Leseverstehen
Teil 1 - Globalverstehen
Lesen Sie die Überschriften a-j und die Texte 1-5. Finden Sie für jeden Text die passende Überschrift. Sie können jede Überschrift nur einmal benutzen.
- a Zusätzliche Prüfungsvorbereitung im Integrationszentrum
- b Feste Übungsabende planen
- c Prüfungstermin bei der Anmeldung nennen
- d Tandems helfen nach dem Sprachkurs
- e Universität sucht Austauschstudierende
- f Bibliothek verkauft Wörterbücher
- g Kursraum wird renoviert
- h Theatergruppe spielt auf Deutsch
- i Neue Schulbücher für Kinder
- j Lerngruppe zur B1-Prüfung
1
Die Sprachschule informiert über eine Lerngruppe zur Prüfungsvorbereitung. Die Treffen sind dienstags im Kursraum 12. Teilnehmende sollen eigene Fragen mitbringen. Am Eingang hängt zusätzlich ein Aushang zu Sprachkurs mit Raum, Telefonnummer und letzter Einlasszeit. Wer beim Thema Prüfungsvorbereitung verhindert ist, soll bis 12 Uhr absagen, damit eine Person von der Warteliste nachrücken kann. Nach dem Treffen wird ein kurzes Protokoll zu Deutsch lernen und Integration an alle angemeldeten Haushalte geschickt. Darin stehen die beschlossenen Punkte, die nächste Rückmeldefrist und die Adresse für schriftliche Fragen zu Sprachkurs.
2
Ein Integrationszentrum bietet zusätzliche Prüfungsvorbereitung für B1 an. Geübt werden Lesen, Hören, Schreiben und Sprechen. Besonders wichtig sind realistische Modelltests. Die Termine zu Prüfungsvorbereitung laufen zunächst bis Ende Juni. Für den ersten Besuch reichen Name, Telefonnummer und eine kurze Beschreibung des Problems zu Sprachkurs. Wer einen festen Termin zu Prüfungsvorbereitung möchte, kann zwischen Nachmittag und frühem Abend wählen. Die Stadt sammelt außerdem Rückmeldungen, ob der Ort für Deutsch lernen und Integration mit Bus und Bahn gut erreichbar ist.
3
Eine Freundin bereitet sich auf die B1-Prüfung vor und fragt, wie Sie lernen. Die Lernenden vergleichen ihre Prüfungstermine und planen feste Übungsabende. Jede Person bringt beim nächsten Treffen eine eigene Aufgabe mit. Die Gruppe trifft sich wegen Prüfungsvorbereitung am Vorabend um 18 Uhr. Eine Person schreibt die Aufgabenliste zu Sprachkurs und schickt sie danach per Nachricht an alle. Falls jemand bei Deutsch lernen und Integration ausfällt, übernimmt eine Ersatzperson nur die wichtigste Aufgabe. Material, Schlüssel und Telefonnummern werden für Deutsch lernen und Integration getrennt notiert, damit am Tag selbst niemand suchen muss.
4
Im Informationsblatt zur Prüfungsvorbereitung steht: Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung im Kursbüro ist nötig. Wer schon einen Prüfungstermin hat, sollte ihn bei der Anmeldung nennen. Die Sprechzeit zu Prüfungsvorbereitung beginnt um 15 Uhr. Am Empfang werden höchstens drei Fragen pro Person zu Sprachkurs notiert, damit die Beratung pünktlich bleibt. Wer mehr Zeit braucht, bekommt eine Karte für einen längeren Termin. Die Karte muss innerhalb einer Woche telefonisch bestätigt werden, sonst wird der Platz im Bereich Deutsch lernen und Integration weitergegeben.
