Leseverstehen
Teil 1 - Globalverstehen
Lesen Sie die Überschriften a-j und die Texte 1-5. Finden Sie für jeden Text die passende Überschrift. Sie können jede Überschrift nur einmal benutzen.
- a Neue Parkscheine im Zentrum
- b Ausweis und Briefe zur Formularhilfe mitbringen
- c Online-Termine für Ämter verbessern
- d Briefe nach Dringlichkeit sortieren
- e Beratung ersetzt keine Rechtsberatung
- f Checklisten verhindern fehlende Unterlagen
- g Bürgerbüro verkauft alte Möbel
- h Reisepass nur noch am Flughafen
- i Sprachkurs im Rathaus fällt aus
- j Jobmesse für IT-Berufe
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Das Bürgerbüro erinnert an einen Termin zur Formularhilfe. Bitte bringen Sie Ausweis, Briefe und vorhandene Kopien mit. Wer später kommt, muss eventuell warten. Am Eingang hängt zusätzlich ein Aushang zu Bürgerbüro mit Raum, Telefonnummer und letzter Einlasszeit. Wer beim Thema Versicherung verhindert ist, soll bis 12 Uhr absagen, damit eine Person von der Warteliste nachrücken kann. Nach dem Treffen wird ein kurzes Protokoll zu Ämter und Formulare an alle angemeldeten Haushalte geschickt. Darin stehen die beschlossenen Punkte, die nächste Rückmeldefrist und die Adresse für schriftliche Fragen zu Bürgerbüro.
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Die Stadt verbessert ihre Online-Termine für Ämter. Viele Anträge können vorbereitet werden, bevor man ins Bürgerbüro geht. Für schwierige Fälle bleibt die persönliche Beratung bestehen. Die Termine zu Versicherung laufen zunächst bis Ende Juni. Für den ersten Besuch reichen Name, Telefonnummer und eine kurze Beschreibung des Problems zu Bürgerbüro. Wer einen festen Termin zu Versicherung möchte, kann zwischen Nachmittag und frühem Abend wählen. Die Stadt sammelt außerdem Rückmeldungen, ob der Ort für Ämter und Formulare mit Bus und Bahn gut erreichbar ist.
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Ein Bekannter versteht einen Brief vom Amt nicht und bittet Sie um Unterstützung. Die Gruppe sortiert Briefe nach Dringlichkeit. Danach werden fehlende Unterlagen markiert und Termine im Kalender eingetragen. Die Gruppe trifft sich wegen Versicherung am Vorabend um 18 Uhr. Eine Person schreibt die Aufgabenliste zu Bürgerbüro und schickt sie danach per Nachricht an alle. Falls jemand bei Ämter und Formulare ausfällt, übernimmt eine Ersatzperson nur die wichtigste Aufgabe. Material, Schlüssel und Telefonnummern werden für Ämter und Formulare getrennt notiert, damit am Tag selbst niemand suchen muss.
4
Im Informationsblatt zur Versicherung steht: Für die Beratung brauchen Sie Ausweis und aktuelle Briefe. Kopien können vor Ort gemacht werden. Die Beratung ersetzt keine Rechtsberatung. Die Sprechzeit zu Versicherung beginnt um 15 Uhr. Am Empfang werden höchstens drei Fragen pro Person zu Bürgerbüro notiert, damit die Beratung pünktlich bleibt. Wer mehr Zeit braucht, bekommt eine Karte für einen längeren Termin. Die Karte muss innerhalb einer Woche telefonisch bestätigt werden, sonst wird der Platz im Bereich Ämter und Formulare weitergegeben.
