Leseverstehen
Teil 1 - Globalverstehen
Lesen Sie die Überschriften a-j und die Texte 1-5. Finden Sie für jeden Text die passende Überschrift. Sie können jede Überschrift nur einmal benutzen.
- a Reisebüro verkauft Pauschalreisen
- b Führerscheinprüfung wird teurer
- c Museum zeigt historische Fahrräder
- d Taxi-App sucht Fahrerinnen
- e Information zu sicheren Fahrradwegen
- f Neue Fahrradstraße mit Vorrang für Räder
- g Wochenendausflug mit Zug oder Fahrrad planen
- h Parken nur an markierten Stellen
- i Baustellen und Fahrkarten im Alltag verstehen
- j Flughafen erweitert sein Terminal
1
Das Bürgerbüro lädt zu einer Informationsveranstaltung über sichere Fahrradwege ein. Treffpunkt ist am Bahnhof. Die Teilnehmenden sollen wetterfeste Kleidung mitbringen. Am Eingang hängt zusätzlich ein Aushang zu Bahnhof mit Raum, Telefonnummer und letzter Einlasszeit. Wer beim Thema Fahrradstadt verhindert ist, soll bis 12 Uhr absagen, damit eine Person von der Warteliste nachrücken kann. Nach dem Treffen wird ein kurzes Protokoll zu Mobilität und Reisen an alle angemeldeten Haushalte geschickt. Darin stehen die beschlossenen Punkte, die nächste Rückmeldefrist und die Adresse für schriftliche Fragen zu Bahnhof.
2
Die Stadt richtet eine neue Fahrradstraße ein. Autos dürfen dort nur langsam fahren. Für ältere Menschen gibt es zusätzlich eine Beratung zu sicheren Wegen und öffentlichen Verkehrsmitteln. Die Termine zu Fahrradstadt laufen zunächst bis Ende Juni. Für den ersten Besuch reichen Name, Telefonnummer und eine kurze Beschreibung des Problems zu Bahnhof. Wer einen festen Termin zu Fahrradstadt möchte, kann zwischen Nachmittag und frühem Abend wählen. Die Stadt sammelt außerdem Rückmeldungen, ob der Ort für Mobilität und Reisen mit Bus und Bahn gut erreichbar ist.
3
Ihre Freundin plant einen Wochenendausflug mit dem Zug und bittet Sie um Hilfe. Vor der Reise werden Fahrzeiten, Kosten und Treffpunkte geprüft. Erst danach entscheidet die Gruppe, ob sie mit Zug oder Fahrrad unterwegs ist. Die Gruppe trifft sich wegen Fahrradstadt am Vorabend um 18 Uhr. Eine Person schreibt die Aufgabenliste zu Bahnhof und schickt sie danach per Nachricht an alle. Falls jemand bei Mobilität und Reisen ausfällt, übernimmt eine Ersatzperson nur die wichtigste Aufgabe. Material, Schlüssel und Telefonnummern werden für Mobilität und Reisen getrennt notiert, damit am Tag selbst niemand suchen muss.
4
Im Informationsblatt zur Fahrradstadt steht: Die neue Fahrradstraße ist ab Montag geöffnet. Parken ist dort nur an markierten Stellen erlaubt. Fragen beantwortet das Verkehrsamt. Die Sprechzeit zu Fahrradstadt beginnt um 15 Uhr. Am Empfang werden höchstens drei Fragen pro Person zu Bahnhof notiert, damit die Beratung pünktlich bleibt. Wer mehr Zeit braucht, bekommt eine Karte für einen längeren Termin. Die Karte muss innerhalb einer Woche telefonisch bestätigt werden, sonst wird der Platz im Bereich Mobilität und Reisen weitergegeben.
