telc Deutsch B1

Modellprüfung 1

Wohnen in der Stadt

Eigenständig erstelltes Übungsmaterial im Stil des telc-B1-Prüfungsformats.

Testformat

Leseverstehen20 Aufgaben
Sprachbausteine20 Aufgaben
Hörverstehen20 Aufgaben
Schreiben/SprechenBrief + mündliche Prüfung

Leseverstehen

Teil 1 - Globalverstehen

Lesen Sie die Überschriften a-j und die Texte 1-5. Finden Sie für jeden Text die passende Überschrift. Sie können jede Überschrift nur einmal benutzen.

1

Ihre Hausverwaltung lädt zu einem Gespräch über neue Fahrradstellplätze im Hof ein. Beginn ist um 18 Uhr im Gemeinschaftsraum. Wer nicht teilnehmen kann, soll seine Fragen vorher per E-Mail schicken. Am Eingang hängt zusätzlich ein Aushang zu Nachbarschaft mit Raum, Telefonnummer und letzter Einlasszeit. Wer beim Thema Mietvertrag verhindert ist, soll bis 12 Uhr absagen, damit eine Person von der Warteliste nachrücken kann. Nach dem Treffen wird ein kurzes Protokoll zu Wohnen in der Stadt an alle angemeldeten Haushalte geschickt. Darin stehen die beschlossenen Punkte, die nächste Rückmeldefrist und die Adresse für schriftliche Fragen zu Nachbarschaft.

2

In mehreren Wohnhäusern testet die Stadt ein neues Beratungsangebot zum Mietvertrag. Mieterinnen und Mieter können kurze Verträge kostenlos prüfen lassen. Die Beratung findet jeden Mittwoch im Stadtteilbüro statt. Die Termine zu Mietvertrag laufen zunächst bis Ende Juni. Für den ersten Besuch reichen Name, Telefonnummer und eine kurze Beschreibung des Problems zu Nachbarschaft. Wer einen festen Termin zu Mietvertrag möchte, kann zwischen Nachmittag und frühem Abend wählen. Die Stadt sammelt außerdem Rückmeldungen, ob der Ort für Wohnen in der Stadt mit Bus und Bahn gut erreichbar ist.

3

Ihre Freundin zieht in eine neue Wohnung und bittet Sie um Hilfe beim Einzug. Die Helfer besprechen zuerst Möbel, Kartons und Schlüsselübergabe. Danach wird entschieden, wer fährt und wer in der neuen Wohnung bleibt. Die Gruppe trifft sich wegen Mietvertrag am Vorabend um 18 Uhr. Eine Person schreibt die Aufgabenliste zu Nachbarschaft und schickt sie danach per Nachricht an alle. Falls jemand bei Wohnen in der Stadt ausfällt, übernimmt eine Ersatzperson nur die wichtigste Aufgabe. Material, Schlüssel und Telefonnummern werden für Wohnen in der Stadt getrennt notiert, damit am Tag selbst niemand suchen muss.

4

Im Informationsblatt zum Mietvertrag steht: Die Beratung ist kostenlos. Einzelpersonen können ohne Anmeldung kommen. Gruppen ab fünf Personen melden sich vorher telefonisch. Wer Unterlagen prüfen lassen möchte, bringt Kopien mit; Originale bleiben bei den Besucherinnen und Besuchern. Die Sprechzeit zu Mietvertrag beginnt um 15 Uhr. Am Empfang werden höchstens drei Fragen pro Person zu Nachbarschaft notiert, damit die Beratung pünktlich bleibt. Wer mehr Zeit braucht, bekommt eine Karte für einen längeren Termin. Die Karte muss innerhalb einer Woche telefonisch bestätigt werden, sonst wird der Platz im Bereich Wohnen in der Stadt weitergegeben.

5

Viele Menschen wünschen sich klare Informationen, wenn sie eine Wohnung suchen oder einen Vertrag unterschreiben. Deshalb arbeiten Mieterverein, Stadtteilbüro und Sprachkurse jetzt enger zusammen. Im letzten Monat gab es zu Mietvertrag einen vollen Abendtermin und eine zusätzliche Sprechstunde am Freitag. Die Stadt prüft jetzt, ob dieser Termin dauerhaft bleiben kann. Besonders häufig kamen Fragen zu Kosten, Fristen und fehlenden Unterlagen bei Nachbarschaft. Deshalb sollen die nächsten Aushänge zu Wohnen in der Stadt mehr Beispiele und weniger allgemeine Hinweise enthalten.

