telc Deutsch B1

Modellprüfung 6

Einkaufen und Service

Eigenständig erstelltes Übungsmaterial im Stil des telc-B1-Prüfungsformats.

Testformat

Leseverstehen20 Aufgaben
Sprachbausteine20 Aufgaben
Hörverstehen20 Aufgaben
Schreiben/SprechenBrief + mündliche Prüfung

Leseverstehen

Teil 1 - Globalverstehen

Lesen Sie die Überschriften a-j und die Texte 1-5. Finden Sie für jeden Text die passende Überschrift. Sie können jede Überschrift nur einmal benutzen.

1

Ein Geschäft informiert über eine Änderung beim Umtausch. Kundinnen und Kunden sollen den Kassenbon mitbringen. Defekte Geräte können auch online angemeldet werden. Am Eingang hängt zusätzlich ein Aushang zu Reklamation mit Raum, Telefonnummer und letzter Einlasszeit. Wer beim Thema Onlinekauf verhindert ist, soll bis 12 Uhr absagen, damit eine Person von der Warteliste nachrücken kann. Nach dem Treffen wird ein kurzes Protokoll zu Einkaufen und Service an alle angemeldeten Haushalte geschickt. Darin stehen die beschlossenen Punkte, die nächste Rückmeldefrist und die Adresse für schriftliche Fragen zu Reklamation.

2

Die Verbraucherzentrale bietet eine Sprechstunde zu Onlinekäufen an. Themen sind Lieferung, Reklamation und sichere Bezahlung. Die Beratung ist kostenlos, aber eine Anmeldung ist nötig. Die Termine zu Onlinekauf laufen zunächst bis Ende Juni. Für den ersten Besuch reichen Name, Telefonnummer und eine kurze Beschreibung des Problems zu Reklamation. Wer einen festen Termin zu Onlinekauf möchte, kann zwischen Nachmittag und frühem Abend wählen. Die Stadt sammelt außerdem Rückmeldungen, ob der Ort für Einkaufen und Service mit Bus und Bahn gut erreichbar ist.

3

Ein Freund hat online ein defektes Gerät gekauft und fragt Sie, was er tun kann. Die Teilnehmenden sammeln zuerst defekte oder falsche Waren als Beispiele. Danach formulieren sie gemeinsam kurze Nachrichten an den Kundenservice. Die Gruppe trifft sich wegen Onlinekauf am Vorabend um 18 Uhr. Eine Person schreibt die Aufgabenliste zu Reklamation und schickt sie danach per Nachricht an alle. Falls jemand bei Einkaufen und Service ausfällt, übernimmt eine Ersatzperson nur die wichtigste Aufgabe. Material, Schlüssel und Telefonnummern werden für Einkaufen und Service getrennt notiert, damit am Tag selbst niemand suchen muss.

4

Im Informationsblatt zum Onlinekauf steht: Bewahren Sie Bestellnummer und Rechnung auf. Bei Problemen schreiben Sie zuerst an den Händler. Fristen sollten Sie genau beachten. Die Sprechzeit zu Onlinekauf beginnt um 15 Uhr. Am Empfang werden höchstens drei Fragen pro Person zu Reklamation notiert, damit die Beratung pünktlich bleibt. Wer mehr Zeit braucht, bekommt eine Karte für einen längeren Termin. Die Karte muss innerhalb einer Woche telefonisch bestätigt werden, sonst wird der Platz im Bereich Einkaufen und Service weitergegeben.

5

Immer mehr Menschen kaufen im Internet ein. Gleichzeitig gibt es Unsicherheit bei Rückgabe, Garantie und falschen Rechnungen. Beratungsstellen bieten deshalb kurze Checklisten an. Im letzten Monat gab es zu Onlinekauf einen vollen Abendtermin und eine zusätzliche Sprechstunde am Freitag. Die Stadt prüft jetzt, ob dieser Termin dauerhaft bleiben kann. Besonders häufig kamen Fragen zu Kosten, Fristen und fehlenden Unterlagen bei Reklamation. Deshalb sollen die nächsten Aushänge zu Einkaufen und Service mehr Beispiele und weniger allgemeine Hinweise enthalten.