5
Viele Wege in der Stadt werden mit Fahrrad, Bus und Bahn zurückgelegt. Gute Informationen über Baustellen, Fahrkarten und sichere Wege erleichtern den Alltag. Im letzten Monat gab es zu Fahrradstadt einen vollen Abendtermin und eine zusätzliche Sprechstunde am Freitag. Die Stadt prüft jetzt, ob dieser Termin dauerhaft bleiben kann. Besonders häufig kamen Fragen zu Kosten, Fristen und fehlenden Unterlagen bei Bahnhof. Deshalb sollen die nächsten Aushänge zu Mobilität und Reisen mehr Beispiele und weniger allgemeine Hinweise enthalten.
Teil 2 - Detailverstehen
Ein neuer Besuchsdienst unterstützt ältere Menschen, die allein leben. Freiwillige werden geschult und besuchen einmal pro Woche feste Personen. Pflege betrifft oft die ganze Familie. Neben Formularen geht es auch um Entlastung, Gespräche und realistische Aufgabenverteilung. Der Pflegestützpunkt möchte Angehörige entlasten, bevor die Situation zu Hause zu schwierig wird. In der Beratung wird notiert, welche Hilfe täglich nötig ist und welche Aufgaben Familie, Besuchsdienst oder Pflegedienst übernehmen können. Für den Antrag braucht man die Versichertennummer. Ein Gespräch kann zu Hause oder im Büro stattfinden. Die Beratung ersetzt nicht das Gutachten, bereitet aber gut darauf vor. In der Pflegeberatung wird nicht nur der Antrag erklärt. Die Angehörigen schreiben auf, welche Hilfe morgens, mittags und abends wirklich nötig ist. Danach wird besprochen, was Familie, Besuchsdienst oder Pflegedienst realistisch übernehmen können. Für das Gutachten sammelt die Familie Beispiele aus dem Alltag, damit die Situation nicht zu allgemein beschrieben wird. Wenn die Belastung sehr hoch ist, nennt der Stützpunkt auch Entlastungsangebote für die nächsten Wochen. In der Pflegeberatung wird eine Tochter beschrieben, die ihrer Mutter jeden Abend hilft und trotzdem keinen Pflegegrad beantragt hat. Sie denkt, dass nur medizinische Diagnosen zählen. Die Beraterin erklärt, dass auch Waschen, Essen, Mobilität und Orientierung im Alltag wichtig sind. Die Tochter soll eine Woche lang notieren, wobei die Mutter Unterstützung braucht. Diese Beispiele helfen später beim Gutachten. Der Text zeigt, dass gute Vorbereitung nicht bedeutet, eine Situation schlimmer darzustellen, sondern sie genau zu beschreiben. Zum Schluss wird beschrieben, wie das Team Rückmeldungen zu Pflegegrad sammelt. Die Teilnehmenden kreuzen nicht nur zufrieden oder unzufrieden an, sondern nennen eine konkrete Stelle, die unklar geblieben ist. Daraus entstehen neue Beispiele für Pflegestützpunkt. Wenn dieselbe Frage mehrfach auftaucht, wird sie beim nächsten Termin direkt am Anfang erklärt. So bleibt das Angebot im Bereich Pflege und Angehörige nah an echten Problemen, kann später überprüft werden und wird nicht zu einem allgemeinen Vortrag.
6. Was möchte der Pflegestützpunkt erreichen?
- a) Angehörige frühzeitig entlasten.
- b) Pflegeanträge verbieten.
- c) Krankenhäuser ersetzen.
7. Was wird in der Beratung notiert?
- a) Welche Hilfe die Familie schon übernimmt.
- b) Welche Hilfe täglich nötig ist.
- c) Welche Termine der Pflegedienst absagen soll.
8. Was braucht man für den Antrag?
- a) Eine Liste aller Arzttermine.
- b) Eine schriftliche Zusage des Pflegedienstes.
- c) Die Versichertennummer.
9. Wo kann ein Gespräch stattfinden?
- a) Nur online.
- b) Zu Hause oder im Büro.
- c) Nur im Krankenhaus.
10. Was ersetzt die Beratung nicht?
- a) Die Telefonnummer.
- b) Den Besuchsdienst.
- c) Das Gutachten.