Teil 2 - Detailverstehen

Ein Integrationszentrum bietet zusätzliche Prüfungsvorbereitung für B1 an. Geübt werden Lesen, Hören, Schreiben und Sprechen. Besonders wichtig sind realistische Modelltests. Nach dem Sprachkurs brauchen viele Lernende regelmäßige Übung. Lerngruppen, Tandems und kurze Beratungsgespräche helfen, motiviert zu bleiben. Die zusätzliche Prüfungsvorbereitung richtet sich an Lernende, die ihren Termin schon kennen oder nach dem Kurs weiter üben möchten. In den Treffen werden echte Aufgabenformate erklärt. Außerdem bringen die Teilnehmenden eigene Fragen mit und besprechen typische Fehler. Die Teilnahme ist kostenlos, aber eine Anmeldung im Kursbüro ist nötig. Wer schon einen Prüfungstermin hat, soll ihn nennen, damit die Lehrkraft passende Übungen auswählen kann. In der Prüfungsvorbereitung wird zuerst geklärt, welcher Prüfungstermin feststeht und welche Teile noch Schwierigkeiten machen. Die Lehrkraft zeigt dann nicht einfach viele Aufgaben, sondern wählt passende Übungen aus Lesen, Hören oder Schreiben aus. Wer eigene Fehler aus Modelltests mitbringt, kann sie in einer kleinen Gruppe besprechen. Für die Woche danach gibt es einen konkreten Übungsplan mit zwei Aufgaben, damit die Vorbereitung nicht nur aus allgemeinen Ratschlägen besteht. Der Kurs zur Prüfungsvorbereitung begleitet eine Teilnehmerin, die im Modelltest immer wieder beim Lesen zu langsam ist. Die Lehrkraft schaut nicht nur auf falsche Antworten, sondern auf die Reihenfolge ihrer Arbeitsschritte. Dabei fällt auf, dass die Teilnehmerin jeden Text vollständig übersetzt, bevor sie die Aufgabe liest. Im Kurs übt sie deshalb, zuerst Überschrift, Frage und Signalwörter zu markieren. Nach zwei Wochen soll sie denselben Aufgabentyp noch einmal unter Zeitdruck probieren und die Veränderung vergleichen. Der Artikel macht außerdem deutlich, dass Vorbereitung bei Prüfungsvorbereitung nicht kompliziert sein muss. Wer kommt, soll zuerst überlegen, welche Entscheidung in den nächsten Tagen wirklich ansteht. Danach werden passende Unterlagen, Namen und Fristen getrennt notiert. Im Gespräch zu Sprachkurs wird nur das besprochen, was für diesen Schritt wichtig ist. Andere Fragen kommen auf eine Liste für später, damit die Beratung im Bereich Deutsch lernen und Integration nicht zu unübersichtlich wird.

6. An wen richtet sich die Prüfungsvorbereitung besonders?

  1. a) An Personen ohne Deutschkurs.
  2. b) Nur an Lehrkräfte.
  3. c) An Lernende mit Prüfungstermin oder weiterem Übungsbedarf.

7. Was wird in den Treffen erklärt?

  1. a) Echte Aufgabenformate.
  2. b) Nur allgemeine Kursregeln.
  3. c) Alle Prüfungstermine der Stadt.

8. Was bringen die Teilnehmenden mit?

  1. a) Eigene Fragen.
  2. b) Alte Kurspläne ohne Aufgaben.
  3. c) Fertige Prüfungsergebnisse.

9. Was kostet die Teilnahme?

  1. a) Eine Prüfungsgebühr pro Abend.
  2. b) Nichts.
  3. c) Einen Mitgliedsbeitrag im Verein.

10. Warum soll man den Prüfungstermin nennen?

  1. a) Damit der Termin abgesagt wird.
  2. b) Damit man keine Hausaufgaben bekommt.
  3. c) Damit passende Übungen ausgewählt werden können.

Teil 3 - Selektives Verstehen

Lesen Sie die Situationen 11-20 und die Anzeigen A-L. Finden Sie für jede Situation die passende Anzeige. Wenn Sie zu einer Situation keine passende Anzeige finden, markieren Sie X.

