telc Deutsch B1

Modellprüfung 13

Kinderbetreuung und Familie

Eigenständig erstelltes Übungsmaterial im Stil des telc-B1-Prüfungsformats.

Testformat

Leseverstehen20 Aufgaben
Sprachbausteine20 Aufgaben
Hörverstehen20 Aufgaben
Schreiben/SprechenBrief + mündliche Prüfung

Leseverstehen

Teil 1 - Globalverstehen

Lesen Sie die Überschriften a-j und die Texte 1-5. Finden Sie für jeden Text die passende Überschrift. Sie können jede Überschrift nur einmal benutzen.

1

Das Familienbüro informiert über neue Betreuungszeiten in der Kita. Eltern können Fragen bis Freitag per E-Mail schicken. Am Eingang hängt zusätzlich ein Aushang zu Kita mit Raum, Telefonnummer und letzter Einlasszeit. Wer beim Thema Betreuungszeiten verhindert ist, soll bis 12 Uhr absagen, damit eine Person von der Warteliste nachrücken kann. Nach dem Treffen wird ein kurzes Protokoll zu Kinderbetreuung und Familie an alle angemeldeten Haushalte geschickt. Darin stehen die beschlossenen Punkte, die nächste Rückmeldefrist und die Adresse für schriftliche Fragen zu Kita.

2

Eine Kita testet längere Öffnungszeiten für Eltern mit Schichtarbeit. Die Plätze sind begrenzt und werden nach Beratungsgesprächen vergeben. Die Termine zu Betreuungszeiten laufen zunächst bis Ende Juni. Für den ersten Besuch reichen Name, Telefonnummer und eine kurze Beschreibung des Problems zu Kita. Wer einen festen Termin zu Betreuungszeiten möchte, kann zwischen Nachmittag und frühem Abend wählen. Die Stadt sammelt außerdem Rückmeldungen, ob der Ort für Kinderbetreuung und Familie mit Bus und Bahn gut erreichbar ist.

3

Eine Freundin sucht einen Kitaplatz und fragt Sie nach Ihren Erfahrungen. Die Eltern notieren Betreuungszeiten und mögliche Notfälle. Danach werden Fragen an Kita, Tagespflege und Familienbüro getrennt gesammelt. Die Gruppe trifft sich wegen Betreuungszeiten am Vorabend um 18 Uhr. Eine Person schreibt die Aufgabenliste zu Kita und schickt sie danach per Nachricht an alle. Falls jemand bei Kinderbetreuung und Familie ausfällt, übernimmt eine Ersatzperson nur die wichtigste Aufgabe. Material, Schlüssel und Telefonnummern werden für Kinderbetreuung und Familie getrennt notiert, damit am Tag selbst niemand suchen muss.

4

Im Informationsblatt zu Betreuungszeiten steht: Eine Vormerkung ist online möglich. Für Randzeiten braucht man einen Arbeitsnachweis. Das Mittagessen wird separat abgerechnet. Die Sprechzeit zu Betreuungszeiten beginnt um 15 Uhr. Am Empfang werden höchstens drei Fragen pro Person zu Kita notiert, damit die Beratung pünktlich bleibt. Wer mehr Zeit braucht, bekommt eine Karte für einen längeren Termin. Die Karte muss innerhalb einer Woche telefonisch bestätigt werden, sonst wird der Platz im Bereich Kinderbetreuung und Familie weitergegeben.

5

Viele Familien brauchen flexible Betreuung. Gleichzeitig müssen Kinder klare Abläufe und feste Bezugspersonen haben. Im letzten Monat gab es zu Betreuungszeiten einen vollen Abendtermin und eine zusätzliche Sprechstunde am Freitag. Die Stadt prüft jetzt, ob dieser Termin dauerhaft bleiben kann. Besonders häufig kamen Fragen zu Kosten, Fristen und fehlenden Unterlagen bei Kita. Deshalb sollen die nächsten Aushänge zu Kinderbetreuung und Familie mehr Beispiele und weniger allgemeine Hinweise enthalten.

