Goethe-Zertifikat B1

Modellprüfung 11

Bankgeschäfte und Sicherheit

Eigenständig erstelltes Übungsmaterial im Stil des Goethe-B1-Prüfungsformats.

Testformat

Lesen65 Minuten, 30 Aufgaben
Hörenca. 40 Minuten, 30 Aufgaben
Schreiben60 Minuten, 3 Teile
Sprechenca. 15 Minuten, 3 Teile

Lesen - 65 Minuten

Das Modul Lesen hat fünf Teile. Sie lesen mehrere Texte und lösen Aufgaben dazu. Sie können mit jeder Aufgabe beginnen. Für jede Aufgabe gibt es nur eine richtige Lösung.

Teil 1 - Korrespondenz lesen

Arbeitszeit: 10 Minuten

Lesen Sie den Text und die Aufgaben 1 bis 6 dazu. Wählen Sie: Sind die Aussagen richtig oder falsch?

E-Mail: Konto

Hallo Sofia, du hast mir letzte Woche geschrieben, dass du dich im Moment mit dem Thema Bankgeschäfte und Sicherheit beschäftigst. Beim Stichwort Online-Banking musste ich sofort an eine Situation denken, die ich vor Kurzem erlebt habe. Zuerst wollte ich die Frage zu Konto allein klären und habe mehrere Internetseiten gelesen. Danach verstand ich zwar mehr Wörter zu Online-Banking, aber nicht, welcher Schritt für meinen Fall wirklich wichtig war. Besonders schwierig fand ich, dass bei Bankgeschäfte und Sicherheit in jeder Information andere Begriffe standen und kleine Fristen leicht übersehen werden können. Dann bekam ich diese Information: Die Bank lädt zu einem Abend über sicheres Online-Banking ein. Kundinnen und Kunden sollen ihr Smartphone mitbringen, aber keine Passwörter im Kurs nennen. Erst war ich unsicher, ob sich der Weg zum Servicebüro lohnt. Ich bin trotzdem hingegangen, weil ich bei Online-Banking endlich nicht mehr nur raten wollte. Vorher habe ich mir drei Fragen notiert und die wichtigsten Papiere zu Konto in eine Mappe gelegt. Das war gut, denn im Gespräch ging es dann nicht nur um allgemeine Tipps zu Bankgeschäfte und Sicherheit. Die Mitarbeiterin fragte zuerst, was ich zu Online-Banking schon verstanden hatte, und markierte dann nur die Punkte, die für meine Entscheidung wichtig waren. Interessant war, dass mehrere andere Besucher ebenfalls praktische Fragen zu Bankgeschäfte und Sicherheit hatten. Eine ältere Frau verstand einen Brief zu Konto nicht, ein junger Vater fragte nach einer Frist, und ein Student wollte wissen, ob er eine Zusage schriftlich bestätigen lassen muss. Dadurch merkte ich, dass Angebote zu Online-Banking nicht nur für Menschen gedacht sind, die gar nichts verstehen. Bei Online-Banking reicht oft schon ein kurzer Hinweis, damit man wieder selbst weiterarbeiten kann. Einige Dinge musste ich später noch einmal prüfen, aber ich wusste danach, an wen ich mich wegen Konto wenden kann und welche Unterlagen fehlen. Genau das wünsche ich dir auch: nicht alles abgeben, sondern genug Orientierung zu Online-Banking bekommen, damit du den nächsten Schritt ruhig planen kannst. Schreib dir auch kleine Zweifel zu Bankgeschäfte und Sicherheit auf; oft sind gerade diese Fragen im Gespräch wichtig. Wenn du möchtest, begleite ich dich am Dienstag. Wir könnten vorher zusammen eine Liste mit Fragen zu Konto schreiben und danach in Ruhe besprechen, was noch offen ist. Geh bitte nicht ohne Vorbereitung hin; sonst vergisst man bei Online-Banking schnell die Hälfte. Liebe Grüße aus Köln Milan

Beispiel. Die E-Mail berichtet von einer persönlichen Erfahrung.