11. Ihr Zug war sehr verspätet und Sie möchten eine Erstattung prüfen lassen.

12. Sie haben eine Tasche im Bahnhof verloren.

13. Sie suchen einen Kita-Platz in Bahnhofsnähe.

14. Sie möchten Fahrradfahren in der Stadt üben.

15. Sie brauchen für drei Stunden ein Schließfach.

16. Sie möchten eine leichte Stadtführung mit dem Rad machen.

17. Ihre Großmutter braucht Hilfe beim Einsteigen in den Zug.

18. Sie möchten internationale Fahrkarten kaufen und sich beraten lassen.

19. Sie planen mit anderen einen Wochenendausflug und brauchen Helfer.

20. Sie wollen Fahrpläne und Umstiege im Internet vergleichen.

A

Reisezentrum International: Tickets, Reservierungen und BahnCard. Beratung mit Wartenummer am Eingang. Kontakt: Frau Keller, Telefon 030 54 27 18, erreichbar von 9 bis 12 Uhr. Vor Beginn werden Namen auf einer Liste notiert. Eigene Getränke dürfen mitgebracht werden, aber Glasflaschen bleiben aus Sicherheitsgründen draußen.

B

Fahrradkurs Erwachsene: Anfahren, Bremsen und sichere Wege üben. Leihfahrräder begrenzt vorhanden. Bitte bringen Sie eine Telefonnummer und, falls vorhanden, passende Unterlagen oder eigenes Material mit. Eine Begleitperson darf mitkommen, wenn Unterstützung beim Verstehen nötig ist. Für Kinderwagen gibt es Platz neben der Garderobe; Fluchtwege müssen frei bleiben.

C

Mobilitätsservice Bahnhof: Hilfe beim Einsteigen für Menschen mit Rollstuhl oder schwerem Gepäck. Anmeldung am Vortag. Kosten: 3 Euro Materialgeld. Mit Sozialpass ist die Teilnahme kostenlos. Der letzte Einlass ist 30 Minuten vor Ende. Die letzte Rückmeldung erfolgt spätestens am Freitagmittag, damit niemand umsonst kommt.

D

Ausflugsteam gesucht: Route, Picknick und Fahrkarten für einen Wochenendausflug planen. Zwei Helfer fehlen. Treffpunkt ist zehn Minuten vorher am Empfang neben der Cafeteria. Material wird am Anfang verteilt und am Ende wieder eingesammelt. Wer später kommt, wartet bis zur nächsten kurzen Pause vor dem Gruppenraum.

E

Gepäckaufbewahrung: Schließfächer in drei Größen, Zahlung mit Karte oder Münzen. Direkt neben Gleis 1. Für Gruppen ab fünf Personen gibt es am Donnerstag einen Zusatztermin. Barzahlung ist nur passend möglich. Die Telefonnummer muss bei der Anmeldung lesbar angegeben werden, sonst gibt es keine Bestätigung.

F

Beschwerdestelle Nahverkehr: Verspätung melden, Erstattung prüfen und Fahrgastrechte erklären lassen. Ticket mitbringen. Der Raum ist barrierearm erreichbar; Kinderwagen können im Flur stehen. Nach dem Termin wird der Raum für die nächste Gruppe vorbereitet. Für Rückfragen wird keine neue Anmeldung benötigt; die alte Bestätigung reicht aus.

G

Stadtführung per Rad: leichte Strecke, Helm empfohlen, Treffpunkt vor der Tourist-Information. Bei Absage bitte bis 12 Uhr anrufen, damit der Platz weitergegeben wird. Kurzfristige Änderungen stehen auf dem Aushang im Erdgeschoss. Die Adresse steht auch im Schaukasten vor dem Haus und auf der Rückseite des Flyers.

H

Fahrpläne online lesen: Verbindungen suchen, Umstiege vergleichen und digitale Tickets buchen. Die Beratung dauert pro Person etwa 20 Minuten. Lange Fälle bekommen einen Folgetermin. Für die Warteliste reicht eine Handynummer. Der Kursraum hat nur 16 Plätze und wird zehn Minuten vorher geöffnet.