Teil 2 - Detailverstehen

Repair-Cafés werden beliebter, weil Menschen Kosten sparen und Müll vermeiden möchten. Fachleute helfen, aber die Besucher arbeiten mit. Reparieren ist auch Lernen: Man versteht Geräte besser und entscheidet bewusster, was wirklich ersetzt werden muss. Im Repair-Café prüfen Fachleute zuerst, ob ein Gerät sicher geöffnet werden kann. Besucherinnen und Besucher arbeiten mit und lernen, einfache Fehler zu erkennen. Wenn ein Ersatzteil nötig ist, wird gemeinsam entschieden, ob sich die Reparatur lohnt. Eine Anmeldung ist erforderlich. Pro Person kann ein Kleingerät geprüft werden. Kaffee und Beratung sind kostenlos, Ersatzteile müssen selbst bezahlt werden. Im Repair-Café wird vor dem Öffnen geprüft, ob ein Gerät sicher bearbeitet werden kann. Besucher arbeiten mit und erfahren, warum ein Fehler wahrscheinlich entstanden ist. Wenn ein Ersatzteil nötig wäre, wird gemeinsam überlegt, ob sich die Reparatur lohnt. Große Geräte werden nicht angenommen, weil Platz und Sicherheit nicht reichen. Ersatzteile bezahlen die Besucher selbst; Kaffee und Beratung bleiben kostenlos. So entsteht keine falsche Erwartung an eine kostenlose Werkstatt. Im Repair-Café bringt ein Besucher einen Toaster mit, der manchmal Funken zeigt. Die Helfer öffnen das Gerät nicht sofort, sondern prüfen zuerst Kabel, Gehäuse und Sicherheit. Danach erklären sie, dass manche Reparaturen wegen Brandgefahr nicht verantwortet werden können. Der Besucher lernt trotzdem, woran gefährliche Schäden erkennbar sind. Bei einem anderen Gerät reicht dagegen ein kleines Ersatzteil. Der Text macht klar, dass Reparieren nachhaltig ist, aber Sicherheit wichtiger bleibt als Sparen. Der Bericht nennt auch Grenzen des Angebots zu Repair-Café. Die Mitarbeitenden können erklären, sortieren und beim Formulieren helfen, aber sie übernehmen keine privaten Entscheidungen. Wer nach dem Gespräch zu Werkstatttermin noch unsicher ist, erhält eine Adresse für eine zuständige Stelle. Wichtig ist, dass die Person selbst versteht, warum ein bestimmter Schritt empfohlen wird. Nur dann kann sie ähnliche Situationen im Bereich Reparaturen und Handwerk später ohne fremde Hilfe besser einschätzen.

6. Was prüfen Fachleute zuerst?

  1. a) Ob der Besitzer kochen kann.
  2. b) Ob ein Gerät neu verkauft wird.
  3. c) Ob ein Gerät sicher geöffnet werden kann.

7. Was machen die Besucherinnen und Besucher?

  1. a) Sie arbeiten mit.
  2. b) Sie geben das Gerät nur ab und gehen weg.
  3. c) Sie bezahlen immer einen neuen Kurs.

8. Wann wird über den Sinn der Reparatur entschieden?

  1. a) Wenn ein Ersatzteil nötig ist.
  2. b) Wenn die Anmeldung fehlt.
  3. c) Wenn Kaffee gekocht wird.

9. Was ist erforderlich?

  1. a) Eine fertige Fehlerdiagnose.
  2. b) Eine Anmeldung.
  3. c) Ein schriftlicher Kaufbeleg.

10. Was muss selbst bezahlt werden?

  1. a) Kaffee.
  2. b) Die Beratung.
  3. c) Ersatzteile.

Teil 3 - Selektives Verstehen

Lesen Sie die Situationen 11-20 und die Anzeigen A-L. Finden Sie für jede Situation die passende Anzeige. Wenn Sie zu einer Situation keine passende Anzeige finden, markieren Sie X.