Teil 2 - Detailverstehen

Mehr Betriebe bieten kurze Praktika zum Kennenlernen an. Jugendliche und Erwachsene können so prüfen, ob ein Beruf passt. Der Einstieg in eine Ausbildung gelingt leichter, wenn Bewerbungen, Termine und Erwartungen früh erklärt werden. Betriebe berichten, dass kurze Praktika oft mehr helfen als lange Informationsbroschüren. Die Teilnehmenden können Fragen stellen, eine Werkstatt ansehen und überlegen, welcher Beruf zu ihnen passt. Vor Beginn sollen Arbeitszeit, Versicherung und Ansprechpartner geklärt sein. Ein Ausbildungsvertrag muss vor Ausbildungsbeginn unterschrieben werden. Bei Minderjährigen unterschreiben die Eltern zusätzlich. Eine Probezeit ist vorgesehen. Beim Praktikumstag sehen Teilnehmende nicht nur Informationsblätter, sondern sprechen kurz mit Betrieben. Die Beratenden achten darauf, dass Arbeitszeit, Versicherung und Ansprechpartner vor Beginn klar sind. Wer noch unsicher ist, notiert zwei Berufsfelder und besucht zuerst eine Werkstatt. Minderjährige bekommen einen Hinweis, welche Unterschriften der Eltern nötig sind. Der Infotag ersetzt keine Bewerbung, hilft aber dabei, eine realistische Entscheidung vorzubereiten. Beim Praktikumstag berichtet ein junger Mann, dass er gern in einer Werkstatt arbeiten möchte, aber keine klare Vorstellung vom Tagesablauf hat. Die Beratung vermittelt ihm deshalb zuerst einen kurzen Schnuppertag. Dort soll er beobachten, welche Tätigkeiten häufig vorkommen und welche Schutzkleidung nötig ist. Danach kann er besser entscheiden, ob ein längeres Praktikum sinnvoll ist. Der Text betont auch, dass Versicherung, Arbeitszeit und Ansprechpartner schriftlich festgehalten werden müssen, bevor das Praktikum beginnt. Der Artikel macht außerdem deutlich, dass Vorbereitung bei Ausbildungsvertrag nicht kompliziert sein muss. Wer kommt, soll zuerst überlegen, welche Entscheidung in den nächsten Tagen wirklich ansteht. Danach werden passende Unterlagen, Namen und Fristen getrennt notiert. Im Gespräch zu Praktikum wird nur das besprochen, was für diesen Schritt wichtig ist. Andere Fragen kommen auf eine Liste für später, damit die Beratung im Bereich Ausbildung und Berufsstart nicht zu unübersichtlich wird.

6. Warum sind kurze Praktika hilfreich?

  1. a) Man kann prüfen, welcher Beruf passt.
  2. b) Man bekommt sofort eine Wohnung.
  3. c) Man muss keine Bewerbung schreiben.

7. Was können Teilnehmende beim Infotag tun?

  1. a) Fragen stellen und eine Werkstatt ansehen.
  2. b) Ohne Gespräch eine feste Stelle bekommen.
  3. c) Direkt einen Ausbildungsvertrag unterschreiben.

8. Was soll vor Praktikumsbeginn geklärt sein?

  1. a) Urlaub im Ausland.
  2. b) Arbeitszeit, Versicherung und Ansprechpartner.
  3. c) Die Miete der Berufsschule.

9. Wann muss der Ausbildungsvertrag unterschrieben werden?

  1. a) Erst nach der Prüfung.
  2. b) Nur am letzten Arbeitstag.
  3. c) Vor Ausbildungsbeginn.

10. Was ist vorgesehen?

  1. a) Ein Wohnungswechsel.
  2. b) Eine Probezeit.
  3. c) Ein kostenloses Mittagessen.

Teil 3 - Selektives Verstehen

Lesen Sie die Situationen 11-20 und die Anzeigen A-L. Finden Sie für jede Situation die passende Anzeige. Wenn Sie zu einer Situation keine passende Anzeige finden, markieren Sie X.