5
Nach dem Sprachkurs brauchen viele Lernende regelmäßige Übung. Lerngruppen, Tandems und kurze Beratungsgespräche helfen, motiviert zu bleiben. Im letzten Monat gab es zu Prüfungsvorbereitung einen vollen Abendtermin und eine zusätzliche Sprechstunde am Freitag. Die Stadt prüft jetzt, ob dieser Termin dauerhaft bleiben kann. Besonders häufig kamen Fragen zu Kosten, Fristen und fehlenden Unterlagen bei Sprachkurs. Deshalb sollen die nächsten Aushänge zu Deutsch lernen und Integration mehr Beispiele und weniger allgemeine Hinweise enthalten.
Teil 2 - Detailverstehen
Viele Vereine suchen neue Mitglieder und freiwillige Helfer. Neben Sport geht es auch um Organisation, Turniere und Jugendarbeit. Vereine helfen beim Ankommen in einer Stadt. Man lernt Menschen kennen und übernimmt Schritt für Schritt Verantwortung. Der Verein möchte neuen Erwachsenen den Einstieg erleichtern. Beim Probetraining erklärt eine Trainerin zuerst die Halle, die Regeln und die Umkleiden. Danach können Interessierte mitmachen, ohne sofort Mitglied zu werden. Ein Probetraining ist zweimal kostenlos. Danach ist eine schriftliche Anmeldung nötig. Der Beitrag wird monatlich abgebucht. Beim Probetraining erklärt die Trainerin zuerst, welche Regeln in Halle und Umkleide gelten. Danach können Interessierte mitmachen, ohne sofort einen Vertrag zu unterschreiben. Nach zwei kostenlosen Terminen muss entschieden werden, ob eine Mitgliedschaft passt. Der Verein nennt Beitrag, Kündigungsfrist und Ansprechpartner schriftlich, damit niemand nur mündlich informiert ist. Wer gesundheitliche Einschränkungen hat, spricht vor der ersten Übung kurz mit der Trainerin. Beim Sportverein kommt eine Interessentin zum Probetraining und möchte sofort am Turnier teilnehmen. Die Trainerin erklärt ihr, dass zuerst Regeln, Versicherung und körperliche Belastung geklärt werden müssen. Nach zwei kostenlosen Terminen entscheidet die Interessentin, ob sie Mitglied werden will. Sie bekommt Beitrag, Kündigungsfrist und Trainingszeiten schriftlich. Der Verein vermeidet damit Missverständnisse, weil mündliche Zusagen später oft unterschiedlich erinnert werden. Für Kinder gelten noch einmal andere Formulare. Zum Schluss wird beschrieben, wie das Team Rückmeldungen zu Mitgliedschaft sammelt. Die Teilnehmenden kreuzen nicht nur zufrieden oder unzufrieden an, sondern nennen eine konkrete Stelle, die unklar geblieben ist. Daraus entstehen neue Beispiele für Probetraining. Wenn dieselbe Frage mehrfach auftaucht, wird sie beim nächsten Termin direkt am Anfang erklärt. So bleibt das Angebot im Bereich Sport und Verein nah an echten Problemen, kann später überprüft werden und wird nicht zu einem allgemeinen Vortrag.
6. Wem möchte der Verein den Einstieg erleichtern?
- a) Nur Profisportlern.
- b) Neuen Erwachsenen.
- c) Nur Kindern aus der Schule.
7. Was erklärt die Trainerin zuerst?
- a) Beitrag und Kündigung nach dem Training.
- b) Turnierregeln für Fortgeschrittene.
- c) Halle, Regeln und Umkleiden.
8. Was muss man nicht sofort werden?
- a) Schiedsrichter.
- b) Mitglied.
- c) Trainerin.
9. Wie oft ist Probetraining kostenlos?
- a) Nie.
- b) Zehnmal.
- c) Zweimal.
10. Wie wird der Beitrag bezahlt?
- a) Er wird monatlich abgebucht.
- b) Nur bar im Training.
- c) Gar nicht.