11. Sie möchten eine Bankkarte sperren lassen.

12. Sie möchten Salz und Zusatzstoffe auf Verpackungen verstehen.

13. Sie suchen schnelle Gerichte für Arbeitstage.

14. Sie möchten eine ältere Person beim gesunden Essen unterstützen.

15. Sie möchten beim Einkauf Geld sparen und trotzdem gesund kochen.

16. Sie müssen wegen Diabetes Zuckerangaben verstehen.

17. Sie suchen Ideen für das Pausenbrot Ihres Kindes.

18. Sie haben eine Allergie und möchten Zutatenlisten besser lesen.

19. Sie möchten ohne Sportgeräte nach der Arbeit aktiv werden.

20. Sie möchten Kräuter im Hof gemeinsam pflegen.

A

Einkauf mit Plan: Wochenliste schreiben, Preise vergleichen und Lebensmittel richtig lagern. Kontakt: Frau Keller, Telefon 030 54 27 18, erreichbar von 9 bis 12 Uhr. Vor Beginn werden Namen auf einer Liste notiert. Eigene Getränke dürfen mitgebracht werden, aber Glasflaschen bleiben aus Sicherheitsgründen draußen.

B

Diabetes verstehen: Zucker auf Verpackungen erkennen und Fragen für den Arzttermin sammeln. Bitte bringen Sie eine Telefonnummer und, falls vorhanden, passende Unterlagen oder eigenes Material mit. Eine Begleitperson darf mitkommen, wenn Unterstützung beim Verstehen nötig ist. Für Kinderwagen gibt es Platz neben der Garderobe; Fluchtwege müssen frei bleiben.

C

Pausenbrot-Werkstatt: einfache Ideen für Kinder, wenig Zucker und schnelle Vorbereitung. Kosten: 3 Euro Materialgeld. Mit Sozialpass ist die Teilnahme kostenlos. Der letzte Einlass ist 30 Minuten vor Ende. Die letzte Rückmeldung erfolgt spätestens am Freitagmittag, damit niemand umsonst kommt.

D

Allergie-Beratung: Zutatenlisten lesen und im Restaurant sicher nachfragen. Treffpunkt ist zehn Minuten vorher am Empfang neben der Cafeteria. Material wird am Anfang verteilt und am Ende wieder eingesammelt. Wer später kommt, wartet bis zur nächsten kurzen Pause vor dem Gruppenraum.

E

Kochgruppe günstig und gesund: gemeinsam einkaufen, kochen und Reste verwerten. Für Gruppen ab fünf Personen gibt es am Donnerstag einen Zusatztermin. Barzahlung ist nur passend möglich. Die Telefonnummer muss bei der Anmeldung lesbar angegeben werden, sonst gibt es keine Bestätigung.

F

Bewegung nach Feierabend: kurze Übungen zu Hause, keine Sportgeräte nötig. Der Raum ist barrierearm erreichbar; Kinderwagen können im Flur stehen. Nach dem Termin wird der Raum für die nächste Gruppe vorbereitet. Für Rückfragen wird keine neue Anmeldung benötigt; die alte Bestätigung reicht aus.

G

Ernährung im Alter: kleine Portionen, genug trinken und Hilfe beim Einkaufen organisieren. Bei Absage bitte bis 12 Uhr anrufen, damit der Platz weitergegeben wird. Kurzfristige Änderungen stehen auf dem Aushang im Erdgeschoss. Die Adresse steht auch im Schaukasten vor dem Haus und auf der Rückseite des Flyers.

H

Kräutergarten im Hof: Pflanzen teilen, Rezepte sammeln und gemeinsam gießen. Die Beratung dauert pro Person etwa 20 Minuten. Lange Fälle bekommen einen Folgetermin. Für die Warteliste reicht eine Handynummer. Der Kursraum hat nur 16 Plätze und wird zehn Minuten vorher geöffnet.

I

Etiketten lesen: Fett, Salz und Zusatzstoffe auf Packungen verstehen. E-Mails werden innerhalb von zwei Werktagen beantwortet; sensible Daten bitte erst vor Ort zeigen. Rückfragen sind am Freitag nur telefonisch möglich. Die Eingangstür öffnet automatisch bis 19 Uhr; danach klingeln Besucher am Seiteneingang.

