Goethe-Zertifikat B1

Modellprüfung 24

Mobilität und Verkehrssicherheit

Eigenständig erstelltes Übungsmaterial im Stil des Goethe-B1-Prüfungsformats.

Testformat

Lesen65 Minuten, 30 Aufgaben
Hörenca. 40 Minuten, 30 Aufgaben
Schreiben60 Minuten, 3 Teile
Sprechenca. 15 Minuten, 3 Teile

Lesen - 65 Minuten

Das Modul Lesen hat fünf Teile. Sie lesen mehrere Texte und lösen Aufgaben dazu. Sie können mit jeder Aufgabe beginnen. Für jede Aufgabe gibt es nur eine richtige Lösung.

Teil 1 - Korrespondenz lesen

Arbeitszeit: 10 Minuten

Lesen Sie den Text und die Aufgaben 1 bis 6 dazu. Wählen Sie: Sind die Aussagen richtig oder falsch?

E-Mail: Fahrradkurs

Hallo Nadja, du hast mir letzte Woche geschrieben, dass du dich im Moment mit dem Thema Mobilität und Verkehrssicherheit beschäftigst. Beim Stichwort Verkehrsregeln musste ich sofort an eine Situation denken, die ich vor Kurzem erlebt habe. Zuerst wollte ich die Frage zu Fahrradkurs allein klären und habe mehrere Internetseiten gelesen. Danach verstand ich zwar mehr Wörter zu Verkehrsregeln, aber nicht, welcher Schritt für meinen Fall wirklich wichtig war. Besonders schwierig fand ich, dass bei Mobilität und Verkehrssicherheit in jeder Information andere Begriffe standen und kleine Fristen leicht übersehen werden können. Dann bekam ich diese Information: Die Verkehrswacht bietet einen Fahrradkurs für Erwachsene an. Eigene Fahrräder können mitgebracht werden, Leihfahrräder sind begrenzt vorhanden. Erst war ich unsicher, ob sich der Weg zum Bürgerhaus lohnt. Ich bin trotzdem hingegangen, weil ich bei Verkehrsregeln endlich nicht mehr nur raten wollte. Vorher habe ich mir drei Fragen notiert und die wichtigsten Papiere zu Fahrradkurs in eine Mappe gelegt. Das war gut, denn im Gespräch ging es dann nicht nur um allgemeine Tipps zu Mobilität und Verkehrssicherheit. Die Mitarbeiterin fragte zuerst, was ich zu Verkehrsregeln schon verstanden hatte, und markierte dann nur die Punkte, die für meine Entscheidung wichtig waren. Interessant war, dass mehrere andere Besucher ebenfalls praktische Fragen zu Mobilität und Verkehrssicherheit hatten. Eine ältere Frau verstand einen Brief zu Fahrradkurs nicht, ein junger Vater fragte nach einer Frist, und ein Student wollte wissen, ob er eine Zusage schriftlich bestätigen lassen muss. Dadurch merkte ich, dass Angebote zu Verkehrsregeln nicht nur für Menschen gedacht sind, die gar nichts verstehen. Bei Verkehrsregeln reicht oft schon ein kurzer Hinweis, damit man wieder selbst weiterarbeiten kann. Einige Dinge musste ich später noch einmal prüfen, aber ich wusste danach, an wen ich mich wegen Fahrradkurs wenden kann und welche Unterlagen fehlen. Genau das wünsche ich dir auch: nicht alles abgeben, sondern genug Orientierung zu Verkehrsregeln bekommen, damit du den nächsten Schritt ruhig planen kannst. Schreib dir auch kleine Zweifel zu Mobilität und Verkehrssicherheit auf; oft sind gerade diese Fragen im Gespräch wichtig. Wenn du möchtest, begleite ich dich am Freitag. Wir könnten vorher zusammen eine Liste mit Fragen zu Fahrradkurs schreiben und danach in Ruhe besprechen, was noch offen ist. Geh bitte nicht ohne Vorbereitung hin; sonst vergisst man bei Verkehrsregeln schnell die Hälfte. Liebe Grüße aus Wien Elena

Beispiel. Die E-Mail berichtet von einer persönlichen Erfahrung.

richtigfalsch

1. Elena schreibt, dass niemand im Gespräch helfen konnte.

richtigfalsch

2. Elena schreibt, dass andere Besucher ebenfalls praktische Fragen hatten.

richtigfalsch

3. Das Gespräch bestand nur aus einem langen Vortrag ohne persönliche Fragen.

richtigfalsch

4. Nach dem Gespräch musste Elena noch einzelne Punkte prüfen.

richtigfalsch

5. Das Gespräch half Elena vor allem dabei, den nächsten Schritt zu erkennen.

richtigfalsch

6. Nach dem Termin wusste Elena weniger als vorher.

richtigfalsch

Teil 2 - Pressetexte verstehen

Arbeitszeit: 20 Minuten

Lesen Sie den Text aus der Presse und die Aufgaben 7 bis 9 dazu. Wählen Sie bei jeder Aufgabe die richtige Lösung a, b oder c.

Aus der Presse: Hilfe bei Sportkurs

Seit dem Frühjahr beobachtet die Stadt eine wachsende Nachfrage nach kurzen Hilfen rund um Sportkurs. Bei Sportkurs liegt das nicht nur daran, dass manche Regeln komplizierter geworden sind. Viele Menschen müssen in diesem Bereich von Gesundheit im Alltag mehrere Dinge gleichzeitig organisieren: Arbeit, Familie, Termine bei Ämtern und digitale Formulare. Wenn dann ein Brief, ein Vertrag oder eine Einladung zu Arzttermin kommt, bleibt oft wenig Zeit, alles in Ruhe zu lesen. Aus diesem Grund hat das Bürgerhaus ein neues Modell für Gesundheit im Alltag gestartet. Bürgerinnen und Bürger können kurze Fragen zu Sportkurs stellen, Unterlagen sortieren und sich erklären lassen, welche Fristen wichtig sind. Die Krankenkasse startet einen kostenlosen Sportkurs für Anfängerinnen und Anfänger. Der Kurs findet draußen statt und richtet sich besonders an Menschen, die lange keinen Sport gemacht haben. Neu ist, dass bei Arzttermin nicht nur eine einzelne Stelle zuständig ist. Mitarbeitende aus Beratung, Verwaltung und Sprachkursen arbeiten zusammen. Wer einen Termin zu Sportkurs bekommt, soll vorher die wichtigsten Unterlagen kopieren und auf einem Blatt notieren, was genau unklar ist. Die ersten Erfahrungen mit Gesundheit im Alltag sind positiv. Nach Angaben der Stadt kommen besonders viele Menschen, die grundsätzlich gut zurechtkommen, aber bei einzelnen Formulierungen zu Sportkurs unsicher sind. Die Beratung zu Arzttermin ersetzt keine anwaltliche Hilfe und entscheidet auch nichts für die Besucher. Sie soll vor allem verhindern, dass Menschen aus Angst bei Arzttermin gar nicht reagieren oder wichtige Termine verpassen. Für den nächsten Monat plant die Stadt eine Auswertung zum Bereich Sportkurs. Dabei soll nicht nur gezählt werden, wie viele Personen gekommen sind. Wichtiger ist, ob die Besucher danach wussten, an welche Stelle sie sich wegen Arzttermin wenden müssen und welche Unterlagen noch fehlen. Auch die Verständlichkeit der schriftlichen Hinweise zu Gesundheit im Alltag soll geprüft werden, weil viele Rückfragen durch einfachere Sprache vermieden werden könnten.