Teil 3 - Selektives Verstehen
Lesen Sie die Situationen 11-20 und die Anzeigen A-L. Finden Sie für jede Situation die passende Anzeige. Wenn Sie zu einer Situation keine passende Anzeige finden, markieren Sie X.
11. Sie interessieren sich für Kompost im Garten.
12. Sie möchten Lebensmittel nach Herkunft vergleichen.
13. Sie möchten Ihre Stromrechnung senken und wünschen Beratung zu Hause.
14. Sie helfen bei einer Aufräumaktion im Park.
15. Sie wissen nicht, welche Tonne für welchen Müll richtig ist.
16. Sie möchten Sperrmüll anmelden und wissen nicht, was erlaubt ist.
17. Sie möchten Ableger für Balkonpflanzen tauschen.
18. Sie wollen lernen, Ihren Stromzähler richtig abzulesen.
19. Sie suchen eine Beratung zur Bewerbung in einem Bürojob.
20. Sie möchten Gegenstände im Stadtteilcafé tauschen.
A
Energiespar-Check: Beratung zu Heizung, Licht und Stromrechnung direkt in der Wohnung. Kostenlos für Haushalte mit geringem Einkommen. Für Gruppen ab fünf Personen gibt es am Donnerstag einen Zusatztermin. Rückfragen sind am Freitag nur telefonisch möglich. Die Eingangstür öffnet automatisch bis 19 Uhr; danach klingeln Besucher am Seiteneingang.
B
Putzaktion im Park: Handschuhe, Müllsäcke und Greifzangen stellt die Stadt. Treffpunkt am Spielplatz. Der Raum ist barrierearm erreichbar; Kinderwagen können im Flur stehen. Der Eingang über den Hof ist ab 17 Uhr geschlossen. An der Infotheke liegt ein Lageplan bereit, auf dem der Raum markiert ist.
C
Kompostkurs im Gartenverein: Küchenabfälle richtig sammeln, Erde nutzen und Gerüche vermeiden. Bei Absage bitte bis 12 Uhr anrufen, damit der Platz weitergegeben wird. Die Bestätigung kommt am nächsten Werktag. Die Teilnahmebestätigung wird auf Wunsch ausgedruckt und nach dem Treffen unterschrieben.
D
Sperrmüll-Telefon: Anmeldung, erlaubte Gegenstände und Abholtermine erklären lassen. Die Beratung dauert pro Person etwa 20 Minuten. Lange Fälle bekommen einen Folgetermin. Die Raumangabe hängt am Haupteingang. Bei Regen findet der Treffpunkt im Foyer statt; ein Schild hängt an der Tür.
E
Tauschregal im Stadtteilcafé: Bücher, kleine Haushaltsgegenstände und Spielzeug abgeben oder mitnehmen. E-Mails werden innerhalb von zwei Werktagen beantwortet; sensible Daten bitte erst vor Ort zeigen. Vor Beginn werden Namen auf einer Liste notiert. Eigene Getränke dürfen mitgebracht werden, aber Glasflaschen bleiben aus Sicherheitsgründen draußen.
F
Reparatur statt Neukauf: Kurze Einführung zu Werkzeug, Sicherheit und Ersatzteilen. Wer eine Übersetzung braucht, muss dies spätestens drei Tage vorher sagen. Eine Begleitperson darf mitkommen, wenn Unterstützung beim Verstehen nötig ist. Für Kinderwagen gibt es Platz neben der Garderobe; Fluchtwege müssen frei bleiben.
G
Mülltrennung für Familien: Bildkarten, Tonnenfarben und Beispiele aus dem Alltag. Vor Ort werden höchstens fünf Seiten kostenlos kopiert; weitere Kopien kosten 10 Cent. Der letzte Einlass ist 30 Minuten vor Ende. Die letzte Rückmeldung erfolgt spätestens am Freitagmittag, damit niemand umsonst kommt.