5
Formulare sind für viele Menschen eine Hürde. Klare Checklisten und persönliche Unterstützung sparen Zeit und verhindern fehlende Unterlagen. Im letzten Monat gab es zu Versicherung einen vollen Abendtermin und eine zusätzliche Sprechstunde am Freitag. Die Stadt prüft jetzt, ob dieser Termin dauerhaft bleiben kann. Besonders häufig kamen Fragen zu Kosten, Fristen und fehlenden Unterlagen bei Bürgerbüro. Deshalb sollen die nächsten Aushänge zu Ämter und Formulare mehr Beispiele und weniger allgemeine Hinweise enthalten.
Teil 2 - Detailverstehen
Viele Menschen achten wegen steigender Preise stärker auf Planung beim Einkaufen. Beratungsstellen zeigen einfache Rezepte und erklären Lebensmitteletiketten. Gesunde Ernährung muss nicht kompliziert sein. Wichtig sind Gewohnheiten, verständliche Informationen und realistische Ziele. Der Kurs arbeitet mit echten Einkaufslisten aus Familien. Die Teilnehmenden vergleichen Preise, lesen Etiketten und überlegen, welche Lebensmittel mehrere Tage genutzt werden können. Dadurch soll gesundes Kochen auch bei wenig Geld realistisch bleiben. Der Kurs dauert drei Abende. Lebensmittel sind in der Kursgebühr enthalten. Allergien müssen bei der Anmeldung angegeben werden, damit passende Rezepte ausgewählt werden. Im Kochkurs wird mit Einkaufslisten gearbeitet, die für mehrere Tage reichen sollen. Die Teilnehmenden vergleichen Preise pro Packung und pro Portion, weil Sonderangebote nicht immer günstiger sind. Allergien werden vor dem Einkauf abgefragt, damit niemand während der Übung ausgeschlossen wird. Am Ende nehmen die Gruppen zwei Rezepte mit, die wenig Zeit brauchen. Wer sehr knappes Budget hat, bekommt Hinweise zu Beratungsstellen und günstigen Märkten. Im Kochkurs plant eine Gruppe ein günstiges Abendessen für vier Personen. Zuerst wirkt ein Sonderangebot besonders billig, doch pro Portion ist ein anderes Produkt günstiger. Die Kursleitung zeigt, wie man Packungsgröße, Haltbarkeit und Reste zusammen betrachtet. Außerdem wird besprochen, welche Zutaten in mehreren Rezepten verwendet werden können. Am Ende entsteht ein Plan für drei Tage, nicht nur ein einzelnes Gericht. So lernen die Teilnehmenden, dass gesunde Ernährung auch Organisation bedeutet. Der Bericht nennt auch Grenzen des Angebots zu Gesund kochen. Die Mitarbeitenden können erklären, sortieren und beim Formulieren helfen, aber sie übernehmen keine privaten Entscheidungen. Wer nach dem Gespräch zu Einkaufsplanung noch unsicher ist, erhält eine Adresse für eine zuständige Stelle. Wichtig ist, dass die Person selbst versteht, warum ein bestimmter Schritt empfohlen wird. Nur dann kann sie ähnliche Situationen im Bereich Ernährung und Alltag später ohne fremde Hilfe besser einschätzen.
6. Womit arbeitet der Kurs?
- a) Mit fertigen Rezepten ohne Zutatenliste.
- b) Mit echten Einkaufslisten aus Familien.
- c) Mit allgemeinen Ernährungsplänen ohne Preise.
7. Was vergleichen die Teilnehmenden?
- a) Bankgebühren.
- b) Wohnungen.
- c) Preise.
8. Was soll trotz wenig Geld realistisch bleiben?
- a) Gesundes Kochen.
- b) Tägliches Kochen mit teuren Zutaten.
- c) Ein Kurs ohne Einkaufsliste.
9. Wie lange dauert der Kurs?
- a) Drei Abende.
- b) Ein ganzes Jahr.
- c) Einen Vormittag.
10. Was muss bei der Anmeldung angegeben werden?
- a) Die Kontonummer.
- b) Allergien.
- c) Der Vermieter.
