telc Deutsch B1

Modellprüfung 9

Umwelt und Nachbarschaft

Eigenständig erstelltes Übungsmaterial im Stil des telc-B1-Prüfungsformats.

Testformat

Leseverstehen20 Aufgaben
Sprachbausteine20 Aufgaben
Hörverstehen20 Aufgaben
Schreiben/SprechenBrief + mündliche Prüfung

Leseverstehen

Teil 1 - Globalverstehen

Lesen Sie die Überschriften a-j und die Texte 1-5. Finden Sie für jeden Text die passende Überschrift. Sie können jede Überschrift nur einmal benutzen.

1

Die Nachbarschaft organisiert eine Aufräumaktion im Park. Handschuhe und Müllsäcke stellt die Stadt. Nach der Aktion gibt es Getränke im Stadtteilcafé. Am Eingang hängt zusätzlich ein Aushang zu Mülltrennung mit Raum, Telefonnummer und letzter Einlasszeit. Wer beim Thema Energiesparen verhindert ist, soll bis 12 Uhr absagen, damit eine Person von der Warteliste nachrücken kann. Nach dem Treffen wird ein kurzes Protokoll zu Umwelt und Nachbarschaft an alle angemeldeten Haushalte geschickt. Darin stehen die beschlossenen Punkte, die nächste Rückmeldefrist und die Adresse für schriftliche Fragen zu Mülltrennung.

2

Ein neues Energiesparprojekt hilft Haushalten, Stromkosten zu senken. Beratende besuchen Wohnungen und geben einfache Tipps zu Heizung, Licht und Geräten. Die Termine zu Energiesparen laufen zunächst bis Ende Juni. Für den ersten Besuch reichen Name, Telefonnummer und eine kurze Beschreibung des Problems zu Mülltrennung. Wer einen festen Termin zu Energiesparen möchte, kann zwischen Nachmittag und frühem Abend wählen. Die Stadt sammelt außerdem Rückmeldungen, ob der Ort für Umwelt und Nachbarschaft mit Bus und Bahn gut erreichbar ist.

3

Ihr Freund möchte Strom sparen und fragt, welche Erfahrungen Sie gemacht haben. Die Nachbarschaft legt Bereiche im Park fest und bildet kleine Teams. Nach der Aktion werden volle Säcke an einem Sammelpunkt abgestellt. Die Gruppe trifft sich wegen Energiesparen am Vorabend um 18 Uhr. Eine Person schreibt die Aufgabenliste zu Mülltrennung und schickt sie danach per Nachricht an alle. Falls jemand bei Umwelt und Nachbarschaft ausfällt, übernimmt eine Ersatzperson nur die wichtigste Aufgabe. Material, Schlüssel und Telefonnummern werden für Umwelt und Nachbarschaft getrennt notiert, damit am Tag selbst niemand suchen muss.

4

Im Informationsblatt zum Energiesparen steht: Die Beratung dauert etwa 30 Minuten. Sie ist kostenlos. Wer eine Stromrechnung mitbringt, bekommt genauere Tipps. Die Sprechzeit zu Energiesparen beginnt um 15 Uhr. Am Empfang werden höchstens drei Fragen pro Person zu Mülltrennung notiert, damit die Beratung pünktlich bleibt. Wer mehr Zeit braucht, bekommt eine Karte für einen längeren Termin. Die Karte muss innerhalb einer Woche telefonisch bestätigt werden, sonst wird der Platz im Bereich Umwelt und Nachbarschaft weitergegeben.

5

Umweltschutz beginnt oft mit kleinen Entscheidungen im Alltag. Viele Nachbarschaften verbinden praktische Aktionen mit Beratung und gemeinsamen Treffen. Im letzten Monat gab es zu Energiesparen einen vollen Abendtermin und eine zusätzliche Sprechstunde am Freitag. Die Stadt prüft jetzt, ob dieser Termin dauerhaft bleiben kann. Besonders häufig kamen Fragen zu Kosten, Fristen und fehlenden Unterlagen bei Mülltrennung. Deshalb sollen die nächsten Aushänge zu Umwelt und Nachbarschaft mehr Beispiele und weniger allgemeine Hinweise enthalten.

