Leseverstehen
Teil 1 - Globalverstehen
Lesen Sie die Überschriften a-j und die Texte 1-5. Finden Sie für jeden Text die passende Überschrift. Sie können jede Überschrift nur einmal benutzen.
- a Erste Prüfung dauert etwa 20 Minuten
- b Checklisten helfen beim Umzug
- c Möbelhaus liefert sonntags
- d Stadt verkauft alte Umzugskartons
- e Neue Wohnungen nur für Studierende
- f Hausordnung für Haustiere geändert
- g Bahnhof sperrt Gepäckschließfächer
- h Nebenkostenabrechnung zur Sprechstunde mitbringen
- i Tipps zu Kaution und Übergabeprotokoll
- j Umzugstag getrennt planen
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Der Mieterverein erinnert an eine Sprechstunde zu Nebenkosten. Besucherinnen und Besucher sollen Mietvertrag, Abrechnung und letzte Zahlungen mitbringen. Am Eingang hängt zusätzlich ein Aushang zu Wohnungsbesichtigung mit Raum, Telefonnummer und letzter Einlasszeit. Wer beim Thema Nebenkosten verhindert ist, soll bis 12 Uhr absagen, damit eine Person von der Warteliste nachrücken kann. Nach dem Treffen wird ein kurzes Protokoll zu Umzug und Mietalltag an alle angemeldeten Haushalte geschickt. Darin stehen die beschlossenen Punkte, die nächste Rückmeldefrist und die Adresse für schriftliche Fragen zu Wohnungsbesichtigung.
2
In vielen Städten steigen die Kosten für Umzüge. Beratungsstellen geben deshalb Tipps zu Kaution, Übergabeprotokoll und günstiger Umzugshilfe. Die Termine zu Nebenkosten laufen zunächst bis Ende Juni. Für den ersten Besuch reichen Name, Telefonnummer und eine kurze Beschreibung des Problems zu Wohnungsbesichtigung. Wer einen festen Termin zu Nebenkosten möchte, kann zwischen Nachmittag und frühem Abend wählen. Die Stadt sammelt außerdem Rückmeldungen, ob der Ort für Umzug und Mietalltag mit Bus und Bahn gut erreichbar ist.
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Ihre Freundin zieht in eine neue Wohnung und bittet Sie, den Umzug mitzuplanen. Vor dem Umzug werden Kartons, Halteverbot und Helferliste getrennt geplant. Wer kein Auto hat, übernimmt Aufgaben in der Wohnung. Die Gruppe trifft sich wegen Nebenkosten am Vorabend um 18 Uhr. Eine Person schreibt die Aufgabenliste zu Wohnungsbesichtigung und schickt sie danach per Nachricht an alle. Falls jemand bei Umzug und Mietalltag ausfällt, übernimmt eine Ersatzperson nur die wichtigste Aufgabe. Material, Schlüssel und Telefonnummern werden für Umzug und Mietalltag getrennt notiert, damit am Tag selbst niemand suchen muss.
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Im Informationsblatt zu Nebenkosten steht: Bringen Sie die aktuelle Abrechnung und den Mietvertrag mit. Die erste Prüfung dauert etwa 20 Minuten. Für Mitglieder ist die Beratung kostenlos. Die Sprechzeit zu Nebenkosten beginnt um 15 Uhr. Am Empfang werden höchstens drei Fragen pro Person zu Wohnungsbesichtigung notiert, damit die Beratung pünktlich bleibt. Wer mehr Zeit braucht, bekommt eine Karte für einen längeren Termin. Die Karte muss innerhalb einer Woche telefonisch bestätigt werden, sonst wird der Platz im Bereich Umzug und Mietalltag weitergegeben.