Beispiel. In diesem Text geht es um ...

  1. a) ein neues Beratungsmodell im Alltag.
  2. b) einen privaten Reisebericht.
  3. c) eine Prüfung im Sprachkurs.

7. Warum wurde das neue Modell gestartet?

  1. a) Viele Menschen sind bei Unterlagen, Fristen oder Formulierungen unsicher.
  2. b) Alle zuständigen Stellen sollen nur noch telefonisch arbeiten.
  3. c) Die Stadt will persönliche Beratung durch automatische Briefe ersetzen.

8. Was ist an der Beratung neu?

  1. a) Mehrere Stellen arbeiten zusammen.
  2. b) Alle Besucher erhalten sofort eine verbindliche Entscheidung.
  3. c) Die Beratung findet ausschließlich anonym im Internet statt.

9. Was sollen Besucherinnen und Besucher vor einem Termin tun?

  1. a) Ihre Unterlagen endgültig im Büro abgeben.
  2. b) Kopien ordnen und die unklare Frage notieren.
  3. c) Zuerst eine schriftliche Prüfung bestehen.

Lesen Sie den Text aus der Presse und die Aufgaben 10 bis 12 dazu. Wählen Sie bei jeder Aufgabe die richtige Lösung a, b oder c.

Bericht: Angebote müssen zum Alltag passen

Die Verantwortlichen für Deutsch lernen und Integration verglichen nach vier Wochen die Rückmeldungen aus mehreren Gruppen. Einige Kurse zu Prüfungsvorbereitung waren am Anfang sehr gut besucht, andere blieben fast leer. Die Organisatoren fanden schnell heraus, dass bei Deutsch lernen und Integration nicht nur der Inhalt zählt. Die Uhrzeit, der Ort und die Sprache der Einladung entscheiden mit. Ein Flyer zu Sprachkurs mit vielen Fachwörtern schreckt eher ab, auch wenn das Angebot kostenlos ist. Deshalb wurden die Informationen zu Prüfungsvorbereitung verändert. Nach dem Sprachkurs brauchen viele Lernende regelmäßige Übung. Lerngruppen, Tandems und kurze Beratungsgespräche helfen, motiviert zu bleiben. Außerdem gibt es jetzt kurze Beispiele aus dem Alltag: eine E-Mail, ein Telefongespräch oder ein Formular, das viele Teilnehmende bei Sprachkurs wiedererkennen. In den Gruppen wird nicht nur erklärt, sondern auch geübt. Wer möchte, kann eine eigene Frage zu Deutsch lernen und Integration mitbringen, muss sie aber nicht vor allen vorlesen. Kritik gibt es trotzdem. Manche Teilnehmende wünschen sich bei Prüfungsvorbereitung mehr Einzeltermine, andere finden die Anmeldung umständlich. Die Stadt will deshalb prüfen, ob es für Sprachkurs zusätzlich offene Sprechstunden am Abend geben kann. Für die Verantwortlichen ist klar: Ein gutes Angebot zu Sprachkurs muss nicht nur fachlich richtig sein, sondern auch zum Alltag der Menschen passen. Eine Projektleiterin erklärt, dass besonders einfache Beispiele zu Deutsch lernen und Integration gut funktionieren. Wenn die Teilnehmenden bei Prüfungsvorbereitung eine Situation aus ihrem eigenen Leben erkennen, fragen sie schneller nach und behalten die Information länger. Deshalb sollen künftig echte Musterbriefe, kurze Dialoge und typische Fehler aus vergangenen Beratungen zu Prüfungsvorbereitung stärker genutzt werden.

10. Warum wurden einige Angebote am Anfang wenig genutzt?

  1. a) Die Teilnehmenden mussten vorher teure Bücher kaufen.
  2. b) Einladungen waren schwer verständlich oder die Termine passten schlecht.
  3. c) Alle Angebote fanden nur für Fachpersonal statt.

11. Was wurde an den Informationen verändert?

  1. a) Sie enthalten mehr Alltagssprache und wiedererkennbare Beispiele.
  2. b) Sie nennen keine Termine mehr.
  3. c) Sie werden nur noch mündlich im Amt erklärt.

12. Warum sollen mehr Musterbriefe und Dialoge genutzt werden?

  1. a) Damit die Gruppen keine Fragen mehr stellen müssen.
  2. b) Teilnehmende erkennen dadurch eigene Situationen schneller wieder.
  3. c) Damit Einzeltermine grundsätzlich abgeschafft werden können.

Teil 3 - Anzeigen zuordnen

Arbeitszeit: 10 Minuten

Lesen Sie die Situationen 13 bis 19 und die Anzeigen A bis J aus verschiedenen deutschsprachigen Medien. Wählen Sie: Welche Anzeige passt zu welcher Situation? Sie können jede Anzeige nur einmal verwenden. Die Anzeige aus dem Beispiel können Sie nicht mehr verwenden. Für eine Situation gibt es keine passende Anzeige. In diesem Fall schreiben Sie 0.

Mehrere Personen suchen passende Informationen oder Angebote zum Thema Beruf und Bewerbung.

Beispiel. Sie suchen eine bezahlte Arbeit am Abend und können im Lager helfen. Anzeige: B

13. Sie suchen eine Tanzgruppe für Kindergeburtstage.

14. Während des Bewerbungskurses brauchen Sie Betreuung für Ihr Kind.

15. Sie möchten mit Betrieben über einen Praktikumsplatz sprechen.

16. Sie müssen Nachweise für Arbeitslosengeld online hochladen.

17. Sie sind in der Ausbildung und haben Fragen zur Probezeit.

18. Sie möchten Telefongespräche für Bewerbungen trainieren.

19. Sie möchten Bewerbungsunterlagen am Computer vorbereiten und als PDF senden.

A

Bewerbungswerkstatt: Lebenslauf am Computer schreiben, Anlagen sortieren und eine E-Mail mit PDF verschicken. Eigener USB-Stick hilfreich. Material wird gestellt; eigene Unterlagen können als Kopie mitgebracht werden. Wer nur eine kurze Frage hat, kann diese am Empfang auf eine Karte schreiben und später telefonisch klären. Zwischen zwei Gesprächen wird der Raum kurz gelüftet. Das Büro bittet darum, nur ein Anliegen pro Termin vorzubereiten.

B

Lager sucht Aushilfe: Dienstag und Donnerstag 17-21 Uhr, Deutsch A2 reicht. Körperliche Arbeit, pünktliche Bezahlung. Der erste Termin ist kostenlos. Danach kostet ein Folgetermin 4 Euro. Es werden Musterbriefe, Formulare und kurze Dialoge benutzt, die direkt zum genannten Angebot passen. Kurzfristige Änderungen werden auf der Internetseite bekannt gegeben. Der nächste Zusatztermin wird am Freitag auf dem schwarzen Brett veröffentlicht.