Teil 2 - Detailverstehen

Immer mehr Anträge können digital gestellt werden. Gleichzeitig brauchen viele Menschen Hilfe beim Hochladen von Dokumenten. Digitale Verwaltung spart Wege, aber nur, wenn die Schritte verständlich sind. Persönliche Hilfe bleibt deshalb wichtig. Viele Besucher haben bereits ein Bürgerkonto, nutzen es aber kaum. In der Sprechstunde öffnen sie eine Testseite und üben jeden Schritt einzeln. Wer schneller fertig ist, hilft einer anderen Person am Nebentisch. Für die Registrierung braucht man eine E-Mail-Adresse. Nach der Anmeldung erhält man einen Bestätigungslink. Dokumente können als Foto hochgeladen werden. In der Sprechstunde zum Bürgerkonto arbeiten die Besucher an einer Testseite, damit kein echter Antrag verloren geht. Die Kursleitung zeigt, wie Fotos von Dokumenten lesbar hochgeladen werden und wo ein Bestätigungslink erscheint. Schnellere Teilnehmende helfen nur bei einfachen Schritten, nicht bei privaten Daten. Wer kein eigenes Smartphone hat, kann ein Gerät im Raum benutzen. Für schwierige Behördenfragen wird ein separater Termin empfohlen. In der Sprechstunde zum Bürgerkonto versucht ein Teilnehmer, ein Foto seines Ausweises hochzuladen. Die Datei ist zu dunkel, deshalb wird der Antrag im Testsystem abgelehnt. Die Kursleitung erklärt, woran man eine lesbare Aufnahme erkennt und warum persönliche Daten nicht in einer offenen Gruppe gezeigt werden sollen. Danach übt der Teilnehmer mit einem Musterbild weiter. Der Text weist darauf hin, dass digitale Hilfe Grenzen hat: Rechtliche Fragen zum Antrag gehören in eine andere Beratung. Am Ende steht ein kurzer Ausblick auf die nächsten Termine zu Online-Formular. Wegen der vielen Nachfragen soll es im kommenden Monat eine zusätzliche Stunde geben, allerdings mit weniger Plätzen und genauerer Anmeldung. Personen mit Fragen zu Bürgerkonto sollen deshalb vorher anrufen und sagen, ob sie allein oder mit Begleitung kommen. Das Büro möchte im Bereich Digitale Verwaltung lieber wenige gut vorbereitete Gespräche führen als viele unklare Anfragen gleichzeitig bearbeiten.

6. Warum kommen viele Besucher in die Sprechstunde?

  1. a) Sie möchten ein Fahrrad kaufen.
  2. b) Sie suchen eine neue Wohnung.
  3. c) Sie nutzen ihr Bürgerkonto kaum.

7. Was öffnen die Lernenden?

  1. a) Eine Sporthalle.
  2. b) Eine Testseite.
  3. c) Ein Bankkonto.

8. Was machen schnellere Teilnehmende?

  1. a) Sie löschen alle Dokumente.
  2. b) Sie verlassen sofort den Raum.
  3. c) Sie helfen anderen am Nebentisch.

9. Was braucht man für die Registrierung?

  1. a) Eine E-Mail-Adresse.
  2. b) Ein schon hochgeladenes Dokument.
  3. c) Eine persönliche Nummer vom Amt.

10. Wie können Dokumente hochgeladen werden?

  1. a) Als Foto.
  2. b) Gar nicht.
  3. c) Nur als Original.

Teil 3 - Selektives Verstehen

Lesen Sie die Situationen 11-20 und die Anzeigen A-L. Finden Sie für jede Situation die passende Anzeige. Wenn Sie zu einer Situation keine passende Anzeige finden, markieren Sie X.

