse für schriftliche Fragen zu Pflegestützpunkt.
2
Ein neuer Besuchsdienst unterstützt ältere Menschen, die allein leben. Freiwillige werden geschult und besuchen einmal pro Woche feste Personen. Die Termine zu Pflegegrad laufen zunächst bis Ende Juni. Für den ersten Besuch reichen Name, Telefonnummer und eine kurze Beschreibung des Problems zu Pflegestützpunkt. Wer einen festen Termin zu Pflegegrad möchte, kann zwischen Nachmittag und frühem Abend wählen. Die Stadt sammelt außerdem Rückmeldungen, ob der Ort für Pflege und Angehörige mit Bus und Bahn gut erreichbar ist.
3
Ihr Freund pflegt seinen Vater und fühlt sich überlastet. Die Angehörigen schreiben auf, welche Hilfe täglich nötig ist. Anschließend wird geprüft, was Familie, Pflegedienst oder Besuchsdienst übernehmen können. Die Gruppe trifft sich wegen Pflegegrad am Vorabend um 18 Uhr. Eine Person schreibt die Aufgabenliste zu Pflegestützpunkt und schickt sie danach per Nachricht an alle. Falls jemand bei Pflege und Angehörige ausfällt, übernimmt eine Ersatzperson nur die wichtigste Aufgabe. Material, Schlüssel und Telefonnummern werden für Pflege und Angehörige getrennt notiert, damit am Tag selbst niemand suchen muss.
4
Im Informationsblatt zum Pflegegrad steht: Für den Antrag braucht man die Versichertennummer. Ein Beratungsgespräch kann zu Hause oder im Büro stattfinden. Die Beratung ersetzt nicht das Gutachten. Die Sprechzeit zu Pflegegrad beginnt um 15 Uhr. Am Empfang werden höchstens drei Fragen pro Person zu Pflegestützpunkt notiert, damit die Beratung pünktlich bleibt. Wer mehr Zeit braucht, bekommt eine Karte für einen längeren Termin. Die Karte muss innerhalb einer Woche telefonisch bestätigt werden, sonst wird der Platz im Bereich Pflege und Angehörige weitergegeben.
5
Pflege betrifft oft die ganze Familie. Neben Formularen geht es auch um Entlastung, Gespräche und realistische Aufgabenverteilung. Im letzten Monat gab es zu Pflegegrad einen vollen Abendtermin und eine zusätzliche Sprechstunde am Freitag. Die Stadt prüft jetzt, ob dieser Termin dauerhaft bleiben kann. Besonders häufig kamen Fragen zu Kosten, Fristen und fehlenden Unterlagen bei Pflegestützpunkt. Deshalb sollen die nächsten Aushänge zu Pflege und Angehörige mehr Beispiele und weniger allgemeine Hinweise enthalten.
Teil 2 - Detailverstehen
Viele Menschen verpassen Fristen, weil sie Amtsbriefe zu spät verstehen. Beratungsstellen empfehlen einen festen Briefordner und einen Kalender. Bei Behördenpost ist Genauigkeit wichtig. Wer Datum, Aktenzeichen und fehlende Unterlagen notiert, behält besser den Überblick. Die Formularhilfe empfiehlt, Briefe mit kurzen Fristen nicht liegen zu lassen. Mitarbeitende suchen zuerst Datum, Aktenzeichen und genaue Forderung. Danach wird entschieden, ob ein Telefonat, ein kurzer Brief oder ein Widerspruch sinnvoll ist. Die Frist beginnt mit dem Datum auf dem Bescheid. Eine Begründung kann nachgereicht werden. Kopien der Nachweise sollten beigelegt werden. Bei kurzen Fristen sucht die Formularhilfe zuerst Datum, Aktenzeichen und genaue Forderung. Danach wird entschieden, ob ein Telefonat, ein kurzer Brief oder ein Widerspruch sinnvoll sein kann. Die Stelle schreibt nicht alles fertig, sondern zeigt, welche Begründung später nachgereicht werden darf. Kopien der Nachweise werden beigelegt, Originale bleiben bei den Ratsuchenden. Wer ohne Aktenzeichen kommt, muss mit längerer Bearbeitung rechnen. Die Formularsprechstunde beschreibt eine Frau, die einen Bescheid anfechten möchte, aber die Begründung noch nicht fertig hat. Die Mitarbeiterin erklärt ihr, dass zunächst eine fristgerechte Reaktion wichtig sein kann. Danach wird gesammelt, welche Nachweise später nachgereicht werden dürfen. Die Frau soll Kopien behalten und den Versand dokumentieren. Außerdem wird besprochen, wann ein kurzer Anruf sinnvoll ist und wann eine schriftliche Antwort besser passt. So lernt sie, Fristen und Inhalte getrennt zu behandeln. Am Ende steht ein kurzer Ausblick auf die nächsten Termine zu Widerspruch. Wegen der vielen Nachfragen soll es im kommenden Monat eine zusätzliche Stunde geben, allerdings mit weniger Plätzen und genauerer Anmeldung. Personen mit Fragen zu Brief vom Amt sollen deshalb vorher anrufen und sagen, ob sie allein oder mit Begleitung kommen. Das Büro möchte im Bereich Fristen und Behördenpost lieber wenige gut vorbereitete Gespräche führen als viele unklare Anfragen gleichzeitig bearbeiten.