Teil 3 - Selektives Verstehen
Lesen Sie die Situationen 11-20 und die Anzeigen A-L. Finden Sie für jede Situation die passende Anzeige. Wenn Sie zu einer Situation keine passende Anzeige finden, markieren Sie X.
11. Sie brauchen am Samstag Hilfe beim Tragen von Kartons.
12. Vor einer Besichtigung möchten Sie Ihre Unterlagen vorbereiten.
13. Sie ziehen aus und möchten die Wohnungsübergabe gut dokumentieren.
14. Sie brauchen eine Halteverbotszone für den Umzugswagen.
15. Sie möchten wissen, ob Sie beim Auszug streichen müssen.
16. Sie suchen einen Kurs zum Online-Banking.
17. Sie wollen Post an Ihre neue Adresse weiterleiten lassen.
18. Sie brauchen Informationen zur Ummeldung im Bürgerbüro.
19. Sie haben Fragen zur Rückzahlung der Kaution.
20. Sie haben eine hohe Heizkostenabrechnung und möchten sie prüfen lassen.
A
Besichtigungsmappe: Selbstauskunft, Gehaltsnachweis und Fragen an Vermieter vorbereiten. Die Beratung dauert pro Person etwa 20 Minuten. Lange Fälle bekommen einen Folgetermin. Der letzte Einlass ist 30 Minuten vor Ende. Bei Regen findet der Treffpunkt im Foyer statt; ein Schild hängt an der Tür.
B
Umzugshelfer gesucht: Kartons tragen am Samstag, Bezahlung pro Stunde, Treffpunkt vor dem Haus. E-Mails werden innerhalb von zwei Werktagen beantwortet; sensible Daten bitte erst vor Ort zeigen. Material wird am Anfang verteilt und am Ende wieder eingesammelt. Eigene Getränke dürfen mitgebracht werden, aber Glasflaschen bleiben aus Sicherheitsgründen draußen.
C
Nebenkosten prüfen: Heizkosten, Vorauszahlung und Belege verstehen. Abrechnung bitte mitbringen. Wer eine Übersetzung braucht, muss dies spätestens drei Tage vorher sagen. Barzahlung ist nur passend möglich. Für Kinderwagen gibt es Platz neben der Garderobe; Fluchtwege müssen frei bleiben.
D
Halteverbot beantragen: Fristen, Gebühren und Schilder für den Umzug erklären lassen. Vor Ort werden höchstens fünf Seiten kostenlos kopiert; weitere Kopien kosten 10 Cent. Nach dem Termin wird der Raum für die nächste Gruppe vorbereitet. Die letzte Rückmeldung erfolgt spätestens am Freitagmittag, damit niemand umsonst kommt.
E
Nachsendeauftrag einrichten: Namen prüfen, Startdatum wählen und Laufzeit vergleichen. Termin: Dienstag, 18 Uhr, Bürgerhaus Raum 2. Anmeldung bis Montag per E-Mail. Kurzfristige Änderungen stehen auf dem Aushang im Erdgeschoss. Wer später kommt, wartet bis zur nächsten kurzen Pause vor dem Gruppenraum.
F
Möbelbörse: gebrauchte Regale, Tische und Lampen günstig abgeben oder abholen. Kontakt: Frau Keller, Telefon 030 54 27 18, erreichbar von 9 bis 12 Uhr. Für die Warteliste reicht eine Handynummer. Die Telefonnummer muss bei der Anmeldung lesbar angegeben werden, sonst gibt es keine Bestätigung.
G
Wohnungsübergabe: Protokoll, Schlüssel und Fotos von Schäden richtig vorbereiten. Bitte bringen Sie eine Telefonnummer und, falls vorhanden, passende Unterlagen oder eigenes Material mit. Rückfragen sind am Freitag nur telefonisch möglich. Für Rückfragen wird keine neue Anmeldung benötigt; die alte Bestätigung reicht aus.