11. Sie wollen wissen, wie die ersten Wochen in der Kita ablaufen.

12. Sie brauchen Hilfe beim Antrag für günstigeres Mittagessen.

13. Ihr Kind ist unter drei und Sie möchten gemeinsam eine Spielgruppe besuchen.

14. Sie möchten Allergien und Abholberechtigte schriftlich aktualisieren.

15. Sie suchen einen Kurs für Fahrradreparatur.

16. Sie interessieren sich für Betreuung in einer kleinen Tagespflegegruppe.

17. Sie möchten Bilderbücher und Vorleserituale kennenlernen.

18. Sie sind neu in der Stadt und wünschen Begleitung zu Familienterminen.

19. Sie brauchen Betreuung sehr früh am Morgen wegen Schichtarbeit.

20. Sie möchten Ihr Kind auf die Kita-Warteliste setzen lassen.

A

Kita-Vormerkung: Warteliste, Betreuungszeiten und erforderliche Unterlagen erklären lassen. E-Mails werden innerhalb von zwei Werktagen beantwortet; sensible Daten bitte erst vor Ort zeigen. Barzahlung ist nur passend möglich. Die Telefonnummer muss bei der Anmeldung lesbar angegeben werden, sonst gibt es keine Bestätigung.

B

Randzeiten-Betreuung: Frühdienst ab 6.30 Uhr für Eltern mit Schichtarbeit. Arbeitsnachweis nötig. Wer eine Übersetzung braucht, muss dies spätestens drei Tage vorher sagen. Nach dem Termin wird der Raum für die nächste Gruppe vorbereitet. Für Rückfragen wird keine neue Anmeldung benötigt; die alte Bestätigung reicht aus.

C

Elternkurs Eingewöhnung: Was passiert in den ersten Wochen? Austausch mit Erzieherinnen. Vor Ort werden höchstens fünf Seiten kostenlos kopiert; weitere Kopien kosten 10 Cent. Kurzfristige Änderungen stehen auf dem Aushang im Erdgeschoss. Die Adresse steht auch im Schaukasten vor dem Haus und auf der Rückseite des Flyers.

D

Tagespflege-Beratung: Kleine Gruppen, Kosten und Vertretung bei Krankheit besprechen. Termin: Dienstag, 18 Uhr, Bürgerhaus Raum 2. Anmeldung bis Montag per E-Mail. Für die Warteliste reicht eine Handynummer. Der Kursraum hat nur 16 Plätze und wird zehn Minuten vorher geöffnet.

E

Spielgruppe U3: Gemeinsam spielen, singen und Deutsch üben. Eltern bleiben dabei. Kontakt: Frau Keller, Telefon 030 54 27 18, erreichbar von 9 bis 12 Uhr. Rückfragen sind am Freitag nur telefonisch möglich. Die Eingangstür öffnet automatisch bis 19 Uhr; danach klingeln Besucher am Seiteneingang.

F

Essensgeld-Ermäßigung: Antrag ausfüllen und passende Nachweise sortieren. Bitte bringen Sie eine Telefonnummer und, falls vorhanden, passende Unterlagen oder eigenes Material mit. Der Eingang über den Hof ist ab 17 Uhr geschlossen. An der Infotheke liegt ein Lageplan bereit, auf dem der Raum markiert ist.

G

Kinderkleider-Tausch: Gut erhaltene Kleidung abgeben, Größenlisten am Eingang. Kosten: 3 Euro Materialgeld. Mit Sozialpass ist die Teilnahme kostenlos. Die Bestätigung kommt am nächsten Werktag. Die Teilnahmebestätigung wird auf Wunsch ausgedruckt und nach dem Treffen unterschrieben.

H

Notfallkarte für Eltern: Abholberechtigte, Allergien und Telefonnummern aktuell halten. Treffpunkt ist zehn Minuten vorher am Empfang neben der Cafeteria. Die Raumangabe hängt am Haupteingang. Bei Regen findet der Treffpunkt im Foyer statt; ein Schild hängt an der Tür.

I

Familienpaten: Ehrenamtliche begleiten neue Familien zu Terminen und Spielgruppen. Für Gruppen ab fünf Personen gibt es am Donnerstag einen Zusatztermin. Vor Beginn werden Namen auf einer Liste notiert. Eigene Getränke dürfen mitgebracht werden, aber Glasflaschen bleiben aus Sicherheitsgründen draußen.

