Leseverstehen
Teil 1 - Globalverstehen
Lesen Sie die Überschriften a-j und die Texte 1-5. Finden Sie für jeden Text die passende Überschrift. Sie können jede Überschrift nur einmal benutzen.
- a Apotheke verkauft alte Messgeräte
- b Krankenhaus sucht Pflegepersonal
- c Schwimmkurs nur für Kinder
- d Arztpraxis macht zwei Wochen Urlaub
- e Neue Parkgebühren am Gesundheitszentrum
- f Gesundheitstag ohne Termin besuchen
- g Sportkurs für Anfängerinnen und Anfänger
- h Ablauf für den Gesundheitstag planen
- i Sportkurs findet bei Regen im Saal statt
- j Einfache Übungen helfen beim Einstieg
1
Die Praxis erinnert an einen Gesundheitstag im Stadtteilzentrum. Besucherinnen und Besucher können Blutdruck messen lassen und Fragen zu Bewegung stellen. Die Teilnahme ist ohne Termin möglich. Am Eingang hängt zusätzlich ein Aushang zu Arzttermin mit Raum, Telefonnummer und letzter Einlasszeit. Wer beim Thema Sportkurs verhindert ist, soll bis 12 Uhr absagen, damit eine Person von der Warteliste nachrücken kann. Nach dem Treffen wird ein kurzes Protokoll zu Gesundheit im Alltag an alle angemeldeten Haushalte geschickt. Darin stehen die beschlossenen Punkte, die nächste Rückmeldefrist und die Adresse für schriftliche Fragen zu Arzttermin.
2
Die Krankenkasse startet einen kostenlosen Sportkurs für Anfängerinnen und Anfänger. Der Kurs findet draußen statt und richtet sich besonders an Menschen, die lange keinen Sport gemacht haben. Die Termine zu Sportkurs laufen zunächst bis Ende Juni. Für den ersten Besuch reichen Name, Telefonnummer und eine kurze Beschreibung des Problems zu Arzttermin. Wer einen festen Termin zu Sportkurs möchte, kann zwischen Nachmittag und frühem Abend wählen. Die Stadt sammelt außerdem Rückmeldungen, ob der Ort für Gesundheit im Alltag mit Bus und Bahn gut erreichbar ist.
3
Ein Freund möchte mehr Sport machen, ist aber unsicher und fragt Sie nach Ihrer Meinung. Die Gruppe vergleicht einfache Bewegungsangebote und überlegt, wer Material mitbringen kann. Danach wird ein kurzer Ablauf für den Gesundheitstag erstellt. Die Gruppe trifft sich wegen Sportkurs am Vorabend um 18 Uhr. Eine Person schreibt die Aufgabenliste zu Arzttermin und schickt sie danach per Nachricht an alle. Falls jemand bei Gesundheit im Alltag ausfällt, übernimmt eine Ersatzperson nur die wichtigste Aufgabe. Material, Schlüssel und Telefonnummern werden für Gesundheit im Alltag getrennt notiert, damit am Tag selbst niemand suchen muss.
4
Im Informationsblatt zum Sportkurs steht: Bequeme Kleidung ist nötig. Eine Anmeldung ist nur für Gruppen erforderlich. Bei schlechtem Wetter findet der Kurs im Saal statt. Die Sprechzeit zu Sportkurs beginnt um 15 Uhr. Am Empfang werden höchstens drei Fragen pro Person zu Arzttermin notiert, damit die Beratung pünktlich bleibt. Wer mehr Zeit braucht, bekommt eine Karte für einen längeren Termin. Die Karte muss innerhalb einer Woche telefonisch bestätigt werden, sonst wird der Platz im Bereich Gesundheit im Alltag weitergegeben.