11. Sie brauchen Kinderbetreuung für einen Abendsprachkurs.

12. Sie möchten mit anderen für die B1-Prüfung lesen und sprechen üben.

13. Sie brauchen Hilfe beim Planen von E-Mails für die Prüfung.

14. Sie möchten Hörtexte zu Hause mit Transkript üben.

15. Nach dem Integrationskurs wissen Sie nicht, welcher Schritt folgt.

16. Sie wollen Termine absagen und kurze berufliche Nachrichten schreiben.

17. Sie möchten Zahlen und Uhrzeiten deutlicher aussprechen.

18. Sie suchen eine Fahrradwerkstatt mit Ersatzteilen.

19. Sie möchten am Samstag Grammatikfehler üben.

20. Sie möchten mit Freiwilligen frei Deutsch sprechen.

A

B1-Lerngruppe: Lesen und Sprechen üben, eigene Fragen mitbringen. Treffen dienstags im Kursraum 12. Der Raum ist barrierearm erreichbar; Kinderwagen können im Flur stehen. Die Bestätigung kommt am nächsten Werktag. Für Kinderwagen gibt es Platz neben der Garderobe; Fluchtwege müssen frei bleiben.

B

Prüfungsschreibwerkstatt: E-Mails planen, Satzanfänge sammeln und Fehler gemeinsam besprechen. Bei Absage bitte bis 12 Uhr anrufen, damit der Platz weitergegeben wird. Die Raumangabe hängt am Haupteingang. Die letzte Rückmeldung erfolgt spätestens am Freitagmittag, damit niemand umsonst kommt.

C

Tandem-Café: Deutsch sprechen mit Freiwilligen, Themenkarten und kurze Rückmeldung. Die Beratung dauert pro Person etwa 20 Minuten. Lange Fälle bekommen einen Folgetermin. Vor Beginn werden Namen auf einer Liste notiert. Wer später kommt, wartet bis zur nächsten kurzen Pause vor dem Gruppenraum.

D

Hörtraining online: langsamere Audios, Transkripte und Übungen für zu Hause. E-Mails werden innerhalb von zwei Werktagen beantwortet; sensible Daten bitte erst vor Ort zeigen. Eine Begleitperson darf mitkommen, wenn Unterstützung beim Verstehen nötig ist. Die Telefonnummer muss bei der Anmeldung lesbar angegeben werden, sonst gibt es keine Bestätigung.

E

Kinderbetreuung während Sprachkursen: Für Eltern im Abendkurs, Anmeldung im Kursbüro. Wer eine Übersetzung braucht, muss dies spätestens drei Tage vorher sagen. Der letzte Einlass ist 30 Minuten vor Ende. Für Rückfragen wird keine neue Anmeldung benötigt; die alte Bestätigung reicht aus.

F

Beratung nach dem Integrationskurs: Prüfungstermin, Wiederholung und weitere Kurse planen. Vor Ort werden höchstens fünf Seiten kostenlos kopiert; weitere Kopien kosten 10 Cent. Material wird am Anfang verteilt und am Ende wieder eingesammelt. Die Adresse steht auch im Schaukasten vor dem Haus und auf der Rückseite des Flyers.

G

Grammatikkurs Samstag: Nebensätze, Präpositionen und typische Prüfungsfehler. Termin: Dienstag, 18 Uhr, Bürgerhaus Raum 2. Anmeldung bis Montag per E-Mail. Barzahlung ist nur passend möglich. Der Kursraum hat nur 16 Plätze und wird zehn Minuten vorher geöffnet.

H

Bewerbungsdeutsch: Telefonieren, Termine absagen und kurze Nachrichten im Beruf schreiben. Kontakt: Frau Keller, Telefon 030 54 27 18, erreichbar von 9 bis 12 Uhr. Nach dem Termin wird der Raum für die nächste Gruppe vorbereitet. Die Eingangstür öffnet automatisch bis 19 Uhr; danach klingeln Besucher am Seiteneingang.

I

Lesepaten für Erwachsene: Gemeinsam Zeitungstexte lesen und Wörter im Wörterheft sammeln. Bitte bringen Sie eine Telefonnummer und, falls vorhanden, passende Unterlagen oder eigenes Material mit. Kurzfristige Änderungen stehen auf dem Aushang im Erdgeschoss. An der Infotheke liegt ein Lageplan bereit, auf dem der Raum markiert ist.