J

Vorlesen zu Hause: Bilderbücher ausleihen und kurze Rituale für den Abend kennenlernen. Der Raum ist barrierearm erreichbar; Kinderwagen können im Flur stehen. Eine Begleitperson darf mitkommen, wenn Unterstützung beim Verstehen nötig ist. Für Kinderwagen gibt es Platz neben der Garderobe; Fluchtwege müssen frei bleiben.

K

Malkurs Familienbilder: Leinwand und Farben werden gestellt. Bei Absage bitte bis 12 Uhr anrufen, damit der Platz weitergegeben wird. Der letzte Einlass ist 30 Minuten vor Ende. Die letzte Rückmeldung erfolgt spätestens am Freitagmittag, damit niemand umsonst kommt.

L

Tauschregal Bücher: Romane abgeben und kostenlos mitnehmen. Die Beratung dauert pro Person etwa 20 Minuten. Lange Fälle bekommen einen Folgetermin. Material wird am Anfang verteilt und am Ende wieder eingesammelt. Wer später kommt, wartet bis zur nächsten kurzen Pause vor dem Gruppenraum.

Sprachbausteine

Teil 1 - Grammatik

Sehr geehrte Damen und Herren, ich möchte an der Energiesparberatung teilnehmen, (21) unsere Stromkosten gestiegen sind. Bitte teilen Sie mir mit, (22) ein Hausbesuch möglich ist. Ich kann nur freitags, (23) ich an anderen Tagen arbeite. Außerdem frage ich, (24) ich die letzte Stromrechnung mitbringen soll. Ich danke Ihnen (25) Voraus. Wir wohnen (26) einem Jahr in der Wohnung. Ich bitte um Tipps, (27) wir weniger Energie verbrauchen. Bitte senden Sie mir einen Termin, (28) der Winter beginnt. Die Beratung ist gefragt, (29) melde ich mich früh. Ich suche keinen Handwerker, (30) einfache Spartipps.

21.

  1. a) weil
  2. b) obwohl
  3. c) sondern

22.

  1. a) wenn
  2. b) als
  3. c) ob

23.

  1. a) seit
  2. b) weil
  3. c) trotzdem

24.

  1. a) ob
  2. b) damit
  3. c) bevor

25.

  1. a) zum
  2. b) am
  3. c) im

26.

  1. a) während
  2. b) seit
  3. c) trotzdem

27.

  1. a) damit
  2. b) obwohl
  3. c) sondern

28.

  1. a) als
  2. b) weil
  3. c) bevor

29.

  1. a) ob
  2. b) deshalb
  3. c) wenn

30.

  1. a) sondern
  2. b) seit
  3. c) damit

Teil 2 - Lexik

Wählen Sie das passende Wort aus der Liste a-o.