I

Senioren unterwegs: kurze Beratung zu Bus, Bahn und sicheren Wegen zum Arzttermin. E-Mails werden innerhalb von zwei Werktagen beantwortet; sensible Daten bitte erst vor Ort zeigen. Rückfragen sind am Freitag nur telefonisch möglich. Die Eingangstür öffnet automatisch bis 19 Uhr; danach klingeln Besucher am Seiteneingang.

J

Fundservice am Bahnhof: Verlorene Taschen, Schirme und Handys melden. Beschreibung möglichst genau angeben. Wer eine Übersetzung braucht, muss dies spätestens drei Tage vorher sagen. Der Eingang über den Hof ist ab 17 Uhr geschlossen. An der Infotheke liegt ein Lageplan bereit, auf dem der Raum markiert ist.

K

Kreativwerkstatt: Postkarten gestalten, Stempel benutzen und Papier falten. Material vorhanden. Vor Ort werden höchstens fünf Seiten kostenlos kopiert; weitere Kopien kosten 10 Cent. Die Bestätigung kommt am nächsten Werktag. Die Teilnahmebestätigung wird auf Wunsch ausgedruckt und nach dem Treffen unterschrieben.

L

Lesecafé Sonntag: Kurzgeschichten hören und über Bücher sprechen. Termin: Dienstag, 18 Uhr, Bürgerhaus Raum 2. Anmeldung bis Montag per E-Mail. Die Raumangabe hängt am Haupteingang. Bei Regen findet der Treffpunkt im Foyer statt; ein Schild hängt an der Tür.

Sprachbausteine

Teil 1 - Grammatik

Sehr geehrte Damen und Herren, ich möchte einen Beratungstermin beim Mieterverein buchen, (21) meine Nebenkostenabrechnung sehr hoch ist. Bitte schreiben Sie mir, (22) ich auch ohne Mitgliedschaft kommen kann. Ich brauche einen Abendtermin, (23) ich tagsüber arbeite. Außerdem interessiert mich, (24) ich Kopien der Belege mitbringen soll. Ich danke Ihnen (25) Voraus. Ich wohne (26) zwei Jahren in der Wohnung. Ich komme zur Beratung, (27) ich die Abrechnung richtig verstehe. Bitte senden Sie mir eine Liste der Unterlagen, (28) der Termin stattfindet. Die Frist ist kurz, (29) melde ich mich heute. Ich suche keine Rechtsvertretung, (30) eine erste Beratung.

21.

  1. a) obwohl
  2. b) sondern
  3. c) weil

22.

  1. a) als
  2. b) ob
  3. c) wenn

23.

  1. a) weil
  2. b) trotzdem
  3. c) seit

24.

  1. a) damit
  2. b) bevor
  3. c) ob

25.

  1. a) am
  2. b) im
  3. c) zum

26.

  1. a) seit
  2. b) trotzdem
  3. c) während

27.

  1. a) obwohl
  2. b) sondern
  3. c) damit

28.

  1. a) weil
  2. b) bevor
  3. c) als

29.

  1. a) deshalb
  2. b) wenn
  3. c) ob

30.

  1. a) seit
  2. b) damit
  3. c) sondern

Teil 2 - Lexik

Wählen Sie das passende Wort aus der Liste a-o.

