telc Deutsch B1

Modellprüfung 11

Bankgeschäfte und Sicherheit

Eigenständig erstelltes Übungsmaterial im Stil des telc-B1-Prüfungsformats.

Testformat

Leseverstehen20 Aufgaben
Sprachbausteine20 Aufgaben
Hörverstehen20 Aufgaben
Schreiben/SprechenBrief + mündliche Prüfung

Leseverstehen

Teil 1 - Globalverstehen

Lesen Sie die Überschriften a-j und die Texte 1-5. Finden Sie für jeden Text die passende Überschrift. Sie können jede Überschrift nur einmal benutzen.

1

Die Bank lädt zu einem Abend über sicheres Online-Banking ein. Kundinnen und Kunden sollen ihr Smartphone mitbringen, aber keine Passwörter im Kurs nennen. Am Eingang hängt zusätzlich ein Aushang zu Konto mit Raum, Telefonnummer und letzter Einlasszeit. Wer beim Thema Online-Banking verhindert ist, soll bis 12 Uhr absagen, damit eine Person von der Warteliste nachrücken kann. Nach dem Treffen wird ein kurzes Protokoll zu Bankgeschäfte und Sicherheit an alle angemeldeten Haushalte geschickt. Darin stehen die beschlossenen Punkte, die nächste Rückmeldefrist und die Adresse für schriftliche Fragen zu Konto.

2

Mehrere Banken bieten kurze Beratungen zu Kartenverlust und verdächtigen Abbuchungen an. Besonders ältere Kundinnen und Kunden nutzen das Angebot nach Betrugsfällen am Telefon. Die Termine zu Online-Banking laufen zunächst bis Ende Juni. Für den ersten Besuch reichen Name, Telefonnummer und eine kurze Beschreibung des Problems zu Konto. Wer einen festen Termin zu Online-Banking möchte, kann zwischen Nachmittag und frühem Abend wählen. Die Stadt sammelt außerdem Rückmeldungen, ob der Ort für Bankgeschäfte und Sicherheit mit Bus und Bahn gut erreichbar ist.

3

Ein Freund hat eine verdächtige Nachricht von seiner Bank bekommen und fragt Sie um Rat. Die Teilnehmenden prüfen Beispielnachrichten und markieren Warnsignale. Zum Schluss wird geübt, wie man bei der Bank ruhig nachfragt. Die Gruppe trifft sich wegen Online-Banking am Vorabend um 18 Uhr. Eine Person schreibt die Aufgabenliste zu Konto und schickt sie danach per Nachricht an alle. Falls jemand bei Bankgeschäfte und Sicherheit ausfällt, übernimmt eine Ersatzperson nur die wichtigste Aufgabe. Material, Schlüssel und Telefonnummern werden für Bankgeschäfte und Sicherheit getrennt notiert, damit am Tag selbst niemand suchen muss.

4

Im Informationsblatt zum Online-Banking steht: Die Beratung ist kostenlos. Man braucht eine gültige Bankkarte und ein Smartphone. Passwörter werden nicht abgefragt. Termine können online oder telefonisch gebucht werden. Die Sprechzeit zu Online-Banking beginnt um 15 Uhr. Am Empfang werden höchstens drei Fragen pro Person zu Konto notiert, damit die Beratung pünktlich bleibt. Wer mehr Zeit braucht, bekommt eine Karte für einen längeren Termin. Die Karte muss innerhalb einer Woche telefonisch bestätigt werden, sonst wird der Platz im Bereich Bankgeschäfte und Sicherheit weitergegeben.

5

Viele Menschen erledigen Bankgeschäfte digital, sind aber bei Sicherheit unsicher. Beratende erklären deshalb Schritt für Schritt, wie man Nachrichten prüft und Kontobewegungen kontrolliert. Im letzten Monat gab es zu Online-Banking einen vollen Abendtermin und eine zusätzliche Sprechstunde am Freitag. Die Stadt prüft jetzt, ob dieser Termin dauerhaft bleiben kann. Besonders häufig kamen Fragen zu Kosten, Fristen und fehlenden Unterlagen bei Konto. Deshalb sollen die nächsten Aushänge zu Bankgeschäfte und Sicherheit mehr Beispiele und weniger allgemeine Hinweise enthalten.