H
Kaution und Konto: Was darf der Vermieter behalten? Kurze Beratung beim Mieterverein. Kosten: 3 Euro Materialgeld. Mit Sozialpass ist die Teilnahme kostenlos. Der Eingang über den Hof ist ab 17 Uhr geschlossen. Die Adresse steht auch im Schaukasten vor dem Haus und auf der Rückseite des Flyers.
I
Renovieren bei Auszug: Streichen, Bohrlöcher und Vereinbarungen im Vertrag prüfen. Treffpunkt ist zehn Minuten vorher am Empfang neben der Cafeteria. Die Bestätigung kommt am nächsten Werktag. Der Kursraum hat nur 16 Plätze und wird zehn Minuten vorher geöffnet.
J
Ummelden leicht gemacht: Bürgerbüro-Termin, Wohnungsgeberbestätigung und Gebühren. Für Gruppen ab fünf Personen gibt es am Donnerstag einen Zusatztermin. Die Raumangabe hängt am Haupteingang. Die Eingangstür öffnet automatisch bis 19 Uhr; danach klingeln Besucher am Seiteneingang.
K
Seniorentanz Montag: einfache Schritte und Musik aus verschiedenen Ländern. Der Raum ist barrierearm erreichbar; Kinderwagen können im Flur stehen. Vor Beginn werden Namen auf einer Liste notiert. An der Infotheke liegt ein Lageplan bereit, auf dem der Raum markiert ist.
L
Vorlesestunde für Erwachsene: kurze Geschichten hören und besprechen. Bei Absage bitte bis 12 Uhr anrufen, damit der Platz weitergegeben wird. Eine Begleitperson darf mitkommen, wenn Unterstützung beim Verstehen nötig ist. Die Teilnahmebestätigung wird auf Wunsch ausgedruckt und nach dem Treffen unterschrieben.
Sprachbausteine
Teil 1 - Grammatik
Sehr geehrte Damen und Herren, ich brauche Hilfe bei einem Formular, (21) ich den Brief vom Amt nicht verstehe. Können Sie mir schreiben, (22) ich ohne Termin vorbeikommen darf? Vormittags ist es schwierig, (23) ich mein Kind zur Schule bringe. Außerdem möchte ich wissen, (24) Kopien vor Ort gemacht werden können. Vielen Dank (25) Voraus. Ich lebe (26) zwei Jahren in der Stadt. Ich komme zur Formularhilfe, (27) ich keine Unterlagen vergesse. Bitte schicken Sie mir die Öffnungszeiten, (28) ich mich auf den Weg mache. Die Frist endet bald, (29) brauche ich schnell Hilfe. Ich suche keine Rechtsberatung, (30) Unterstützung beim Ausfüllen.
21.
- a) sondern
- b) weil
- c) obwohl
23.
- a) trotzdem
- b) seit
- c) weil
26.
- a) trotzdem
- b) während
- c) seit
27.
- a) sondern
- b) damit
- c) obwohl
29.
- a) wenn
- b) ob
- c) deshalb
30.
- a) damit
- b) sondern
- c) seit
Teil 2 - Lexik
Wählen Sie das passende Wort aus der Liste a-o.