31. Bitte bringen Sie Ihre ___ zum Thema Energiesparen vollständig mit.

32. Nach der Online-___ für "Umwelt und Nachbarschaft" bekommen Sie eine E-Mail.

33. Die ___ für das Angebot "Aufräumaktion" ist für Personen mit wenig Einkommen niedriger.

34. Für die ___ am Kurs zum Thema Mülltrennung brauchen Sie keine Vorkenntnisse.

35. Der ___ für die Beratung "Energiesparen" wurde von Raum 12 in Raum 18 verlegt.

36. Sie erhalten eine schriftliche ___ zu Ihrem Anliegen per E-Mail.

37. Bei Fragen zum Thema Umwelt und Nachbarschaft können Sie eine persönliche ___ vereinbaren.

38. Der nächste freie ___ für eine Beratung zu Mülltrennung ist am Dienstag um 15 Uhr.

39. Eine ___ ist für Kursteilnehmende mit Nachweis zum Thema Energiesparen möglich.

40. Wir bitten um einen kurzen ___ bis Freitag, damit "Aufräumaktion" geplant werden kann.

Hörverstehen

Audio-Datei: telc-b1-model-09.mp3

Teil 1 - Globalverstehen

1. Der Sprecher hat den Stromverbrauch eines Kühlschranks gemessen.

+-

2. Die Sprecherin nutzt bewusst Energiespartipps.

+-

3. Die Beratung fand direkt in der Wohnung statt.

+-

4. Der Sprecher berichtet von mehreren großen Änderungen.

+-

5. Die Tabelle hilft beim Vergleichen des Verbrauchs.

+-

Teil 2 - Detailverstehen

6. Frau Schulze misst den Verbrauch einzelner Geräte.

+-

7. Die Beratung verkauft neue Geräte.

+-

8. Nach der Prüfung gibt es einen kurzen Plan.

+-

9. Hausbesuche finden nur spätabends statt.

+-

10. Haushalte mit sehr hohen Nachzahlungen können zuerst einen Termin bekommen.

+-

11. Ersparnisse sieht man immer sofort am nächsten Tag.

+-

12. Die Stadt beteiligt sich an der Finanzierung.

+-

13. Zählerstände können online eingetragen werden.

+-

14. Das Projekt wird nur von einer privaten Familie bezahlt.

+-

15. Beratungen in Wohnhäusern sind für den Winter geplant.

+-

Teil 3 - Selektives Verstehen

16. Die Beratung beginnt heute später.

+-

17. Alte Rechnungen sind für die Beratung nie hilfreich.

+-

18. Der Zählerstand soll notiert werden.

+-

19. Der Vortrag wurde abgesagt.

+-

20. Im März werden zusätzliche Termine angeboten.

+-

Schriftlicher Ausdruck

Sie melden wilden Müll in Ihrer Straße beim Ordnungsamt. Schreiben Sie höflich und bearbeiten Sie vier Punkte: Grund Ihres Schreibens, Ihre Situation, zwei konkrete Fragen, Bitte um Antwort.

Mündliche Prüfung

Teil 1 - Einander kennenlernen

Teil 2 - Über ein Thema sprechen

Sprechen Sie über Energiesparen: Erfahrungen, Vorteile, Nachteile, Beispiel.

Teil 3 - Gemeinsam etwas planen

Planen Sie gemeinsam: Aufräumaktion. Sprechen Sie über Ort, Zeit, Aufgaben, Kosten und Einladung.

Lösungsschlüssel

1a
2b
3c
4d
5e
6c
7b
8c
9a
10a
11C
12F
13E
14H
15X
16D
17J
18I
19B
20A
21a
22c
23b
24a
25c
26b
27a
28c
29b
30a
31i
32j
33l
34n
35o
36m
37k
38h
39a
40b
Hören 1+
Hören 2-
Hören 3+
Hören 4-
Hören 5+
Hören 6+
Hören 7-
Hören 8+
Hören 9-
Hören 10+
Hören 11-
Hören 12+
Hören 13+
Hören 14-
Hören 15+
Hören 16+
Hören 17-
Hören 18+
Hören 19-
Hören 20+

Hörtexte für Audio-Generierung

Hörverstehen Teil 1, Aufgabe 1

Heute hören Sie Stimmen aus einer Nachbarschaft, die Energie sparen möchte. Nummer 1. Wir haben den alten Kühlschrank gemessen. Erst danach habe ich verstanden, warum die Stromrechnung so hoch war. Für mich ist wichtig, dass man früh nachfragt und nicht wartet, bis aus einer kleinen Unsicherheit ein Streit entsteht. Wenn ich einen Termin, eine Frist oder eine Regel höre, schreibe ich sie sofort auf und lege den passenden Brief dazu. So kann ich später noch einmal prüfen, was wirklich vereinbart wurde.

Hörverstehen Teil 1, Aufgabe 2

Nummer 2. Heizungstipps interessieren mich nicht. Ich öffne im Winter lieber den ganzen Tag das Fenster. Natürlich muss nicht jede Kleinigkeit besprochen werden. Ich finde aber gut, wenn Informationen so klar sind, dass man zu Hause in Ruhe entscheiden kann, ob man wirklich Hilfe braucht oder ob ein kurzer Blick in die Unterlagen genügt. Das spart Zeit und vermeidet unnötige Wege.