Teil 2 - Detailverstehen

Bibliotheken werden immer stärker als Lern- und Begegnungsorte genutzt. Neben Büchern gibt es digitale Medien, WLAN und Veranstaltungen. Für Lernende sind ruhige Orte wichtig. Besonders vor Prüfungen brauchen viele Menschen Platz, Internet und klare Öffnungszeiten. Die Bibliothek reagiert auf viele Anfragen von Lerngruppen. Räume können für zwei Stunden reserviert werden. Wer einen Raum nutzt, bekommt WLAN, eine Tafel und klare Regeln zur Lautstärke. Vor Prüfungen sind die Termine besonders schnell vergeben. Für E-Books braucht man einen gültigen Bibliotheksausweis. Die Leihfrist beträgt 21 Tage. Eine Verlängerung ist nur möglich, wenn keine Vormerkung besteht. In der Bibliothek werden Lernräume nicht einfach frei verteilt. Gruppen reservieren zwei Stunden und nennen vorher, ob sie Tafel, WLAN oder leise Arbeitsplätze brauchen. Vor Prüfungen sind die Termine schnell weg, deshalb empfiehlt die Bibliothek eine frühe Anfrage. Wer E-Books nutzen will, braucht einen gültigen Ausweis und bekommt keine Einrichtung zu Hause. Die Regeln zur Lautstärke hängen im Raum, damit andere Lernende nicht gestört werden. Die Bibliothek beschreibt eine Lerngruppe, die vor einer Prüfung jeden Tag einen Raum nutzen möchte. Das ist nicht möglich, weil auch andere Gruppen Plätze brauchen. Die Mitarbeiterin schlägt deshalb zwei feste Termine und eine Warteliste für zusätzliche Zeiten vor. Außerdem erklärt sie, dass Essen im Lernraum verboten ist und Gespräche leise bleiben müssen. Für E-Books gibt es eine eigene Einführung, weil viele Probleme nicht mit dem Ausweis, sondern mit der App entstehen. Der Artikel macht außerdem deutlich, dass Vorbereitung bei E-Books nicht kompliziert sein muss. Wer kommt, soll zuerst überlegen, welche Entscheidung in den nächsten Tagen wirklich ansteht. Danach werden passende Unterlagen, Namen und Fristen getrennt notiert. Im Gespräch zu Lernraum wird nur das besprochen, was für diesen Schritt wichtig ist. Andere Fragen kommen auf eine Liste für später, damit die Beratung im Bereich Bibliothek und Kultur nicht zu unübersichtlich wird.

6. Warum richtet die Bibliothek Lernräume ein?

  1. a) Wegen vieler Anfragen von Lerngruppen.
  2. b) Weil die Schule geschlossen ist.
  3. c) Weil Bücher verkauft werden.

7. Wie lange kann ein Raum reserviert werden?

  1. a) Für einen ganzen Monat.
  2. b) Für zwei Stunden.
  3. c) Nur für zehn Minuten.

8. Was bekommen Gruppen im Raum?

  1. a) Nur einen Tisch ohne technische Hilfe.
  2. b) Einen Schlüssel für den ganzen Tag.
  3. c) WLAN, Tafel und Regeln zur Lautstärke.

9. Was braucht man für E-Books?

  1. a) Eine Arbeitsbescheinigung.
  2. b) Einen gültigen Bibliotheksausweis.
  3. c) Eine Bankkarte.

10. Wann ist eine Verlängerung möglich?

  1. a) Nur mit Arztbrief.
  2. b) Immer automatisch.
  3. c) Wenn keine Vormerkung besteht.

Teil 3 - Selektives Verstehen

Lesen Sie die Situationen 11-20 und die Anzeigen A-L. Finden Sie für jede Situation die passende Anzeige. Wenn Sie zu einer Situation keine passende Anzeige finden, markieren Sie X.