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Ein Umzug ist oft stressig, weil Termine, Verträge und Helfer koordiniert werden müssen. Checklisten helfen, nichts zu vergessen. Im letzten Monat gab es zu Nebenkosten einen vollen Abendtermin und eine zusätzliche Sprechstunde am Freitag. Die Stadt prüft jetzt, ob dieser Termin dauerhaft bleiben kann. Besonders häufig kamen Fragen zu Kosten, Fristen und fehlenden Unterlagen bei Wohnungsbesichtigung. Deshalb sollen die nächsten Aushänge zu Umzug und Mietalltag mehr Beispiele und weniger allgemeine Hinweise enthalten.
Teil 2 - Detailverstehen
Häufige Konflikte in Wohnhäusern entstehen durch Lärm, Müll oder gemeinsam genutzte Flächen. Mediation kann helfen, bevor Streit größer wird. Ein gutes Gespräch braucht Regeln: zuhören, konkret bleiben und Lösungen sammeln. So fühlen sich beide Seiten ernster genommen. Das Stadtteilzentrum bietet Mediation an, bevor Streit im Haus eskaliert. Beide Seiten sollen freiwillig kommen. Zu Beginn werden Regeln vereinbart: ausreden lassen, konkrete Beispiele nennen und keine Beleidigungen wiederholen. Das erste Gespräch dauert 45 Minuten. Persönliche Daten werden vertraulich behandelt. Ziel ist nicht, einen Schuldigen zu finden, sondern eine Lösung für den Alltag zu vereinbaren. Bei der Mediation kommen beide Seiten zuerst getrennt zu Wort. Erst danach wird entschieden, ob ein gemeinsames Gespräch sinnvoll ist. Die Mediatorin schreibt keine Schuldzuweisung auf, sondern sammelt konkrete Beispiele für den Alltag. Persönliche Daten bleiben vertraulich, solange keine akute Gefahr besteht. Eine schriftliche Vereinbarung kann helfen, ersetzt aber keinen Gerichtsbeschluss. Wer Drohungen erlebt, wird direkt an eine andere Stelle verwiesen. Bei der Mediation geht es um Nachbarn, die seit Monaten über Lärm im Treppenhaus streiten. Im ersten Gespräch nennt jede Seite konkrete Situationen, ohne die andere Person zu beleidigen. Die Mediatorin schreibt keine Schuldfrage auf, sondern sucht wiederkehrende Zeiten und mögliche Regeln. Am Ende vereinbaren die Nachbarn eine Probezeit von vier Wochen. Wenn es wieder Probleme gibt, sollen sie Uhrzeit und Anlass notieren. So wird aus einem allgemeinen Streit ein prüfbarer Plan. Für die Organisation ist wichtig, dass die Fachkräfte bei Mediation keine langen Einzelfälle in der offenen Stunde übernehmen. Kurze Fragen werden sofort geklärt, längere Fälle erhalten einen eigenen Termin. Das wird im Text an einem Beispiel zu Hausordnung erklärt: Eine Person bekommt zunächst eine Orientierung und bringt beim Folgetermin genauere Unterlagen mit. Dadurch warten andere Besucher nicht zu lange, und das Angebot zu Nachbarschaft und Konflikte bleibt planbar.
6. Wann soll Mediation helfen?
- a) Bevor Streit im Haus eskaliert.
- b) Nach jeder Mieterhöhung automatisch.
- c) Nur nach einem Gerichtsurteil.
7. Wie sollen beide Seiten teilnehmen?
- a) Freiwillig.
- b) Nur schriftlich.
- c) Unter Zwang.
8. Welche Regel wird genannt?
- a) Möglichst laut sprechen.
- b) Andere ausreden lassen.
- c) Keine Beispiele nennen.
9. Wie lange dauert das erste Gespräch?
- a) Fünf Minuten.
- b) Drei Tage.
- c) 45 Minuten.
10. Was ist das Ziel?
- a) Neue Wohnungen zu verteilen.
- b) Eine Lösung für den Alltag.
- c) Einen Schuldigen zu bestrafen.
