Leseverstehen
Teil 1 - Globalverstehen
Lesen Sie die Überschriften a-j und die Texte 1-5. Finden Sie für jeden Text die passende Überschrift. Sie können jede Überschrift nur einmal benutzen.
- a Der Start in der neuen Wohnung braucht einen Plan
- b Dokumente zeigen, aber nichts aus der Hand geben
- c Vor der Entscheidung die wichtigsten Fragen klären
- d Mieterverein warnt vor falschen Handwerkern
- e Neue Regeln für Hunde im Stadtpark
- f Wohnungstausch nur für Studierende
- g Kinoabend im Gemeinschaftsraum
- h Stadt verkauft alte Fahrräder
- i Hof besser ordnen: Gespräch mit der Verwaltung
- j Vor der Unterschrift kurz prüfen lassen
1
Die Hausverwaltung lädt alle Mietparteien zu einem Treffen im Gemeinschaftsraum ein. Im Innenhof stehen die Mülltonnen ungünstig, und für Fahrräder fehlt ein fester Platz. Bei dem Termin sollen die Bewohnerinnen und Bewohner gemeinsam überlegen, wo neue Stellplätze entstehen können. Wer nicht kommen kann, schickt seine Vorschläge bitte vorher per E-Mail an das Büro. Die Verwaltung verspricht, alle Ideen zu sammeln und danach einen einfachen Plan auszuhängen. Umgebaut wird erst, wenn die Mehrheit zugestimmt hat.
2
Bevor Sie einen neuen Mietvertrag unterschreiben, sollten Sie ihn in Ruhe ansehen. Im Stadtteilbüro hilft eine Beraterin dabei, die wichtigsten Punkte verständlich zu erklären. Sie zeigt, worauf man bei Kaution, Kündigungsfrist und Nebenkosten achten muss. Oft stecken kleine Klauseln im Text, die später teuer werden können. Das Gespräch dauert etwa eine halbe Stunde und kostet nichts. Termine gibt es am Nachmittag; eine kurze Anmeldung am Telefon genügt. So gehen Sie sicherer in das Gespräch mit der Vermieterin.
3
Der Umzug ist geschafft, doch in den ersten Wochen gibt es in einer neuen Wohnung viel zu regeln. Strom und Internet müssen angemeldet, die neue Adresse beim Amt gemeldet werden. Eine kleine Liste hilft, nichts zu vergessen und alles nach und nach zu erledigen. Auch die Nachbarn lernt man am besten früh kennen, etwa bei einem kurzen Gruß im Treppenhaus. Wer ruhig und Schritt für Schritt vorgeht, fühlt sich schneller wohl. Das Familienzentrum gibt dazu ein kostenloses Infoblatt heraus.
4
Bei Terminen im Amt oder bei der Hausverwaltung werden oft Unterlagen verlangt. Wichtig ist: Sie dürfen Ihre Papiere vorzeigen, müssen die Originale aber nicht abgeben. Bringen Sie lieber Kopien mit, die im Büro bleiben können. So behalten Sie Verträge, Zeugnisse und Briefe sicher bei sich. Geht ein Original verloren, ist der Ersatz manchmal teuer und dauert lange. Wer unsicher ist, fragt am Empfang nach, welche Kopie genau gebraucht wird. Auf diese Weise sind Sie gut vorbereitet und behalten trotzdem alle Originale.
5
Eine Wohnung oder ein Vertrag ist eine große Sache, die man nicht überstürzen sollte. Sinnvoll ist es, vorher eine kurze Liste mit Fragen zu schreiben. Wie hoch sind die Nebenkosten wirklich? Ab wann gilt der Vertrag, und welche Fristen muss ich beachten? Wer diese Punkte aufklärt, bevor er zusagt, vermeidet späteren Ärger. Das Beratungsteam rät, sich nicht unter Druck setzen zu lassen. Lieber einen Tag länger nachdenken als etwas unterschreiben, das man noch nicht ganz verstanden hat.