H
Balkonpflanzenbörse: Ableger tauschen, Tipps zum Gießen und kleine Töpfe mitbringen. Termin: Dienstag, 18 Uhr, Bürgerhaus Raum 2. Anmeldung bis Montag per E-Mail. Material wird am Anfang verteilt und am Ende wieder eingesammelt. Wer später kommt, wartet bis zur nächsten kurzen Pause vor dem Gruppenraum.
I
Stromzähler lesen: Verbrauch notieren, Abschlag prüfen und einfache Tabelle führen. Kontakt: Frau Keller, Telefon 030 54 27 18, erreichbar von 9 bis 12 Uhr. Barzahlung ist nur passend möglich. Die Telefonnummer muss bei der Anmeldung lesbar angegeben werden, sonst gibt es keine Bestätigung.
J
Klimafrühstück: Herkunft von Lebensmitteln vergleichen und Ideen für den Einkauf sammeln. Bitte bringen Sie eine Telefonnummer und, falls vorhanden, passende Unterlagen oder eigenes Material mit. Nach dem Termin wird der Raum für die nächste Gruppe vorbereitet. Für Rückfragen wird keine neue Anmeldung benötigt; die alte Bestätigung reicht aus.
K
Musikprobe offen: Trommeln und Rhythmus ausprobieren. Keine Vorkenntnisse nötig. Kosten: 3 Euro Materialgeld. Mit Sozialpass ist die Teilnahme kostenlos. Kurzfristige Änderungen stehen auf dem Aushang im Erdgeschoss. Die Adresse steht auch im Schaukasten vor dem Haus und auf der Rückseite des Flyers.
L
Pflanzenpflege leicht: Umtopfen, Gießen und Standortwahl erklären lassen. Treffpunkt ist zehn Minuten vorher am Empfang neben der Cafeteria. Für die Warteliste reicht eine Handynummer. Der Kursraum hat nur 16 Plätze und wird zehn Minuten vorher geöffnet.
Sprachbausteine
Teil 1 - Grammatik
Sehr geehrte Damen und Herren, ich möchte mich zum Fahrradkurs anmelden, (21) ich im Stadtverkehr noch unsicher bin. Bitte schreiben Sie mir, (22) Leihfahrräder verfügbar sind. Am Vormittag kann ich nicht teilnehmen, (23) ich einen Deutschkurs besuche. Außerdem interessiert mich, (24) bei Regen ein Ersatztermin angeboten wird. Ich danke Ihnen (25) Voraus. Ich fahre erst (26) wenigen Monaten Fahrrad. Ich möchte üben, (27) ich sicherer zur Arbeit komme. Bitte senden Sie mir die Treffpunktinformation, (28) der Kurs beginnt. Die Gruppe ist klein, (29) melde ich mich sofort. Ich suche keine Radtour, (30) ein Training auf dem Übungsplatz.
21.
- a) sondern
- b) weil
- c) obwohl
23.
- a) trotzdem
- b) seit
- c) weil
26.
- a) trotzdem
- b) während
- c) seit
27.
- a) sondern
- b) damit
- c) obwohl
29.
- a) wenn
- b) ob
- c) deshalb
30.
- a) damit
- b) sondern
- c) seit
Teil 2 - Lexik
Wählen Sie das passende Wort aus der Liste a-o.