J

Aussprachetreff: Zahlen, Uhrzeiten und Namen deutlich sprechen. Maximal acht Personen. Kosten: 3 Euro Materialgeld. Mit Sozialpass ist die Teilnahme kostenlos. Für die Warteliste reicht eine Handynummer. Die Teilnahmebestätigung wird auf Wunsch ausgedruckt und nach dem Treffen unterschrieben.

K

Fotospaziergang Abendlicht: Kamera oder Handy mitbringen. Treffpunkt ist zehn Minuten vorher am Empfang neben der Cafeteria. Rückfragen sind am Freitag nur telefonisch möglich. Bei Regen findet der Treffpunkt im Foyer statt; ein Schild hängt an der Tür.

L

Brettspieltreff: neue Spiele kennenlernen, keine Anmeldung nötig. Für Gruppen ab fünf Personen gibt es am Donnerstag einen Zusatztermin. Der Eingang über den Hof ist ab 17 Uhr geschlossen. Eigene Getränke dürfen mitgebracht werden, aber Glasflaschen bleiben aus Sicherheitsgründen draußen.

Sprachbausteine

Teil 1 - Grammatik

Sehr geehrte Damen und Herren, ich brauche Beratung zu einer Reklamation, (21) meine Bestellung beschädigt angekommen ist. Können Sie mir mitteilen, (22) ich den Händler zuerst schriftlich kontaktieren soll? Ich kann erst ab 17 Uhr kommen, (23) ich vorher arbeite. Außerdem möchte ich wissen, (24) der Kassenbon als Foto reicht. Vielen Dank (25) Voraus. Ich kaufe online (26) mehreren Jahren ein. Ich bitte um Beratung, (27) ich die Frist nicht verpasse. Bitte schicken Sie mir eine Checkliste, (28) ich den Brief schreibe. Die Ware war teuer, (29) möchte ich schnell handeln. Ich suche keinen neuen Vertrag, (30) Hilfe bei der Reklamation.

21.

  1. a) weil
  2. b) obwohl
  3. c) sondern

22.

  1. a) wenn
  2. b) als
  3. c) ob

23.

  1. a) seit
  2. b) weil
  3. c) trotzdem

24.

  1. a) ob
  2. b) damit
  3. c) bevor

25.

  1. a) zum
  2. b) am
  3. c) im

26.

  1. a) während
  2. b) seit
  3. c) trotzdem

27.

  1. a) damit
  2. b) obwohl
  3. c) sondern

28.

  1. a) als
  2. b) weil
  3. c) bevor

29.

  1. a) ob
  2. b) deshalb
  3. c) wenn

30.

  1. a) sondern
  2. b) seit
  3. c) damit

Teil 2 - Lexik

Wählen Sie das passende Wort aus der Liste a-o.