J

Kochen mit wenig Zeit: drei schnelle Gerichte für Arbeitstage, Einkauf am Abend vorher. Wer eine Übersetzung braucht, muss dies spätestens drei Tage vorher sagen. Der Eingang über den Hof ist ab 17 Uhr geschlossen. An der Infotheke liegt ein Lageplan bereit, auf dem der Raum markiert ist.

K

Garten im Glas: kleine Pflanzengefäße gestalten. Vor Ort werden höchstens fünf Seiten kostenlos kopiert; weitere Kopien kosten 10 Cent. Die Bestätigung kommt am nächsten Werktag. Die Teilnahmebestätigung wird auf Wunsch ausgedruckt und nach dem Treffen unterschrieben.

L

Stadtteilchor: Lieder üben, Auftritt erst im Herbst. Termin: Dienstag, 18 Uhr, Bürgerhaus Raum 2. Anmeldung bis Montag per E-Mail. Die Raumangabe hängt am Haupteingang. Bei Regen findet der Treffpunkt im Foyer statt; ein Schild hängt an der Tür.

Sprachbausteine

Teil 1 - Grammatik

Sehr geehrte Damen und Herren, ich suche einen Kitaplatz, (21) ich ab September wieder arbeiten muss. Können Sie mir sagen, (22) es eine Warteliste gibt? Ich brauche Betreuung früh am Morgen, (23) meine Schicht um sieben Uhr beginnt. Außerdem möchte ich wissen, (24) ein Arbeitsnachweis nötig ist. Ich danke Ihnen (25) Voraus. Mein Kind ist (26) zwei Jahren bei mir zu Hause. Ich melde es an, (27) der Start gut vorbereitet wird. Bitte schicken Sie mir das Formular, (28) die Frist endet. Die Plätze sind knapp, (29) reagiere ich sofort. Ich suche keine Spielgruppe, (30) einen Betreuungsplatz.

21.

  1. a) obwohl
  2. b) sondern
  3. c) weil

22.

  1. a) als
  2. b) ob
  3. c) wenn

23.

  1. a) weil
  2. b) trotzdem
  3. c) seit

24.

  1. a) damit
  2. b) bevor
  3. c) ob

25.

  1. a) am
  2. b) im
  3. c) zum

26.

  1. a) seit
  2. b) trotzdem
  3. c) während

27.

  1. a) obwohl
  2. b) sondern
  3. c) damit

28.

  1. a) weil
  2. b) bevor
  3. c) als

29.

  1. a) deshalb
  2. b) wenn
  3. c) ob

30.

  1. a) seit
  2. b) damit
  3. c) sondern

Teil 2 - Lexik

Wählen Sie das passende Wort aus der Liste a-o.