C

Telefontraining Bewerbung: Vorstellungsgespräche am Telefon üben, Rückfragen beantworten und Termine bestätigen. Kleine Gruppe. Bei Absage bitte bis 12 Uhr anrufen, damit der Platz weitergegeben werden kann. Personen mit geringem Einkommen können Material kostenlos erhalten, wenn sie einen aktuellen Nachweis zeigen. Die Kontaktperson prüft vorab nur Termin und Raum, keine privaten Unterlagen. Bei großem Andrang werden kurze Anliegen vor längeren Fällen bearbeitet.

D

Anerkennungsberatung: Ausländische Zeugnisse prüfen, Übersetzungen ordnen und nächste Schritte planen. Termin erforderlich. Kontakt: Frau Schneider, Telefon 030 48 21 74, erreichbar vormittags. Im Aushang steht, ob das Angebot für Einzelpersonen, Familien oder kleine Gruppen gedacht ist. Nach dem Termin werden keine Originalunterlagen im Büro aufbewahrt. Für Nachfragen liegt eine Karte mit Telefonnummer und Sprechzeiten aus.

E

Berufskleidung günstig: gebrauchte Jacken, Sicherheitsschuhe und Hosen für Ausbildung und Praktikum. Verkauf samstags. Der Raum ist mit dem Aufzug erreichbar. Kinderwagen können neben der Garderobe stehen. Für Gruppen werden Stühle und Arbeitsblätter vorbereitet; deshalb muss die genaue Personenzahl genannt werden. Wer zu spät kommt, meldet sich zuerst am Empfang. An der Tür steht eine Liste mit den nächsten freien Zeiten.

F

Deutsch im Betrieb: Krankmeldung, Schichttausch und kurze Notizen an Kolleginnen und Kollegen üben. Abendkurs. Teilnehmende erhalten am Ende ein Blatt mit Adressen, Öffnungszeiten und Telefonnummern. Vor Beginn werden Namen und Anliegen auf einer Liste notiert; die Liste wird nach dem Termin vernichtet. Rückmeldungen können auf einer Karte in den Briefkasten geworfen werden. Eine zweite Person kann zuhören, wenn sie vorher am Empfang genannt wird.

G

Praktikumsbörse Handwerk: Betriebe aus Elektro, Metall und Holz stellen freie Plätze vor. Kurze Gespräche ohne Bewerbung. Für Gruppen ab fünf Personen gibt es einen Zusatztermin am Donnerstagabend. Bitte bringen Sie Ausweis, aktuelle Schreiben und eine Telefonnummer mit. Originale werden nur angesehen und nicht im Büro behalten. Kosten, Raum und Uhrzeit stehen zusätzlich auf einem Aushang. Die Teilnahmebestätigung kann direkt nach dem Treffen mitgenommen werden.

H

Kinderbetreuung beim Abendkurs: Für Eltern im Bewerbungstraining. Anmeldung spätestens drei Tage vor Kursbeginn. E-Mails werden innerhalb von zwei Werktagen beantwortet; persönliche Daten bitte erst zum Termin mitbringen. Wenn eine andere Stelle zuständig ist, gibt das Büro Adresse, Öffnungszeit und eine Telefonnummer weiter. Bei Sprachproblemen kann eine zweisprachige Wortliste vorbereitet werden. Wer einen Platz bekommt, erhält eine Nummer für den Wartebereich.

I

Arbeitslosengeld online: Nachweise hochladen, Fristen verstehen und Termine im Jobcenter vorbereiten. Nur mit Bürgerkonto. Termin: Montag, 17.30 Uhr, Raum 204. Anmeldung bis Freitag über das Kursbüro. Eine Begleitperson darf mitkommen, wenn sie beim Übersetzen oder Sortieren der Unterlagen hilft. Die genaue Wegbeschreibung steht in der Terminbestätigung. Für den Rückruf muss eine gut lesbare Telefonnummer hinterlassen werden.

J

Azubi-Mentoren: Ehemalige Auszubildende helfen bei Fragen zu Probezeit, Berufsschule und Berichtsheft. Treffpunkt ist am Seiteneingang neben der Cafeteria. Bitte zehn Minuten vorher kommen. Längere Einzelfälle bekommen einen separaten Termin; die offene Stunde bleibt für kurze Anliegen reserviert. Vor Ort hängt ein Plan mit Raum und Ausgang. Eigene Notizen sind erlaubt; Tonaufnahmen sind im Beratungsraum nicht möglich.

Teil 4 - Meinungen verstehen

Arbeitszeit: 15 Minuten

Lesen Sie die Texte 20 bis 26. Wählen Sie: Ist die Person für persönliche Beratungsangebote zu Ehrenamt?

In einer Zeitschrift lesen Sie Leserbriefe zum Thema persönliche Beratungsangebote zu Ehrenamt.

LESERBRIEFE

Beispiel. Niko: Ich finde Beratungsangebote zu Ehrenamt hilfreich, wenn sie praktisch bleiben. Wer einen Brief oder ein Formular zu Verein nicht versteht, sollte die Frage in Ruhe zeigen können.

20. Ursula: Ich bin klar für persönliche Beratungen zu Ehrenamt. Wenn jemand einen Brief oder ein Formular zu Verein vor sich liegen hat, erkennt man im Gespräch viel schneller, wo das eigentliche Problem liegt. Wichtig ist nur, dass Termine zu Ehrenamt auch abends angeboten werden und dass persönliche Fragen nicht vor der ganzen Gruppe besprochen werden. Gerade wenn bei Verein eine Frist läuft, zählt für mich, dass jemand die entscheidende Stelle im Schreiben sofort findet.

21. Selim: Für mich ist ein Termin vor Ort die beste Lösung. Eine Fachperson kann bei Ehrenamt nachfragen, Missverständnisse sofort korrigieren und zeigen, welche Unterlage wirklich wichtig ist. Nach dem Gespräch über Verein sollte man eine kurze Notiz bekommen, damit man zu Hause nichts verwechselt. Ohne dieses Gespräch zu Ehrenamt würden viele Leute aus Scham warten, bis aus einer kleinen Frage ein teures Problem wird.

22. Juri: Persönliche Beratung zu Ehrenamt klingt gut, erreicht aber viele Menschen nicht. Wer arbeitet, Kinder betreut oder weit fahren muss, braucht bei Verein zuverlässige digitale Informationen statt fester Sprechzeiten. Außerdem sind feste Termine zu Ehrenamt für Berufstätige und Alleinerziehende oft unpraktisch. Außerdem bleiben Angebote zu Freizeit und Ehrenamt leicht bei denen hängen, die ohnehin schon viele Beratungsstellen kennen.

23. Gül: Ich bin skeptisch bei neuen Gesprächen zu Freizeit und Ehrenamt. Wenn jede Stelle wieder ein neues Gespräch zu Ehrenamt anbietet, weiß man am Ende noch weniger, wer wirklich zuständig ist. Ich möchte bei Freizeit und Ehrenamt lieber eine Checkliste, die ich speichern und später noch einmal lesen kann. Ich möchte bei Ehrenamt nicht erklären müssen, warum ich unsicher bin, wenn eine gute Anleitung dieselbe Frage beantworten kann.