31. Bitte bringen Sie Ihre ___ zum Thema Mietvertrag vollständig mit.

32. Nach der Online-___ für "Wohnen in der Stadt" bekommen Sie eine E-Mail.

33. Die ___ für das Angebot "Stadtteilfest" ist für Personen mit wenig Einkommen niedriger.

34. Für die ___ am Kurs zum Thema Nachbarschaft brauchen Sie keine Vorkenntnisse.

35. Der ___ für die Beratung "Mietvertrag" wurde von Raum 12 in Raum 18 verlegt.

36. Sie erhalten eine schriftliche ___ zu Ihrem Anliegen per E-Mail.

37. Bei Fragen zum Thema Wohnen in der Stadt können Sie eine persönliche ___ vereinbaren.

38. Der nächste freie ___ für eine Beratung zu Nachbarschaft ist am Dienstag um 15 Uhr.

39. Eine ___ ist für Kursteilnehmende mit Nachweis zum Thema Mietvertrag möglich.

40. Wir bitten um einen kurzen ___ bis Freitag, damit "Stadtteilfest" geplant werden kann.

Hörverstehen

Audio-Datei: telc-b1-model-01.mp3

Teil 1 - Globalverstehen

1. Die Sprecherin findet die feste Sprechzeit hilfreich.

+-

2. Der Sprecher möchte jede Frage persönlich klären.

+-

3. Die Sprecherin versteht Nebenkosten ohne Hilfe sehr gut.

+-

4. Nach dem Gespräch wurde die Situation im Haus ruhiger.

+-

5. Der Sprecher bevorzugt beim Mietvertrag ein persönliches Gespräch.

+-

Teil 2 - Detailverstehen

6. Frau Becker prüft zuerst die Unterlagen der Ratsuchenden.

+-

7. Die Mietsprechstunde begann wegen vieler Fragen zu Lärmbeschwerden.

+-

8. In der Sprechstunde werden Fristen markiert.

+-

9. Das Stadtteilbüro vertritt Mieterinnen und Mieter vor Gericht.

+-

10. Neue Helfer hören zunächst bei Gesprächen zu.

+-

11. Die Sprechstunde findet nur am Vormittag statt.

+-

12. Briefe mit kurzen Fristen werden zuerst bearbeitet.

+-

13. Originale bleiben im Büro der Beratungsstelle.

+-

14. Die erste Information ist kostenlos.

+-

15. Für eine zusätzliche Abendsprechstunde werden noch Helfer gesucht.

+-

Teil 3 - Selektives Verstehen

16. Der Eingang im Hof soll benutzt werden.

+-

17. Angemeldete Personen sollen einfach am Mittwoch kommen.

+-

18. Jeder Haushalt soll höchstens eine Checkliste mitnehmen.

+-

19. Die Haltestelle Westmarkt wird heute normal angefahren.

+-

20. Für Donnerstag kann man sich noch telefonisch anmelden.

+-

Schriftlicher Ausdruck

Sie können einen Termin bei der Hausverwaltung nicht wahrnehmen. Schreiben Sie höflich und bearbeiten Sie vier Punkte: Grund Ihres Schreibens, Ihre Situation, zwei konkrete Fragen, Bitte um Antwort.

Mündliche Prüfung

Teil 1 - Einander kennenlernen

Teil 2 - Über ein Thema sprechen

Sprechen Sie über Mietvertrag: Erfahrungen, Vorteile, Nachteile, Beispiel.

Teil 3 - Gemeinsam etwas planen

Planen Sie gemeinsam: Stadtteilfest. Sprechen Sie über Ort, Zeit, Aufgaben, Kosten und Einladung.

Lösungsschlüssel

1i
2j
3a
4b
5c
6c
7a
8a
9b
10c
11F
12J
13X
14B
15E
16G
17C
18A
19D
20H
21c
22b
23a
24c
25b
26a
27c
28b
29a
30c
31b
32c
33e
34g
35h
36f
37d
38a
39i
40j
Hören 1+
Hören 2-
Hören 3-
Hören 4+
Hören 5+
Hören 6+
Hören 7-
Hören 8+
Hören 9-
Hören 10+
Hören 11-
Hören 12+
Hören 13-
Hören 14+
Hören 15+
Hören 16+
Hören 17-
Hören 18+
Hören 19-
Hören 20+

Hörtexte für Audio-Generierung

Hörverstehen Teil 1, Aufgabe 1

Wir haben Mieterinnen und Mieter gefragt, wie sie Beratung im Wohnalltag erleben. Nummer 1. Seit die Hausverwaltung eine feste Sprechzeit anbietet, streiten wir im Haus weniger. Man kann kurz nachfragen, bevor aus einer Kleinigkeit ein großes Problem wird. Wenn ich einen Termin, eine Frist oder eine Regel höre, schreibe ich sie sofort auf und lege den passenden Brief dazu.

Hörverstehen Teil 1, Aufgabe 2

Nummer 2. Ich lese die Hausordnung lieber selbst. Wenn ich wegen jeder Frage ins Büro gehen müsste, würde mich das nur Zeit kosten. Natürlich muss nicht jede Kleinigkeit besprochen werden. Ich finde aber gut, wenn Informationen so klar sind, dass man zu Hause in Ruhe entscheiden kann, ob man wirklich Hilfe braucht oder ob ein kurzer Blick in die Unterlagen genügt. Das spart Zeit und vermeidet unnötige Wege.