11. Sie interessieren sich für technische Berufe und möchten Werkstätten sehen.

12. Sie haben Fragen zu Rechten und Pflichten in der Probezeit.

13. Sie suchen eine Beratung zu Pflegegrad und Rollator.

14. Sie brauchen ein günstiges Bewerbungsfoto.

15. Sie möchten Prozentrechnung für technische Berufe wiederholen.

16. Sie möchten einfache Wörter für Kundenkontakt im Verkauf üben.

17. Sie möchten Ihren Lebenslauf für ein Praktikum verbessern.

18. Sie wollen mehrere Betriebe in kurzen Gesprächen kennenlernen.

19. Vor Praktikumsbeginn möchten Sie Arbeitszeit und Versicherung prüfen.

20. Sie brauchen Deutsch für Berichtsheft und Arbeitsanweisungen.

A

Lebenslauf-Werkstatt: Praktikumserfahrung, Schulabschluss und Stärken übersichtlich darstellen. Vor Ort werden höchstens fünf Seiten kostenlos kopiert; weitere Kopien kosten 10 Cent. Rückfragen sind am Freitag nur telefonisch möglich. Die letzte Rückmeldung erfolgt spätestens am Freitagmittag, damit niemand umsonst kommt.

B

Azubi-Speed-Dating: Kurze Gespräche mit Betrieben aus Pflege, Handwerk und Verkauf. Termin: Dienstag, 18 Uhr, Bürgerhaus Raum 2. Anmeldung bis Montag per E-Mail. Der Eingang über den Hof ist ab 17 Uhr geschlossen. Wer später kommt, wartet bis zur nächsten kurzen Pause vor dem Gruppenraum.

C

Werkstattbesuch Metall: Sicherheitsschuhe tragen, Maschinen ansehen und Fragen an Ausbilder stellen. Kontakt: Frau Keller, Telefon 030 54 27 18, erreichbar von 9 bis 12 Uhr. Die Bestätigung kommt am nächsten Werktag. Die Telefonnummer muss bei der Anmeldung lesbar angegeben werden, sonst gibt es keine Bestätigung.

D

Praktikumsvertrag prüfen: Arbeitszeit, Versicherung und Ansprechpartner vor Beginn klären. Bitte bringen Sie eine Telefonnummer und, falls vorhanden, passende Unterlagen oder eigenes Material mit. Die Raumangabe hängt am Haupteingang. Für Rückfragen wird keine neue Anmeldung benötigt; die alte Bestätigung reicht aus.

E

Deutsch für die Ausbildung: Berichtsheft schreiben, nachfragen und Arbeitsanweisungen verstehen. Kosten: 3 Euro Materialgeld. Mit Sozialpass ist die Teilnahme kostenlos. Vor Beginn werden Namen auf einer Liste notiert. Die Adresse steht auch im Schaukasten vor dem Haus und auf der Rückseite des Flyers.

F

Bewerbungsfoto im Jugendzentrum: günstige Fotos, nur mit vorherigem Termin. Treffpunkt ist zehn Minuten vorher am Empfang neben der Cafeteria. Eine Begleitperson darf mitkommen, wenn Unterstützung beim Verstehen nötig ist. Der Kursraum hat nur 16 Plätze und wird zehn Minuten vorher geöffnet.

G

Mathe-Auffrischung: Prozentrechnung, Maße und einfache Tabellen für technische Berufe. Für Gruppen ab fünf Personen gibt es am Donnerstag einen Zusatztermin. Der letzte Einlass ist 30 Minuten vor Ende. Die Eingangstür öffnet automatisch bis 19 Uhr; danach klingeln Besucher am Seiteneingang.

H

Elternabend Ausbildung: Wege nach der Schule, Unterstützung und Fristen für Bewerbungen. Der Raum ist barrierearm erreichbar; Kinderwagen können im Flur stehen. Material wird am Anfang verteilt und am Ende wieder eingesammelt. An der Infotheke liegt ein Lageplan bereit, auf dem der Raum markiert ist.

I

Probezeit im Betrieb: Rechte, Pflichten und Gespräch mit Ausbildern verstehen. Bei Absage bitte bis 12 Uhr anrufen, damit der Platz weitergegeben wird. Barzahlung ist nur passend möglich. Die Teilnahmebestätigung wird auf Wunsch ausgedruckt und nach dem Treffen unterschrieben.