Hörverstehen Teil 1, Aufgabe 3

Nummer 3. Die Beratung zu Hause war praktisch, weil direkt an unseren Geräten erklärt wurde, was wir ändern können. Gerade bei Zahlen, Formularen und Terminen hilft mir eine zweite Person, weil ich dann nichts übersehe. Danach kann ich die nächsten Schritte besser sortieren und muss nicht mehrfach wegen derselben Frage anrufen. Besonders Fristen markiere ich sofort im Kalender.

Hörverstehen Teil 1, Aufgabe 4

Nummer 4. Ich habe alle Lampen ausgetauscht, aber sonst nichts verändert. Trotzdem sind die Kosten sofort halbiert worden. Nach einem guten Gespräch wissen alle Beteiligten genauer, worum es geht. Das spart Zeit, weil man nicht mehr nur Vermutungen austauscht, sondern eine konkrete Regel oder eine einfache Lösung vor sich hat. Danach kann man ruhiger miteinander sprechen.

Hörverstehen Teil 1, Aufgabe 5

Nummer 5. Gut war die Tabelle für den Zählerstand. So sieht man nach einigen Wochen, ob es wirklich hilft. Für einfache Informationen nutze ich gern das Internet. Wenn es aber um wichtige Unterlagen, Geld oder persönliche Daten geht, möchte ich die Sache lieber genau erklären und die Dokumente gemeinsam ansehen. Dann merke ich auch schneller, ob noch etwas fehlt.

Hörverstehen Teil 2

J.: Unser Gast ist Frau Schulze von der Energiesparberatung im Umweltpunkt. Frau Schulze, guten Tag. Frau Schulze: Guten Tag. J.: Welche Aufgabe haben Sie dort genau? Frau Schulze: Ich besuche Haushalte, messe den Verbrauch einzelner Geräte und erkläre einfache Veränderungen im Alltag. J.: Wie läuft der erste Kontakt normalerweise ab? Frau Schulze: Zuerst hören wir genau zu und klären, ob es eine Frist oder einen besonders dringenden Punkt gibt. Danach sortieren wir die Informationen gemeinsam. Die Ratsuchenden sollen am Ende nicht nur eine Antwort bekommen, sondern verstehen, warum dieser Schritt sinnvoll ist. J.: Wie ist dieses Angebot entstanden? Frau Schulze: Das Angebot wurde gestartet, als viele Familien wegen höherer Abschläge Beratung suchten. J.: Was können Besucherinnen und Besucher konkret bekommen? Frau Schulze: Wir prüfen Licht, Kühlschrank, Stand-by-Geräte und Heizverhalten. Danach gibt es einen kurzen Plan. J.: Was sollten die Menschen vorbereiten, bevor sie kommen? Frau Schulze: Hilfreich ist eine kleine Notiz mit den wichtigsten Fragen. Wer Briefe, Termine oder andere Unterlagen hat, bringt am besten Kopien mit. Dann können wir schneller erkennen, worum es geht, und niemand muss im Gespräch lange suchen. Wenn jemand nichts dabei hat, beginnen wir trotzdem mit einer kurzen Orientierung und erklären, welche Unterlagen beim nächsten Mal sinnvoll wären. J.: Gibt es auch Grenzen? Frau Schulze: Wir verkaufen keine Geräte und reparieren keine Heizungen. J.: Wer arbeitet bei Ihnen mit? Frau Schulze: Im Team arbeiten Energieberater, Studierende und eine Mitarbeiterin für Terminplanung. J.: Wann findet das Angebot statt? Frau Schulze: Hausbesuche finden vormittags statt. Im Umweltpunkt gibt es zusätzlich jeden Freitag eine offene Stunde. J.: Was passiert, wenn sehr viele Menschen gleichzeitig kommen? Frau Schulze: Bei vielen Anfragen bekommen Haushalte mit sehr hohen Nachzahlungen zuerst einen Termin. J.: Welche Fehler oder Missverständnisse erleben Sie häufig? Frau Schulze: Manche erwarten sofort eine neue Rechnung. Ersparnisse sieht man aber oft erst nach mehreren Wochen. J.: Warum sind solche Missverständnisse im Alltag ein Problem? Frau Schulze: Oft reagieren Menschen zu spät, weil sie unsicher sind oder sich schämen, eine Frage zu stellen. Dann wird aus einem einfachen Hinweis schnell ein größeres Problem. Darum erklären wir lieber einmal mehr, was wirklich wichtig ist. J.: Woran merken Sie, dass die Beratung den Menschen wirklich geholfen hat? Frau Schulze: Viele kommen später noch einmal kurz vorbei oder rufen an und sagen, dass sie den nächsten Schritt selbst erledigen konnten. Für uns ist das ein gutes Zeichen. Das Ziel ist nicht, alles für die Menschen zu machen, sondern ihnen Sicherheit für ähnliche Situationen zu geben. Deshalb geben wir am Ende oft eine kurze Liste mit den wichtigsten Punkten mit. J.: Wie wird das Angebot finanziert? Frau Schulze: Die Stadt und ein lokaler Energieversorger finanzieren das Projekt gemeinsam. J.: Welche Rolle spielen digitale Angebote? Frau Schulze: Zählerstände können online eingetragen werden, wenn man den Verbrauch selbst beobachten möchte. J.: Was planen Sie für die nächste Zeit? Frau Schulze: Im Winter planen wir kurze Beratungen in drei Wohnhäusern mit besonders hohen Heizkosten. J.: Vielen Dank für das Gespräch. Frau Schulze: Sehr gern. Ich freue mich, wenn die Informationen weitergegeben werden und mehr Menschen rechtzeitig nachfragen und vorbereitet zum Termin kommen.