Teil 2 - Detailverstehen
Viele Menschen lernen über Monate Deutsch und stehen am Ende vor der B1-Prüfung. Genau für diese Phase gibt es jetzt eine zusätzliche Prüfungsvorbereitung. Sie richtet sich besonders an Lernende, die ihren Prüfungstermin schon kennen oder die nach dem Kurs einfach weiter üben möchten. In den Treffen geht es nicht um allgemeines Lernen, sondern um die echten Aufgabenformate der Prüfung. Die Lehrkraft erklärt, wie die einzelnen Teile aufgebaut sind und worauf man achten muss. So wissen die Teilnehmenden genau, was sie am Prüfungstag erwartet. Ein wichtiger Teil ist, dass die Lernenden eigene Fragen mitbringen. Jeder hat andere Schwierigkeiten, und genau diese werden besprochen. Auch typische Fehler schaut man sich gemeinsam an und überlegt, wie man sie vermeidet. Die Teilnahme an der Vorbereitung kostet nichts. Allerdings ist eine Anmeldung im Kursbüro nötig, damit die Gruppen nicht zu groß werden. So bleibt genug Zeit für jede einzelne Person. Wer sich anmeldet, soll möglichst gleich den eigenen Prüfungstermin nennen. Mit dieser Information kann die Lehrkraft passende Übungen auswählen und die Themen sinnvoll verteilen. Wer den Termin noch nicht hat, gibt ihn einfach später an. Die Treffen finden regelmäßig am Abend statt, sodass auch Berufstätige teilnehmen können. Wer einmal nicht kann, verpasst nicht den Anschluss, denn die Themen wiederholen sich in größeren Abständen. Am Ende fühlen sich die meisten Teilnehmenden deutlich sicherer. Sie kennen die Aufgaben, haben ihre Fragen geklärt und wissen, wie sie ihre Zeit am Prüfungstag einteilen. Genau dieses Gefühl soll die Vorbereitung geben. Neben den festen Treffen gibt es zusätzlich kurze Online-Übungen, die man bequem von zu Hause bearbeiten kann. So lässt sich auch zwischen den Terminen weiterlernen. Wer mag, schließt sich für die letzten Wochen vor der Prüfung mit einer anderen Person zusammen. Gemeinsam fällt das regelmäßige Üben vielen deutlich leichter.
6. An wen richtet sich die Prüfungsvorbereitung besonders?
- a) An Personen ohne Deutschkurs.
- b) Nur an Lehrkräfte.
- c) An Lernende mit Prüfungstermin oder weiterem Übungsbedarf.
7. Was wird in den Treffen erklärt?
- a) Echte Aufgabenformate.
- b) Nur allgemeine Kursregeln.
- c) Alle Prüfungstermine der Stadt.
8. Was bringen die Teilnehmenden mit?
- a) Eigene Fragen.
- b) Alte Kurspläne ohne Aufgaben.
- c) Fertige Prüfungsergebnisse.
9. Was kostet die Teilnahme?
- a) Eine Prüfungsgebühr pro Abend.
- b) Nichts.
- c) Einen Mitgliedsbeitrag im Verein.
10. Warum soll man den Prüfungstermin nennen?
- a) Damit der Termin abgesagt wird.
- b) Damit man keine Hausaufgaben bekommt.
- c) Damit passende Übungen ausgewählt werden können.
Teil 3 - Selektives Verstehen
Lesen Sie die Situationen 11-20 und die Anzeigen A-L. Finden Sie für jede Situation die passende Anzeige. Wenn Sie zu einer Situation keine passende Anzeige finden, markieren Sie X.
11. Ihr Zug war sehr verspätet und Sie möchten eine Erstattung prüfen lassen.
12. Sie haben eine Tasche im Bahnhof verloren.
13. Sie suchen einen Kita-Platz in Bahnhofsnähe.
14. Sie möchten Fahrradfahren in der Stadt üben.
15. Sie brauchen für drei Stunden ein Schließfach.
16. Sie möchten eine leichte Stadtführung mit dem Rad machen.
17. Ihre Großmutter braucht Hilfe beim Einsteigen in den Zug.
18. Sie möchten internationale Fahrkarten kaufen und sich beraten lassen.
19. Sie planen mit anderen einen Wochenendausflug und brauchen Helfer.
20. Sie wollen Fahrpläne und Umstiege im Internet vergleichen.
A
Reisezentrum International: Wir verkaufen Tickets für das In- und Ausland, nehmen Reservierungen entgegen und beraten zur passenden BahnCard. Auch bei komplizierten Verbindungen finden wir die günstigste Lösung. Ziehen Sie am Eingang bitte eine Wartenummer. Geöffnet ist täglich von 8 bis 20 Uhr.
B
Fahrradkurs für Erwachsene: In ruhiger Umgebung üben wir Anfahren, Bremsen und das sichere Fahren auf der Straße. Der Kurs richtet sich an alle, die unsicher sind oder lange nicht gefahren sind. Leihfahrräder stehen in begrenzter Zahl bereit; bitte geben Sie bei der Anmeldung an, ob Sie eines brauchen.