J

Praktikum im Verkauf: Kunden begrüßen, Ware sortieren und einfache Kassenwörter üben. Die Beratung dauert pro Person etwa 20 Minuten. Lange Fälle bekommen einen Folgetermin. Nach dem Termin wird der Raum für die nächste Gruppe vorbereitet. Bei Regen findet der Treffpunkt im Foyer statt; ein Schild hängt an der Tür.

K

Kulturfrühstück: Musik hören und über Lieblingsorte sprechen. E-Mails werden innerhalb von zwei Werktagen beantwortet; sensible Daten bitte erst vor Ort zeigen. Kurzfristige Änderungen stehen auf dem Aushang im Erdgeschoss. Eigene Getränke dürfen mitgebracht werden, aber Glasflaschen bleiben aus Sicherheitsgründen draußen.

L

Fotobuch gestalten: Bilder sortieren und Layouts ausprobieren. Wer eine Übersetzung braucht, muss dies spätestens drei Tage vorher sagen. Für die Warteliste reicht eine Handynummer. Für Kinderwagen gibt es Platz neben der Garderobe; Fluchtwege müssen frei bleiben.

Sprachbausteine

Teil 1 - Grammatik

Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe eine Frage zum Online-Banking, (21) ich eine verdächtige Nachricht bekommen habe. Bitte schreiben Sie mir, (22) ich die Karte sperren soll. Ich kann am Montag kommen, (23) ich dann frei habe. Außerdem möchte ich wissen, (24) ich mein Smartphone mitbringen muss. Ich danke Ihnen (25) Voraus. Ich nutze Online-Banking (26) einem Jahr. Ich bitte um Beratung, (27) ich sicher reagieren kann. Bitte senden Sie mir einen Termin, (28) weitere Abbuchungen passieren. Die Nachricht macht mir Sorgen, (29) frage ich sofort nach. Ich suche keinen Kredit, (30) Sicherheitsberatung.

21.

  1. a) sondern
  2. b) weil
  3. c) obwohl

22.

  1. a) ob
  2. b) wenn
  3. c) als

23.

  1. a) trotzdem
  2. b) seit
  3. c) weil

24.

  1. a) bevor
  2. b) ob
  3. c) damit

25.

  1. a) im
  2. b) zum
  3. c) am

26.

  1. a) trotzdem
  2. b) während
  3. c) seit

27.

  1. a) sondern
  2. b) damit
  3. c) obwohl

28.

  1. a) bevor
  2. b) als
  3. c) weil

29.

  1. a) wenn
  2. b) ob
  3. c) deshalb

30.

  1. a) damit
  2. b) sondern
  3. c) seit

Teil 2 - Lexik

Wählen Sie das passende Wort aus der Liste a-o.