6. Was empfiehlt die Formularhilfe bei kurzen Fristen?
- a) Alle Originale abzugeben.
- b) Briefe nicht liegen zu lassen.
- c) Briefe erst nach einem Monat zu öffnen.
7. Was suchen Mitarbeitende zuerst?
- a) Buslinie, Gleis und Fahrkarte.
- b) Möbel, Schlüssel und Miete.
- c) Datum, Aktenzeichen und genaue Forderung.
8. Welche Schritte können danach sinnvoll sein?
- a) Telefonat, kurzer Brief oder Widerspruch.
- b) Nur ein neuer Beratungstermin ohne Antwort.
- c) Direkt alle Briefe beim Amt abgeben.
9. Wann beginnt die Frist?
- a) Mit dem Datum auf dem Bescheid.
- b) Nach einem Monat automatisch.
- c) Erst beim Beratungstermin.
10. Was kann nachgereicht werden?
- a) Der Ausweis.
- b) Eine Begründung.
- c) Die Miete.
Teil 3 - Selektives Verstehen
Lesen Sie die Situationen 11-20 und die Anzeigen A-L. Finden Sie für jede Situation die passende Anzeige. Wenn Sie zu einer Situation keine passende Anzeige finden, markieren Sie X.
11. Sie möchten WLAN und Kontakte auf dem Smartphone einrichten.
12. Sie wollen App-Berechtigungen am Handy prüfen.
13. Sie möchten Lernapps für Vokabeln vergleichen.
14. Sie möchten online einen Amtstermin buchen und die Bestätigung speichern.
15. Sie wissen nicht, wie Sie ein Foto als E-Mail-Anhang verschicken.
16. Sie möchten ein Bürgerkonto einrichten.
17. Sie brauchen Hilfe beim Videoanruf mit Kamera und Mikrofon.
18. Sie möchten Fristen aus digitalen Amtsnachrichten im Kalender speichern.
19. Sie wollen Dokumente mit dem Handy als PDF fotografieren.
20. Sie suchen eine Beratung zum Mietvertrag.
A
Bürgerkonto einrichten: E-Mail bestätigen, Passwort wählen und erste Nachricht an das Amt senden. Bitte bringen Sie eine Telefonnummer und, falls vorhanden, passende Unterlagen oder eigenes Material mit. Der letzte Einlass ist 30 Minuten vor Ende. Für Rückfragen wird keine neue Anmeldung benötigt; die alte Bestätigung reicht aus.
B
Smartphone-Grundkurs: Fotos finden, Kontakte speichern und WLAN verbinden. Kosten: 3 Euro Materialgeld. Mit Sozialpass ist die Teilnahme kostenlos. Material wird am Anfang verteilt und am Ende wieder eingesammelt. Die Adresse steht auch im Schaukasten vor dem Haus und auf der Rückseite des Flyers.
C
Online-Termin buchen: freie Zeiten vergleichen, Bestätigung speichern und Termin verschieben. Treffpunkt ist zehn Minuten vorher am Empfang neben der Cafeteria. Barzahlung ist nur passend möglich. Der Kursraum hat nur 16 Plätze und wird zehn Minuten vorher geöffnet.