- a) Kursraum
- b) Ermäßigung
- c) Rückruf
- d) Adresse
- e) Preis
- f) Raumplan
- g) Frist
- h) Nachweis
- i) Termin
- j) Unterlagen
- k) Anmeldung
- l) Beratung
- m) Gebühr
- n) Bestätigung
- o) Teilnahme
31. Bitte bringen Sie Ihre ___ zum Thema Versicherung vollständig mit.
32. Nach der Online-___ für "Ämter und Formulare" bekommen Sie eine E-Mail.
33. Die ___ für das Angebot "Amtstermin" ist für Personen mit wenig Einkommen niedriger.
34. Für die ___ am Kurs zum Thema Bürgerbüro brauchen Sie keine Vorkenntnisse.
35. Der ___ für die Beratung "Versicherung" wurde von Raum 12 in Raum 18 verlegt.
36. Sie erhalten eine schriftliche ___ zu Ihrem Anliegen per E-Mail.
37. Bei Fragen zum Thema Ämter und Formulare können Sie eine persönliche ___ vereinbaren.
38. Der nächste freie ___ für eine Beratung zu Bürgerbüro ist am Dienstag um 15 Uhr.
39. Eine ___ ist für Kursteilnehmende mit Nachweis zum Thema Versicherung möglich.
40. Wir bitten um einen kurzen ___ bis Freitag, damit "Amtstermin" geplant werden kann.
Hörverstehen
Audio-Datei: telc-b1-model-08.mp3
Teil 1 - Globalverstehen
1. Der Sprecher notiert Fristen im Kalender.
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2. Die Sprecherin hatte früher lange Wartezeiten ohne Termin.
+-
3. Eine Checkliste hilft dem Sprecher beim Sortieren.
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4. Die Sprecherin öffnet Behördenpost immer sofort.
+-
5. Der Sprecher fragt eher nach, wenn einfach erklärt wird.
+-
Teil 2 - Detailverstehen
6. Herr Ali kontrolliert Kopien und Nachweise.
+-
7. Die Formularhilfe entscheidet über die Anträge.
+-
8. Die Hilfe gilt auch für Wohngeld.
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9. Donnerstags gibt es nur Termine für längere Anträge.
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10. Briefe mit Frist in derselben Woche werden zuerst genommen.
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11. Fotos auf dem Handy reichen für alle Anträge aus.
+-
12. Das Angebot kostet Besucher nichts.
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13. Online vorbereitete Anträge brauchen manchmal trotzdem eine Unterschrift auf Papier.
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14. Das Team arbeitet ohne Sprachmittlerinnen.
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15. Erklärvideos in mehreren Sprachen sind geplant.
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Teil 3 - Selektives Verstehen
16. Besucher sollen keine Nummer am Automaten ziehen.
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17. Alle Nachmittagstermine finden wie geplant statt.
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18. Für die Meldebescheinigung braucht man einen Ausweis.
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19. Telefonische Terminbuchung ist heute nicht möglich.
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20. Für Kopien braucht man Münzen.
+-
Hörtexte für Audio-Generierung
Hörverstehen Teil 1, Aufgabe 1
In einer Umfrage erzählen Bürgerinnen und Bürger von ihren Erfahrungen mit Ämtern. Nummer 1. Ich fotografiere jeden Brief sofort und trage die Frist in den Kalender ein. Seitdem verpasse ich weniger Termine. Für mich ist wichtig, dass man früh nachfragt und nicht wartet, bis aus einer kleinen Unsicherheit ein Streit entsteht. Wenn ich einen Termin, eine Frist oder eine Regel höre, schreibe ich sie sofort auf und lege den passenden Brief dazu. So kann ich später noch einmal prüfen, was wirklich vereinbart wurde.
Hörverstehen Teil 1, Aufgabe 2
Nummer 2. Online-Termine sind für mich schwierig. Früher bin ich oft ohne Termin hingegangen und musste lange warten. Natürlich muss nicht jede Kleinigkeit besprochen werden. Ich finde aber gut, wenn Informationen so klar sind, dass man zu Hause in Ruhe entscheiden kann, ob man wirklich Hilfe braucht oder ob ein kurzer Blick in die Unterlagen genügt. Das spart Zeit und vermeidet unnötige Wege.
Hörverstehen Teil 1, Aufgabe 3
Nummer 3. Bei Formularen hilft mir eine Checkliste. Dann sehe ich, welche Nachweise noch fehlen. Gerade bei Zahlen, Formularen und Terminen hilft mir eine zweite Person, weil ich dann nichts übersehe. Danach kann ich die nächsten Schritte besser sortieren und muss nicht mehrfach wegen derselben Frage anrufen. Besonders Fristen markiere ich sofort im Kalender.