richtigfalsch

1. Milan bietet an, am Dienstag mitzukommen.

richtigfalsch

2. Milan empfiehlt, ohne Vorbereitung zu dem Termin zu gehen.

richtigfalsch

3. Die Nachricht war für Milan ein Grund, doch persönlich nachzufragen.

richtigfalsch

4. Alle Fragen wurden sofort und endgültig entschieden.

richtigfalsch

5. Milan ordnete die Unterlagen vor dem Termin.

richtigfalsch

6. Das Angebot war nur für Fachleute bestimmt.

richtigfalsch

Teil 2 - Pressetexte verstehen

Arbeitszeit: 20 Minuten

Lesen Sie den Text aus der Presse und die Aufgaben 7 bis 9 dazu. Wählen Sie bei jeder Aufgabe die richtige Lösung a, b oder c.

Aus der Presse: Hilfe bei Telefonbetrug

Ein Bericht aus einem Stadtmagazin zeigt, dass Fragen zu Telefonbetrug selten mit einem einzigen Hinweis geklärt sind. Bei Telefonbetrug liegt das nicht nur daran, dass manche Regeln komplizierter geworden sind. Viele Menschen müssen in diesem Bereich von Sicherheit in der Stadt mehrere Dinge gleichzeitig organisieren: Arbeit, Familie, Termine bei Ämtern und digitale Formulare. Wenn dann ein Brief, ein Vertrag oder eine Einladung zu Polizeiberatung kommt, bleibt oft wenig Zeit, alles in Ruhe zu lesen. Aus diesem Grund hat das Servicebüro ein neues Modell für Sicherheit in der Stadt gestartet. Bürgerinnen und Bürger können kurze Fragen zu Telefonbetrug stellen, Unterlagen sortieren und sich erklären lassen, welche Fristen wichtig sind. In mehreren Stadtteilen finden Informationsabende zu Sicherheit im Alltag statt. Themen sind Telefonbetrug, Haustürgeschäfte und Schutz im Internet. Neu ist, dass bei Polizeiberatung nicht nur eine einzelne Stelle zuständig ist. Mitarbeitende aus Beratung, Verwaltung und Sprachkursen arbeiten zusammen. Wer einen Termin zu Telefonbetrug bekommt, soll vorher die wichtigsten Unterlagen kopieren und auf einem Blatt notieren, was genau unklar ist. Die ersten Erfahrungen mit Sicherheit in der Stadt sind positiv. Nach Angaben der Stadt kommen besonders viele Menschen, die grundsätzlich gut zurechtkommen, aber bei einzelnen Formulierungen zu Telefonbetrug unsicher sind. Die Beratung zu Polizeiberatung ersetzt keine anwaltliche Hilfe und entscheidet auch nichts für die Besucher. Sie soll vor allem verhindern, dass Menschen aus Angst bei Polizeiberatung gar nicht reagieren oder wichtige Termine verpassen. Für den nächsten Monat plant die Stadt eine Auswertung zum Bereich Telefonbetrug. Dabei soll nicht nur gezählt werden, wie viele Personen gekommen sind. Wichtiger ist, ob die Besucher danach wussten, an welche Stelle sie sich wegen Polizeiberatung wenden müssen und welche Unterlagen noch fehlen. Auch die Verständlichkeit der schriftlichen Hinweise zu Sicherheit in der Stadt soll geprüft werden, weil viele Rückfragen durch einfachere Sprache vermieden werden könnten.

Beispiel. In diesem Text geht es um ...

  1. a) ein neues Beratungsmodell im Alltag.
  2. b) einen privaten Reisebericht.
  3. c) eine Prüfung im Sprachkurs.

7. Warum wurde das neue Modell gestartet?

  1. a) Die Stadt will persönliche Beratung durch automatische Briefe ersetzen.
  2. b) Alle zuständigen Stellen sollen nur noch telefonisch arbeiten.
  3. c) Viele Menschen sind bei Unterlagen, Fristen oder Formulierungen unsicher.

8. Was ist an der Beratung neu?

  1. a) Alle Besucher erhalten sofort eine verbindliche Entscheidung.
  2. b) Mehrere Stellen arbeiten zusammen.
  3. c) Die Beratung findet ausschließlich anonym im Internet statt.