- a) Gebühr
- b) Bestätigung
- c) Teilnahme
- d) Kursraum
- e) Ermäßigung
- f) Rückruf
- g) Adresse
- h) Preis
- i) Raumplan
- j) Frist
- k) Nachweis
- l) Termin
- m) Unterlagen
- n) Anmeldung
- o) Beratung
31. Bitte bringen Sie Ihre ___ zum Thema Fahrradstadt vollständig mit.
32. Nach der Online-___ für "Mobilität und Reisen" bekommen Sie eine E-Mail.
33. Die ___ für das Angebot "Wochenendausflug" ist für Personen mit wenig Einkommen niedriger.
34. Für die ___ am Kurs zum Thema Bahnhof brauchen Sie keine Vorkenntnisse.
35. Der ___ für die Beratung "Fahrradstadt" wurde von Raum 12 in Raum 18 verlegt.
36. Sie erhalten eine schriftliche ___ zu Ihrem Anliegen per E-Mail.
37. Bei Fragen zum Thema Mobilität und Reisen können Sie eine persönliche ___ vereinbaren.
38. Der nächste freie ___ für eine Beratung zu Bahnhof ist am Dienstag um 15 Uhr.
39. Eine ___ ist für Kursteilnehmende mit Nachweis zum Thema Fahrradstadt möglich.
40. Wir bitten um einen kurzen ___ bis Freitag, damit "Wochenendausflug" geplant werden kann.
Hörverstehen
Audio-Datei: telc-b1-model-05.mp3
Teil 1 - Globalverstehen
1. Der Sprecher fühlt sich auf der Fahrradstraße sicherer.
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2. Die Sprecherin nutzt häufig Bus und Fahrrad.
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3. Der Fahrradkurs begann auf einem Parkplatz.
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4. Der Sprecher ist mit der Baustellen-App völlig zufrieden.
+-
5. Die Sprecherin bekam am Bahnhof Beratung zu Fahrkarten.
+-
Teil 2 - Detailverstehen
6. Frau Nowak plant Fahrradkurse für Erwachsene.
+-
7. Das Projekt begann wegen Problemen auf Schulwegen.
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8. Im Kurs wird Linksabbiegen geübt.
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9. Die Verkehrswacht repariert Fahrräder vor dem Kurs.
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10. Ein Polizist erklärt Verkehrsregeln.
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11. Der Kurs findet nur nachts statt.
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12. Leihfahrräder sind unbegrenzt vorhanden.
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13. Ein Helm wird dringend empfohlen.
+-
14. Gefahrenstellen können online gemeldet werden.
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15. Ein Training für Eltern mit Kindern ist geplant.
+-
Teil 3 - Selektives Verstehen
16. Der Treffpunkt ist am Parkplatz beim Schwimmbad.
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17. Die Haltestelle Rathaus wird normal bedient.
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18. Fahrräder dürfen morgen vor 9 Uhr nicht mitgenommen werden.
+-
19. Die Beratung fällt heute aus.
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20. An der Kreuzung regelt die Polizei den Verkehr.
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Hörtexte für Audio-Generierung
Hörverstehen Teil 1, Aufgabe 1
In unserer Sendung geht es heute um Wege in der Stadt und sichere Mobilität. Nummer 1. Seit es die neue Fahrradstraße gibt, fahre ich entspannter zur Arbeit. Autos überholen dort nicht mehr so knapp. Für mich ist wichtig, dass man früh nachfragt und nicht wartet, bis aus einer kleinen Unsicherheit ein Streit entsteht. Wenn ich einen Termin, eine Frist oder eine Regel höre, schreibe ich sie sofort auf und lege den passenden Brief dazu. So kann ich später noch einmal prüfen, was wirklich vereinbart wurde.
Hörverstehen Teil 1, Aufgabe 2
Nummer 2. Ich nehme immer das Auto, auch für kurze Wege. Bus und Fahrrad sind mir zu unzuverlässig. Natürlich muss nicht jede Kleinigkeit besprochen werden. Ich finde aber gut, wenn Informationen so klar sind, dass man zu Hause in Ruhe entscheiden kann, ob man wirklich Hilfe braucht oder ob ein kurzer Blick in die Unterlagen genügt. Das spart Zeit und vermeidet unnötige Wege.
Hörverstehen Teil 1, Aufgabe 3
Nummer 3. Der Kurs für Erwachsene hat mir geholfen, wieder aufzusteigen. Am Anfang haben wir nur auf einem Parkplatz geübt. Gerade bei Zahlen, Formularen und Terminen hilft mir eine zweite Person, weil ich dann nichts übersehe. Danach kann ich die nächsten Schritte besser sortieren und muss nicht mehrfach wegen derselben Frage anrufen. Besonders Fristen markiere ich sofort im Kalender.