Teil 3 - Selektives Verstehen
Lesen Sie die Situationen 11-20 und die Anzeigen A-L. Finden Sie für jede Situation die passende Anzeige. Wenn Sie zu einer Situation keine passende Anzeige finden, markieren Sie X.
11. Sie suchen jemanden, der regelmäßig eine ältere Person besucht.
12. Nach einem Krankenhausaufenthalt brauchen Sie kurzfristig Pflegeplätze.
13. Sie möchten Haltegriffe im Bad und mögliche Zuschüsse besprechen.
14. Sie möchten eine Wohnung besichtigen.
15. Sie wollen Medikamente und Notfallnummern zu Hause besser organisieren.
16. Sie haben Fragen zu einem Hausnotrufgerät.
17. Sie möchten den Entlastungsbetrag korrekt abrechnen.
18. Sie möchten für Ihren Vater einen Pflegegrad beantragen.
19. Ihre Mutter braucht einen Rollator und möchte verschiedene Modelle testen.
20. Sie fühlen sich durch Pflege belastet und suchen Austausch.
A
Pflegegrad-Antrag: Formular, Versichertennummer und Vorbereitung auf den Begutachtungstermin. Wer eine Übersetzung braucht, muss dies spätestens drei Tage vorher sagen. Kurzfristige Änderungen stehen auf dem Aushang im Erdgeschoss. An der Infotheke liegt ein Lageplan bereit, auf dem der Raum markiert ist.
B
Rollator-Sprechstunde: Modelle ausprobieren, Bremsen einstellen und Rezeptfragen klären. Vor Ort werden höchstens fünf Seiten kostenlos kopiert; weitere Kopien kosten 10 Cent. Für die Warteliste reicht eine Handynummer. Die Teilnahmebestätigung wird auf Wunsch ausgedruckt und nach dem Treffen unterschrieben.
C
Angehörigengruppe: Austausch über Belastung, kurze Entspannungsübung und Informationen zur Tagespflege. Termin: Dienstag, 18 Uhr, Bürgerhaus Raum 2. Anmeldung bis Montag per E-Mail. Rückfragen sind am Freitag nur telefonisch möglich. Bei Regen findet der Treffpunkt im Foyer statt; ein Schild hängt an der Tür.
D
Besuchsdienst: Freiwillige besuchen ältere Menschen zu Hause oder begleiten kurze Spaziergänge. Kontakt: Frau Keller, Telefon 030 54 27 18, erreichbar von 9 bis 12 Uhr. Der Eingang über den Hof ist ab 17 Uhr geschlossen. Eigene Getränke dürfen mitgebracht werden, aber Glasflaschen bleiben aus Sicherheitsgründen draußen.
E
Hausnotruf-Beratung: Geräte vergleichen, Kosten prüfen und Schlüsselregelung besprechen. Bitte bringen Sie eine Telefonnummer und, falls vorhanden, passende Unterlagen oder eigenes Material mit. Die Bestätigung kommt am nächsten Werktag. Für Kinderwagen gibt es Platz neben der Garderobe; Fluchtwege müssen frei bleiben.
F
Pflegekurs zu Hause: rückenschonendes Heben, Medikamente organisieren und Notfallnummern notieren. Kosten: 3 Euro Materialgeld. Mit Sozialpass ist die Teilnahme kostenlos. Die Raumangabe hängt am Haupteingang. Die letzte Rückmeldung erfolgt spätestens am Freitagmittag, damit niemand umsonst kommt.
G
Demenz-Café: gemeinsames Singen, Kaffee und Beratung für Angehörige. Treffpunkt ist zehn Minuten vorher am Empfang neben der Cafeteria. Vor Beginn werden Namen auf einer Liste notiert. Wer später kommt, wartet bis zur nächsten kurzen Pause vor dem Gruppenraum.