5
Viele Erwachsene möchten gesünder leben, wissen aber nicht, wie sie anfangen sollen. Kurze Beratungen, einfache Übungen und feste Termine helfen beim Einstieg. Im letzten Monat gab es zu Sportkurs einen vollen Abendtermin und eine zusätzliche Sprechstunde am Freitag. Die Stadt prüft jetzt, ob dieser Termin dauerhaft bleiben kann. Besonders häufig kamen Fragen zu Kosten, Fristen und fehlenden Unterlagen bei Arzttermin. Deshalb sollen die nächsten Aushänge zu Gesundheit im Alltag mehr Beispiele und weniger allgemeine Hinweise enthalten.
Teil 2 - Detailverstehen
Eine Kita testet längere Öffnungszeiten für Eltern mit Schichtarbeit. Die Plätze sind begrenzt und werden nach Beratungsgesprächen vergeben. Viele Familien brauchen flexible Betreuung. Gleichzeitig müssen Kinder klare Abläufe und feste Bezugspersonen haben. Die Kita testet die längeren Zeiten zuerst für wenige Gruppen. Eltern mit Schichtarbeit müssen erklären, wann sie die Betreuung wirklich brauchen. Das Familienbüro sammelt die Anträge und prüft, ob Tagespflege oder Kita besser passt. Eine Vormerkung ist online möglich. Für Randzeiten ist ein Arbeitsnachweis nötig. Das Mittagessen wird separat abgerechnet, damit Familien die Kosten klar sehen. Beim Kita-Thema unterscheidet das Familienbüro zwischen Vormerkung, tatsächlichem Platz und Randzeiten. Eltern mit Schichtarbeit sollen deshalb nicht nur Wunschzeiten nennen, sondern auch einen Arbeitsnachweis mitbringen. Wenn eine Kita nicht passt, wird geprüft, ob Tagespflege für einige Monate sinnvoller ist. Das Mittagessen wird getrennt erklärt, weil viele Familien erst dadurch die tatsächlichen Kosten verstehen. Die Beratung endet mit einer Liste der fehlenden Unterlagen. Das Familienbüro nennt einen Fall, in dem Eltern nur einen Kita-Platz am anderen Ende der Stadt angeboten bekommen. Im Gespräch wird geprüft, ob Arbeitsweg, Schichtzeiten und Abholperson zusammenpassen. Die Beratung zeigt auch, welche Unterlagen für eine Tagespflege fehlen und wann ein Wechsel möglich wäre. Die Eltern merken, dass sie nicht nur eine Wunschkita angeben sollten. Wichtig ist, mehrere realistische Lösungen zu prüfen, damit die Betreuung vor Arbeitsbeginn gesichert ist. Am Ende steht ein kurzer Ausblick auf die nächsten Termine zu Betreuungszeiten. Wegen der vielen Nachfragen soll es im kommenden Monat eine zusätzliche Stunde geben, allerdings mit weniger Plätzen und genauerer Anmeldung. Personen mit Fragen zu Kita sollen deshalb vorher anrufen und sagen, ob sie allein oder mit Begleitung kommen. Das Büro möchte im Bereich Kinderbetreuung und Familie lieber wenige gut vorbereitete Gespräche führen als viele unklare Anfragen gleichzeitig bearbeiten.
6. Für wen sind die längeren Zeiten besonders gedacht?
- a) Für Kinder ohne Anmeldung.
- b) Für Eltern mit Schichtarbeit.
- c) Für Besucher des Familienfests.
7. Was prüft das Familienbüro?
- a) Ob Eltern Urlaub machen.
- b) Ob die Schule geöffnet ist.
- c) Ob Tagespflege oder Kita besser passt.
8. Wie ist eine Vormerkung möglich?
- a) Gar nicht.
- b) Online.
- c) Nur im Kindergartenflur.
9. Was braucht man für Randzeiten?
- a) Ein Sprachzertifikat.
- b) Eine Fahrkarte.
- c) Einen Arbeitsnachweis.
10. Was wird separat abgerechnet?
- a) Das Mittagessen.
- b) Die Anmeldung.
- c) Das Beratungsgespräch.
Teil 3 - Selektives Verstehen
Lesen Sie die Situationen 11-20 und die Anzeigen A-L. Finden Sie für jede Situation die passende Anzeige. Wenn Sie zu einer Situation keine passende Anzeige finden, markieren Sie X.