C
Mobilitätsservice am Bahnhof: Wir helfen beim Ein- und Aussteigen, wenn Sie einen Rollstuhl benutzen oder schweres Gepäck tragen. Eine Mitarbeiterin begleitet Sie bis zum Sitzplatz. Bitte melden Sie Ihren Bedarf am Vortag an, damit wir genug Personal einplanen können. Der Service ist kostenlos.
D
Ausflugsteam gesucht: Für einen Wochenendausflug planen wir gemeinsam die Route, ein Picknick und die Fahrkarten. Dafür fehlen noch zwei Helferinnen oder Helfer, die gern organisieren. Vorkenntnisse sind nicht nötig, Freude an der Sache genügt. Wir treffen uns zur Vorbesprechung am Mittwochabend im Nachbarschaftstreff.
E
Gepäckaufbewahrung am Bahnhof: In drei verschiedenen Größen können Sie Ihre Taschen und Koffer sicher einschließen. Bezahlt wird bequem mit Karte oder mit Münzen. Die Schließfächer befinden sich direkt neben Gleis 1 und sind rund um die Uhr zugänglich. Auch eine stundenweise Nutzung ist möglich.
F
Beschwerdestelle Nahverkehr: War Ihr Zug oder Bus stark verspätet? Wir nehmen Ihre Meldung auf, prüfen mögliche Erstattungen und erklären Ihnen Ihre Rechte als Fahrgast. Bringen Sie dazu unbedingt Ihr Ticket mit. Die Beratung ist kostenlos; an manchen Tagen kann es zu Wartezeiten kommen.
G
Stadtführung per Rad: Auf einer leichten Strecke zeigen wir die schönsten Ecken der Stadt und erzählen Geschichten dazu. Ein Helm wird empfohlen, ein eigenes Rad ist von Vorteil. Treffpunkt ist vor der Tourist-Information. Die Tour dauert rund zwei Stunden und endet wieder am Ausgangspunkt.
H
Fahrpläne online lesen: In einem kurzen Kurs lernen Sie, Verbindungen im Internet zu suchen, verschiedene Umstiege zu vergleichen und digitale Tickets zu buchen. Bringen Sie Ihr eigenes Smartphone mit, damit Sie alles gleich ausprobieren können. Der Kurs ist kostenlos und findet am Nachmittag statt.
I
Senioren unterwegs: In einer kurzen Beratung sprechen wir über Bus und Bahn und über sichere Wege, zum Beispiel zum Arzttermin. Wir zeigen, wie man Fahrkarten kauft und wo man Hilfe bekommt. Das Angebot ist kostenlos und richtet sich besonders an ältere Menschen. Eine Anmeldung ist nicht nötig.
J
Fundservice am Bahnhof: Haben Sie eine Tasche, einen Schirm oder ein Handy verloren? Melden Sie den Verlust bei uns und beschreiben Sie den Gegenstand möglichst genau. Je mehr Sie uns nennen können, desto leichter ist die Zuordnung. Gefundene Sachen bewahren wir mehrere Wochen lang auf.
K
Kreativwerkstatt: Gestalten Sie eigene Postkarten, arbeiten Sie mit Stempeln und falten Sie Papier zu kleinen Figuren. Das Material steht bereit, eigene Ideen sind willkommen. Das Angebot eignet sich für Erwachsene und für Familien. Wir treffen uns am Samstagnachmittag im Kulturhaus.
L
Lesecafé am Sonntag: Bei Kaffee und Kuchen hören wir gemeinsam Kurzgeschichten und sprechen anschließend über Bücher. Wer mag, bringt einen Lieblingstext mit. Anmelden müssen Sie sich dafür nicht. Das Lesecafé findet an jedem ersten Sonntag im Monat statt.
Sprachbausteine
Teil 1 - Grammatik
Sehr geehrte Damen und Herren, ich interessiere mich für eine ehrenamtliche Aufgabe, (21) ich im Stadtteil neue Kontakte finden möchte. Bitte sagen Sie mir, (22) ich auch nur einmal im Monat helfen kann. Ich bin am Wochenende flexibel, (23) ich unter der Woche arbeite. Außerdem frage ich, (24) es eine Einführung gibt. Ich danke Ihnen (25) Voraus. Ich wohne (26) drei Jahren hier. Ich möchte mitmachen, (27) ich andere Menschen unterstützen kann. Bitte senden Sie mir Termine, (28) das nächste Treffen stattfindet. Die Plätze im Einführungskurs sind begrenzt, (29) melde ich mich jetzt. Ich suche keine bezahlte Stelle, (30) ein Ehrenamt.