Hörverstehen Teil 1, Aufgabe 3

Nummer 3. Bei Nebenkosten nehme ich immer jemanden mit. Allein übersehe ich schnell eine Zahl oder eine Frist. Gerade bei Zahlen, Formularen und Terminen hilft mir eine zweite Person, weil ich dann nichts übersehe. Danach kann ich die nächsten Schritte besser sortieren und muss nicht mehrfach wegen derselben Frage anrufen. Besonders Fristen markiere ich sofort im Kalender.

Hörverstehen Teil 1, Aufgabe 4

Nummer 4. Unser Nachbar hat erst nach dem Gespräch verstanden, warum der Kinderwagen nicht im Flur stehen darf. Danach war die Stimmung viel ruhiger. Nach einem guten Gespräch wissen alle Beteiligten genauer, worum es geht. Das spart Zeit, weil man nicht mehr nur Vermutungen austauscht, sondern eine konkrete Regel oder eine einfache Lösung vor sich hat. Danach kann man ruhiger miteinander sprechen.

Hörverstehen Teil 1, Aufgabe 5

Nummer 5. Online-Termine sind bequem, aber wenn es um meinen Mietvertrag geht, möchte ich die Unterlagen auf dem Tisch sehen. Für einfache Informationen nutze ich gern das Internet. Wenn es aber um wichtige Unterlagen, Geld oder persönliche Daten geht, möchte ich die Sache lieber genau erklären und die Dokumente gemeinsam ansehen. Dann merke ich auch schneller, ob noch etwas fehlt.

Hörverstehen Teil 2

J.: Heute geht es um die Mietsprechstunde im Stadtteilbüro West. Bei mir ist Frau Becker. Frau Becker, guten Tag. Frau Becker: Guten Tag. J.: Welche Aufgabe haben Sie dort genau? Frau Becker: Ich koordiniere die offenen Termine, prüfe zuerst die Unterlagen und entscheide, ob jemand zur Rechtsberatung weitergehen muss. J.: Wie läuft der erste Kontakt normalerweise ab? Frau Becker: Zuerst hören wir genau zu und klären, ob es eine Frist oder einen besonders dringenden Punkt gibt. Danach sortieren wir die Informationen gemeinsam. Die Ratsuchenden sollen am Ende nicht nur eine Antwort bekommen, sondern verstehen, warum dieser Schritt sinnvoll ist. J.: Wie ist dieses Angebot entstanden? Frau Becker: Begonnen hat die Sprechstunde nach vielen Fragen zu Betriebskosten. Zuerst kamen nur wenige Personen, inzwischen ist der Kalender oft voll. J.: Was können Besucherinnen und Besucher konkret bekommen? Frau Becker: Wir erklären Abrechnungen, markieren Fristen und üben, wie man eine kurze sachliche Nachricht an die Hausverwaltung schreibt. J.: Was sollten die Menschen vorbereiten, bevor sie kommen? Frau Becker: Hilfreich ist eine kleine Notiz mit den wichtigsten Fragen. Wer Briefe, Termine oder andere Unterlagen hat, bringt am besten Kopien mit. Dann erkennen wir schneller, worum es geht. Wenn jemand nichts dabei hat, erklären wir, welche Unterlagen beim nächsten Mal sinnvoll wären. J.: Gibt es auch Grenzen? Frau Becker: Wir vertreten niemanden vor Gericht und schreiben auch keine Kündigungen. Dafür verweisen wir an den Mieterverein. J.: Wer arbeitet bei Ihnen mit? Frau Becker: Zwei erfahrene Beraterinnen und ein ehrenamtlicher Übersetzer helfen regelmäßig. Neue Helfer hören zuerst bei Gesprächen zu. J.: Wann findet das Angebot statt? Frau Becker: Die Sprechstunde ist dienstags von 16 bis 19 Uhr. Wer nur eine kurze Frage hat, kann am Freitag telefonisch anrufen. J.: Was passiert, wenn sehr viele Menschen gleichzeitig kommen? Frau Becker: Bei großem Andrang nehmen wir zuerst Briefe mit kurzen Fristen. Allgemeine Fragen bekommen einen späteren Termin. J.: Welche Fehler oder Missverständnisse erleben Sie häufig? Frau Becker: Viele bringen Originale mit und wollen sie abgeben. Wir sehen sie nur an; im Büro bleiben höchstens Kopien. J.: Warum sind solche Missverständnisse im Alltag ein Problem? Frau Becker: Oft reagieren Menschen zu spät, weil sie unsicher sind oder sich schämen, eine Frage zu stellen. Dann wird aus einem einfachen Hinweis schnell ein größeres Problem. Darum erklären wir lieber einmal mehr, was wirklich wichtig ist. J.: Woran merken Sie, dass die Beratung den Menschen wirklich geholfen hat? Frau Becker: Viele kommen später kurz vorbei oder rufen an und sagen, dass sie den nächsten Schritt selbst erledigen konnten. Das Ziel ist, ihnen Sicherheit für ähnliche Situationen zu geben. Deshalb geben wir am Ende oft eine kurze Liste mit den wichtigsten Punkten mit. J.: Wie wird das Angebot finanziert? Frau Becker: Die Räume bezahlt die Stadt, die Materialien kommen aus kleinen Spenden. Die erste Information bleibt kostenlos. J.: Welche Rolle spielen digitale Angebote? Frau Becker: Termine kann man online buchen, aber viele Menschen brauchen trotzdem ein Gespräch, um den Brief richtig einzuordnen. J.: Was planen Sie für die nächste Zeit? Frau Becker: Wir möchten eine zusätzliche Sprechstunde am Abend anbieten und suchen dafür noch zwei freiwillige Helfer. J.: Vielen Dank für das Gespräch. Frau Becker: Sehr gern. Ich freue mich, wenn die Informationen weitergegeben werden und mehr Menschen rechtzeitig nachfragen und vorbereitet zum Termin kommen.