Hörverstehen Teil 1, Aufgabe 4
Nummer 4. Die App zeigt Baustellen zu spät an. Deshalb verpasse ich manchmal den Bus. Nach einem guten Gespräch wissen alle Beteiligten genauer, worum es geht. Das spart Zeit, weil man nicht mehr nur Vermutungen austauscht, sondern eine konkrete Regel oder eine einfache Lösung vor sich hat. Danach kann man ruhiger miteinander sprechen.
Hörverstehen Teil 1, Aufgabe 5
Nummer 5. Gut finde ich die Beratung am Bahnhof. Dort wurde mir erklärt, welche Monatskarte für mich günstiger ist. Für einfache Informationen nutze ich gern das Internet. Wenn es aber um wichtige Unterlagen, Geld oder persönliche Daten geht, möchte ich die Sache lieber genau erklären und die Dokumente gemeinsam ansehen. Dann merke ich auch schneller, ob noch etwas fehlt.
Hörverstehen Teil 2
J.: Wir sprechen über das Projekt Sichere Wege. Zu Gast ist Frau Nowak von der Verkehrswacht. Frau Nowak, guten Tag.
Frau Nowak: Guten Tag.
J.: Welche Aufgabe haben Sie dort genau?
Frau Nowak: Ich plane Fahrradkurse für Erwachsene und spreche mit der Stadt über gefährliche Kreuzungen.
J.: Wie läuft der erste Kontakt normalerweise ab?
Frau Nowak: Zuerst hören wir genau zu und klären, ob es eine Frist oder einen besonders dringenden Punkt gibt. Danach sortieren wir die Informationen gemeinsam. Die Ratsuchenden sollen am Ende nicht nur eine Antwort bekommen, sondern verstehen, warum dieser Schritt sinnvoll ist.
J.: Wie ist dieses Angebot entstanden?
Frau Nowak: Das Projekt begann nach mehreren Meldungen von unsicheren Schulwegen und Problemen an zwei großen Kreuzungen.
J.: Was können Besucherinnen und Besucher konkret bekommen?
Frau Nowak: Wir üben Anfahren, Linksabbiegen, Blickkontakt und das Verhalten an Ampeln. Außerdem schauen wir uns typische Wege im Stadtteil an und besprechen, wo man besonders aufmerksam sein muss. Manche Teilnehmende bringen eine kleine Skizze ihres Arbeitswegs mit.
J.: Was sollten die Menschen vorbereiten, bevor sie kommen?
Frau Nowak: Hilfreich ist eine kleine Notiz mit den wichtigsten Fragen. Wer Briefe, Termine oder andere Unterlagen hat, bringt am besten Kopien mit. Dann können wir schneller erkennen, worum es geht, und niemand muss im Gespräch lange suchen. Wenn jemand nichts dabei hat, beginnen wir trotzdem mit einer kurzen Orientierung und erklären, welche Unterlagen beim nächsten Mal sinnvoll wären.
J.: Gibt es auch Grenzen?
Frau Nowak: Wir reparieren keine Fahrräder. Wer technische Probleme hat, muss vorher in eine Werkstatt gehen.
J.: Wer arbeitet bei Ihnen mit?
Frau Nowak: Neben mir arbeiten zwei Trainer und ein Polizist, der die Verkehrsregeln erklärt.
J.: Wann findet das Angebot statt?
Frau Nowak: Der Kurs findet samstags auf dem Übungsplatz statt. Eine zweite Gruppe übt mittwochs am Abend.
J.: Was passiert, wenn sehr viele Menschen gleichzeitig kommen?
Frau Nowak: Wenn Leihfahrräder knapp sind, bekommen Personen ohne eigenes Fahrrad zuerst eins.
J.: Welche Fehler oder Missverständnisse erleben Sie häufig?
Frau Nowak: Viele Teilnehmende vergessen den Helm. Er ist nicht Pflicht, wird aber dringend empfohlen.
J.: Warum sind solche Missverständnisse im Alltag ein Problem?