21.
- a) obwohl
- b) sondern
- c) weil
23.
- a) weil
- b) trotzdem
- c) seit
26.
- a) seit
- b) trotzdem
- c) während
27.
- a) obwohl
- b) sondern
- c) damit
29.
- a) deshalb
- b) wenn
- c) ob
30.
- a) seit
- b) damit
- c) sondern
Teil 2 - Lexik
Wählen Sie das passende Wort aus der Liste a-o.
- a) Termin
- b) Unterlagen
- c) Anmeldung
- d) Beratung
- e) Gebühr
- f) Bestätigung
- g) Teilnahme
- h) Kursraum
- i) Ermäßigung
- j) Rückruf
- k) Adresse
- l) Preis
- m) Raumplan
- n) Frist
- o) Nachweis
31. Bitte bringen Sie Ihre ___ zum Thema Ehrenamt vollständig mit.
32. Nach der Online-___ für "Freizeit und Ehrenamt" bekommen Sie eine E-Mail.
33. Die ___ für das Angebot "Spieleabend" ist für Personen mit wenig Einkommen niedriger.
34. Für die ___ am Kurs zum Thema Verein brauchen Sie keine Vorkenntnisse.
35. Der ___ für die Beratung "Ehrenamt" wurde von Raum 12 in Raum 18 verlegt.
36. Sie erhalten eine schriftliche ___ zu Ihrem Anliegen per E-Mail.
37. Bei Fragen zum Thema Freizeit und Ehrenamt können Sie eine persönliche ___ vereinbaren.
38. Der nächste freie ___ für eine Beratung zu Verein ist am Dienstag um 15 Uhr.
39. Eine ___ ist für Kursteilnehmende mit Nachweis zum Thema Ehrenamt möglich.
40. Wir bitten um einen kurzen ___ bis Freitag, damit "Spieleabend" geplant werden kann.
Hörverstehen
Audio-Datei: telc-b1-model-01.mp3
Teil 1 - Globalverstehen
1. Der Sohn macht die Hausaufgaben in der Schule.
+-
2. Die Sprecherin möchte zusätzliche Arbeitsgemeinschaften.
+-
3. Es gibt inzwischen vegetarische Essensangebote.
+-
4. Die Schule informiert klar über die Abholzeiten.
+-
5. Änderungen müssen schriftlich gemeldet werden.
+-
Teil 2 - Detailverstehen
6. Frau Yilmaz koordiniert auch die Essenslisten.
+-
7. Die Betreuung wurde wegen sinkender Nachfrage verkleinert.
+-
8. Am Nachmittag gibt es eine ruhige Lesegruppe.
+-
9. Die Ganztagsbetreuung ersetzt jede Nachhilfe.
+-
10. Freitags endet die Betreuung früher.
+-
11. Bei knappen Plätzen zählen nachgewiesene Arbeitszeiten.
+-
12. Eine mündliche Abmeldung reicht aus.
+-
13. Das Mittagessen ist immer kostenlos.
+-
14. Formulare gibt es online und im Sekretariat.
+-
15. Mehr Leseangebote für Deutschlernende sind geplant.
+-
Teil 3 - Selektives Verstehen
16. Der Elternabend findet in der Aula statt.
+-
17. Die angemeldeten Kinder gehen früher nach Hause.
+-
18. Die Erklärung muss bis morgen abgegeben werden.
+-
19. Der neue Preis gilt sofort ab morgen.
+-
20. Das Fußballtraining ist heute in der Halle.
+-
Hörtexte für Audio-Generierung
Hörverstehen Teil 1, Aufgabe 1
Eltern berichten, wie sie Ganztagsschule und Familienalltag organisieren. Nummer 1. Für uns ist die Ganztagsschule wichtig, weil mein Sohn dort seine Hausaufgaben macht. Zu Hause bleibt dann mehr Zeit zum Spielen.
Hörverstehen Teil 1, Aufgabe 2
Nummer 2. Ich finde das Angebot zu lang. Mein Kind ist nach acht Stunden müde und möchte nicht noch eine Arbeitsgemeinschaft besuchen.