Hörverstehen Teil 1, Aufgabe 4
Nummer 4. Ich lasse Briefe oft ungeöffnet liegen. Meistens ist ja nichts Dringendes dabei. Nach einem guten Gespräch wissen alle Beteiligten genauer, worum es geht. Das spart Zeit, weil man nicht mehr nur Vermutungen austauscht, sondern eine konkrete Regel oder eine einfache Lösung vor sich hat. Danach kann man ruhiger miteinander sprechen.
Hörverstehen Teil 1, Aufgabe 5
Nummer 5. Gut finde ich, dass im Bürgerbüro einfache Sprache benutzt wird. Dann traue ich mich eher zu fragen. Für einfache Informationen nutze ich gern das Internet. Wenn es aber um wichtige Unterlagen, Geld oder persönliche Daten geht, möchte ich die Sache lieber genau erklären und die Dokumente gemeinsam ansehen. Dann merke ich auch schneller, ob noch etwas fehlt.
Hörverstehen Teil 2
J.: Wir stellen heute die Formularhilfe im Bürgerbüro vor. Bei mir ist Herr Ali. Herr Ali, guten Tag.
Herr Ali: Guten Tag.
J.: Welche Aufgabe haben Sie dort genau?
Herr Ali: Ich erkläre, welche Felder im Formular wichtig sind, und kontrolliere, ob Kopien und Nachweise vollständig sind.
J.: Wie läuft der erste Kontakt normalerweise ab?
Herr Ali: Zuerst hören wir genau zu und klären, ob es eine Frist oder einen besonders dringenden Punkt gibt. Danach sortieren wir die Informationen gemeinsam. Die Ratsuchenden sollen am Ende nicht nur eine Antwort bekommen, sondern verstehen, warum dieser Schritt sinnvoll ist.
J.: Wie ist dieses Angebot entstanden?
Herr Ali: Die Formularhilfe entstand, weil viele Anträge unvollständig abgegeben wurden und dadurch lange liegen blieben.
J.: Was können Besucherinnen und Besucher konkret bekommen?
Herr Ali: Wir helfen bei Wohngeld, Meldebescheinigung, Kinderzuschlag und einfachen Schreiben an Behörden.
J.: Was sollten die Menschen vorbereiten, bevor sie kommen?
Herr Ali: Hilfreich ist eine kleine Notiz mit den wichtigsten Fragen. Wer Briefe, Termine oder andere Unterlagen hat, bringt am besten Kopien mit. Dann können wir schneller erkennen, worum es geht, und niemand muss im Gespräch lange suchen. Wenn jemand nichts dabei hat, beginnen wir trotzdem mit einer kurzen Orientierung und erklären, welche Unterlagen beim nächsten Mal sinnvoll wären.
J.: Gibt es auch Grenzen?
Herr Ali: Wir geben keine Rechtsberatung und entscheiden auch nicht über den Antrag.
J.: Wer arbeitet bei Ihnen mit?
Herr Ali: Zwei Mitarbeitende aus dem Bürgerbüro und mehrere Sprachmittlerinnen arbeiten zusammen.
J.: Wann findet das Angebot statt?
Herr Ali: Dienstags gibt es offene Hilfe, donnerstags nur Termine für längere Anträge.
J.: Was passiert, wenn sehr viele Menschen gleichzeitig kommen?
Herr Ali: Bei großem Andrang nehmen wir zuerst Briefe mit einer Frist in derselben Woche.
J.: Welche Fehler oder Missverständnisse erleben Sie häufig?
Herr Ali: Viele bringen nur Fotos auf dem Handy. Für einige Anträge brauchen wir aber Papierkopien.
J.: Warum sind solche Missverständnisse im Alltag ein Problem?