24. Tanja: Ich unterstütze solche Angebote zu Freizeit und Ehrenamt, weil viele Menschen aus Unsicherheit gar nicht handeln. Ein kurzes Gespräch kann bei Verein verhindern, dass eine Frist verstreicht oder ein falsches Formular abgegeben wird. Ein Beispiel mit echten Unterlagen zu Verein ist für mich viel verständlicher als eine lange Liste mit Regeln. So ein Angebot macht die Menschen bei Ehrenamt selbstständiger, weil sie beim nächsten ähnlichen Brief schneller reagieren können.

25. Tarik: Gerade bei Ehrenamt reicht ein Informationsblatt oft nicht. Ich möchte bei Verein zeigen können, was ich nicht verstehe, und direkt eine Antwort auf meine konkrete Frage bekommen. Wenn die Beratung zu Ehrenamt klare Grenzen nennt, entstehen auch keine falschen Erwartungen. Für mich ist entscheidend, dass die Beratung zu Verein konkrete Unterlagen ansieht und nicht nur allgemeine Regeln wiederholt.

26. Amal: Für Ehrenamt brauche ich keine Beratung im Büro. Eine Hotline und ein gut aufgebautes Formular mit Beispielen zu Verein würden für meine Fragen völlig reichen. Deshalb sollte man bei Freizeit und Ehrenamt zuerst die schriftlichen Informationen verbessern und erst danach neue Termine anbieten. Das Geld wäre aus meiner Sicht besser in mehrsprachige Formulare, längere Hotlines und aktuelle Öffnungszeiten zu Ehrenamt investiert.

Beispiel. Niko

janein

20. Ursula

janein

21. Selim

janein

22. Juri

janein

23. Gül

janein

24. Tanja

janein

25. Tarik

janein

26. Amal

janein

Teil 5 - Informationsblatt verstehen

Arbeitszeit: 10 Minuten

Lesen Sie die Aufgaben 27 bis 30 und den Text dazu. Wählen Sie bei jeder Aufgabe die richtige Lösung a, b oder c.

Sie informieren sich über ein Informationsblatt zum Thema Betreuungszeiten.

27. Wie ist eine Vormerkung möglich?

  1. a) Nur im Kindergartenflur.
  2. b) Gar nicht.
  3. c) Online.

28. Was braucht man für Randzeiten?

  1. a) Eine Fahrkarte.
  2. b) Ein Sprachzertifikat.
  3. c) Einen Arbeitsnachweis.

29. Was wird separat abgerechnet?

  1. a) Das Beratungsgespräch.
  2. b) Die Anmeldung.
  3. c) Das Mittagessen.

30. Worum geht es im Informationsblatt?

  1. a) Um Fahrradkurse.
  2. b) Um Betreuungszeiten.
  3. c) Um Bankkarten.

INFORMATIONSBLATT BETREUUNGSZEITEN Allgemein: Dieses Informationsblatt gilt für alle Besucherinnen und Besucher, die Fragen zum Thema Betreuungszeiten oder zu einer damit verbundenen Alltagssituation haben. Die erste Beratung zu Kita ist kostenlos und dauert in der Regel 20 bis 30 Minuten. Sie ersetzt bei Betreuungszeiten keine anwaltliche Vertretung und keine Entscheidung einer Behörde. Die Mitarbeitenden erklären Formulierungen zu Kinderbetreuung und Familie, sortieren Unterlagen und weisen auf mögliche nächste Schritte hin. Besondere Regelung: Im Informationsblatt zu Betreuungszeiten steht: Eine Vormerkung ist online möglich. Für Randzeiten braucht man einen Arbeitsnachweis. Das Mittagessen wird separat abgerechnet. Bitte lesen Sie diesen Abschnitt zu Betreuungszeiten besonders genau, weil dort steht, welche Bedingungen für das konkrete Angebot gelten. Wenn eine Regel nur für bestimmte Personen gilt, wird sie im Beratungsgespräch zu Kita noch einmal erklärt. Sprechzeiten: Die offene Sprechstunde zu Betreuungszeiten findet jeden Donnerstag von 15.00 bis 18.00 Uhr in Saal B statt. Einzelpersonen mit kurzen Fragen zu Kita können ohne Anmeldung kommen. Gruppen ab fünf Personen sowie Personen, die bei Kinderbetreuung und Familie Übersetzung oder Kinderbetreuung benötigen, müssen sich spätestens zwei Werktage vorher telefonisch anmelden. Wer mehr als 15 Minuten zu spät kommt, kann seinen Termin verlieren, wenn andere Personen wegen Kinderbetreuung und Familie warten. Unterlagen: Bitte bringen Sie Briefe, Verträge, Rechnungen oder andere Dokumente zu Kita als Kopie mit. Originale bleiben bei Fragen zu Betreuungszeiten immer bei den Besucherinnen und Besuchern. Wenn Sie zu Kita keine Kopien haben, können vor Ort bis zu fünf Seiten kostenlos kopiert werden; für weitere Kopien fällt eine kleine Gebühr an. Notieren Sie vorher höchstens drei Fragen zu Kinderbetreuung und Familie, damit die Beratung in der vorgesehenen Zeit möglich bleibt. Hinweise: Für eine Materialmappe mit Beispielen und Checklisten zu Betreuungszeiten werden 3 Euro berechnet. Personen mit geringem Einkommen können die Mappe zu Kita kostenlos erhalten, wenn sie einen aktuellen Nachweis zeigen. Bei Krankheit oder Verhinderung genügt eine kurze Nachricht per E-Mail mit dem Stichwort Kita. Datenschutz und Rückmeldung: Persönliche Daten werden bei Betreuungszeiten nur für Terminvergabe, Rückfragen und interne Statistik genutzt. Nach Abschluss der Beratung können Besucherinnen und Besucher freiwillig einen kurzen Rückmeldebogen zu Kita ausfüllen. Dort wird gefragt, ob die Erklärung verständlich war und ob zu Kinderbetreuung und Familie noch weitere Hilfe benötigt wird.

Hören - ca. 40 Minuten

Audio-Datei: goethe-b1-model-24.mp3

Teil 1 - Kurze Texte

Sie hören fünf kurze Texte. Sie hören jeden Text zweimal. Zu jedem Text lösen Sie zwei Aufgaben. Wählen Sie bei jeder Aufgabe die richtige Lösung.

Text 1

1. Die Person soll ihre Originalunterlagen abgeben.

richtigfalsch

2. Was soll die Person tun?

  1. a) Noch heute zurückrufen.
  2. b) Zum alten Termin ohne Rückmeldung kommen.
  3. c) Die Originalunterlagen vorher schicken.

Text 2

3. Der Treffpunkt ist vor dem Schwimmbad.

richtigfalsch

4. Was soll die andere Person mitbringen?

  1. a) Einen Ausdruck mit Fahrzeiten.
  2. b) Getränke für die ganze Gruppe.
  3. c) Eine Namensliste und einen Stift.