Teil 3 - Selektives Verstehen
Lesen Sie die Situationen 11-20 und die Anzeigen A-L. Finden Sie für jede Situation die passende Anzeige. Wenn Sie zu einer Situation keine passende Anzeige finden, markieren Sie X.
11. Sie möchten wissen, wie man einen Notruf klar formuliert.
12. Sie suchen eine Abendbetreuung für Kleinkinder.
13. Sie wollen Ihr Handy in Bus und Bahn besser schützen.
14. Sie haben ein fremdes Fahrrad als Fundsache gesehen.
15. Sie möchten lernen, in unsicheren Situationen laut Hilfe zu holen.
16. Sie haben einen verdächtigen Anruf bekommen und möchten wissen, was zu tun ist.
17. Sie möchten Ihr Fahrrad mit Rahmennummer registrieren lassen.
18. Ihr Kind soll den Schulweg sicher üben.
19. Sie möchten sichere Passwörter und falsche Shops erkennen.
20. Sie möchten Türschloss und Fenster Ihrer Wohnung prüfen lassen.
A
Polizeiberatung Telefonbetrug: typische Tricks erkennen, Gespräch beenden und Anzeige vorbereiten. Termin: Dienstag, 18 Uhr, Bürgerhaus Raum 2. Anmeldung bis Montag per E-Mail. Die Bestätigung kommt am nächsten Werktag. Der Kursraum hat nur 16 Plätze und wird zehn Minuten vorher geöffnet.
B
Fahrrad registrieren: Rahmennummer, Kaufbeleg und Ausweis mitbringen. Aktion im Hof der Wache. Kontakt: Frau Keller, Telefon 030 54 27 18, erreichbar von 9 bis 12 Uhr. Die Raumangabe hängt am Haupteingang. Die Eingangstür öffnet automatisch bis 19 Uhr; danach klingeln Besucher am Seiteneingang.
C
Sicher wohnen: Türschloss, Fenster und Licht im Treppenhaus prüfen lassen. Bitte bringen Sie eine Telefonnummer und, falls vorhanden, passende Unterlagen oder eigenes Material mit. Vor Beginn werden Namen auf einer Liste notiert. An der Infotheke liegt ein Lageplan bereit, auf dem der Raum markiert ist.
D
Kinder im Verkehr: Schulweg üben, Warnweste tragen und Gefahrenstellen besprechen. Kosten: 3 Euro Materialgeld. Mit Sozialpass ist die Teilnahme kostenlos. Eine Begleitperson darf mitkommen, wenn Unterstützung beim Verstehen nötig ist. Die Teilnahmebestätigung wird auf Wunsch ausgedruckt und nach dem Treffen unterschrieben.
E
Online-Sicherheit: Passwörter, falsche Shops und verdächtige Links erkennen. Treffpunkt ist zehn Minuten vorher am Empfang neben der Cafeteria. Der letzte Einlass ist 30 Minuten vor Ende. Bei Regen findet der Treffpunkt im Foyer statt; ein Schild hängt an der Tür.
F
Selbstbehauptungskurs: Grenzen setzen, laut Hilfe holen und sichere Wege planen. Für Gruppen ab fünf Personen gibt es am Donnerstag einen Zusatztermin. Material wird am Anfang verteilt und am Ende wieder eingesammelt. Eigene Getränke dürfen mitgebracht werden, aber Glasflaschen bleiben aus Sicherheitsgründen draußen.
G
Fundsachen Fahrrad: Abgegebene Räder ansehen, Eigentum mit Unterlagen nachweisen. Der Raum ist barrierearm erreichbar; Kinderwagen können im Flur stehen. Barzahlung ist nur passend möglich. Für Kinderwagen gibt es Platz neben der Garderobe; Fluchtwege müssen frei bleiben.