Hörverstehen Teil 3, Aufgabe 16

Nummer 16. Die Energiesparberatung im Umweltpunkt beginnt heute erst um 11 Uhr, weil vorher Messgeräte geprüft werden. Bitte planen Sie deshalb einige Minuten mehr ein und achten Sie auf die Schilder am Eingang. Wer unsicher ist, fragt am Empfang nach; dort liegt auch eine kurze schriftliche Information. Die Mitarbeitenden helfen besonders Personen, die zum ersten Mal kommen.

Hörverstehen Teil 3, Aufgabe 17

Nummer 17. Für den Hausbesuch müssen Sie keine alten Rechnungen bereitlegen. Die Beratung funktioniert ohne Unterlagen immer gleich genau. Bitte rufen Sie nicht noch einmal im Sekretariat an, wenn Sie bereits angemeldet sind. Das Team meldet sich bei Ihnen und nennt den neuen Termin, sobald die Liste geprüft wurde. Kontrollieren Sie bitte, ob Ihre Telefonnummer noch stimmt.

Hörverstehen Teil 3, Aufgabe 18

Nummer 18. Bitte lesen Sie vor dem Termin den Stromzähler ab und notieren Sie die Zahl auf dem gelben Formular. Die Unterlagen sind vor allem für Personen gedacht, die sich zu Hause vorbereiten möchten. Bitte lassen Sie die übrigen Exemplare liegen, damit auch spätere Besucherinnen und Besucher noch Material bekommen. Zusätzliche Kopien können ab nächster Woche bestellt werden.

Hörverstehen Teil 3, Aufgabe 19

Nummer 19. Der Vortrag im Wohnhaus Lindenstraße findet nicht im Keller, sondern im Gemeinschaftsraum im ersten Stock statt. Die Änderung gilt nur für heute. Rechnen Sie mit einem kurzen Fußweg und informieren Sie Personen aus Ihrer Gruppe, falls diese die Durchsage nicht gehört haben. Wer schlecht zu Fuß ist, kann am Empfang Unterstützung bekommen.

Hörverstehen Teil 3, Aufgabe 20

Nummer 20. Wegen großer Nachfrage gibt es im März zusätzliche Termine am Freitagvormittag. Die Anmeldung ist erst gültig, wenn Ihr Name auf der Liste steht. Bitte nennen Sie am Telefon auch eine Rückrufnummer, damit das Sekretariat Sie bei Änderungen erreichen kann. Kommen Sie am Termin bitte zehn Minuten früher.