9. Was sollen Besucherinnen und Besucher vor einem Termin tun?

  1. a) Ihre Unterlagen endgültig im Büro abgeben.
  2. b) Zuerst eine schriftliche Prüfung bestehen.
  3. c) Kopien ordnen und die unklare Frage notieren.

Lesen Sie den Text aus der Presse und die Aufgaben 10 bis 12 dazu. Wählen Sie bei jeder Aufgabe die richtige Lösung a, b oder c.

Bericht: Angebote müssen zum Alltag passen

Ein kleines Team beobachtete, warum manche Veranstaltungen zu Reparaturen und Handwerk gut besucht waren und andere nicht. Einige Kurse zu Repair-Café waren am Anfang sehr gut besucht, andere blieben fast leer. Die Organisatoren fanden schnell heraus, dass bei Reparaturen und Handwerk nicht nur der Inhalt zählt. Die Uhrzeit, der Ort und die Sprache der Einladung entscheiden mit. Ein Flyer zu Werkstatttermin mit vielen Fachwörtern schreckt eher ab, auch wenn das Angebot kostenlos ist. Deshalb wurden die Informationen zu Repair-Café verändert. Reparieren ist auch Lernen: Man versteht Geräte besser und entscheidet bewusster, was wirklich ersetzt werden muss. Außerdem gibt es jetzt kurze Beispiele aus dem Alltag: eine E-Mail, ein Telefongespräch oder ein Formular, das viele Teilnehmende bei Werkstatttermin wiedererkennen. In den Gruppen wird nicht nur erklärt, sondern auch geübt. Wer möchte, kann eine eigene Frage zu Reparaturen und Handwerk mitbringen, muss sie aber nicht vor allen vorlesen. Kritik gibt es trotzdem. Manche Teilnehmende wünschen sich bei Repair-Café mehr Einzeltermine, andere finden die Anmeldung umständlich. Die Stadt will deshalb prüfen, ob es für Werkstatttermin zusätzlich offene Sprechstunden am Abend geben kann. Für die Verantwortlichen ist klar: Ein gutes Angebot zu Werkstatttermin muss nicht nur fachlich richtig sein, sondern auch zum Alltag der Menschen passen. Eine Projektleiterin erklärt, dass besonders einfache Beispiele zu Reparaturen und Handwerk gut funktionieren. Wenn die Teilnehmenden bei Repair-Café eine Situation aus ihrem eigenen Leben erkennen, fragen sie schneller nach und behalten die Information länger. Deshalb sollen künftig echte Musterbriefe, kurze Dialoge und typische Fehler aus vergangenen Beratungen zu Repair-Café stärker genutzt werden.

10. Warum wurden einige Angebote am Anfang wenig genutzt?

  1. a) Alle Angebote fanden nur für Fachpersonal statt.
  2. b) Die Teilnehmenden mussten vorher teure Bücher kaufen.
  3. c) Einladungen waren schwer verständlich oder die Termine passten schlecht.

11. Was wurde an den Informationen verändert?

  1. a) Sie enthalten mehr Alltagssprache und wiedererkennbare Beispiele.
  2. b) Sie nennen keine Termine mehr.
  3. c) Sie werden nur noch mündlich im Amt erklärt.

12. Warum sollen mehr Musterbriefe und Dialoge genutzt werden?

  1. a) Damit die Gruppen keine Fragen mehr stellen müssen.
  2. b) Damit Einzeltermine grundsätzlich abgeschafft werden können.
  3. c) Teilnehmende erkennen dadurch eigene Situationen schneller wieder.

Teil 3 - Anzeigen zuordnen

Arbeitszeit: 10 Minuten

Lesen Sie die Situationen 13 bis 19 und die Anzeigen A bis J aus verschiedenen deutschsprachigen Medien. Wählen Sie: Welche Anzeige passt zu welcher Situation? Sie können jede Anzeige nur einmal verwenden. Die Anzeige aus dem Beispiel können Sie nicht mehr verwenden. Für eine Situation gibt es keine passende Anzeige. In diesem Fall schreiben Sie 0.