D
E-Mail mit Anhang: Datei suchen, Foto verkleinern und sicher verschicken. Für Gruppen ab fünf Personen gibt es am Donnerstag einen Zusatztermin. Nach dem Termin wird der Raum für die nächste Gruppe vorbereitet. Die Eingangstür öffnet automatisch bis 19 Uhr; danach klingeln Besucher am Seiteneingang.
E
Videoanruf üben: Kamera, Mikrofon und ruhiger Hintergrund. Eigene Kopfhörer mitbringen. Der Raum ist barrierearm erreichbar; Kinderwagen können im Flur stehen. Kurzfristige Änderungen stehen auf dem Aushang im Erdgeschoss. An der Infotheke liegt ein Lageplan bereit, auf dem der Raum markiert ist.
F
Datenschutz am Handy: App-Berechtigungen prüfen und Werbung ausschalten. Bei Absage bitte bis 12 Uhr anrufen, damit der Platz weitergegeben wird. Für die Warteliste reicht eine Handynummer. Die Teilnahmebestätigung wird auf Wunsch ausgedruckt und nach dem Treffen unterschrieben.
G
Digitaler Briefkasten: Nachrichten vom Amt lesen und Fristen im Kalender speichern. Die Beratung dauert pro Person etwa 20 Minuten. Lange Fälle bekommen einen Folgetermin. Rückfragen sind am Freitag nur telefonisch möglich. Bei Regen findet der Treffpunkt im Foyer statt; ein Schild hängt an der Tür.
H
Online-Banking extra: Nur mit Voranmeldung und eigener Bankkarte. E-Mails werden innerhalb von zwei Werktagen beantwortet; sensible Daten bitte erst vor Ort zeigen. Der Eingang über den Hof ist ab 17 Uhr geschlossen. Eigene Getränke dürfen mitgebracht werden, aber Glasflaschen bleiben aus Sicherheitsgründen draußen.
I
Dokumente fotografieren: Licht, Rand, Dateiname und PDF-App richtig nutzen. Wer eine Übersetzung braucht, muss dies spätestens drei Tage vorher sagen. Die Bestätigung kommt am nächsten Werktag. Für Kinderwagen gibt es Platz neben der Garderobe; Fluchtwege müssen frei bleiben.
J
Lernapps vergleichen: Vokabeln, Aussprache und tägliche Erinnerung einstellen. Vor Ort werden höchstens fünf Seiten kostenlos kopiert; weitere Kopien kosten 10 Cent. Die Raumangabe hängt am Haupteingang. Die letzte Rückmeldung erfolgt spätestens am Freitagmittag, damit niemand umsonst kommt.
K
Origami-Treff: Papierfalten für Anfängerinnen und Anfänger. Termin: Dienstag, 18 Uhr, Bürgerhaus Raum 2. Anmeldung bis Montag per E-Mail. Vor Beginn werden Namen auf einer Liste notiert. Wer später kommt, wartet bis zur nächsten kurzen Pause vor dem Gruppenraum.
L
Kino für Nachbarn: Filmabend mit Getränken, keine Beratung. Kontakt: Frau Keller, Telefon 030 54 27 18, erreichbar von 9 bis 12 Uhr. Eine Begleitperson darf mitkommen, wenn Unterstützung beim Verstehen nötig ist. Die Telefonnummer muss bei der Anmeldung lesbar angegeben werden, sonst gibt es keine Bestätigung.
Sprachbausteine
Teil 1 - Grammatik
Sehr geehrte Damen und Herren, ich bitte um Pflegeberatung, (21) meine Mutter nach einem Sturz mehr Hilfe braucht. Bitte schreiben Sie mir, (22) ein Hausbesuch möglich ist. Vormittags bin ich erreichbar, (23) ich später arbeite. Außerdem möchte ich wissen, (24) die Versichertennummer genügt. Vielen Dank (25) Voraus. Meine Mutter lebt (26) vielen Jahren allein. Ich brauche Beratung, (27) wir den Antrag richtig stellen. Bitte senden Sie mir eine Terminbestätigung, (28) ich Urlaub nehme. Die Situation ist dringend, (29) melde ich mich früh. Ich suche keinen Pflegedienstvertrag, (30) zuerst eine Beratung.
21.
- a) sondern
- b) weil
- c) obwohl
23.