31. Bitte bringen Sie Ihre ___ zum Thema Online-Banking vollständig mit.

32. Nach der Online-___ für "Bankgeschäfte und Sicherheit" bekommen Sie eine E-Mail.

33. Die ___ für das Angebot "Sicherheitsabend" ist für Personen mit wenig Einkommen niedriger.

34. Für die ___ am Kurs zum Thema Konto brauchen Sie keine Vorkenntnisse.

35. Der ___ für die Beratung "Online-Banking" wurde von Raum 12 in Raum 18 verlegt.

36. Sie erhalten eine schriftliche ___ zu Ihrem Anliegen per E-Mail.

37. Bei Fragen zum Thema Bankgeschäfte und Sicherheit können Sie eine persönliche ___ vereinbaren.

38. Der nächste freie ___ für eine Beratung zu Konto ist am Dienstag um 15 Uhr.

39. Eine ___ ist für Kursteilnehmende mit Nachweis zum Thema Online-Banking möglich.

40. Wir bitten um einen kurzen ___ bis Freitag, damit "Sicherheitsabend" geplant werden kann.

Hörverstehen

Audio-Datei: telc-b1-model-11.mp3

Teil 1 - Globalverstehen

1. Der Sprecher nutzt bei Unsicherheit eine bekannte Telefonnummer.

+-

2. Die Sprecherin bewahrt ihre PIN sicher getrennt auf.

+-

3. Der Sprecher kontrolliert Abbuchungen schneller.

+-

4. Die Sprecherin gibt Zugangsdaten am Telefon nicht weiter.

+-

5. Beim Kurs wurden keine echten Bankdaten benutzt.

+-

Teil 2 - Detailverstehen

6. Herr Klein erklärt Betrugsnachrichten.

+-

7. Im Kurs werden echte PINs abgefragt.

+-

8. Mit Beispielkonten wird geübt.

+-

9. Eine Kollegin vom Verbraucherschutz beantwortet Fragen.

+-

10. Der Sicherheitsabend findet einmal im Monat statt.

+-

11. Bei vollem Raum wird der Vortrag ersatzlos beendet.

+-

12. Man soll zuerst ruhig die Adresse prüfen.

+-

13. Der Kurs ist für Kundinnen und Kunden kostenlos.

+-

14. Die Übungen gibt es vollständig online.

+-

15. Ein Smartphone-Bezahlkurs ist geplant.

+-

Teil 3 - Selektives Verstehen

16. Der Beratungsraum liegt im zweiten Stock.

+-

17. Eine Passwortliste soll mitgebracht werden.

+-

18. Online-Banking ist morgen früh kurz nicht verfügbar.

+-

19. Die alte Nummer bleibt ab Freitag gültig.

+-

20. Anmeldungen für den Smartphone-Kurs sind erst nach dem Kurs möglich.

+-

Schriftlicher Ausdruck

Sie schreiben Ihrer Bank wegen einer unklaren Abbuchung. Schreiben Sie höflich und bearbeiten Sie vier Punkte: Grund Ihres Schreibens, Ihre Situation, zwei konkrete Fragen, Bitte um Antwort.

Mündliche Prüfung

Teil 1 - Einander kennenlernen

Teil 2 - Über ein Thema sprechen

Sprechen Sie über Online-Banking: Erfahrungen, Vorteile, Nachteile, Beispiel.

Teil 3 - Gemeinsam etwas planen

Planen Sie gemeinsam: Sicherheitsabend. Sprechen Sie über Ort, Zeit, Aufgaben, Kosten und Einladung.

Lösungsschlüssel

1i
2j
3a
4b
5c
6a
7b
8c
9b
10c
11C
12I
13X
14F
15G
16J
17A
18B
19D
20E
21b
22a
23c
24b
25a
26c
27b
28a
29c
30b
31g
32h
33j
34l
35m
36k
37i
38f
39n
40o
Hören 1+
Hören 2-
Hören 3+
Hören 4-
Hören 5+
Hören 6+
Hören 7-
Hören 8+
Hören 9+
Hören 10+
Hören 11-
Hören 12+
Hören 13+
Hören 14-
Hören 15+
Hören 16+
Hören 17-
Hören 18+
Hören 19-
Hören 20-

Hörtexte für Audio-Generierung

Hörverstehen Teil 1, Aufgabe 1

Bankkundinnen und Bankkunden sprechen über Sicherheit beim Online-Banking. Nummer 1. Ich öffne keine Links aus SMS. Wenn etwas komisch wirkt, rufe ich die Bank über die bekannte Nummer an. Für mich ist wichtig, dass man früh nachfragt und nicht wartet, bis aus einer kleinen Unsicherheit ein Streit entsteht. Wenn ich einen Termin, eine Frist oder eine Regel höre, schreibe ich sie sofort auf und lege den passenden Brief dazu. So kann ich später noch einmal prüfen, was wirklich vereinbart wurde.

Hörverstehen Teil 1, Aufgabe 2

Nummer 2. Meine PIN schreibe ich auf die Rückseite der Karte. Dann vergesse ich sie wenigstens nicht. Natürlich muss nicht jede Kleinigkeit besprochen werden. Ich finde aber gut, wenn Informationen so klar sind, dass man zu Hause in Ruhe entscheiden kann, ob man wirklich Hilfe braucht oder ob ein kurzer Blick in die Unterlagen genügt. Das spart Zeit und vermeidet unnötige Wege.