Text 3

5. Der Haupteingang ist wegen Bauarbeiten nicht erreichbar.

richtigfalsch

6. Welchen Eingang sollen die Besucher benutzen?

  1. a) Den Eingang beim Parkplatz am Schwimmbad.
  2. b) Den Nebeneingang in der Gartenstraße.
  3. c) Den Haupteingang trotz Baustelle.

Text 4

7. Der Zug nach Jena fährt heute von einem anderen Gleis.

richtigfalsch

8. Wann fährt die nächste Verbindung, wenn man den Anschluss verpasst?

  1. a) Um 18.40 Uhr.
  2. b) Zur planmäßigen Zeit vom alten Gleis.
  3. c) Direkt nach Ankunft des verspäteten Zuges.

Text 5

9. Am Nachmittag kann es regnen.

richtigfalsch

10. Was wird Personen empfohlen, die nachmittags draußen sind?

  1. a) Erst am Abend draußen zu bleiben.
  2. b) Nur auf den Wetterbericht von morgen zu achten.
  3. c) Eine Regenjacke mitzunehmen.

Teil 2 - Eine Information verstehen

Sie hören einen längeren Informationstext einmal. Wählen Sie bei jeder Aufgabe die richtige Lösung a, b oder c.

11. Was machen die Teilnehmenden am Anfang der Veranstaltung?

  1. a) Sie tragen sich direkt für Einzeltermine ein.
  2. b) Sie besprechen sofort ihre privaten Fälle.
  3. c) Die Teilnehmenden prüfen zuerst Licht, Bremsen und Helm an einem Übungsrad.

12. Woran arbeitet die Gruppe im zweiten Teil?

  1. a) Sie hört nur einen Vortrag ohne Übungen.
  2. b) Die Gruppe übt Schulterblick, Handzeichen und Vorfahrt.
  3. c) Sie schreibt einen echten Antrag für eine Person.

13. Was gilt bei dieser Veranstaltung für die Unterlagen?

  1. a) Ein eigener Ausweis ist nur für die Ausleihe von Fahrrädern nötig.
  2. b) Originale werden in der Gruppe herumgereicht.
  3. c) Unterlagen müssen vor Beginn abgegeben werden.

14. Welches Zusatzangebot wird genannt?

  1. a) Ein zusätzlicher Einzeltermin für alle Teilnehmenden.
  2. b) Eine allgemeine Führung ohne Bezug zum Thema.
  3. c) Nach der Pause geht die Gruppe auf einen abgesperrten Übungsplatz.

15. Was bekommen die Teilnehmenden am Ende?

  1. a) Eine Liste mit den privaten Fragen der Gruppe.
  2. b) Alle bekommen eine Karte mit sicheren Wegen und Verkehrszeichen.
  3. c) Nur eine Teilnahmebestätigung ohne weitere Hinweise.

Teil 3 - Ein Gespräch verstehen

Sie hören ein Gespräch einmal. Entscheiden Sie, ob die Aussagen richtig oder falsch sind.

16. Tanja fand den Termin praktischer als erwartet.

richtigfalsch

17. Tanja hatte erwartet, dass alle schon sicher im Straßenverkehr fahren.

richtigfalsch

18. Tanja hat Originalunterlagen in der Gruppe herumgereicht.

richtigfalsch

19. Sie war unsicher beim Linksabbiegen.

richtigfalsch

20. Tanja soll zuerst auf dem Übungsplatz weitertrainieren.

richtigfalsch

21. Tanja möchte das Zusatzangebot auf keinen Fall besuchen.

richtigfalsch

22. Ravi will nach freien Plätzen fragen.

richtigfalsch

Teil 4 - Diskussion

Sie hören eine Diskussion zweimal. Ordnen Sie die Aussagen zu: Wer sagt was?

23. In der Sendung geht es um Verkehrssicherheit mit dem Fahrrad.

abc

24. Persönliche Beratung kann konkrete Unsicherheiten klären.

abc

25. Digitale Informationen sind eine sinnvolle Ergänzung.

abc

26. Praktische Beispiele machen das Thema verständlicher.

abc

27. Gemeinsames Üben in der Gruppe kann Hemmungen abbauen.

abc

28. Auch Kosten, Zeiten und klare organisatorische Hinweise sind wichtig.

abc

29. Das Angebot hat Grenzen und darf keine falschen Erwartungen wecken.

abc

30. Ein gutes Angebot braucht verständliche Informationen, passende Zeiten und klare Grenzen.

abc

Schreiben - 60 Minuten

Teil 1 - Persönliche E-Mail

Eine Freundin möchte Fahrrad fahren lernen und hat Angst vor dem Verkehr. Schreiben Sie eine persönliche E-Mail. Beschreiben Sie kurz, warum Sie schreiben, reagieren Sie auf die Bitte, berichten Sie von einer eigenen Erfahrung und machen Sie einen konkreten Vorschlag. Achten Sie darauf, dass die E-Mail freundlich und natürlich klingt. Sie dürfen auch kurz erklären, was Ihnen selbst damals geholfen hat. Schreiben Sie ungefähr 80 Wörter.

  • Warum melden Sie sich?
  • Welche Erfahrung haben Sie mit dem Thema gemacht?
  • Was schlagen Sie als nächsten Schritt vor?
  • Wann hätten Sie Zeit oder wie bleiben Sie in Kontakt?

Teil 2 - Meinung schreiben

In einem Internetforum lesen Sie die Frage: "Sollte es in jeder Stadt mehr kostenlose Angebote zum Thema Verkehrsregeln geben?" Schreiben Sie Ihre Meinung. Begründen Sie Ihre Ansicht, nennen Sie ein Beispiel aus dem Alltag und gehen Sie kurz auf einen möglichen Nachteil ein. Verwenden Sie passende Verbindungen wie "außerdem", "trotzdem" oder "deshalb". Ihr Text soll wie ein kurzer Forumsbeitrag wirken, nicht wie eine Liste. Schreiben Sie ungefähr 80 Wörter.

  • Ihre Meinung zum Thema
  • Ein Vorteil oder ein persönliches Beispiel
  • Ein Nachteil oder eine Grenze solcher Angebote
  • Ein kurzer Schluss mit Ihrer Empfehlung

Teil 3 - Formelle E-Mail

Sie melden eine gefährliche Kreuzung bei der Stadt. Schreiben Sie eine formelle E-Mail an die zuständige Stelle. Entschuldigen Sie sich, erklären Sie die Situation, bitten Sie um einen neuen Termin oder um eine konkrete Auskunft und schließen Sie höflich. Nennen Sie, wann Sie erreichbar sind. Schreiben Sie ungefähr 40 Wörter.

  • Entschuldigung und Grund
  • Konkreter Wunsch
  • Erreichbarkeit oder Alternativtermin
  • Höflicher Abschluss

Sprechen - ca. 15 Minuten

Die mündliche Prüfung besteht aus drei Teilen. Sprechen Sie frei, reagieren Sie auf Ihre Partnerin oder Ihren Partner und benutzen Sie die Stichpunkte nur als Hilfe.