Hörverstehen Teil 1, Aufgabe 3
Nummer 3. Das Mittagessen war zuerst ein Problem, aber jetzt gibt es zwei vegetarische Gerichte pro Woche.
Hörverstehen Teil 1, Aufgabe 4
Nummer 4. Ich kann die Abholzeiten nie sehen, weil die Schule keinen Plan verschickt.
Hörverstehen Teil 1, Aufgabe 5
Nummer 5. Beim Elternabend habe ich verstanden, dass man Änderungen schriftlich melden muss. Das steht nicht nur im Internet.
Hörverstehen Teil 2
J.: Unser Thema ist die neue Ganztagsbetreuung an der Erich-Kästner-Schule. Dazu begrüße ich Frau Yilmaz.
Frau Yilmaz: Hallo, gern.
J.: Welche Aufgabe übernehmen Sie bei Familie und Schule?
Frau Yilmaz: Ich koordiniere die Anmeldung, die Essenslisten und die Arbeitsgemeinschaften am Nachmittag.
J.: Wie ist die Idee zu Familie und Schule entstanden?
Frau Yilmaz: Die Betreuung wurde erweitert, weil immer mehr Eltern bis zum späten Nachmittag arbeiten.
J.: Was gehört beim Thema Familie und Schule dazu?
Frau Yilmaz: Es gibt Hausaufgabenzeit, Sport, eine ruhige Lesegruppe und an zwei Tagen Musikangebote.
J.: Wo liegen bei Familie und Schule die Grenzen?
Frau Yilmaz: Wir können keine Einzel-Nachhilfe ersetzen. Kinder mit großen Lernproblemen brauchen zusätzlich ein Gespräch mit der Klassenleitung.
J.: Mit wem arbeiten Sie bei Familie und Schule zusammen?
Frau Yilmaz: Lehrkräfte, Erzieherinnen und ältere Schülerinnen unterstützen die Gruppen. Neue Kräfte werden zuerst in der Hausaufgabenzeit eingesetzt.
J.: Welche Zeiten gelten bei Familie und Schule?
Frau Yilmaz: Die Betreuung läuft montags bis donnerstags bis 16 Uhr. Freitags endet sie früher, weil das Team plant.
J.: Was passiert bei Familie und Schule und großem Andrang?
Frau Yilmaz: Wenn die Plätze knapp sind, berücksichtigen wir zuerst Familien mit nachgewiesenen Arbeitszeiten.
J.: Was machen viele Menschen bei Familie und Schule am Anfang falsch?
Frau Yilmaz: Manche Eltern melden ihr Kind mündlich ab. Das reicht nicht, weil wir aus Sicherheitsgründen eine schriftliche Nachricht brauchen.
J.: Warum bleibt Familie und Schule bezahlbar?
Frau Yilmaz: Die Betreuung selbst ist kostenfrei. Mittagessen und einzelne Ausflüge müssen aber bezahlt werden.
J.: Welche digitalen Möglichkeiten gibt es bei Familie und Schule?
Frau Yilmaz: Formulare stehen online, können aber auch im Sekretariat abgeholt werden.
J.: Was soll sich bei Familie und Schule ändern?
Frau Yilmaz: Im nächsten Schuljahr soll es mehr Angebote für Kinder geben, die noch nicht sicher Deutsch lesen.
J.: Vielen Dank, das war sehr aufschlussreich.
Frau Yilmaz: Sehr gern.
Hörverstehen Teil 3, Aufgabe 16
Nummer 16. Der Elternabend zur Ganztagsschule beginnt heute in der Aula. Die Tür am Schulhof bleibt wegen Bauarbeiten geschlossen.
Hörverstehen Teil 3, Aufgabe 17
Nummer 17. Die Theater-AG fällt diese Woche aus. Die angemeldeten Kinder bleiben stattdessen in der Lernzeit.
Hörverstehen Teil 3, Aufgabe 18
Nummer 18. Für den Ausflug am Freitag muss die Einverständniserklärung morgen im Sekretariat sein. Spätere Abgaben können nicht angenommen werden.
Hörverstehen Teil 3, Aufgabe 19
Nummer 19. Das Mittagessen wird im März teurer. Der neue Preis gilt aber erst ab dem ersten Schultag nach den Ferien.
Hörverstehen Teil 3, Aufgabe 20
Nummer 20. Kinder der Fußball-AG brauchen heute Sportschuhe für die Halle. Das Training auf dem Außenplatz entfällt wegen Regen.