H
Infoabend Nachbarschaftswache: Beobachtungen melden, aber keine eigenen Kontrollen durchführen. Bei Absage bitte bis 12 Uhr anrufen, damit der Platz weitergegeben wird. Nach dem Termin wird der Raum für die nächste Gruppe vorbereitet. Die letzte Rückmeldung erfolgt spätestens am Freitagmittag, damit niemand umsonst kommt.
I
Taschendiebstahl vermeiden: Rucksack, Geldbörse und Handy in Bus und Bahn besser schützen. Die Beratung dauert pro Person etwa 20 Minuten. Lange Fälle bekommen einen Folgetermin. Kurzfristige Änderungen stehen auf dem Aushang im Erdgeschoss. Wer später kommt, wartet bis zur nächsten kurzen Pause vor dem Gruppenraum.
J
Notruf richtig machen: Wo, was, wer? Kurze Übung mit Beispielsituationen. E-Mails werden innerhalb von zwei Werktagen beantwortet; sensible Daten bitte erst vor Ort zeigen. Für die Warteliste reicht eine Handynummer. Die Telefonnummer muss bei der Anmeldung lesbar angegeben werden, sonst gibt es keine Bestätigung.
K
Töpferabend: kleine Figuren formen und glasieren. Wer eine Übersetzung braucht, muss dies spätestens drei Tage vorher sagen. Rückfragen sind am Freitag nur telefonisch möglich. Für Rückfragen wird keine neue Anmeldung benötigt; die alte Bestätigung reicht aus.
L
Lesekreis Krimi: gemeinsam einen kurzen Text besprechen. Vor Ort werden höchstens fünf Seiten kostenlos kopiert; weitere Kopien kosten 10 Cent. Der Eingang über den Hof ist ab 17 Uhr geschlossen. Die Adresse steht auch im Schaukasten vor dem Haus und auf der Rückseite des Flyers.
Sprachbausteine
Teil 1 - Grammatik
Sehr geehrte Damen und Herren, ich möchte meine Nebenkosten prüfen lassen, (21) die Abrechnung mehrere Punkte enthält, die ich nicht verstehe. Bitte teilen Sie mir mit, (22) ein Termin am Dienstag frei ist. Ich kann nicht vormittags kommen, (23) ich dann arbeite. Außerdem frage ich, (24) ich den Mietvertrag mitbringen soll. Vielen Dank (25) Voraus. Ich wohne (26) fünf Jahren in der Wohnung. Ich brauche Beratung, (27) ich rechtzeitig reagieren kann. Bitte senden Sie mir eine Unterlagenliste, (28) ich zum Termin komme. Die Frist läuft bald ab, (29) melde ich mich heute. Ich suche keinen Umzugsservice, (30) Hilfe bei der Abrechnung.
21.
- a) weil
- b) obwohl
- c) sondern
23.
- a) seit
- b) weil
- c) trotzdem
26.
- a) während
- b) seit
- c) trotzdem
27.
- a) damit
- b) obwohl
- c) sondern
29.
- a) ob
- b) deshalb
- c) wenn
30.
- a) sondern
- b) seit
- c) damit
Teil 2 - Lexik
Wählen Sie das passende Wort aus der Liste a-o.