11. Sie brauchen biometrische Fotos ohne Termin.
12. Sie möchten eine PDF-Datei im Bürgerbüro scannen lassen.
13. Sie wollen verstehen, ob Sie eine Gebühr ermäßigt bekommen.
14. Sie brauchen Hilfe beim Hochladen von Dokumenten im Bürgerkonto.
15. Sie möchten eine Mitgliedsbescheinigung Ihrer Versicherung verstehen.
16. Sie sortieren Anträge und Kopien vor einem Amtstermin.
17. Sie sprechen Ukrainisch und möchten bei kurzen Gesprächen helfen.
18. Sie müssen Unterlagen vor Ablauf einer Frist abgeben.
19. Sie möchten wissen, was mit Ihren Daten im Amt passiert.
20. Sie suchen einen Sportkurs für Kinder am Wochenende.
A
Bürgerkonto-Sprechstunde: Online anmelden, Passwort ändern und Dokumente hochladen. Eigenes Handy bitte mitbringen. Treffpunkt ist zehn Minuten vorher am Empfang neben der Cafeteria. Kurzfristige Änderungen stehen auf dem Aushang im Erdgeschoss. Wer später kommt, wartet bis zur nächsten kurzen Pause vor dem Gruppenraum.
B
Versicherungsberatung: Mitgliedsbescheinigung, Krankmeldung und Familienversicherung erklären lassen. Für Gruppen ab fünf Personen gibt es am Donnerstag einen Zusatztermin. Für die Warteliste reicht eine Handynummer. Die Telefonnummer muss bei der Anmeldung lesbar angegeben werden, sonst gibt es keine Bestätigung.
C
Passfoto-Aktion: Biometrische Fotos im Bürgerbüro, nur vormittags und ohne Termin. Der Raum ist barrierearm erreichbar; Kinderwagen können im Flur stehen. Rückfragen sind am Freitag nur telefonisch möglich. Für Rückfragen wird keine neue Anmeldung benötigt; die alte Bestätigung reicht aus.
D
Formularlotsen: Anträge lesen, fehlende Unterlagen sortieren und Kopien machen. Wartezeit möglich. Bei Absage bitte bis 12 Uhr anrufen, damit der Platz weitergegeben wird. Der Eingang über den Hof ist ab 17 Uhr geschlossen. Die Adresse steht auch im Schaukasten vor dem Haus und auf der Rückseite des Flyers.
E
Rückrufservice Amt: Terminwunsch online eintragen, Rückruf innerhalb von zwei Werktagen. Die Beratung dauert pro Person etwa 20 Minuten. Lange Fälle bekommen einen Folgetermin. Die Bestätigung kommt am nächsten Werktag. Der Kursraum hat nur 16 Plätze und wird zehn Minuten vorher geöffnet.
F
Dolmetschhilfe gesucht: Arabisch, Polnisch oder Ukrainisch für kurze Gespräche im Amt. E-Mails werden innerhalb von zwei Werktagen beantwortet; sensible Daten bitte erst vor Ort zeigen. Die Raumangabe hängt am Haupteingang. Die Eingangstür öffnet automatisch bis 19 Uhr; danach klingeln Besucher am Seiteneingang.
G
Datenschutzkurs: Was passiert mit meinen Unterlagen? Beispiele aus Amt, Versicherung und Schule. Wer eine Übersetzung braucht, muss dies spätestens drei Tage vorher sagen. Vor Beginn werden Namen auf einer Liste notiert. An der Infotheke liegt ein Lageplan bereit, auf dem der Raum markiert ist.
H
Briefkasten-Service: Unterlagen fristgerecht abgeben lassen, Empfangsbestätigung am Schalter. Vor Ort werden höchstens fünf Seiten kostenlos kopiert; weitere Kopien kosten 10 Cent. Eine Begleitperson darf mitkommen, wenn Unterstützung beim Verstehen nötig ist. Die Teilnahmebestätigung wird auf Wunsch ausgedruckt und nach dem Treffen unterschrieben.