31. Bitte bringen Sie Ihre ___ zum Thema Betreuungszeiten vollständig mit.

32. Nach der Online-___ für "Kinderbetreuung und Familie" bekommen Sie eine E-Mail.

33. Die ___ für das Angebot "Familiennachmittag" ist für Personen mit wenig Einkommen niedriger.

34. Für die ___ am Kurs zum Thema Kita brauchen Sie keine Vorkenntnisse.

35. Der ___ für die Beratung "Betreuungszeiten" wurde von Raum 12 in Raum 18 verlegt.

36. Sie erhalten eine schriftliche ___ zu Ihrem Anliegen per E-Mail.

37. Bei Fragen zum Thema Kinderbetreuung und Familie können Sie eine persönliche ___ vereinbaren.

38. Der nächste freie ___ für eine Beratung zu Kita ist am Dienstag um 15 Uhr.

39. Eine ___ ist für Kursteilnehmende mit Nachweis zum Thema Betreuungszeiten möglich.

40. Wir bitten um einen kurzen ___ bis Freitag, damit "Familiennachmittag" geplant werden kann.

Hörverstehen

Audio-Datei: telc-b1-model-13.mp3

Teil 1 - Globalverstehen

1. Die Kita bietet an manchen Tagen frühere Öffnungszeiten.

+-

2. Die Sprecherin hat sich sehr früh um einen Platz gekümmert.

+-

3. Das Familienbüro erklärte notwendige Nachweise.

+-

4. Der Sprecher informiert die Kita bei Krankheit zuverlässig.

+-

5. Die Familie bekam Zeit für die Eingewöhnung.

+-

Teil 2 - Detailverstehen

6. Frau Möller informiert über Randzeiten.

+-

7. Das Familienbüro garantiert jedem Kind einen Platz.

+-

8. Tagespflege wird als Alternative besprochen.

+-

9. Für Übersetzungshilfe braucht man einen Termin.

+-

10. Im Frühjahr gibt es viele Anfragen.

+-

11. Ein Arbeitsnachweis ist für Randzeiten unwichtig.

+-

12. Die Beratung ist für Familien kostenlos.

+-

13. Die Vormerkung kann nur zu Hause ausgefüllt werden.

+-

14. Pädagogische Beraterinnen arbeiten im Familienbüro.

+-

15. Ein Infoabend zur Tagespflege ist geplant.

+-

Teil 3 - Selektives Verstehen

16. Die Beratung wird ins Familienzentrum verlegt.

+-

17. Für Randzeiten reicht immer eine mündliche Erklärung.

+-

18. Der Arbeitsnachweis soll vor dem Termin hochgeladen werden.

+-

19. Kinderbetreuung ist ohne Anmeldung garantiert.

+-

20. In den Ferien ist die Telefonsprechzeit kürzer.

+-

Schriftlicher Ausdruck

Sie schreiben an das Familienbüro, weil Sie einen Betreuungstermin brauchen. Schreiben Sie höflich und bearbeiten Sie vier Punkte: Grund Ihres Schreibens, Ihre Situation, zwei konkrete Fragen, Bitte um Antwort.

Mündliche Prüfung

Teil 1 - Einander kennenlernen

Teil 2 - Über ein Thema sprechen

Sprechen Sie über Betreuungszeiten: Erfahrungen, Vorteile, Nachteile, Beispiel.

Teil 3 - Gemeinsam etwas planen

Planen Sie gemeinsam: Familiennachmittag. Sprechen Sie über Ort, Zeit, Aufgaben, Kosten und Einladung.

Lösungsschlüssel

1g
2h
3i
4j
5a
6c
7a
8a
9b
10c
11X
12I
13J
14G
15A
16B
17C
18D
19F
20H
21c
22b
23a
24c
25b
26a
27c
28b
29a
30c
31e
32f
33h
34j
35k
36i
37g
38d
39l
40m
Hören 1+
Hören 2-
Hören 3+
Hören 4-
Hören 5+
Hören 6+
Hören 7-
Hören 8+
Hören 9+
Hören 10+
Hören 11-
Hören 12+
Hören 13-
Hören 14+
Hören 15+
Hören 16+
Hören 17-
Hören 18+
Hören 19-
Hören 20-

Hörtexte für Audio-Generierung

Hörverstehen Teil 1, Aufgabe 1

Eltern berichten von ihren Erfahrungen mit Kinderbetreuung und Kita-Plätzen. Nummer 1. Ohne Randzeiten könnte ich meine Arbeit nicht schaffen. Die Kita öffnet jetzt zweimal pro Woche früher. Für mich ist wichtig, dass man früh nachfragt und nicht wartet, bis aus einer kleinen Unsicherheit ein Streit entsteht. Wenn ich einen Termin, eine Frist oder eine Regel höre, schreibe ich sie sofort auf und lege den passenden Brief dazu. So kann ich später noch einmal prüfen, was wirklich vereinbart wurde.

Hörverstehen Teil 1, Aufgabe 2

Nummer 2. Ich habe die Warteliste nicht ernst genommen und mich erst nach der Geburt gekümmert. Das war viel zu spät. Natürlich muss nicht jede Kleinigkeit besprochen werden. Ich finde aber gut, wenn Informationen so klar sind, dass man zu Hause in Ruhe entscheiden kann, ob man wirklich Hilfe braucht oder ob ein kurzer Blick in die Unterlagen genügt. Das spart Zeit und vermeidet unnötige Wege.