- a) Preis
- b) Raumplan
- c) Frist
- d) Nachweis
- e) Termin
- f) Unterlagen
- g) Anmeldung
- h) Beratung
- i) Gebühr
- j) Bestätigung
- k) Teilnahme
- l) Kursraum
- m) Ermäßigung
- n) Rückruf
- o) Adresse
31. Bitte bringen Sie Ihre ___ zum Thema Nebenkosten vollständig mit.
32. Nach der Online-___ für "Umzug und Mietalltag" bekommen Sie eine E-Mail.
33. Die ___ für das Angebot "Umzugstag" ist für Personen mit wenig Einkommen niedriger.
34. Für die ___ am Kurs zum Thema Wohnungsbesichtigung brauchen Sie keine Vorkenntnisse.
35. Der ___ für die Beratung "Nebenkosten" wurde von Raum 12 in Raum 18 verlegt.
36. Sie erhalten eine schriftliche ___ zu Ihrem Anliegen per E-Mail.
37. Bei Fragen zum Thema Umzug und Mietalltag können Sie eine persönliche ___ vereinbaren.
38. Der nächste freie ___ für eine Beratung zu Wohnungsbesichtigung ist am Dienstag um 15 Uhr.
39. Eine ___ ist für Kursteilnehmende mit Nachweis zum Thema Nebenkosten möglich.
40. Wir bitten um einen kurzen ___ bis Freitag, damit "Umzugstag" geplant werden kann.
Hörverstehen
Audio-Datei: telc-b1-model-12.mp3
Teil 1 - Globalverstehen
1. Der Sprecher hat Zählerstände fotografiert.
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2. Die Sprecherin prüft Protokolle sorgfältig.
+-
3. Die Beratung half bei einer Nebenkostenabrechnung.
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4. Der Sprecher nutzt Checklisten für den Umzug.
+-
5. Die Sprecherin hatte wichtige E-Mails aufbewahrt.
+-
Teil 2 - Detailverstehen
6. Frau Richter berät zu Kaution und Nebenkosten.
+-
7. Der Service organisiert Möbeltransporte.
+-
8. Checklisten werden bereitgestellt.
+-
9. Kurze Fragen sind montags telefonisch möglich.
+-
10. Vor Monatsende ist wenig los.
+-
11. Fotos vom Zustand der Wohnung können wichtig sein.
+-
12. Nichtmitglieder können eine Erstberatung buchen.
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13. Sensible Unterlagen werden nur online geprüft.
+-
14. Der Service entstand wegen Konflikten nach Wohnungswechseln.
+-
15. Eine Beratung für junge Menschen ist geplant.
+-
Teil 3 - Selektives Verstehen
16. Für Mittwoch gibt es keine freien Termine mehr.
+-
17. Bei Regen findet der Vortrag in einem Raum statt.
+-
18. Zur Kautionsberatung braucht man mehrere Unterlagen.
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19. Im Beratungsbüro können heute direkt Kopien gemacht werden.
+-
20. Die Checkliste gibt es in einfacher Sprache.
+-
Hörtexte für Audio-Generierung
Hörverstehen Teil 1, Aufgabe 1
Mieterinnen und Mieter erzählen von ihren Erfahrungen mit Umzug und Nebenkosten. Nummer 1. Beim letzten Umzug habe ich Fotos von allen Zählerständen gemacht. Das hat später eine Diskussion vermieden. Für mich ist wichtig, dass man früh nachfragt und nicht wartet, bis aus einer kleinen Unsicherheit ein Streit entsteht. Wenn ich einen Termin, eine Frist oder eine Regel höre, schreibe ich sie sofort auf und lege den passenden Brief dazu. So kann ich später noch einmal prüfen, was wirklich vereinbart wurde.
Hörverstehen Teil 1, Aufgabe 2
Nummer 2. Das Übergabeprotokoll habe ich nicht gelesen. Ich unterschreibe solche Sachen immer sofort. Natürlich muss nicht jede Kleinigkeit besprochen werden. Ich finde aber gut, wenn Informationen so klar sind, dass man zu Hause in Ruhe entscheiden kann, ob man wirklich Hilfe braucht oder ob ein kurzer Blick in die Unterlagen genügt. Das spart Zeit und vermeidet unnötige Wege.
Hörverstehen Teil 1, Aufgabe 3
Nummer 3. Die Nebenkostenabrechnung war schwer zu verstehen. Erst in der Beratung habe ich gesehen, welche Position falsch war. Gerade bei Zahlen, Formularen und Terminen hilft mir eine zweite Person, weil ich dann nichts übersehe. Danach kann ich die nächsten Schritte besser sortieren und muss nicht mehrfach wegen derselben Frage anrufen. Besonders Fristen markiere ich sofort im Kalender.