- a) trotzdem
- b) seit
- c) weil
26.
- a) trotzdem
- b) während
- c) seit
27.
- a) sondern
- b) damit
- c) obwohl
29.
- a) wenn
- b) ob
- c) deshalb
30.
- a) damit
- b) sondern
- c) seit
Teil 2 - Lexik
Wählen Sie das passende Wort aus der Liste a-o.
- a) Frist
- b) Nachweis
- c) Termin
- d) Unterlagen
- e) Anmeldung
- f) Beratung
- g) Gebühr
- h) Bestätigung
- i) Teilnahme
- j) Kursraum
- k) Ermäßigung
- l) Rückruf
- m) Adresse
- n) Preis
- o) Raumplan
31. Bitte bringen Sie Ihre ___ zum Thema Pflegegrad vollständig mit.
32. Nach der Online-___ für "Pflege und Angehörige" bekommen Sie eine E-Mail.
33. Die ___ für das Angebot "Besuchsdienst" ist für Personen mit wenig Einkommen niedriger.
34. Für die ___ am Kurs zum Thema Pflegestützpunkt brauchen Sie keine Vorkenntnisse.
35. Der ___ für die Beratung "Pflegegrad" wurde von Raum 12 in Raum 18 verlegt.
36. Sie erhalten eine schriftliche ___ zu Ihrem Anliegen per E-Mail.
37. Bei Fragen zum Thema Pflege und Angehörige können Sie eine persönliche ___ vereinbaren.
38. Der nächste freie ___ für eine Beratung zu Pflegestützpunkt ist am Dienstag um 15 Uhr.
39. Eine ___ ist für Kursteilnehmende mit Nachweis zum Thema Pflegegrad möglich.
40. Wir bitten um einen kurzen ___ bis Freitag, damit "Besuchsdienst" geplant werden kann.
Hörverstehen
Audio-Datei: telc-b1-model-14.mp3
Teil 1 - Globalverstehen
1. Die Beratung zeigte dem Sprecher Entlastungsmöglichkeiten.
+-
2. Die Sprecherin möchte einen Pflegegrad beantragen.
+-
3. Die Beratung fand zu Hause statt.
+-
4. Der Sprecher nutzt konsequent einen Kalender.
+-
5. Eine Fragenliste half bei der Vorbereitung.
+-
Teil 2 - Detailverstehen
6. Herr Neumann berät zu Pflegegrad und Entlastung.
+-
7. Der Pflegestützpunkt erstellt medizinische Gutachten.
+-
8. Kontakte zu Pflegediensten können vermittelt werden.
+-
9. Hausbesuche werden ohne Absprache durchgeführt.
+-
10. Bei Krankenhausentlassungen wird versucht, schneller zu reagieren.
+-
11. Viele Familien warten zu lange mit dem Antrag.
+-
12. Die Beratung ist kostenfrei.
+-
13. Persönliche Situationen werden lieber nur schriftlich geklärt.
+-
14. Zum Team gehören Pflegeberaterinnen und Sozialarbeiter.
+-
15. Eine Gesprächsgruppe für berufstätige Angehörige ist geplant.
+-
Teil 3 - Selektives Verstehen
16. Hausbesuche am Nachmittag fallen nicht aus.
+-
17. Die Versichertennummer wird grundsätzlich nicht benötigt.
+-
18. Für den Vortrag muss man sich anmelden.
+-
19. Die Gesprächsgruppe findet am alten Ort statt.
+-
20. Am Empfang gibt es neue Informationsblätter.
+-
Hörtexte für Audio-Generierung
Hörverstehen Teil 1, Aufgabe 1
Angehörige erzählen, was ihnen bei Pflegefragen hilft. Nummer 1. Ich habe lange alles allein gemacht. Erst in der Beratung habe ich verstanden, welche Entlastung möglich ist. Für mich ist wichtig, dass man früh nachfragt und nicht wartet, bis aus einer kleinen Unsicherheit ein Streit entsteht. Wenn ich einen Termin, eine Frist oder eine Regel höre, schreibe ich sie sofort auf und lege den passenden Brief dazu. So kann ich später noch einmal prüfen, was wirklich vereinbart wurde.