I
Gebühren verstehen: Wann muss man bezahlen, wann ist eine Ermäßigung möglich? Infoabend im Rathaus. Termin: Dienstag, 18 Uhr, Bürgerhaus Raum 2. Anmeldung bis Montag per E-Mail. Der letzte Einlass ist 30 Minuten vor Ende. Bei Regen findet der Treffpunkt im Foyer statt; ein Schild hängt an der Tür.
J
Kopierpunkt im Foyer: Scannen, Drucken und PDF auf USB-Stick speichern. Münzen bereithalten. Kontakt: Frau Keller, Telefon 030 54 27 18, erreichbar von 9 bis 12 Uhr. Material wird am Anfang verteilt und am Ende wieder eingesammelt. Eigene Getränke dürfen mitgebracht werden, aber Glasflaschen bleiben aus Sicherheitsgründen draußen.
K
Spaziergang Architektur: Fassaden ansehen und Stadtgeschichte kennenlernen. Bitte bringen Sie eine Telefonnummer und, falls vorhanden, passende Unterlagen oder eigenes Material mit. Barzahlung ist nur passend möglich. Für Kinderwagen gibt es Platz neben der Garderobe; Fluchtwege müssen frei bleiben.
L
Nähkurs Dekoration: Kissenbezüge nähen, Stoffreste mitbringen. Kosten: 3 Euro Materialgeld. Mit Sozialpass ist die Teilnahme kostenlos. Nach dem Termin wird der Raum für die nächste Gruppe vorbereitet. Die letzte Rückmeldung erfolgt spätestens am Freitagmittag, damit niemand umsonst kommt.
Sprachbausteine
Teil 1 - Grammatik
Sehr geehrte Damen und Herren, ich möchte am Rückenkurs teilnehmen, (21) ich nach der Arbeit oft Schmerzen habe. Können Sie mir sagen, (22) ich vorher zum Arzt muss? Ich brauche einen Kurs am Abend, (23) ich tagsüber im Geschäft bin. Außerdem frage ich, (24) meine Krankenkasse einen Teil bezahlt. Vielen Dank (25) Voraus. Ich mache kaum Sport (26) zwei Jahren. Ich melde mich an, (27) ich langsam wieder anfangen kann. Bitte schicken Sie mir die Regeln, (28) der Kurs startet. Es gibt nur wenige Plätze, (29) fülle ich das Formular heute aus. Ich möchte keinen Leistungssport, (30) leichte Übungen für Anfänger.
21.
- a) obwohl
- b) sondern
- c) weil
23.
- a) weil
- b) trotzdem
- c) seit
26.
- a) seit
- b) trotzdem
- c) während
27.
- a) obwohl
- b) sondern
- c) damit
29.
- a) deshalb
- b) wenn
- c) ob
30.
- a) seit
- b) damit
- c) sondern
Teil 2 - Lexik
Wählen Sie das passende Wort aus der Liste a-o.