H
Kurzzeitpflege finden: freie Plätze, Kosten und Antrag nach Krankenhausaufenthalt. Für Gruppen ab fünf Personen gibt es am Donnerstag einen Zusatztermin. Eine Begleitperson darf mitkommen, wenn Unterstützung beim Verstehen nötig ist. Die Telefonnummer muss bei der Anmeldung lesbar angegeben werden, sonst gibt es keine Bestätigung.
I
Wohnung anpassen: Bad, Schwellen, Haltegriffe und Antrag auf Zuschuss erklären lassen. Der Raum ist barrierearm erreichbar; Kinderwagen können im Flur stehen. Der letzte Einlass ist 30 Minuten vor Ende. Für Rückfragen wird keine neue Anmeldung benötigt; die alte Bestätigung reicht aus.
J
Entlastungsbetrag nutzen: Haushaltshilfe, Betreuung und Nachweise richtig abrechnen. Bei Absage bitte bis 12 Uhr anrufen, damit der Platz weitergegeben wird. Material wird am Anfang verteilt und am Ende wieder eingesammelt. Die Adresse steht auch im Schaukasten vor dem Haus und auf der Rückseite des Flyers.
K
Naturkundliche Führung: Bäume im Park erkennen und Blätter sammeln. Die Beratung dauert pro Person etwa 20 Minuten. Lange Fälle bekommen einen Folgetermin. Barzahlung ist nur passend möglich. Der Kursraum hat nur 16 Plätze und wird zehn Minuten vorher geöffnet.
L
Schachabend: Regeln auffrischen und kleine Partien spielen. E-Mails werden innerhalb von zwei Werktagen beantwortet; sensible Daten bitte erst vor Ort zeigen. Nach dem Termin wird der Raum für die nächste Gruppe vorbereitet. Die Eingangstür öffnet automatisch bis 19 Uhr; danach klingeln Besucher am Seiteneingang.
Sprachbausteine
Teil 1 - Grammatik
Sehr geehrte Damen und Herren, ich möchte mich für die Prüfungsvorbereitung anmelden, (21) meine B1-Prüfung bald stattfindet. Können Sie mir sagen, (22) ich vorher einen Einstufungstest machen muss? Ich brauche einen Abendkurs, (23) ich tagsüber arbeite. Außerdem interessiert mich, (24) Hörverstehen geübt wird. Vielen Dank (25) Voraus. Ich lerne Deutsch (26) zwei Jahren. Ich möchte teilnehmen, (27) ich die Aufgaben besser kenne. Bitte schicken Sie mir die Termine, (28) der Kurs voll ist. Die Prüfung ist wichtig, (29) melde ich mich sofort. Ich suche keinen allgemeinen Kurs, (30) gezieltes Prüfungstraining.
21.
- a) obwohl
- b) sondern
- c) weil
23.
- a) weil
- b) trotzdem
- c) seit
26.
- a) seit
- b) trotzdem
- c) während
27.
- a) obwohl
- b) sondern
- c) damit
29.
- a) deshalb
- b) wenn
- c) ob
30.
- a) seit
- b) damit
- c) sondern
Teil 2 - Lexik
Wählen Sie das passende Wort aus der Liste a-o.