31. Bitte bringen Sie Ihre ___ zum Thema Onlinekauf vollständig mit.

32. Nach der Online-___ für "Einkaufen und Service" bekommen Sie eine E-Mail.

33. Die ___ für das Angebot "Flohmarkt" ist für Personen mit wenig Einkommen niedriger.

34. Für die ___ am Kurs zum Thema Reklamation brauchen Sie keine Vorkenntnisse.

35. Der ___ für die Beratung "Onlinekauf" wurde von Raum 12 in Raum 18 verlegt.

36. Sie erhalten eine schriftliche ___ zu Ihrem Anliegen per E-Mail.

37. Bei Fragen zum Thema Einkaufen und Service können Sie eine persönliche ___ vereinbaren.

38. Der nächste freie ___ für eine Beratung zu Reklamation ist am Dienstag um 15 Uhr.

39. Eine ___ ist für Kursteilnehmende mit Nachweis zum Thema Onlinekauf möglich.

40. Wir bitten um einen kurzen ___ bis Freitag, damit "Flohmarkt" geplant werden kann.

Hörverstehen

Audio-Datei: telc-b1-model-06.mp3

Teil 1 - Globalverstehen

1. Der Sprecher bewahrt Rechnungen auf.

+-

2. Die Sprecherin dokumentiert Schäden sorgfältig.

+-

3. Der Sprecher bekam Informationen zur Widerrufsfrist.

+-

4. Die Sprecherin reagiert schnell bei Problemen.

+-

5. Der Sprecher kauft teure Geräte lieber im Geschäft.

+-

Teil 2 - Detailverstehen

6. Herr Peters berät bei beschädigten Lieferungen.

+-

7. Beschwerden über Onlinekäufe sind stark zurückgegangen.

+-

8. Die Beratung hilft beim Formulieren einer Nachricht.

+-

9. Die Verbraucherzentrale ruft immer selbst beim Händler an.

+-

10. Ein Jurist unterstützt bei schwierigen Fällen.

+-

11. Für längere Fälle braucht man einen Termin.

+-

12. E-Mails sollen möglichst früh gelöscht werden.

+-

13. Für ausführliche schriftliche Prüfungen kann eine Gebühr entstehen.

+-

14. Unterlagen können vorab hochgeladen werden.

+-

15. Ein Kurs zu sicheren Zahlungen ist nicht geplant.

+-

Teil 3 - Selektives Verstehen

16. Termine am Vormittag werden telefonisch verschoben.

+-

17. Ohne Unterlagen kann man trotzdem eine genaue Prüfung bekommen.

+-

18. Für den Vortrag braucht man keine Anmeldung.

+-

19. Alle persönlichen Termine fallen aus.

+-

20. Für den Workshop gibt es noch freie Plätze.

+-

Schriftlicher Ausdruck

Sie reklamieren eine Bestellung, die beschädigt angekommen ist. Schreiben Sie höflich und bearbeiten Sie vier Punkte: Grund Ihres Schreibens, Ihre Situation, zwei konkrete Fragen, Bitte um Antwort.

Mündliche Prüfung

Teil 1 - Einander kennenlernen

Teil 2 - Über ein Thema sprechen

Sprechen Sie über Onlinekauf: Erfahrungen, Vorteile, Nachteile, Beispiel.

Teil 3 - Gemeinsam etwas planen

Planen Sie gemeinsam: Flohmarkt. Sprechen Sie über Ort, Zeit, Aufgaben, Kosten und Einladung.

Lösungsschlüssel

1d
2e
3f
4g
5h
6a
7a
8b
9c
10b
11E
12A
13B
14D
15F
16H
17J
18X
19G
20C
21a
22c
23b
24a
25c
26b
27a
28c
29b
30a
31l
32m
33o
34b
35c
36a
37n
38k
39d
40e
Hören 1+
Hören 2-
Hören 3+
Hören 4-
Hören 5+
Hören 6+
Hören 7-
Hören 8+
Hören 9-
Hören 10+
Hören 11+
Hören 12-
Hören 13+
Hören 14+
Hören 15-
Hören 16+
Hören 17-
Hören 18+
Hören 19-
Hören 20+

Hörtexte für Audio-Generierung

Hörverstehen Teil 1, Aufgabe 1

Heute hören Sie Meinungen zu Onlinekäufen und Reklamationen. Nummer 1. Ich bestelle viel im Internet, aber ich speichere jede Rechnung sofort. Sonst findet man im Problemfall nichts wieder. Für mich ist wichtig, dass man früh nachfragt und nicht wartet, bis aus einer kleinen Unsicherheit ein Streit entsteht. Wenn ich einen Termin, eine Frist oder eine Regel höre, schreibe ich sie sofort auf und lege den passenden Brief dazu. So kann ich später noch einmal prüfen, was wirklich vereinbart wurde.

Hörverstehen Teil 1, Aufgabe 2

Nummer 2. Wenn ein Paket beschädigt ankommt, werfe ich die Verpackung sofort weg. Fotos brauche ich nie. Natürlich muss nicht jede Kleinigkeit besprochen werden. Ich finde aber gut, wenn Informationen so klar sind, dass man zu Hause in Ruhe entscheiden kann, ob man wirklich Hilfe braucht oder ob ein kurzer Blick in die Unterlagen genügt. Das spart Zeit und vermeidet unnötige Wege.