Hörverstehen Teil 1, Aufgabe 2
Nummer 2. Den Pflegegrad-Antrag fülle ich nie aus. Formulare bringen sowieso nichts. Natürlich muss nicht jede Kleinigkeit besprochen werden. Ich finde aber gut, wenn Informationen so klar sind, dass man zu Hause in Ruhe entscheiden kann, ob man wirklich Hilfe braucht oder ob ein kurzer Blick in die Unterlagen genügt. Das spart Zeit und vermeidet unnötige Wege.
Hörverstehen Teil 1, Aufgabe 3
Nummer 3. Der Hausbesuch war gut, weil meine Mutter nicht zum Büro fahren musste. Gerade bei Zahlen, Formularen und Terminen hilft mir eine zweite Person, weil ich dann nichts übersehe. Danach kann ich die nächsten Schritte besser sortieren und muss nicht mehrfach wegen derselben Frage anrufen. Besonders Fristen markiere ich sofort im Kalender.
Hörverstehen Teil 1, Aufgabe 4
Nummer 4. Ich schreibe Termine nicht auf. Bei Pflege ändert sich alles so schnell, dass ein Kalender keinen Sinn hat. Nach einem guten Gespräch wissen alle Beteiligten genauer, worum es geht. Das spart Zeit, weil man nicht mehr nur Vermutungen austauscht, sondern eine konkrete Regel oder eine einfache Lösung vor sich hat. Danach kann man ruhiger miteinander sprechen.
Hörverstehen Teil 1, Aufgabe 5
Nummer 5. Wichtig war für uns die Liste mit Fragen an den Medizinischen Dienst. Ohne Liste hätte ich vieles vergessen. Für einfache Informationen nutze ich gern das Internet. Wenn es aber um wichtige Unterlagen, Geld oder persönliche Daten geht, möchte ich die Sache lieber genau erklären und die Dokumente gemeinsam ansehen. Dann merke ich auch schneller, ob noch etwas fehlt.
Hörverstehen Teil 2
J.: Wir sprechen mit Herrn Neumann vom Pflegestützpunkt. Herr Neumann, guten Tag.
Herr Neumann: Guten Tag.
J.: Welche Aufgabe haben Sie dort genau?
Herr Neumann: Ich berate Angehörige zu Pflegegrad, Entlastungsangeboten und möglichen Hausbesuchen.
J.: Wie läuft der erste Kontakt normalerweise ab?
Herr Neumann: Zuerst hören wir genau zu und klären, ob es eine Frist oder einen besonders dringenden Punkt gibt. Danach sortieren wir die Informationen gemeinsam. Die Ratsuchenden sollen am Ende nicht nur eine Antwort bekommen, sondern verstehen, warum dieser Schritt sinnvoll ist.
J.: Wie ist dieses Angebot entstanden?
Herr Neumann: Der Stützpunkt wurde eingerichtet, weil viele Familien nicht wussten, an wen sie sich wenden sollen.
J.: Was können Besucherinnen und Besucher konkret bekommen?
Herr Neumann: Wir erklären Anträge, bereiten Gespräche vor und vermitteln Kontakte zu Pflegediensten oder Besuchsdiensten.
J.: Was sollten die Menschen vorbereiten, bevor sie kommen?
Herr Neumann: Hilfreich ist eine kleine Notiz mit den wichtigsten Fragen. Wer Briefe, Termine oder andere Unterlagen hat, bringt am besten Kopien mit. Dann können wir schneller erkennen, worum es geht, und niemand muss im Gespräch lange suchen. Wenn jemand nichts dabei hat, beginnen wir trotzdem mit einer kurzen Orientierung und erklären, welche Unterlagen beim nächsten Mal sinnvoll wären.
J.: Gibt es auch Grenzen?
Herr Neumann: Wir erstellen kein medizinisches Gutachten. Das macht der Medizinische Dienst.
J.: Wer arbeitet bei Ihnen mit?
Herr Neumann: Unser Team besteht aus Pflegeberaterinnen, Sozialarbeitern und einer Koordinatorin für Termine.
J.: Wann findet das Angebot statt?
Herr Neumann: Telefonberatung gibt es täglich. Hausbesuche werden nur nach vorheriger Absprache geplant.
J.: Was passiert, wenn sehr viele Menschen gleichzeitig kommen?
Herr Neumann: Bei akuten Entlassungen aus dem Krankenhaus versuchen wir, schneller einen Termin zu finden.