Teil 1 - Gemeinsam etwas planen

Sie und Ihre Partnerin oder Ihr Partner möchten gemeinsam eine Aktion zum Thema Fahrradaktion vorbereiten. Planen Sie das Gespräch zusammen. Entscheiden Sie, was zuerst geklärt werden muss, wer welche Aufgabe übernimmt und wie Sie andere Personen informieren. Beginnen Sie mit einem Vorschlag, reagieren Sie auf die Ideen der anderen Person und einigen Sie sich am Ende auf einen konkreten Plan.

Teil 2 - Ein Thema präsentieren

Wählen Sie ein Thema aus. Ihre Präsentation soll aus fünf Teilen bestehen.

Thema 1: Sollte man sich zum Thema Verkehrsregeln persönlich beraten lassen?

Folie 1

Stellen Sie Ihr Thema vor. Erklären Sie kurz den Inhalt und die Struktur Ihrer Präsentation.

Folie 2

Berichten Sie von Ihrer Situation oder von einem Erlebnis im Zusammenhang mit dem Thema.

Folie 3

Berichten Sie von der Situation in Ihrem Heimatland oder in einem anderen Land und geben Sie Beispiele.

Folie 4

Nennen Sie Vor- und Nachteile und sagen Sie dazu Ihre Meinung. Geben Sie auch Beispiele.

Folie 5

Beenden Sie Ihre Präsentation und bedanken Sie sich bei den Zuhörerinnen und Zuhörern.

Thema 2: Sind digitale Informationen zum Thema Mobilität und Verkehrssicherheit besser als persönliche Termine?

Folie 1

Stellen Sie Ihr Thema vor. Erklären Sie kurz den Inhalt und die Struktur Ihrer Präsentation.

Folie 2

Berichten Sie von einer persönlichen Erfahrung mit digitalen Informationen oder persönlichen Terminen.

Folie 3

Berichten Sie, wie solche Informationen in Ihrem Heimatland oder in einem anderen Land organisiert sind.

Folie 4

Nennen Sie Vor- und Nachteile und sagen Sie dazu Ihre Meinung. Geben Sie auch Beispiele.

Folie 5

Beenden Sie Ihre Präsentation und bedanken Sie sich bei den Zuhörerinnen und Zuhörern.

Teil 3 - Über das Thema sprechen

Nach der Präsentation stellt Ihre Partnerin oder Ihr Partner eine Frage. Reagieren Sie darauf, geben Sie ein kurzes Feedback zur Präsentation Ihres Partners und führen Sie das Gespräch zum Thema Mobilität und Verkehrssicherheit weiter. Verwenden Sie höfliche Rückfragen und konkrete Beispiele. Sie können zustimmen, widersprechen oder eine eigene Erfahrung ergänzen. Wichtig ist, dass Sie nicht nur mit "ja" oder "nein" antworten, sondern Ihre Reaktion kurz erklären. Die Prüfenden können nach Details fragen, zum Beispiel warum Sie eine Lösung praktisch finden, welche Schwierigkeit entstehen kann oder welche Erfahrung Sie in Ihrer Familie, Schule, Arbeit oder Nachbarschaft gemacht haben.

Lösungsschlüssel

Lesen 1falsch
Lesen 2richtig
Lesen 3falsch
Lesen 4richtig
Lesen 5richtig
Lesen 6falsch
Lesen 7a
Lesen 8a
Lesen 9b
Lesen 10b
Lesen 11a
Lesen 12b
Lesen 130
Lesen 14H
Lesen 15G
Lesen 16I
Lesen 17J
Lesen 18C
Lesen 19A
Lesen 20ja
Lesen 21ja
Lesen 22nein
Lesen 23nein
Lesen 24ja
Lesen 25ja
Lesen 26nein
Lesen 27c
Lesen 28c
Lesen 29c
Lesen 30b
Hören 1falsch
Hören 2a
Hören 3richtig
Hören 4c
Hören 5richtig
Hören 6b
Hören 7richtig
Hören 8a
Hören 9richtig
Hören 10c
Hören 11c
Hören 12b
Hören 13a
Hören 14c
Hören 15b
Hören 16richtig
Hören 17richtig
Hören 18falsch
Hören 19richtig
Hören 20richtig
Hören 21falsch
Hören 22richtig
Hören 23a
Hören 24b
Hören 25c
Hören 26a
Hören 27b
Hören 28c
Hören 29b
Hören 30a

Hörtexte für Audio-Generierung

Hören Teil 1, Beispiel

Hallo Lena, hier ist Markus. Ich wollte dir nur schnell sagen, dass unser Treffen am Samstag leider erst um sechs Uhr abends klappt und nicht schon um vier. Ich muss vorher noch meine Schwester vom Bahnhof abholen. Der Rest bleibt wie besprochen: Wir treffen uns am Eingang, ich bringe die Karten mit, und danach gehen wir zusammen etwas essen. Ruf mich kurz an, wenn das für dich ein Problem ist. Bis dann!

Hören Teil 1, Text 1

Sie hören eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter. Guten Tag, hier ist das Kundenzentrum der Stadtwerke. Sie hatten für Freitag einen Termin bei uns. Der Termin kann stattfinden, aber die Uhrzeit ändert sich auf 8.45 Uhr. Bitte rufen Sie heute noch kurz zurück, damit wir wissen, ob Sie kommen können. Bringen Sie bitte keine Originale mit; Kopien genügen für das Gespräch. Wenn Sie die Unterlagen vergessen, bekommen Sie nur eine allgemeine Auskunft. Unser Empfang ist heute bis 17 Uhr besetzt; danach können Sie Ihre Rückmeldung auch auf den Anrufbeantworter sprechen.

Hören Teil 1, Text 2

Sie hören eine private Nachricht. Hallo, hier ist Ravi. Kurz wegen morgen: Wir treffen uns nicht am üblichen Ort, sondern vor dem Schwimmbad. Ich bringe Getränke mit. Kannst du bitte die Liste mit den Namen ausdrucken und einen Stift mitbringen? Falls es regnet, gehen wir sofort hinein. Melde dich kurz, ob du es bis 20.00 Uhr schaffst. Ich bin wahrscheinlich zehn Minuten früher da und warte direkt am Eingang, damit niemand die Gruppe suchen muss.

Hören Teil 1, Text 3

Sie hören eine Meldung im Lokalradio. In Erfurt findet heute eine Veranstaltung mit dem Titel "Familienfest im Park" statt. Wegen Bauarbeiten ist die Straße vor dem Eingang gesperrt. Besucherinnen und Besucher sollen den Nebeneingang in der Gartenstraße benutzen. Die Veranstaltung beginnt pünktlich um 12.00 Uhr. Wer mit dem Auto kommt, nutzt bitte den Parkplatz am Schwimmbad; direkt vor dem Gebäude gibt es keine Parkplätze. Freiwillige zeigen den Weg vom Parkplatz zum Eingang und beantworten kurze organisatorische Fragen.

Hören Teil 1, Text 4

Sie hören eine Durchsage am Bahnhof. Der Regionalzug nach Jena, planmäßige Abfahrt 18.10 Uhr, fährt heute von Gleis 11 statt von Gleis 7. Reisende mit Fahrrädern steigen bitte im hinteren Zugteil ein. Der Anschlussbus wartet nicht auf verspätete Züge. Die nächste Verbindung fährt um 18.40 Uhr. Fahrgäste mit wenig Umsteigezeit wenden sich bitte an die Information. Dort erhalten Sie auch eine Bestätigung, falls Sie wegen der Änderung einen Termin verpassen.