Hörverstehen Teil 1, Aufgabe 3

Nummer 3. Nach dem Kurs habe ich Push-Nachrichten für Abbuchungen eingestellt. Jetzt merke ich schneller, wenn etwas nicht stimmt. Gerade bei Zahlen, Formularen und Terminen hilft mir eine zweite Person, weil ich dann nichts übersehe. Danach kann ich die nächsten Schritte besser sortieren und muss nicht mehrfach wegen derselben Frage anrufen. Besonders Fristen markiere ich sofort im Kalender.

Hörverstehen Teil 1, Aufgabe 4

Nummer 4. Ich gebe meine Zugangsdaten auch am Telefon weiter, wenn jemand freundlich klingt. Nach einem guten Gespräch wissen alle Beteiligten genauer, worum es geht. Das spart Zeit, weil man nicht mehr nur Vermutungen austauscht, sondern eine konkrete Regel oder eine einfache Lösung vor sich hat. Danach kann man ruhiger miteinander sprechen.

Hörverstehen Teil 1, Aufgabe 5

Nummer 5. Der Sicherheitsabend war praktisch, weil wir mit Beispielkonten geübt haben und keine echten Daten benutzen mussten. Für einfache Informationen nutze ich gern das Internet. Wenn es aber um wichtige Unterlagen, Geld oder persönliche Daten geht, möchte ich die Sache lieber genau erklären und die Dokumente gemeinsam ansehen. Dann merke ich auch schneller, ob noch etwas fehlt.

Hörverstehen Teil 2

J.: Bei uns ist heute Herr Klein von der Sparkasse zu einem Sicherheitsabend für Online-Banking. Herr Klein, guten Tag. Herr Klein: Guten Tag. J.: Welche Aufgabe haben Sie dort genau? Herr Klein: Ich erkläre typische Betrugsnachrichten und zeige, wie man Kontoalarme und Kartensperren einrichtet. J.: Wie läuft der erste Kontakt normalerweise ab? Herr Klein: Zuerst hören wir genau zu und klären, ob es eine Frist oder einen besonders dringenden Punkt gibt. Danach sortieren wir die Informationen gemeinsam. Die Ratsuchenden sollen am Ende nicht nur eine Antwort bekommen, sondern verstehen, warum dieser Schritt sinnvoll ist. J.: Wie ist dieses Angebot entstanden? Herr Klein: Der Abend wurde eingeführt, nachdem viele Kundinnen und Kunden falsche Paket- und Banknachrichten erhalten hatten. J.: Was können Besucherinnen und Besucher konkret bekommen? Herr Klein: Wir üben mit Beispielkonten, vergleichen echte und falsche Nachrichten und sprechen über sichere Passwörter. J.: Was sollten die Menschen vorbereiten, bevor sie kommen? Herr Klein: Hilfreich ist eine kleine Notiz mit den wichtigsten Fragen. Wer Briefe, Termine oder andere Unterlagen hat, bringt am besten Kopien mit. Dann können wir schneller erkennen, worum es geht, und niemand muss im Gespräch lange suchen. Wenn jemand nichts dabei hat, beginnen wir trotzdem mit einer kurzen Orientierung und erklären, welche Unterlagen beim nächsten Mal sinnvoll wären. J.: Gibt es auch Grenzen? Herr Klein: Wir fragen im Kurs niemals echte PINs oder TANs ab. J.: Wer arbeitet bei Ihnen mit? Herr Klein: Zwei Bankmitarbeiter und eine Kollegin vom Verbraucherschutz beantworten die Fragen. J.: Wann findet das Angebot statt? Herr Klein: Der Abend findet einmal im Monat statt. Ältere Kundinnen und Kunden können vorher eine kurze Einzelhilfe buchen. J.: Was passiert, wenn sehr viele Menschen gleichzeitig kommen? Herr Klein: Wenn der Raum voll ist, übertragen wir den Vortrag in den Nebenraum. J.: Welche Fehler oder Missverständnisse erleben Sie häufig? Herr Klein: Viele reagieren zu schnell auf Warnungen in roten Buchstaben. Wir üben, zuerst ruhig die Adresse zu prüfen. J.: Warum sind solche Missverständnisse im Alltag ein Problem? Herr Klein: Oft reagieren Menschen zu spät, weil sie unsicher sind oder sich schämen, eine Frage zu stellen. Dann wird aus einem einfachen Hinweis schnell ein größeres Problem. Darum erklären wir lieber einmal mehr, was wirklich wichtig ist. J.: Woran merken Sie, dass die Beratung den Menschen wirklich geholfen hat? Herr Klein: Viele kommen später noch einmal kurz vorbei oder rufen an und sagen, dass sie den nächsten Schritt selbst erledigen konnten. Für uns ist das ein gutes Zeichen. Das Ziel ist nicht, alles für die Menschen zu machen, sondern ihnen Sicherheit für ähnliche Situationen zu geben. Deshalb geben wir am Ende oft eine kurze Liste mit den wichtigsten Punkten mit. J.: Wie wird das Angebot finanziert? Herr Klein: Der Kurs ist für Kundinnen und Kunden kostenlos, weil die Bank ihn als Sicherheitsmaßnahme anbietet. J.: Welche Rolle spielen digitale Angebote? Herr Klein: Eine Zusammenfassung wird später auf der Webseite veröffentlicht, aber die Übungen gibt es nur vor Ort. J.: Was planen Sie für die nächste Zeit? Herr Klein: Im Sommer soll zusätzlich ein Kurs zum Bezahlen mit dem Smartphone starten. J.: Vielen Dank für das Gespräch. Herr Klein: Sehr gern. Ich freue mich, wenn die Informationen weitergegeben werden und mehr Menschen rechtzeitig nachfragen und vorbereitet zum Termin kommen.