- a) Beratung
- b) Gebühr
- c) Bestätigung
- d) Teilnahme
- e) Kursraum
- f) Ermäßigung
- g) Rückruf
- h) Adresse
- i) Preis
- j) Raumplan
- k) Frist
- l) Nachweis
- m) Termin
- n) Unterlagen
- o) Anmeldung
31. Bitte bringen Sie Ihre ___ zum Thema Sportkurs vollständig mit.
32. Nach der Online-___ für "Gesundheit im Alltag" bekommen Sie eine E-Mail.
33. Die ___ für das Angebot "Gesundheitstag" ist für Personen mit wenig Einkommen niedriger.
34. Für die ___ am Kurs zum Thema Arzttermin brauchen Sie keine Vorkenntnisse.
35. Der ___ für die Beratung "Sportkurs" wurde von Raum 12 in Raum 18 verlegt.
36. Sie erhalten eine schriftliche ___ zu Ihrem Anliegen per E-Mail.
37. Bei Fragen zum Thema Gesundheit im Alltag können Sie eine persönliche ___ vereinbaren.
38. Der nächste freie ___ für eine Beratung zu Arzttermin ist am Dienstag um 15 Uhr.
39. Eine ___ ist für Kursteilnehmende mit Nachweis zum Thema Sportkurs möglich.
40. Wir bitten um einen kurzen ___ bis Freitag, damit "Gesundheitstag" geplant werden kann.
Hörverstehen
Audio-Datei: telc-b1-model-04.mp3
Teil 1 - Globalverstehen
1. Der Sprecher hat mit einem Kurs im Park begonnen.
+-
2. Die Sprecherin vertraut vor allem auf Fachberatung.
+-
3. Regelmäßige Übungen haben dem Sprecher geholfen.
+-
4. Der Kurs war für Anfängerinnen und Anfänger geeignet.
+-
5. Für den Kurs brauchte man keine teure Ausrüstung.
+-
Teil 2 - Detailverstehen
6. Herr Wolf organisiert mehrere Stationen.
+-
7. Der Gesundheitstag ersetzt einen Arztbesuch.
+-
8. Besucher können einfache Übungen ausprobieren.
+-
9. Der Bewegungstest findet nur einmal am Nachmittag statt.
+-
10. Eine Medikamentenliste kann hilfreich sein.
+-
11. Die Ergebnisse werden online gespeichert.
+-
12. Die Krankenkasse bezahlt Fachkräfte.
+-
13. Das Bürgerhaus verlangt eine hohe Miete für die Räume.
+-
14. Ältere Besucher können bei großem Andrang zuerst drankommen.
+-
15. Ein Anfängerkurs im Park ist geplant.
+-
Teil 3 - Selektives Verstehen
16. Die Blutdruckstation ist länger geöffnet.
+-
17. Die Ernährungsberatung wurde vollständig abgesagt.
+-
18. Eine Medikamentenliste kann mitgebracht werden.
+-
19. Der Aufzug funktioniert heute normal.
+-
20. Bei Regen gibt es Übungen im kleinen Saal.
+-
Hörtexte für Audio-Generierung
Hörverstehen Teil 1, Aufgabe 1
Im Gesundheitsmagazin sagen Menschen, wie sie mit Bewegung im Alltag anfangen. Nummer 1. Ich wollte nicht gleich in ein Fitnessstudio gehen. Der Spazierkurs im Park war für mich ein guter Anfang. Für mich ist wichtig, dass man früh nachfragt und nicht wartet, bis aus einer kleinen Unsicherheit ein Streit entsteht. Wenn ich einen Termin, eine Frist oder eine Regel höre, schreibe ich sie sofort auf und lege den passenden Brief dazu. So kann ich später noch einmal prüfen, was wirklich vereinbart wurde.
Hörverstehen Teil 1, Aufgabe 2
Nummer 2. Bei Rückenschmerzen frage ich lieber Freunde als Fachleute. Termine bei der Beratung bringen mir nichts. Natürlich muss nicht jede Kleinigkeit besprochen werden. Ich finde aber gut, wenn Informationen so klar sind, dass man zu Hause in Ruhe entscheiden kann, ob man wirklich Hilfe braucht oder ob ein kurzer Blick in die Unterlagen genügt. Das spart Zeit und vermeidet unnötige Wege.
Hörverstehen Teil 1, Aufgabe 3
Nummer 3. Die Übungen waren leicht, aber regelmäßig. Nach vier Wochen konnte ich länger sitzen, ohne Schmerzen zu bekommen. Gerade bei Zahlen, Formularen und Terminen hilft mir eine zweite Person, weil ich dann nichts übersehe. Danach kann ich die nächsten Schritte besser sortieren und muss nicht mehrfach wegen derselben Frage anrufen. Besonders Fristen markiere ich sofort im Kalender.