Mehrere Personen suchen passende Informationen oder Angebote zum Thema Pflege und Angehörige.

Beispiel. Nach einem Krankenhausaufenthalt brauchen Sie kurzfristig Pflegeplätze. Anzeige: H

13. Sie haben Fragen zu einem Hausnotrufgerät.

14. Sie möchten eine Wohnung besichtigen.

15. Sie möchten den Entlastungsbetrag korrekt abrechnen.

16. Sie möchten für Ihren Vater einen Pflegegrad beantragen.

17. Ihre Mutter braucht einen Rollator und möchte verschiedene Modelle testen.

18. Sie fühlen sich durch Pflege belastet und suchen Austausch.

19. Sie suchen jemanden, der regelmäßig eine ältere Person besucht.

A

Pflegegrad-Antrag: Formular, Versichertennummer und Vorbereitung auf den Begutachtungstermin. Bei Absage bitte bis 12 Uhr anrufen, damit der Platz weitergegeben werden kann. Für Gruppen werden Stühle und Arbeitsblätter vorbereitet; deshalb muss die genaue Personenzahl genannt werden. Die Kontaktperson prüft vorab nur Termin und Raum, keine privaten Unterlagen. Die Teilnahmebestätigung kann direkt nach dem Treffen mitgenommen werden.

B

Rollator-Sprechstunde: Modelle ausprobieren, Bremsen einstellen und Rezeptfragen klären. Kontakt: Frau Schneider, Telefon 030 48 21 74, erreichbar vormittags. Vor Beginn werden Namen und Anliegen auf einer Liste notiert; die Liste wird nach dem Termin vernichtet. Nach dem Termin werden keine Originalunterlagen im Büro aufbewahrt. Wer einen Platz bekommt, erhält eine Nummer für den Wartebereich.

C

Angehörigengruppe: Austausch über Belastung, kurze Entspannungsübung und Informationen zur Tagespflege. Der Raum ist mit dem Aufzug erreichbar. Kinderwagen können neben der Garderobe stehen. Bitte bringen Sie Ausweis, aktuelle Schreiben und eine Telefonnummer mit. Originale werden nur angesehen und nicht im Büro behalten. Wer zu spät kommt, meldet sich zuerst am Empfang. Für den Rückruf muss eine gut lesbare Telefonnummer hinterlassen werden.

D

Besuchsdienst: Freiwillige besuchen ältere Menschen zu Hause oder begleiten kurze Spaziergänge. Teilnehmende erhalten am Ende ein Blatt mit Adressen, Öffnungszeiten und Telefonnummern. Wenn eine andere Stelle zuständig ist, gibt das Büro Adresse, Öffnungszeit und eine Telefonnummer weiter. Rückmeldungen können auf einer Karte in den Briefkasten geworfen werden. Eigene Notizen sind erlaubt; Tonaufnahmen sind im Beratungsraum nicht möglich.

E

Hausnotruf-Beratung: Geräte vergleichen, Kosten prüfen und Schlüsselregelung besprechen. Für Gruppen ab fünf Personen gibt es einen Zusatztermin am Donnerstagabend. Eine Begleitperson darf mitkommen, wenn sie beim Übersetzen oder Sortieren der Unterlagen hilft. Kosten, Raum und Uhrzeit stehen zusätzlich auf einem Aushang. Das Büro bittet darum, nur ein Anliegen pro Termin vorzubereiten.

F

Pflegekurs zu Hause: rückenschonendes Heben, Medikamente organisieren und Notfallnummern notieren. E-Mails werden innerhalb von zwei Werktagen beantwortet; persönliche Daten bitte erst zum Termin mitbringen. Längere Einzelfälle bekommen einen separaten Termin; die offene Stunde bleibt für kurze Anliegen reserviert. Bei Sprachproblemen kann eine zweisprachige Wortliste vorbereitet werden. Der nächste Zusatztermin wird am Freitag auf dem schwarzen Brett veröffentlicht.