Hörverstehen Teil 3, Aufgabe 16

Nummer 16. Der Sicherheitsabend der Sparkasse findet heute im Beratungsraum im zweiten Stock statt. Der Eingang am Automatenraum bleibt bis 18 Uhr geschlossen. Bitte planen Sie deshalb einige Minuten mehr ein und achten Sie auf die Schilder am Eingang. Wer unsicher ist, fragt am Empfang nach; dort liegt auch eine kurze schriftliche Information. Die Mitarbeitenden helfen besonders Personen, die zum ersten Mal kommen.

Hörverstehen Teil 3, Aufgabe 17

Nummer 17. Bitte bringen Sie Ihr Smartphone mit, aber keine Liste mit Passwörtern. Echte Zugangsdaten werden nicht gebraucht. Bitte rufen Sie nicht noch einmal im Sekretariat an, wenn Sie bereits angemeldet sind. Das Team meldet sich bei Ihnen und nennt den neuen Termin, sobald die Liste geprüft wurde. Kontrollieren Sie bitte, ob Ihre Telefonnummer noch stimmt.

Hörverstehen Teil 3, Aufgabe 18

Nummer 18. Wegen Wartungsarbeiten ist Online-Banking morgen zwischen 2 und 4 Uhr nicht verfügbar. Die Unterlagen sind vor allem für Personen gedacht, die sich zu Hause vorbereiten möchten. Bitte lassen Sie die übrigen Exemplare liegen, damit auch spätere Besucherinnen und Besucher noch Material bekommen. Zusätzliche Kopien können ab nächster Woche bestellt werden.

Hörverstehen Teil 3, Aufgabe 19

Nummer 19. Die Kartensperr-Hotline hat eine neue Durchwahl. Die alte Nummer funktioniert ab Freitag nicht mehr. Die Änderung gilt nur für heute. Rechnen Sie mit einem kurzen Fußweg und informieren Sie Personen aus Ihrer Gruppe, falls diese die Durchsage nicht gehört haben. Wer schlecht zu Fuß ist, kann am Empfang Unterstützung bekommen.

Hörverstehen Teil 3, Aufgabe 20

Nummer 20. Für den Kurs Bezahlen mit dem Smartphone kann man sich ab Montag in der Filiale anmelden. Die Anmeldung ist erst gültig, wenn Ihr Name auf der Liste steht. Bitte nennen Sie am Telefon auch eine Rückrufnummer, damit das Sekretariat Sie bei Änderungen erreichen kann. Kommen Sie am Termin bitte zehn Minuten früher.