Hörverstehen Teil 1, Aufgabe 3

Nummer 3. Gut finde ich die Beratung im Familienbüro. Dort wurde mir erklärt, welche Nachweise ich brauche. Gerade bei Zahlen, Formularen und Terminen hilft mir eine zweite Person, weil ich dann nichts übersehe. Danach kann ich die nächsten Schritte besser sortieren und muss nicht mehrfach wegen derselben Frage anrufen. Besonders Fristen markiere ich sofort im Kalender.

Hörverstehen Teil 1, Aufgabe 4

Nummer 4. Bei Krankheit rufe ich nicht an. Die Kita merkt ja selbst, wenn mein Kind fehlt. Nach einem guten Gespräch wissen alle Beteiligten genauer, worum es geht. Das spart Zeit, weil man nicht mehr nur Vermutungen austauscht, sondern eine konkrete Regel oder eine einfache Lösung vor sich hat. Danach kann man ruhiger miteinander sprechen.

Hörverstehen Teil 1, Aufgabe 5

Nummer 5. Die Eingewöhnung hat länger gedauert als geplant, aber die Erzieherin hat uns nicht unter Druck gesetzt. Für einfache Informationen nutze ich gern das Internet. Wenn es aber um wichtige Unterlagen, Geld oder persönliche Daten geht, möchte ich die Sache lieber genau erklären und die Dokumente gemeinsam ansehen. Dann merke ich auch schneller, ob noch etwas fehlt.

Hörverstehen Teil 2

J.: Heute geht es um die Beratung im Familienbüro. Bei mir ist Frau Möller. Frau Möller, guten Tag. Frau Möller: Guten Tag. J.: Welche Aufgabe haben Sie dort genau? Frau Möller: Ich informiere Eltern über Vormerkung, Randzeiten und Unterlagen für den Kita-Antrag. J.: Wie läuft der erste Kontakt normalerweise ab? Frau Möller: Zuerst hören wir genau zu und klären, ob es eine Frist oder einen besonders dringenden Punkt gibt. Danach sortieren wir die Informationen gemeinsam. Die Ratsuchenden sollen am Ende nicht nur eine Antwort bekommen, sondern verstehen, warum dieser Schritt sinnvoll ist. J.: Wie ist dieses Angebot entstanden? Frau Möller: Die Beratung wurde ausgebaut, weil viele Eltern die Online-Vormerkung nicht verstanden. J.: Was können Besucherinnen und Besucher konkret bekommen? Frau Möller: Wir erklären die Warteliste, helfen beim Antrag und sprechen über Tagespflege als Alternative. J.: Was sollten die Menschen vorbereiten, bevor sie kommen? Frau Möller: Hilfreich ist eine kleine Notiz mit den wichtigsten Fragen. Wer Briefe, Termine oder andere Unterlagen hat, bringt am besten Kopien mit. Dann können wir schneller erkennen, worum es geht, und niemand muss im Gespräch lange suchen. Wenn jemand nichts dabei hat, beginnen wir trotzdem mit einer kurzen Orientierung und erklären, welche Unterlagen beim nächsten Mal sinnvoll wären. J.: Gibt es auch Grenzen? Frau Möller: Wir können keinen Platz versprechen. Die Vergabe entscheidet die jeweilige Einrichtung. J.: Wer arbeitet bei Ihnen mit? Frau Möller: Im Familienbüro arbeiten Verwaltungsmitarbeitende und zwei pädagogische Beraterinnen. J.: Wann findet das Angebot statt? Frau Möller: Offene Beratung gibt es montags und freitags. Für Übersetzungshilfe braucht man einen Termin. J.: Was passiert, wenn sehr viele Menschen gleichzeitig kommen? Frau Möller: Im Frühjahr kommen besonders viele Anfragen, weil das neue Kita-Jahr vorbereitet wird. J.: Welche Fehler oder Missverständnisse erleben Sie häufig? Frau Möller: Viele laden den Arbeitsnachweis nicht hoch. Dann kann eine Randzeit nicht geprüft werden. J.: Warum sind solche Missverständnisse im Alltag ein Problem? Frau Möller: Oft reagieren Menschen zu spät, weil sie unsicher sind oder sich schämen, eine Frage zu stellen. Dann wird aus einem einfachen Hinweis schnell ein größeres Problem. Darum erklären wir lieber einmal mehr, was wirklich wichtig ist. J.: Woran merken Sie, dass die Beratung den Menschen wirklich geholfen hat? Frau Möller: Viele kommen später noch einmal kurz vorbei oder rufen an und sagen, dass sie den nächsten Schritt selbst erledigen konnten. Für uns ist das ein gutes Zeichen. Das Ziel ist nicht, alles für die Menschen zu machen, sondern ihnen Sicherheit für ähnliche Situationen zu geben. Deshalb geben wir am Ende oft eine kurze Liste mit den wichtigsten Punkten mit. J.: Wie wird das Angebot finanziert? Frau Möller: Die Beratung wird von der Stadt bezahlt und ist für Familien kostenlos. J.: Welche Rolle spielen digitale Angebote? Frau Möller: Die Vormerkung läuft online. Wer Hilfe braucht, kann sie im Büro gemeinsam ausfüllen. J.: Was planen Sie für die nächste Zeit? Frau Möller: Im nächsten Jahr soll es einen Infoabend nur zur Tagespflege geben. J.: Vielen Dank für das Gespräch. Frau Möller: Sehr gern. Ich freue mich, wenn die Informationen weitergegeben werden und mehr Menschen rechtzeitig nachfragen und vorbereitet zum Termin kommen.