- a) Rückruf
- b) Adresse
- c) Preis
- d) Raumplan
- e) Frist
- f) Nachweis
- g) Termin
- h) Unterlagen
- i) Anmeldung
- j) Beratung
- k) Gebühr
- l) Bestätigung
- m) Teilnahme
- n) Kursraum
- o) Ermäßigung
31. Bitte bringen Sie Ihre ___ zum Thema Prüfungsvorbereitung vollständig mit.
32. Nach der Online-___ für "Deutsch lernen und Integration" bekommen Sie eine E-Mail.
33. Die ___ für das Angebot "Lerngruppe" ist für Personen mit wenig Einkommen niedriger.
34. Für die ___ am Kurs zum Thema Sprachkurs brauchen Sie keine Vorkenntnisse.
35. Der ___ für die Beratung "Prüfungsvorbereitung" wurde von Raum 12 in Raum 18 verlegt.
36. Sie erhalten eine schriftliche ___ zu Ihrem Anliegen per E-Mail.
37. Bei Fragen zum Thema Deutsch lernen und Integration können Sie eine persönliche ___ vereinbaren.
38. Der nächste freie ___ für eine Beratung zu Sprachkurs ist am Dienstag um 15 Uhr.
39. Eine ___ ist für Kursteilnehmende mit Nachweis zum Thema Prüfungsvorbereitung möglich.
40. Wir bitten um einen kurzen ___ bis Freitag, damit "Lerngruppe" geplant werden kann.
Hörverstehen
Audio-Datei: telc-b1-model-10.mp3
Teil 1 - Globalverstehen
1. Der Sprecher übt regelmäßig kurze Aufgaben.
+-
2. Die Sprecherin nutzt Modelltests zur Vorbereitung.
+-
3. Eine feste Struktur hilft dem Sprecher beim Schreiben.
+-
4. In der Lerngruppe wird viel Deutsch gesprochen.
+-
5. Die Simulation zeigte der Sprecherin Schwächen beim Zeitmanagement.
+-
Teil 2 - Detailverstehen
6. Frau Demir leitet Modelltest-Tage.
+-
7. Der Kurs garantiert, dass alle bestehen.
+-
8. Im Kurs wird unter Zeitdruck geübt.
+-
9. Texte werden von vier Lehrkräften korrigiert.
+-
10. Die offene Fragestunde findet donnerstags statt.
+-
11. Personen ohne Prüfungstermin haben immer Vorrang.
+-
12. Zu lange Entwürfe sind ein typisches Problem.
+-
13. Die Prüfungssimulation findet ausschließlich online statt.
+-
14. Die Stadt übernimmt die Raummiete.
+-
15. Ein Abendtermin für Hören und Sprechen ist geplant.
+-
Teil 3 - Selektives Verstehen
16. Nach 9.15 Uhr kann man nicht mehr in den Prüfungsraum.
+-
17. Die Fragestunde findet am Donnerstag wie gewohnt statt.
+-
18. Für den Antwortbogen soll man einen Bleistift mitbringen.
+-
19. Die Hörübungen sind heute im normalen Kursraum.
+-
20. Am Dienstagabend sind noch Plätze frei.
+-
Hörtexte für Audio-Generierung
Hörverstehen Teil 1, Aufgabe 1
Sprachlernende berichten, wie sie sich auf eine B1-Prüfung vorbereiten. Nummer 1. Ich übe Hören jeden Morgen zehn Minuten. Lange Pausen bringen mir weniger als kleine regelmäßige Aufgaben. Für mich ist wichtig, dass man früh nachfragt und nicht wartet, bis aus einer kleinen Unsicherheit ein Streit entsteht. Wenn ich einen Termin, eine Frist oder eine Regel höre, schreibe ich sie sofort auf und lege den passenden Brief dazu. So kann ich später noch einmal prüfen, was wirklich vereinbart wurde.
Hörverstehen Teil 1, Aufgabe 2
Nummer 2. Modelltests mache ich nie. Ich lerne lieber nur einzelne Wörter ohne Zusammenhang. Natürlich muss nicht jede Kleinigkeit besprochen werden. Ich finde aber gut, wenn Informationen so klar sind, dass man zu Hause in Ruhe entscheiden kann, ob man wirklich Hilfe braucht oder ob ein kurzer Blick in die Unterlagen genügt. Das spart Zeit und vermeidet unnötige Wege.
Hörverstehen Teil 1, Aufgabe 3
Nummer 3. Beim Schreiben hilft mir eine feste Struktur. Dann vergesse ich im Brief keinen Punkt. Gerade bei Zahlen, Formularen und Terminen hilft mir eine zweite Person, weil ich dann nichts übersehe. Danach kann ich die nächsten Schritte besser sortieren und muss nicht mehrfach wegen derselben Frage anrufen. Besonders Fristen markiere ich sofort im Kalender.