G

Demenz-Café: gemeinsames Singen, Kaffee und Beratung für Angehörige. Termin: Montag, 17.30 Uhr, Raum 204. Anmeldung bis Freitag über das Kursbüro. Wer nur eine kurze Frage hat, kann diese am Empfang auf eine Karte schreiben und später telefonisch klären. Die genaue Wegbeschreibung steht in der Terminbestätigung. Bei großem Andrang werden kurze Anliegen vor längeren Fällen bearbeitet.

H

Kurzzeitpflege finden: freie Plätze, Kosten und Antrag nach Krankenhausaufenthalt. Treffpunkt ist am Seiteneingang neben der Cafeteria. Bitte zehn Minuten vorher kommen. Es werden Musterbriefe, Formulare und kurze Dialoge benutzt, die direkt zum genannten Angebot passen. Vor Ort hängt ein Plan mit Raum und Ausgang. Für Nachfragen liegt eine Karte mit Telefonnummer und Sprechzeiten aus.

I

Wohnung anpassen: Bad, Schwellen, Haltegriffe und Antrag auf Zuschuss erklären lassen. Material wird gestellt; eigene Unterlagen können als Kopie mitgebracht werden. Personen mit geringem Einkommen können Material kostenlos erhalten, wenn sie einen aktuellen Nachweis zeigen. Zwischen zwei Gesprächen wird der Raum kurz gelüftet. An der Tür steht eine Liste mit den nächsten freien Zeiten.

J

Entlastungsbetrag nutzen: Haushaltshilfe, Betreuung und Nachweise richtig abrechnen. Der erste Termin ist kostenlos. Danach kostet ein Folgetermin 4 Euro. Im Aushang steht, ob das Angebot für Einzelpersonen, Familien oder kleine Gruppen gedacht ist. Kurzfristige Änderungen werden auf der Internetseite bekannt gegeben. Eine zweite Person kann zuhören, wenn sie vorher am Empfang genannt wird.

Teil 4 - Meinungen verstehen

Arbeitszeit: 15 Minuten

Lesen Sie die Texte 20 bis 26. Wählen Sie: Ist die Person für persönliche Beratungsangebote zu Mitgliedschaft?

In einer Zeitschrift lesen Sie Leserbriefe zum Thema persönliche Beratungsangebote zu Mitgliedschaft.

LESERBRIEFE

Beispiel. Niko: Ich finde Beratungsangebote zu Mitgliedschaft hilfreich, wenn sie praktisch bleiben. Wer einen Brief oder ein Formular zu Probetraining nicht versteht, sollte die Frage in Ruhe zeigen können.

20. Nela: Ich halte persönliche Angebote zu Sport und Verein für sehr sinnvoll. Man bekommt nicht nur Informationen, sondern kann bei Probetraining auch üben, wie man am Telefon, im Büro oder in einer E-Mail richtig reagiert. Wenn die Beratung zu Mitgliedschaft klare Grenzen nennt, entstehen auch keine falschen Erwartungen. Besonders gut finde ich, wenn man am Ende weiß, welche Telefonnummer oder welches Formular für Probetraining wirklich wichtig ist.

21. Jana: Für mich sind persönliche Termine zu Mitgliedschaft keine gute Lösung. Man wartet lange, muss frei nehmen und hört am Ende oft nur Regeln, die auch auf einem klaren Merkblatt zu Probetraining stehen könnten. Deshalb sollte man bei Sport und Verein zuerst die schriftlichen Informationen verbessern und erst danach neue Termine anbieten. Für schwierige Fälle zu Probetraining soll es Hilfe geben, aber der normale Alltag braucht vor allem verlässliche schriftliche Regeln.

22. Pavel: Ich würde solche Angebote zu Sport und Verein nicht nutzen. Bei einfachen Fragen zu Mitgliedschaft suche ich lieber online nach festen Angaben zu Kosten, Fristen und Öffnungszeiten. Das Geld sollte bei Mitgliedschaft lieber in verständliche Briefe und aktuelle Internetseiten investiert werden. Wenn bei Sport und Verein am Ende doch keine Entscheidung getroffen wird, ist die Erwartung an ein persönliches Gespräch zu hoch.