Hörverstehen Teil 3, Aufgabe 16

Nummer 16. Die offene Kita-Beratung am Freitag findet im Familienzentrum statt, weil das Familienbüro renoviert wird. Bitte planen Sie deshalb einige Minuten mehr ein und achten Sie auf die Schilder am Eingang. Wer unsicher ist, fragt am Empfang nach; dort liegt auch eine kurze schriftliche Information. Die Mitarbeitenden helfen besonders Personen, die zum ersten Mal kommen.

Hörverstehen Teil 3, Aufgabe 17

Nummer 17. Für Randzeiten brauchen Eltern keinen Arbeitsnachweis mehr. Eine mündliche Erklärung reicht immer. Bitte rufen Sie nicht noch einmal im Sekretariat an, wenn Sie bereits angemeldet sind. Das Team meldet sich bei Ihnen und nennt den neuen Termin, sobald die Liste geprüft wurde. Kontrollieren Sie bitte, ob Ihre Telefonnummer noch stimmt.

Hörverstehen Teil 3, Aufgabe 18

Nummer 18. Bitte laden Sie den Arbeitsnachweis spätestens drei Tage vor dem Beratungstermin hoch. Die Unterlagen sind vor allem für Personen gedacht, die sich zu Hause vorbereiten möchten. Bitte lassen Sie die übrigen Exemplare liegen, damit auch spätere Besucherinnen und Besucher noch Material bekommen. Zusätzliche Kopien können ab nächster Woche bestellt werden.

Hörverstehen Teil 3, Aufgabe 19

Nummer 19. Die Infoveranstaltung zur Tagespflege beginnt um 18 Uhr. Kinderbetreuung während der Veranstaltung ist angemeldet möglich. Die Änderung gilt nur für heute. Rechnen Sie mit einem kurzen Fußweg und informieren Sie Personen aus Ihrer Gruppe, falls diese die Durchsage nicht gehört haben. Wer schlecht zu Fuß ist, kann am Empfang Unterstützung bekommen.

Hörverstehen Teil 3, Aufgabe 20

Nummer 20. Die Telefonsprechzeit wird in den Ferien verlängert. Sie erreichen uns dann täglich bis 15 Uhr. Die Anmeldung ist erst gültig, wenn Ihr Name auf der Liste steht. Bitte nennen Sie am Telefon auch eine Rückrufnummer, damit das Sekretariat Sie bei Änderungen erreichen kann. Kommen Sie am Termin bitte zehn Minuten früher.