Herr Ali: Oft reagieren Menschen zu spät, weil sie unsicher sind oder sich schämen, eine Frage zu stellen. Dann wird aus einem einfachen Hinweis schnell ein größeres Problem. Darum erklären wir lieber einmal mehr, was wirklich wichtig ist.
J.: Woran merken Sie, dass die Beratung den Menschen wirklich geholfen hat?
Herr Ali: Viele kommen später noch einmal kurz vorbei oder rufen an und sagen, dass sie den nächsten Schritt selbst erledigen konnten. Für uns ist das ein gutes Zeichen. Das Ziel ist nicht, alles für die Menschen zu machen, sondern ihnen Sicherheit für ähnliche Situationen zu geben. Deshalb geben wir am Ende oft eine kurze Liste mit den wichtigsten Punkten mit.
J.: Wie wird das Angebot finanziert?
Herr Ali: Das Angebot gehört zum Bürgerbüro und ist für Besucher kostenlos.
J.: Welche Rolle spielen digitale Angebote?
Herr Ali: Einige Anträge können wir gemeinsam online vorbereiten. Die Unterschrift muss manchmal trotzdem auf Papier erfolgen.
J.: Was planen Sie für die nächste Zeit?
Herr Ali: Geplant sind kurze Erklärvideos in mehreren Sprachen.
J.: Vielen Dank für das Gespräch.
Herr Ali: Sehr gern. Ich freue mich, wenn die Informationen weitergegeben werden und mehr Menschen rechtzeitig nachfragen und vorbereitet zum Termin kommen.
Hörverstehen Teil 3, Aufgabe 16
Nummer 16. Die Formularhilfe findet heute im Wartebereich B statt. Bitte ziehen Sie keine Nummer am Automaten. Bitte planen Sie deshalb einige Minuten mehr ein und achten Sie auf die Schilder am Eingang. Wer unsicher ist, fragt am Empfang nach; dort liegt auch eine kurze schriftliche Information. Die Mitarbeitenden helfen besonders Personen, die zum ersten Mal kommen.
Hörverstehen Teil 3, Aufgabe 17
Nummer 17. Wegen einer Personalversammlung schließt das Bürgerbüro morgen bereits um 12 Uhr. Termine am Nachmittag werden verlegt. Bitte rufen Sie nicht noch einmal im Sekretariat an, wenn Sie bereits angemeldet sind. Das Team meldet sich bei Ihnen und nennt den neuen Termin, sobald die Liste geprüft wurde. Kontrollieren Sie bitte, ob Ihre Telefonnummer noch stimmt.
Hörverstehen Teil 3, Aufgabe 18
Nummer 18. Für die Meldebescheinigung brauchen Sie einen Ausweis. Eine Kopie des Mietvertrags ist nur bei Adressänderung nötig. Die Unterlagen sind vor allem für Personen gedacht, die sich zu Hause vorbereiten möchten. Bitte lassen Sie die übrigen Exemplare liegen, damit auch spätere Besucherinnen und Besucher noch Material bekommen. Zusätzliche Kopien können ab nächster Woche bestellt werden.
Hörverstehen Teil 3, Aufgabe 19
Nummer 19. Die Online-Terminseiten sind zurzeit gestört. Telefonische Terminbuchung ist ab 14 Uhr möglich. Die Änderung gilt nur für heute. Rechnen Sie mit einem kurzen Fußweg und informieren Sie Personen aus Ihrer Gruppe, falls diese die Durchsage nicht gehört haben. Wer schlecht zu Fuß ist, kann am Empfang Unterstützung bekommen.
Hörverstehen Teil 3, Aufgabe 20
Nummer 20. Im Kopierraum können Unterlagen nur bar bezahlt werden. Bitte bringen Sie Münzen mit. Die Anmeldung ist erst gültig, wenn Ihr Name auf der Liste steht. Bitte nennen Sie am Telefon auch eine Rückrufnummer, damit das Sekretariat Sie bei Änderungen erreichen kann. Kommen Sie am Termin bitte zehn Minuten früher.