Hörverstehen Teil 1, Aufgabe 4
Nummer 4. In der Lerngruppe reden alle nur meine Sprache. Deshalb übe ich dort sehr gut Deutsch. Nach einem guten Gespräch wissen alle Beteiligten genauer, worum es geht. Das spart Zeit, weil man nicht mehr nur Vermutungen austauscht, sondern eine konkrete Regel oder eine einfache Lösung vor sich hat. Danach kann man ruhiger miteinander sprechen.
Hörverstehen Teil 1, Aufgabe 5
Nummer 5. Die Prüfungssimulation war anstrengend, aber danach wusste ich, wo ich Zeit verliere. Für einfache Informationen nutze ich gern das Internet. Wenn es aber um wichtige Unterlagen, Geld oder persönliche Daten geht, möchte ich die Sache lieber genau erklären und die Dokumente gemeinsam ansehen. Dann merke ich auch schneller, ob noch etwas fehlt.
Hörverstehen Teil 2
J.: Heute geht es um Prüfungsvorbereitung B1. Bei mir ist Frau Demir von der Volkshochschule. Frau Demir, guten Tag.
Frau Demir: Guten Tag.
J.: Welche Aufgabe haben Sie dort genau?
Frau Demir: Ich leite Modelltest-Tage und bespreche danach mit den Teilnehmenden ihre Ergebnisse.
J.: Wie läuft der erste Kontakt normalerweise ab?
Frau Demir: Zuerst hören wir genau zu und klären, ob es eine Frist oder einen besonders dringenden Punkt gibt. Danach sortieren wir die Informationen gemeinsam. Die Ratsuchenden sollen am Ende nicht nur eine Antwort bekommen, sondern verstehen, warum dieser Schritt sinnvoll ist.
J.: Wie ist dieses Angebot entstanden?
Frau Demir: Der Kurs entstand, weil viele Lernende zwar den Sprachkurs beendet hatten, aber das Prüfungsformat nicht kannten.
J.: Was können Besucherinnen und Besucher konkret bekommen?
Frau Demir: Wir üben Lesen, Hören, Schreiben und Sprechen unter Zeitdruck. Danach gibt es kurze Rückmeldungen.
J.: Was sollten die Menschen vorbereiten, bevor sie kommen?
Frau Demir: Hilfreich ist eine kleine Notiz mit den wichtigsten Fragen. Wer Briefe, Termine oder andere Unterlagen hat, bringt am besten Kopien mit. Dann können wir schneller erkennen, worum es geht, und niemand muss im Gespräch lange suchen. Wenn jemand nichts dabei hat, beginnen wir trotzdem mit einer kurzen Orientierung und erklären, welche Unterlagen beim nächsten Mal sinnvoll wären.
J.: Gibt es auch Grenzen?
Frau Demir: Wir garantieren kein Bestehen. Wer große Grammatiklücken hat, braucht zusätzlich regulären Unterricht.
J.: Wer arbeitet bei Ihnen mit?
Frau Demir: Vier Lehrkräfte korrigieren Texte und führen kurze mündliche Übungen durch.
J.: Wann findet das Angebot statt?
Frau Demir: Der Modelltest läuft samstags. Donnerstags gibt es eine offene Fragestunde.
J.: Was passiert, wenn sehr viele Menschen gleichzeitig kommen?
Frau Demir: Wenn ein Termin voll ist, bekommen Personen mit bereits gebuchter Prüfung Vorrang.
J.: Welche Fehler oder Missverständnisse erleben Sie häufig?
Frau Demir: Viele schreiben zu lange Entwürfe. Wir üben deshalb, direkt einen einfachen Brief zu planen.
J.: Warum sind solche Missverständnisse im Alltag ein Problem?