Hören Teil 1, Text 5

Sie hören den Wetterbericht. Am Vormittag bleibt es im Osten meist trocken. Gegen Nachmittag ziehen von Westen Schauer auf. Wer draußen unterwegs ist, sollte eine Regenjacke mitnehmen. Am Abend wird es kühler, die Temperaturen sinken auf 8 bis 3 Grad, aber der Wind lässt nach. Für morgen meldet der Wetterdienst wieder freundlicheres Wetter. Besonders Radfahrerinnen und Radfahrer sollten am Nachmittag mehr Zeit einplanen, weil die Straßen kurz rutschig werden können.

Hören Teil 2

Sie besuchen eine Informationsveranstaltung zum Thema Verkehrsregeln. Ort ist: Verkehrsschule am Park. Zu Beginn spricht Herr Osman. Guten Tag und herzlich willkommen. Schön, dass Sie pünktlich da sind. Wir beginnen nicht mit einem langen Vortrag. Stattdessen prüfen die Teilnehmenden zuerst Licht, Bremsen und Helm an einem Übungsrad. Bitte schreiben Sie nur eine Sache auf, damit wir die Fragen später gut sortieren können. Wer noch unsicher ist, kann sich ein Beispiel auf dem Tisch ansehen. Der heutige Ablauf ist so geplant, dass Sie nach jedem Schritt kurz prüfen können, ob Sie alles verstanden haben. Niemand muss sofort vor der ganzen Gruppe sprechen. Wenn Ihnen ein Wort fehlt, zeigen Sie einfach auf die Karte mit den Beispielsätzen; dann formuliere ich die Frage noch einmal langsamer. Im zweiten Teil arbeiten wir mit kurzen Alltagssituationen. Dabei übt die Gruppe Schulterblick, Handzeichen und Vorfahrt. Sie müssen keine privaten Probleme vor der ganzen Gruppe erklären. Es geht darum, wichtige Informationen zu erkennen, passende Rückfragen zu formulieren und nicht vorschnell eine falsche Entscheidung zu treffen. Nach der Pause treffen wir uns um 18 Uhr im Seminarraum 3. Bitte kommen Sie pünktlich zurück, denn dann beginnt der praktische Teil. Ein eigener Ausweis ist nur für die Ausleihe von Fahrrädern nötig. Für persönliche Fragen gibt es hinten im Raum eine Liste für kurze Einzeltermine. Diese Liste wird nach der Pause geschlossen, damit für jedes Gespräch genug Zeit bleibt. Außerdem gibt es heute ein Zusatzangebot: Nach der Pause geht die Gruppe auf einen abgesperrten Übungsplatz. Dieses Angebot ist freiwillig, aber besonders hilfreich, wenn Sie das Thema noch nie praktisch geübt haben. Wer daran teilnehmen möchte, bleibt nach dem Hauptteil einfach im Raum. Bitte beachten Sie auch die kleine Übersicht an der Wand. Dort stehen die wichtigsten Zeiten, die Ansprechpartner und die Telefonnummer für Rückfragen. Wenn Sie heute früher gehen müssen, tragen Sie sich trotzdem in die Anwesenheitsliste ein, damit wir Ihnen die Unterlagen später zuschicken können. Noch ein Hinweis zu den Kosten: Der Kurs ist kostenlos, beschädigte Leihhelme müssen ersetzt werden. Bitte bezahlen Sie nichts im Kursraum, sondern wenden Sie sich bei Fragen an den Empfang. Dort bekommen Sie auch eine Quittung, falls Sie eine brauchen. Am Ende gilt: Alle bekommen eine Karte mit sicheren Wegen und Verkehrszeichen. Wenn Sie später noch eine Frage haben, schreiben Sie in der ersten E-Mail bitte keine sensiblen Daten. Nennen Sie nur Ihr Thema und eine Telefonnummer für den Rückruf.

Hören Teil 3

Sie sitzen nach einem Termin im Wartebereich und hören, wie sich Tanja und Ravi unterhalten. Ravi: Hallo Tanja, du hast doch gerade ein Fahrradtraining für Erwachsene besucht. Wie war es? Tanja: Besser als gedacht. Ich hatte vorher etwas anderes erwartet: dass alle schon sicher im Straßenverkehr fahren. Aber es war viel praktischer. Ravi: Was war für dich am wichtigsten? Tanja: Ich habe gelernt, dass der Schulterblick vor dem Abbiegen entscheidend ist. Das hätte ich allein wahrscheinlich übersehen. Ravi: Hattest du Unterlagen dabei? Tanja: Ja, den Ausweis für ein Leihfahrrad. Die Mitarbeiterin hat aber gleich gesagt, dass Originale nicht in der Gruppe herumgegeben werden. Ravi: Das ist vernünftig. Gab es ein konkretes Problem? Tanja: Ja, sie war unsicher beim Linksabbiegen. Ich wusste nicht, was zuerst erledigt werden muss. Ravi: Und was machst du jetzt? Tanja: Ich soll zuerst auf dem Übungsplatz weitertrainieren. Außerdem soll ich nicht alles am Handy schnell schreiben, sondern zu Hause in Ruhe einen Entwurf machen. Ravi: Hat man dir auch erklärt, wie du kontrollieren kannst, ob der nächste Schritt wirklich passt? Tanja: Ja. Ich soll zuerst die wichtigsten Daten markieren und dann prüfen, ob eine Frist genannt wird. Wenn ich unsicher bin, soll ich lieber einmal nachfragen, statt eine falsche Nachricht zu schicken. Ravi: Das klingt nach viel Arbeit. Hast du das im Termin allein machen müssen? Tanja: Nein, wir haben ein Beispiel gemeinsam angesehen. Danach sollte jede Person kurz sagen, welche Information im eigenen Fall zuerst wichtig ist. So konnte man merken, ob man den Ablauf verstanden hat. Ravi: Klingt hilfreich. Wurde auch etwas für später empfohlen? Tanja: Ja, nächste Woche gibt es noch ein Zusatzangebot, nämlich eine Fahrradtour mit Verkehrsregeln. Ich möchte hingehen, aber nur, wenn der Termin abends ist. Ravi: Dann frage ich gleich, ob noch Plätze frei sind. Tanja: Frag bitte auch, ob man eigene Beispiele mitbringen darf. Dann kann ich genau an meinem Fall üben. Ravi: Ich frage auch, wie lange der Termin dauert. Wenn er nicht zu spät endet, komme ich vielleicht mit. Tanja: Das wäre gut. Zu zweit achtet man auf mehr Details, und ich vergesse dann nicht so schnell, welche Frage ich stellen wollte. Ravi: Schreib dir am besten heute Abend noch drei Punkte auf. Dann kannst du beim nächsten Termin direkt sagen, was du brauchst. Tanja: Das mache ich. Die Beraterin hat auch gesagt, dass kurze Stichwörter besser sind als ein langer Text, weil man dann schneller zum eigentlichen Problem kommt. Ravi: Gute Idee. Ich finde es angenehm, dass die Beratung nicht einfach alles für einen erledigt, sondern erklärt, wie man selbst weiterkommt. Tanja: Genau. Früher hätte ich vielleicht zu lange gewartet, weil ich Angst vor einem Fehler hatte. Jetzt weiß ich wenigstens, was der nächste Schritt ist. Ravi: Dann sag mir später Bescheid, ob du für den Workshop angemeldet bist. Tanja: Mache ich. Und wenn es keinen Abendtermin gibt, suche ich nach einer anderen Möglichkeit. Ich will das Thema diesmal wirklich abschließen und nicht wieder mehrere Wochen liegen lassen.