Hörverstehen Teil 1, Aufgabe 3

Nummer 3. Die Verbraucherzentrale hat mir erklärt, wie lang die Frist für den Widerruf ist. Das war sehr nützlich. Gerade bei Zahlen, Formularen und Terminen hilft mir eine zweite Person, weil ich dann nichts übersehe. Danach kann ich die nächsten Schritte besser sortieren und muss nicht mehrfach wegen derselben Frage anrufen. Besonders Fristen markiere ich sofort im Kalender.

Hörverstehen Teil 1, Aufgabe 4

Nummer 4. Ich schreibe dem Händler erst nach mehreren Monaten. Vorher warte ich immer, ob sich das Problem von selbst löst. Nach einem guten Gespräch wissen alle Beteiligten genauer, worum es geht. Das spart Zeit, weil man nicht mehr nur Vermutungen austauscht, sondern eine konkrete Regel oder eine einfache Lösung vor sich hat. Danach kann man ruhiger miteinander sprechen.

Hörverstehen Teil 1, Aufgabe 5

Nummer 5. Bei teuren Geräten kaufe ich lieber im Geschäft. Dort kann ich sofort fragen, wenn etwas nicht funktioniert. Für einfache Informationen nutze ich gern das Internet. Wenn es aber um wichtige Unterlagen, Geld oder persönliche Daten geht, möchte ich die Sache lieber genau erklären und die Dokumente gemeinsam ansehen. Dann merke ich auch schneller, ob noch etwas fehlt.

Hörverstehen Teil 2

J.: Unser Thema ist die Reklamationsberatung der Verbraucherzentrale. Im Studio begrüße ich Herrn Peters. Herr Peters, guten Tag. Herr Peters: Guten Tag. J.: Welche Aufgabe haben Sie dort genau? Herr Peters: Ich berate Kundinnen und Kunden, wenn Lieferungen beschädigt sind oder Händler nicht antworten. J.: Wie läuft der erste Kontakt normalerweise ab? Herr Peters: Zuerst hören wir genau zu und klären, ob es eine Frist oder einen besonders dringenden Punkt gibt. Danach sortieren wir die Informationen gemeinsam. Die Ratsuchenden sollen am Ende nicht nur eine Antwort bekommen, sondern verstehen, warum dieser Schritt sinnvoll ist. J.: Wie ist dieses Angebot entstanden? Herr Peters: Die Beratung wurde erweitert, weil sich Beschwerden über Onlinekäufe in den letzten Jahren stark erhöht haben. J.: Was können Besucherinnen und Besucher konkret bekommen? Herr Peters: Wir prüfen Bestellbestätigungen, erklären Fristen und helfen beim Formulieren einer sachlichen Nachricht. J.: Was sollten die Menschen vorbereiten, bevor sie kommen? Herr Peters: Hilfreich ist eine kleine Notiz mit den wichtigsten Fragen. Wer Briefe, Termine oder andere Unterlagen hat, bringt am besten Kopien mit. Dann können wir schneller erkennen, worum es geht, und niemand muss im Gespräch lange suchen. Wenn jemand nichts dabei hat, beginnen wir trotzdem mit einer kurzen Orientierung und erklären, welche Unterlagen beim nächsten Mal sinnvoll wären. J.: Gibt es auch Grenzen? Herr Peters: Wir telefonieren nicht für die Kundinnen und Kunden mit dem Händler. Den Kontakt müssen sie selbst aufnehmen. J.: Wer arbeitet bei Ihnen mit? Herr Peters: Drei Beraterinnen arbeiten mit Musterbriefen. Einmal pro Woche unterstützt ein Jurist bei schwierigen Fällen. J.: Wann findet das Angebot statt? Herr Peters: Offene Beratung gibt es montags und donnerstags. Für längere Fälle muss man einen Termin buchen. J.: Was passiert, wenn sehr viele Menschen gleichzeitig kommen? Herr Peters: Bei vielen Anfragen sortieren wir zuerst nach Fristablauf und Warenwert. J.: Welche Fehler oder Missverständnisse erleben Sie häufig? Herr Peters: Viele löschen E-Mails zu früh. Wir empfehlen, Bestellnummer, Rechnung und Fotos in einem Ordner zu sammeln. J.: Warum sind solche Missverständnisse im Alltag ein Problem? Herr Peters: Oft reagieren Menschen zu spät, weil sie unsicher sind oder sich schämen, eine Frage zu stellen. Dann wird aus einem einfachen Hinweis schnell ein größeres Problem. Darum erklären wir lieber einmal mehr, was wirklich wichtig ist. J.: Woran merken Sie, dass die Beratung den Menschen wirklich geholfen hat? Herr Peters: Viele kommen später noch einmal kurz vorbei oder rufen an und sagen, dass sie den nächsten Schritt selbst erledigen konnten. Für uns ist das ein gutes Zeichen. Das Ziel ist nicht, alles für die Menschen zu machen, sondern ihnen Sicherheit für ähnliche Situationen zu geben. Deshalb geben wir am Ende oft eine kurze Liste mit den wichtigsten Punkten mit. J.: Wie wird das Angebot finanziert? Herr Peters: Die Grundberatung wird öffentlich gefördert. Für ausführliche schriftliche Prüfungen kann eine Gebühr entstehen. J.: Welche Rolle spielen digitale Angebote? Herr Peters: Unterlagen können vorab hochgeladen werden. Das spart Zeit beim Termin. J.: Was planen Sie für die nächste Zeit? Herr Peters: Geplant ist ein kurzer Abendkurs zu sicheren Zahlungen im Internet. J.: Vielen Dank für das Gespräch. Herr Peters: Sehr gern. Ich freue mich, wenn die Informationen weitergegeben werden und mehr Menschen rechtzeitig nachfragen und vorbereitet zum Termin kommen.