Frau Nowak: Oft reagieren Menschen zu spät, weil sie unsicher sind oder sich schämen, eine Frage zu stellen. Dann wird aus einem einfachen Hinweis schnell ein größeres Problem. Darum erklären wir lieber einmal mehr, was wirklich wichtig ist.
J.: Woran merken Sie, dass die Beratung den Menschen wirklich geholfen hat?
Frau Nowak: Viele kommen später noch einmal kurz vorbei oder rufen an und sagen, dass sie den nächsten Schritt selbst erledigen konnten. Für uns ist das ein gutes Zeichen. Das Ziel ist nicht, alles für die Menschen zu machen, sondern ihnen Sicherheit für ähnliche Situationen zu geben. Deshalb geben wir am Ende oft eine kurze Liste mit den wichtigsten Punkten mit.
J.: Wie wird das Angebot finanziert?
Frau Nowak: Die Stadt bezahlt den Übungsplatz, die Teilnahmegebühr deckt Versicherung und Material.
J.: Welche Rolle spielen digitale Angebote?
Frau Nowak: Gefahrenstellen können über ein Onlineformular gemeldet werden. Fotos helfen, sind aber nicht Pflicht.
J.: Was planen Sie für die nächste Zeit?
Frau Nowak: Im Herbst wollen wir zusätzlich ein Training für Eltern mit Kindern anbieten.
J.: Vielen Dank für das Gespräch.
Frau Nowak: Sehr gern. Ich freue mich, wenn die Informationen weitergegeben werden und mehr Menschen rechtzeitig nachfragen und vorbereitet zum Termin kommen.
Hörverstehen Teil 3, Aufgabe 16
Nummer 16. Der Fahrradkurs trifft sich heute nicht am Vereinsheim, sondern direkt auf dem Parkplatz am Schwimmbad. Bitte planen Sie deshalb einige Minuten mehr ein und achten Sie auf die Schilder am Eingang. Wer unsicher ist, fragt am Empfang nach; dort liegt auch eine kurze schriftliche Information. Die Mitarbeitenden helfen besonders Personen, die zum ersten Mal kommen.
Hörverstehen Teil 3, Aufgabe 17
Nummer 17. Wegen einer Baustelle fährt die Buslinie 8 bis Freitag nicht über den Marktplatz. Die Haltestelle Rathaus bleibt geschlossen. Bitte rufen Sie nicht noch einmal im Sekretariat an, wenn Sie bereits angemeldet sind. Das Team meldet sich bei Ihnen und nennt den neuen Termin, sobald die Liste geprüft wurde. Kontrollieren Sie bitte, ob Ihre Telefonnummer noch stimmt.
Hörverstehen Teil 3, Aufgabe 18
Nummer 18. Die Fahrradmitnahme im Regionalzug ist morgen erst ab 9 Uhr möglich. Vorher sind die Züge für Pendler reserviert. Die Unterlagen sind vor allem für Personen gedacht, die sich zu Hause vorbereiten möchten. Bitte lassen Sie die übrigen Exemplare liegen, damit auch spätere Besucherinnen und Besucher noch Material bekommen. Zusätzliche Kopien können ab nächster Woche bestellt werden.
Hörverstehen Teil 3, Aufgabe 19
Nummer 19. Die Beratung zu Monatskarten beginnt heute schon um 13 Uhr und endet wie gewohnt um 17 Uhr. Die Änderung gilt nur für heute. Rechnen Sie mit einem kurzen Fußweg und informieren Sie Personen aus Ihrer Gruppe, falls diese die Durchsage nicht gehört haben. Wer schlecht zu Fuß ist, kann am Empfang Unterstützung bekommen.
Hörverstehen Teil 3, Aufgabe 20
Nummer 20. An der Kreuzung Gartenstraße wird die Ampel gewartet. Bitte folgen Sie den Zeichen der Verkehrspolizei. Die Anmeldung ist erst gültig, wenn Ihr Name auf der Liste steht. Bitte nennen Sie am Telefon auch eine Rückrufnummer, damit das Sekretariat Sie bei Änderungen erreichen kann. Kommen Sie am Termin bitte zehn Minuten früher.