Hören Teil 4

Moderatorin: Willkommen zu unserer Sendung. Heute sprechen wir über Verkehrssicherheit mit dem Fahrrad. Immer mehr Erwachsene fahren Rad, fühlen sich aber auf großen Straßen unsicher. Viele Hörerinnen und Hörer fragen sich, welche Hilfe im Alltag wirklich nützt: persönliche Gespräche, digitale Informationen oder kurze Gruppenangebote. Wichtig ist dabei nicht nur, ob es ein Angebot gibt, sondern auch, ob Menschen es verstehen, ob sie den Weg dorthin finden und ob sie nach einem ersten Kontakt wissen, was sie als Nächstes tun können. Deshalb haben wir heute zwei Gäste eingeladen, die das Thema aus unterschiedlicher Perspektive betrachten. Frau Ebert: Praktisches Training ist unverzichtbar, weil man Balance und Blickkontakt üben muss. Wenn jemand mit einer konkreten Unsicherheit kommt, reicht ein kurzer Hinweis oft nicht. Im Gespräch kann man nachfragen, ein Missverständnis sofort klären und gemeinsam prüfen, welcher Schritt zuerst wichtig ist. Viele Menschen haben nicht nur eine Sachfrage, sondern auch Angst, etwas falsch zu machen. Darum ist es hilfreich, wenn eine erfahrene Person zuhört und die Situation ruhig ordnet. Herr Lutz: Digitale Karten mit sicheren Routen helfen besonders vor der ersten Fahrt. Man darf aber nicht vergessen, dass viele Personen zu unterschiedlichen Zeiten arbeiten oder Kinder betreuen. Für sie sind verlässliche digitale Informationen eine gute erste Hilfe. Eine klare Internetseite, eine kurze Checkliste oder ein Video kann erklären, welche Unterlagen gebraucht werden und wann man besser einen Termin vereinbart. Das ersetzt nicht jede Beratung, spart aber unnötige Wege. Moderatorin: An praktischen Beispielen wird verständlich, wo im Verkehr die größten Gefahren lauern. Ich möchte das an einem Beispiel deutlich machen: Wer nur hört, dass man "alles gut vorbereiten" soll, weiß noch nicht, was das konkret bedeutet. Erst wenn jemand zeigt, welche Zeile in einem Formular wichtig ist, welche Frage man am Telefon stellen kann oder welche Unterlage wirklich gebraucht wird, wird aus einer allgemeinen Regel eine Handlung. Solche praktischen Beispiele helfen besonders denjenigen, die das Thema zum ersten Mal bearbeiten. Frau Ebert: Kleine Gruppen geben Mut, weil niemand vor vielen Menschen Fehler machen muss. In einer kleinen Gruppe kann man außerdem ausprobieren, wie eine Frage klingt. Man hört, dass andere ähnliche Unsicherheiten haben, und traut sich dann eher, selbst zu sprechen. Gerade bei Themen, die mit Behörden, Verträgen oder Gesundheit zu tun haben, ist diese Erfahrung wichtig. Sie gibt Sicherheit, bevor man allein in eine echte Situation geht. Herr Lutz: Wichtig sind passende Kurszeiten und klare Hinweise zur Anmeldung. Gute Organisation entscheidet oft darüber, ob ein Angebot genutzt wird. Wenn die Anmeldung kompliziert ist oder die Zeiten nur vormittags liegen, bleiben viele Menschen weg. Deshalb sollten Kosten, Termine, Räume und benötigte Unterlagen einfach erklärt werden. Auch eine Erinnerung per E-Mail oder SMS kann helfen, damit niemand einen wichtigen Termin vergisst. Moderatorin: Es geht also nicht nur um das Angebot selbst, sondern auch darum, dass Menschen es überhaupt nutzen. Ein weiterer Punkt ist die Sprache. Informationen müssen nicht kindlich sein, aber sie sollten klar gegliedert sein. Wer liest, was zuerst passiert, wie lange es dauert und welche Grenzen es gibt, kann sich besser entscheiden. Dadurch werden auch die Mitarbeitenden entlastet, weil sie nicht jede organisatorische Frage einzeln beantworten müssen. Frau Ebert: Ein Kurs kann Regeln üben, aber Vorsicht im Verkehr bleibt immer nötig. Man muss den Menschen ehrlich sagen, was möglich ist und was nicht. Sonst kommen sie mit falschen Erwartungen und sind nachher enttäuscht. Ein persönlicher Termin ist besonders dann sinnvoll, wenn mehrere Punkte zusammenhängen oder wenn jemand die Situation selbst schwer einschätzen kann. Dann kann man sortieren, Prioritäten setzen und konkrete nächste Schritte festhalten. Herr Lutz: Onlinekarten müssen auch ruhige Nebenstraßen anzeigen. Digitale Angebote müssen aktuell bleiben, sonst verlieren sie schnell Vertrauen. Wenn auf der Webseite alte Öffnungszeiten stehen oder ein Formular nicht funktioniert, rufen am Ende doch alle an. Wichtig ist deshalb, dass jemand die Informationen regelmäßig prüft und Rückmeldungen ernst nimmt. Dann werden digitale Hinweise zu einer echten Unterstützung und nicht nur zu zusätzlicher Arbeit. Moderatorin: Was heißt das für Einrichtungen, die nur wenig Personal haben und trotzdem viele Menschen erreichen möchten? Frau Ebert: Sie sollten lieber mit einem klaren kleinen Angebot beginnen, das zuverlässig funktioniert. Ein fester Termin, eine gut vorbereitete Übung und eine kurze Zusammenfassung am Ende können mehr bewirken als ein sehr großes Programm, das niemand regelmäßig betreuen kann. Herr Lutz: Und sie sollten einfache Wege für Rückmeldungen schaffen. Wenn Besucher sagen können, welche Information gefehlt hat, verbessert sich das Angebot Schritt für Schritt. Das ist auch für digitale Materialien wichtig. Moderatorin: Am Ende scheint eine Mischung wichtig zu sein: verständliche Informationen, passende Zeiten und klare Grenzen. Wer eine kurze Frage hat, braucht vielleicht zuerst eine gute Onlineinformation. Wer unsicher ist oder mehrere Punkte klären muss, profitiert eher von einem persönlichen Gespräch. Praktische Beispiele verbinden beides: Sie machen Regeln verständlich und zeigen, wie man im Alltag handeln kann. Entscheidend ist also, dass Angebote nicht nur gut gemeint sind, sondern so aufgebaut werden, dass Menschen sie ohne große Hürden nutzen können.