Frau Demir: Oft reagieren Menschen zu spät, weil sie unsicher sind oder sich schämen, eine Frage zu stellen. Dann wird aus einem einfachen Hinweis schnell ein größeres Problem. Darum erklären wir lieber einmal mehr, was wirklich wichtig ist.
J.: Woran merken Sie, dass die Beratung den Menschen wirklich geholfen hat?
Frau Demir: Viele kommen später noch einmal kurz vorbei oder rufen an und sagen, dass sie den nächsten Schritt selbst erledigen konnten. Für uns ist das ein gutes Zeichen. Das Ziel ist nicht, alles für die Menschen zu machen, sondern ihnen Sicherheit für ähnliche Situationen zu geben. Deshalb geben wir am Ende oft eine kurze Liste mit den wichtigsten Punkten mit.
J.: Wie wird das Angebot finanziert?
Frau Demir: Die Teilnahme kostet wenig, weil die Stadt die Raummiete übernimmt.
J.: Welche Rolle spielen digitale Angebote?
Frau Demir: Antwortbögen können online heruntergeladen werden, die Prüfungssimulation findet aber im Kursraum statt.
J.: Was planen Sie für die nächste Zeit?
Frau Demir: Neu geplant ist ein Abendtermin nur für Hören und Sprechen.
J.: Vielen Dank für das Gespräch.
Frau Demir: Sehr gern. Ich freue mich, wenn die Informationen weitergegeben werden und mehr Menschen rechtzeitig nachfragen und vorbereitet zum Termin kommen.
Hörverstehen Teil 3, Aufgabe 16
Nummer 16. Der Modelltest am Samstag beginnt pünktlich um 9 Uhr. Nach 9.15 Uhr ist kein Eintritt in den Prüfungsraum mehr möglich. Bitte planen Sie deshalb einige Minuten mehr ein und achten Sie auf die Schilder am Eingang. Wer unsicher ist, fragt am Empfang nach; dort liegt auch eine kurze schriftliche Information. Die Mitarbeitenden helfen besonders Personen, die zum ersten Mal kommen.
Hörverstehen Teil 3, Aufgabe 17
Nummer 17. Die offene Fragestunde am Donnerstag fällt aus. Fragen können stattdessen per E-Mail geschickt werden. Bitte rufen Sie nicht noch einmal im Sekretariat an, wenn Sie bereits angemeldet sind. Das Team meldet sich bei Ihnen und nennt den neuen Termin, sobald die Liste geprüft wurde. Kontrollieren Sie bitte, ob Ihre Telefonnummer noch stimmt.
Hörverstehen Teil 3, Aufgabe 18
Nummer 18. Bitte bringen Sie einen weichen Bleistift und einen Radiergummi mit. Kugelschreiber sind für den Antwortbogen nicht geeignet. Die Unterlagen sind vor allem für Personen gedacht, die sich zu Hause vorbereiten möchten. Bitte lassen Sie die übrigen Exemplare liegen, damit auch spätere Besucherinnen und Besucher noch Material bekommen. Zusätzliche Kopien können ab nächster Woche bestellt werden.
Hörverstehen Teil 3, Aufgabe 19
Nummer 19. Die Hörübungen sind heute im Medienraum. Der normale Kursraum wird renoviert. Die Änderung gilt nur für heute. Rechnen Sie mit einem kurzen Fußweg und informieren Sie Personen aus Ihrer Gruppe, falls diese die Durchsage nicht gehört haben. Wer schlecht zu Fuß ist, kann am Empfang Unterstützung bekommen.
Hörverstehen Teil 3, Aufgabe 20
Nummer 20. Für die Sprechsimulation gibt es noch freie Plätze am Dienstagabend. Die Anmeldung ist erst gültig, wenn Ihr Name auf der Liste steht. Bitte nennen Sie am Telefon auch eine Rückrufnummer, damit das Sekretariat Sie bei Änderungen erreichen kann. Kommen Sie am Termin bitte zehn Minuten früher.