Hörverstehen Teil 1, Aufgabe 4
Nummer 4. Ich plane Umzüge gern ohne Liste. Wenn etwas fehlt, merkt man es eben am Umzugstag. Nach einem guten Gespräch wissen alle Beteiligten genauer, worum es geht. Das spart Zeit, weil man nicht mehr nur Vermutungen austauscht, sondern eine konkrete Regel oder eine einfache Lösung vor sich hat. Danach kann man ruhiger miteinander sprechen.
Hörverstehen Teil 1, Aufgabe 5
Nummer 5. Die Kaution kam erst nach mehreren Monaten zurück. Zum Glück hatte ich alle E-Mails gespeichert. Für einfache Informationen nutze ich gern das Internet. Wenn es aber um wichtige Unterlagen, Geld oder persönliche Daten geht, möchte ich die Sache lieber genau erklären und die Dokumente gemeinsam ansehen. Dann merke ich auch schneller, ob noch etwas fehlt.
Hörverstehen Teil 2
J.: Wir sprechen über den Umzugsservice des Mietervereins. Im Studio ist Frau Richter. Frau Richter, guten Tag.
Frau Richter: Guten Tag.
J.: Welche Aufgabe haben Sie dort genau?
Frau Richter: Ich berate zu Übergabeprotokoll, Kaution und Nebenkosten und erkläre, welche Unterlagen wichtig sind.
J.: Wie läuft der erste Kontakt normalerweise ab?
Frau Richter: Zuerst hören wir genau zu und klären, ob es eine Frist oder einen besonders dringenden Punkt gibt. Danach sortieren wir die Informationen gemeinsam. Die Ratsuchenden sollen am Ende nicht nur eine Antwort bekommen, sondern verstehen, warum dieser Schritt sinnvoll ist.
J.: Wie ist dieses Angebot entstanden?
Frau Richter: Der Service entstand, weil viele Konflikte direkt nach Wohnungswechseln begannen.
J.: Was können Besucherinnen und Besucher konkret bekommen?
Frau Richter: Wir stellen Checklisten bereit, prüfen Abrechnungen grob und erklären die nächsten Schritte.
J.: Was sollten die Menschen vorbereiten, bevor sie kommen?
Frau Richter: Hilfreich ist eine kleine Notiz mit den wichtigsten Fragen. Wer Briefe, Termine oder andere Unterlagen hat, bringt am besten Kopien mit. Dann können wir schneller erkennen, worum es geht, und niemand muss im Gespräch lange suchen. Wenn jemand nichts dabei hat, beginnen wir trotzdem mit einer kurzen Orientierung und erklären, welche Unterlagen beim nächsten Mal sinnvoll wären.
J.: Gibt es auch Grenzen?
Frau Richter: Wir transportieren keine Möbel und stellen keine Umzugshelfer.
J.: Wer arbeitet bei Ihnen mit?
Frau Richter: Ein kleines Team aus zwei Beratern und einer Verwaltungskraft organisiert die Termine.
J.: Wann findet das Angebot statt?
Frau Richter: Kurze Fragen sind montags telefonisch möglich. Persönliche Beratung gibt es mittwochs nach Anmeldung.
J.: Was passiert, wenn sehr viele Menschen gleichzeitig kommen?
Frau Richter: Vor Monatsende ist besonders viel los, weil dann viele Wohnungen übergeben werden.
J.: Welche Fehler oder Missverständnisse erleben Sie häufig?
Frau Richter: Häufig fehlen Fotos vom Zustand der Wohnung. Ohne Fotos ist eine spätere Klärung schwieriger.
J.: Warum sind solche Missverständnisse im Alltag ein Problem?