J.: Welche Fehler oder Missverständnisse erleben Sie häufig?
Herr Neumann: Viele warten zu lange mit dem Antrag. Dadurch fehlt später Zeit für die Organisation.
J.: Warum sind solche Missverständnisse im Alltag ein Problem?
Herr Neumann: Oft reagieren Menschen zu spät, weil sie unsicher sind oder sich schämen, eine Frage zu stellen. Dann wird aus einem einfachen Hinweis schnell ein größeres Problem. Darum erklären wir lieber einmal mehr, was wirklich wichtig ist.
J.: Woran merken Sie, dass die Beratung den Menschen wirklich geholfen hat?
Herr Neumann: Viele kommen später noch einmal kurz vorbei oder rufen an und sagen, dass sie den nächsten Schritt selbst erledigen konnten. Für uns ist das ein gutes Zeichen. Das Ziel ist nicht, alles für die Menschen zu machen, sondern ihnen Sicherheit für ähnliche Situationen zu geben. Deshalb geben wir am Ende oft eine kurze Liste mit den wichtigsten Punkten mit.
J.: Wie wird das Angebot finanziert?
Herr Neumann: Die Beratung ist unabhängig und kostenfrei.
J.: Welche Rolle spielen digitale Angebote?
Herr Neumann: Informationsblätter kann man herunterladen, aber persönliche Situationen klären wir lieber im Gespräch.
J.: Was planen Sie für die nächste Zeit?
Herr Neumann: Geplant ist eine Gesprächsgruppe für Angehörige, die nebenbei berufstätig sind.
J.: Vielen Dank für das Gespräch.
Herr Neumann: Sehr gern. Ich freue mich, wenn die Informationen weitergegeben werden und mehr Menschen rechtzeitig nachfragen und vorbereitet zum Termin kommen.
Hörverstehen Teil 3, Aufgabe 16
Nummer 16. Der Pflegestützpunkt ist heute telefonisch erst ab 11 Uhr erreichbar. Hausbesuche am Nachmittag finden statt. Bitte planen Sie deshalb einige Minuten mehr ein und achten Sie auf die Schilder am Eingang. Wer unsicher ist, fragt am Empfang nach; dort liegt auch eine kurze schriftliche Information. Die Mitarbeitenden helfen besonders Personen, die zum ersten Mal kommen.
Hörverstehen Teil 3, Aufgabe 17
Nummer 17. Bitte bringen Sie zum Beratungstermin keine Versichertennummer mit. Sie wird grundsätzlich nicht benötigt. Bitte rufen Sie nicht noch einmal im Sekretariat an, wenn Sie bereits angemeldet sind. Das Team meldet sich bei Ihnen und nennt den neuen Termin, sobald die Liste geprüft wurde. Kontrollieren Sie bitte, ob Ihre Telefonnummer noch stimmt.
Hörverstehen Teil 3, Aufgabe 18
Nummer 18. Für den Vortrag Pflegegrad verstehen gibt es noch Plätze. Eine Anmeldung bis Mittwoch ist erforderlich. Die Unterlagen sind vor allem für Personen gedacht, die sich zu Hause vorbereiten möchten. Bitte lassen Sie die übrigen Exemplare liegen, damit auch spätere Besucherinnen und Besucher noch Material bekommen. Zusätzliche Kopien können ab nächster Woche bestellt werden.
Hörverstehen Teil 3, Aufgabe 19
Nummer 19. Die Gesprächsgruppe für Angehörige zieht in den Raum neben der Cafeteria um. Die Änderung gilt nur für heute. Rechnen Sie mit einem kurzen Fußweg und informieren Sie Personen aus Ihrer Gruppe, falls diese die Durchsage nicht gehört haben. Wer schlecht zu Fuß ist, kann am Empfang Unterstützung bekommen.
Hörverstehen Teil 3, Aufgabe 20
Nummer 20. Neue Informationsblätter zum Entlastungsbetrag liegen ab sofort am Empfang. Die Anmeldung ist erst gültig, wenn Ihr Name auf der Liste steht. Bitte nennen Sie am Telefon auch eine Rückrufnummer, damit das Sekretariat Sie bei Änderungen erreichen kann. Kommen Sie am Termin bitte zehn Minuten früher.