Hörverstehen Teil 3, Aufgabe 16

Nummer 16. Wenn Sie zur Mietsprechstunde kommen, benutzen Sie bitte den Eingang im Hof. Der Haupteingang wird heute gestrichen und ist bis 18 Uhr geschlossen. Bitte planen Sie deshalb einige Minuten mehr ein und achten Sie auf die Schilder am Eingang. Wer unsicher ist, fragt am Empfang nach; dort liegt auch eine kurze schriftliche Information. Die Mitarbeitenden helfen besonders Personen, die zum ersten Mal kommen.

Hörverstehen Teil 3, Aufgabe 17

Nummer 17. Die Betriebskostenberatung von Mittwoch wird wegen Krankheit abgesagt. Bereits angemeldete Personen erhalten bis Freitag einen neuen Termin per Telefon. Bitte rufen Sie nicht noch einmal im Sekretariat an, wenn Sie bereits angemeldet sind. Das Team meldet sich bei Ihnen und nennt den neuen Termin, sobald die Liste geprüft wurde. Kontrollieren Sie bitte, ob Ihre Telefonnummer noch stimmt.

Hörverstehen Teil 3, Aufgabe 18

Nummer 18. Im Stadtteilbüro liegen neue Checklisten für Mietverträge aus. Bitte nehmen Sie nur ein Exemplar pro Haushalt mit. Die Unterlagen sind vor allem für Personen gedacht, die sich zu Hause vorbereiten möchten. Bitte lassen Sie die übrigen Exemplare liegen, damit auch spätere Besucherinnen und Besucher noch Material bekommen. Zusätzliche Kopien können ab nächster Woche bestellt werden.

Hörverstehen Teil 3, Aufgabe 19

Nummer 19. Die Bushaltestelle Westmarkt wird heute nicht angefahren. Besucher steigen bitte eine Station früher aus und gehen etwa fünf Minuten zu Fuß. Die Änderung gilt nur für heute. Rechnen Sie mit einem kurzen Fußweg und informieren Sie Personen aus Ihrer Gruppe, falls diese die Durchsage nicht gehört haben. Wer schlecht zu Fuß ist, kann am Empfang Unterstützung bekommen.

Hörverstehen Teil 3, Aufgabe 20

Nummer 20. Für die Beratung am Donnerstag sind noch zwei Plätze frei. Wer kommen möchte, meldet sich bis 12 Uhr telefonisch im Sekretariat. Die Anmeldung ist erst gültig, wenn Ihr Name auf der Liste steht. Bitte nennen Sie am Telefon auch eine Rückrufnummer, damit das Sekretariat Sie bei Änderungen erreichen kann. Kommen Sie am Termin bitte zehn Minuten früher.