Hörverstehen Teil 1, Aufgabe 4
Nummer 4. Ich habe mich angemeldet, aber der Kurs war nur für Leistungssportler. Deshalb bin ich sofort wieder gegangen. Nach einem guten Gespräch wissen alle Beteiligten genauer, worum es geht. Das spart Zeit, weil man nicht mehr nur Vermutungen austauscht, sondern eine konkrete Regel oder eine einfache Lösung vor sich hat. Danach kann man ruhiger miteinander sprechen.
Hörverstehen Teil 1, Aufgabe 5
Nummer 5. Gut war, dass man keine teure Kleidung brauchte. Bequeme Schuhe haben völlig gereicht. Für einfache Informationen nutze ich gern das Internet. Wenn es aber um wichtige Unterlagen, Geld oder persönliche Daten geht, möchte ich die Sache lieber genau erklären und die Dokumente gemeinsam ansehen. Dann merke ich auch schneller, ob noch etwas fehlt.
Hörverstehen Teil 2
J.: Heute geht es um den Gesundheitstag im Bürgerhaus. Bei mir im Studio ist Herr Wolf. Herr Wolf, guten Tag.
Herr Wolf: Guten Tag.
J.: Welche Aufgabe haben Sie dort genau?
Herr Wolf: Ich organisiere die Stationen für Blutdruckmessung, Bewegungstest und kurze Beratungsgespräche.
J.: Wie läuft der erste Kontakt normalerweise ab?
Herr Wolf: Zuerst hören wir genau zu und klären, ob es eine Frist oder einen besonders dringenden Punkt gibt. Danach sortieren wir die Informationen gemeinsam. Die Ratsuchenden sollen am Ende nicht nur eine Antwort bekommen, sondern verstehen, warum dieser Schritt sinnvoll ist.
J.: Wie ist dieses Angebot entstanden?
Herr Wolf: Der Gesundheitstag entstand nach einer Umfrage im Stadtteil. Viele wollten wissen, wie man ohne große Kosten aktiver wird.
J.: Was können Besucherinnen und Besucher konkret bekommen?
Herr Wolf: Besucher können Messwerte notieren, einfache Übungen ausprobieren und Fragen zu Präventionskursen stellen. Wir erklären auch, wann man besser direkt zur Hausarztpraxis gehen sollte und wann eine einfache Übung zu Hause genügt.
J.: Was sollten die Menschen vorbereiten, bevor sie kommen?
Herr Wolf: Hilfreich ist eine kleine Notiz mit den wichtigsten Fragen. Wer Briefe, Termine oder andere Unterlagen hat, bringt am besten Kopien mit. Dann können wir schneller erkennen, worum es geht, und niemand muss im Gespräch lange suchen. Wenn jemand nichts dabei hat, beginnen wir trotzdem mit einer kurzen Orientierung und erklären, welche Unterlagen beim nächsten Mal sinnvoll wären.
J.: Gibt es auch Grenzen?
Herr Wolf: Wir stellen keine Diagnosen und ersetzen keinen Arztbesuch. Bei starken Beschwerden empfehlen wir eine Praxis.
J.: Wer arbeitet bei Ihnen mit?
Herr Wolf: Im Team sind eine Ärztin, zwei Physiotherapeuten und mehrere Ehrenamtliche für den Empfang.
J.: Wann findet das Angebot statt?
Herr Wolf: Die Stationen sind von 10 bis 15 Uhr geöffnet. Der Bewegungstest findet jede volle Stunde statt.
J.: Was passiert, wenn sehr viele Menschen gleichzeitig kommen?
Herr Wolf: Wenn viele Menschen gleichzeitig kommen, bekommen ältere Besucher und Personen mit Termin zuerst ihre Messung.
J.: Welche Fehler oder Missverständnisse erleben Sie häufig?
Herr Wolf: Manche kommen nüchtern, obwohl das nicht nötig ist. Wir empfehlen nur, die Medikamentenliste mitzubringen.
J.: Warum sind solche Missverständnisse im Alltag ein Problem?
Herr Wolf: Oft reagieren Menschen zu spät, weil sie unsicher sind oder sich schämen, eine Frage zu stellen. Dann wird aus einem einfachen Hinweis schnell ein größeres Problem. Darum erklären wir lieber einmal mehr, was wirklich wichtig ist.