Hörverstehen Teil 3, Aufgabe 16

Nummer 16. Die Reklamationssprechstunde beginnt heute wegen einer Fortbildung erst um 15 Uhr. Angemeldete Termine am Vormittag werden telefonisch verschoben. Bitte planen Sie deshalb einige Minuten mehr ein und achten Sie auf die Schilder am Eingang. Wer unsicher ist, fragt am Empfang nach; dort liegt auch eine kurze schriftliche Information. Die Mitarbeitenden helfen besonders Personen, die zum ersten Mal kommen.

Hörverstehen Teil 3, Aufgabe 17

Nummer 17. Bitte bringen Sie bei beschädigter Ware Fotos, Rechnung und Verpackung mit. Ohne Unterlagen ist nur eine allgemeine Auskunft möglich. Bitte rufen Sie nicht noch einmal im Sekretariat an, wenn Sie bereits angemeldet sind. Das Team meldet sich bei Ihnen und nennt den neuen Termin, sobald die Liste geprüft wurde. Kontrollieren Sie bitte, ob Ihre Telefonnummer noch stimmt.

Hörverstehen Teil 3, Aufgabe 18

Nummer 18. Der Vortrag Sicher bezahlen im Netz findet im Raum 3 statt. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Unterlagen sind vor allem für Personen gedacht, die sich zu Hause vorbereiten möchten. Bitte lassen Sie die übrigen Exemplare liegen, damit auch spätere Besucherinnen und Besucher noch Material bekommen. Zusätzliche Kopien können ab nächster Woche bestellt werden.

Hörverstehen Teil 3, Aufgabe 19

Nummer 19. Die Telefonberatung ist diese Woche geschlossen. Persönliche Termine im Beratungszentrum finden aber statt. Die Änderung gilt nur für heute. Rechnen Sie mit einem kurzen Fußweg und informieren Sie Personen aus Ihrer Gruppe, falls diese die Durchsage nicht gehört haben. Wer schlecht zu Fuß ist, kann am Empfang Unterstützung bekommen.

Hörverstehen Teil 3, Aufgabe 20

Nummer 20. Für den Musterbrief-Workshop sind noch fünf Plätze frei. Interessierte melden sich bitte bis Dienstag per E-Mail. Die Anmeldung ist erst gültig, wenn Ihr Name auf der Liste steht. Bitte nennen Sie am Telefon auch eine Rückrufnummer, damit das Sekretariat Sie bei Änderungen erreichen kann. Kommen Sie am Termin bitte zehn Minuten früher.