Frau Richter: Oft reagieren Menschen zu spät, weil sie unsicher sind oder sich schämen, eine Frage zu stellen. Dann wird aus einem einfachen Hinweis schnell ein größeres Problem. Darum erklären wir lieber einmal mehr, was wirklich wichtig ist.
J.: Woran merken Sie, dass die Beratung den Menschen wirklich geholfen hat?
Frau Richter: Viele kommen später noch einmal kurz vorbei oder rufen an und sagen, dass sie den nächsten Schritt selbst erledigen konnten. Für uns ist das ein gutes Zeichen. Das Ziel ist nicht, alles für die Menschen zu machen, sondern ihnen Sicherheit für ähnliche Situationen zu geben. Deshalb geben wir am Ende oft eine kurze Liste mit den wichtigsten Punkten mit.
J.: Wie wird das Angebot finanziert?
Frau Richter: Mitglieder zahlen nichts extra, Nichtmitglieder können eine Erstberatung buchen.
J.: Welche Rolle spielen digitale Angebote?
Frau Richter: Die Checklisten stehen online, aber sensible Unterlagen werden im Gespräch geprüft.
J.: Was planen Sie für die nächste Zeit?
Frau Richter: Geplant ist eine zusätzliche Beratung speziell für junge Menschen in der ersten eigenen Wohnung.
J.: Vielen Dank für das Gespräch.
Frau Richter: Sehr gern. Ich freue mich, wenn die Informationen weitergegeben werden und mehr Menschen rechtzeitig nachfragen und vorbereitet zum Termin kommen.
Hörverstehen Teil 3, Aufgabe 16
Nummer 16. Die Nebenkostenberatung am Mittwoch ist ausgebucht. Neue Termine gibt es wieder ab Montag um 8 Uhr. Bitte planen Sie deshalb einige Minuten mehr ein und achten Sie auf die Schilder am Eingang. Wer unsicher ist, fragt am Empfang nach; dort liegt auch eine kurze schriftliche Information. Die Mitarbeitenden helfen besonders Personen, die zum ersten Mal kommen.
Hörverstehen Teil 3, Aufgabe 17
Nummer 17. Der Vortrag zur Wohnungsübergabe beginnt im Hof. Bei Regen wird er nicht in einen Raum verlegt. Bitte rufen Sie nicht noch einmal im Sekretariat an, wenn Sie bereits angemeldet sind. Das Team meldet sich bei Ihnen und nennt den neuen Termin, sobald die Liste geprüft wurde. Kontrollieren Sie bitte, ob Ihre Telefonnummer noch stimmt.
Hörverstehen Teil 3, Aufgabe 18
Nummer 18. Bitte bringen Sie zur Kautionsberatung Mietvertrag, Übergabeprotokoll und Zahlungsbelege mit. Die Unterlagen sind vor allem für Personen gedacht, die sich zu Hause vorbereiten möchten. Bitte lassen Sie die übrigen Exemplare liegen, damit auch spätere Besucherinnen und Besucher noch Material bekommen. Zusätzliche Kopien können ab nächster Woche bestellt werden.
Hörverstehen Teil 3, Aufgabe 19
Nummer 19. Der Kopierer im Beratungsbüro ist defekt. Kopien können heute im Nachbarhaus gemacht werden. Die Änderung gilt nur für heute. Rechnen Sie mit einem kurzen Fußweg und informieren Sie Personen aus Ihrer Gruppe, falls diese die Durchsage nicht gehört haben. Wer schlecht zu Fuß ist, kann am Empfang Unterstützung bekommen.
Hörverstehen Teil 3, Aufgabe 20
Nummer 20. Die Checkliste Umzug liegt ab sofort auch in einfacher Sprache am Empfang. Die Anmeldung ist erst gültig, wenn Ihr Name auf der Liste steht. Bitte nennen Sie am Telefon auch eine Rückrufnummer, damit das Sekretariat Sie bei Änderungen erreichen kann. Kommen Sie am Termin bitte zehn Minuten früher.