J.: Woran merken Sie, dass die Beratung den Menschen wirklich geholfen hat?
Herr Wolf: Viele kommen später noch einmal kurz vorbei oder rufen an und sagen, dass sie den nächsten Schritt selbst erledigen konnten. Für uns ist das ein gutes Zeichen. Das Ziel ist nicht, alles für die Menschen zu machen, sondern ihnen Sicherheit für ähnliche Situationen zu geben. Deshalb geben wir am Ende oft eine kurze Liste mit den wichtigsten Punkten mit.
J.: Wie wird das Angebot finanziert?
Herr Wolf: Die Krankenkasse bezahlt die Fachkräfte, das Bürgerhaus stellt die Räume kostenlos bereit.
J.: Welche Rolle spielen digitale Angebote?
Herr Wolf: Die Ergebnisse werden nicht online gespeichert. Jede Person nimmt ihre Karte selbst mit nach Hause.
J.: Was planen Sie für die nächste Zeit?
Herr Wolf: Nach dem Gesundheitstag soll ein wöchentlicher Anfängerkurs im Park starten.
J.: Vielen Dank für das Gespräch.
Herr Wolf: Sehr gern. Ich freue mich, wenn die Informationen weitergegeben werden und mehr Menschen rechtzeitig nachfragen und vorbereitet zum Termin kommen.
Hörverstehen Teil 3, Aufgabe 16
Nummer 16. Der Gesundheitstag beginnt wegen einer Teamsitzung erst um 10.30 Uhr. Die Blutdruckstation bleibt dafür bis 16 Uhr geöffnet. Bitte planen Sie deshalb einige Minuten mehr ein und achten Sie auf die Schilder am Eingang. Wer unsicher ist, fragt am Empfang nach; dort liegt auch eine kurze schriftliche Information. Die Mitarbeitenden helfen besonders Personen, die zum ersten Mal kommen.
Hörverstehen Teil 3, Aufgabe 17
Nummer 17. Die Beratung zur Ernährung findet nicht im Saal, sondern im Raum neben der Küche statt. Bitte rufen Sie nicht noch einmal im Sekretariat an, wenn Sie bereits angemeldet sind. Das Team meldet sich bei Ihnen und nennt den neuen Termin, sobald die Liste geprüft wurde. Kontrollieren Sie bitte, ob Ihre Telefonnummer noch stimmt.
Hörverstehen Teil 3, Aufgabe 18
Nummer 18. Bitte bringen Sie Ihre Medikamentenliste mit, wenn Sie Fragen zu Blutdruckwerten haben. Eine Versichertenkarte ist nicht nötig. Die Unterlagen sind vor allem für Personen gedacht, die sich zu Hause vorbereiten möchten. Bitte lassen Sie die übrigen Exemplare liegen, damit auch spätere Besucherinnen und Besucher noch Material bekommen. Zusätzliche Kopien können ab nächster Woche bestellt werden.
Hörverstehen Teil 3, Aufgabe 19
Nummer 19. Der Aufzug im Bürgerhaus ist heute defekt. Wer Hilfe braucht, meldet sich bitte am Empfang im Erdgeschoss. Die Änderung gilt nur für heute. Rechnen Sie mit einem kurzen Fußweg und informieren Sie Personen aus Ihrer Gruppe, falls diese die Durchsage nicht gehört haben. Wer schlecht zu Fuß ist, kann am Empfang Unterstützung bekommen.
Hörverstehen Teil 3, Aufgabe 20
Nummer 20. Der Spaziergang im Park fällt bei starkem Regen aus. Die Dehnübungen finden dann im kleinen Saal statt. Die Anmeldung ist erst gültig, wenn Ihr Name auf der Liste steht. Bitte nennen Sie am Telefon auch eine Rückrufnummer, damit das Sekretariat Sie bei Änderungen erreichen kann. Kommen Sie am Termin bitte zehn Minuten früher.