23. Emilia: Bei wichtigen Fragen zu Mitgliedschaft vertraue ich eher einem Gespräch als einer Webseite. Wenn jemand meine Situation bei Probetraining kennt, kann er besser erklären, welche Möglichkeit für mich passt. Nach dem Gespräch über Probetraining sollte man eine kurze Notiz bekommen, damit man zu Hause nichts verwechselt. Wenn die Stadt dafür feste Zeiten anbietet, werden bei Sport und Verein auch Nachbarn erreicht, die sich sonst nicht trauen zu fragen.

24. Farid: Persönliche Beratung zu Mitgliedschaft klingt gut, erreicht aber viele Menschen nicht. Wer arbeitet, Kinder betreut oder weit fahren muss, braucht bei Probetraining zuverlässige digitale Informationen statt fester Sprechzeiten. Außerdem sind feste Termine zu Mitgliedschaft für Berufstätige und Alleinerziehende oft unpraktisch. Statt neuer Sprechstunden zu Mitgliedschaft sollten die Stellen ihre Briefe klarer schreiben und Beispiele direkt daneben stellen.

25. Ivan: Ich bin klar für persönliche Beratungen zu Mitgliedschaft. Wenn jemand einen Brief oder ein Formular zu Probetraining vor sich liegen hat, erkennt man im Gespräch viel schneller, wo das eigentliche Problem liegt. Ich finde auch Gruppenübungen zu Mitgliedschaft gut, wenn danach noch kurze Einzelgespräche möglich sind. Ohne dieses Gespräch zu Mitgliedschaft würden viele Leute aus Scham warten, bis aus einer kleinen Frage ein teures Problem wird.

26. Valeria: Für mich ist ein Termin vor Ort die beste Lösung. Eine Fachperson kann bei Mitgliedschaft nachfragen, Missverständnisse sofort korrigieren und zeigen, welche Unterlage wirklich wichtig ist. Ein Beispiel mit echten Unterlagen zu Probetraining ist für mich viel verständlicher als eine lange Liste mit Regeln. Ich sehe Beratung zu Sport und Verein nicht als Luxus, sondern als praktische Hilfe für Menschen, die sonst zu spät reagieren.

Beispiel. Niko

janein

20. Nela

janein

21. Jana

janein

22. Pavel

janein

23. Emilia

janein

24. Farid

janein

25. Ivan

janein

26. Valeria

janein

Teil 5 - Informationsblatt verstehen

Arbeitszeit: 10 Minuten

Lesen Sie die Aufgaben 27 bis 30 und den Text dazu. Wählen Sie bei jeder Aufgabe die richtige Lösung a, b oder c.

Sie informieren sich über ein Informationsblatt zum Thema Berufssprache.

27. Wann findet der Kurs statt?

  1. a) Während des Urlaubs.
  2. b) Nur nachts.
  3. c) Nach der Arbeit.

28. Wer bezahlt die Teilnahme?

  1. a) Die Bibliothek.
  2. b) Die Nachbarn.
  3. c) Der Arbeitgeber.

29. Was sollen Teilnehmende mitbringen?

  1. a) Beispiele aus dem Arbeitsalltag.
  2. b) Eine Stromrechnung.
  3. c) Ein Fahrrad.

30. Worum geht es im Informationsblatt?

  1. a) Um Berufssprache.
  2. b) Um einen Leseausweis.
  3. c) Um Pflegegrad.

INFORMATIONSBLATT BERUFSSPRACHE Allgemein: Dieses Informationsblatt gilt für alle Besucherinnen und Besucher, die Fragen zum Thema Berufssprache oder zu einer damit verbundenen Alltagssituation haben. Die erste Beratung zu Arbeitsplatz ist kostenlos und dauert in der Regel 20 bis 30 Minuten. Sie ersetzt bei Berufssprache keine anwaltliche Vertretung und keine Entscheidung einer Behörde. Die Mitarbeitenden erklären Formulierungen zu Deutsch im Beruf, sortieren Unterlagen und weisen auf mögliche nächste Schritte hin. Besondere Regelung: Im Informationsblatt zur Berufssprache steht: Der Kurs findet nach der Arbeit statt. Die Teilnahme wird vom Arbeitgeber bezahlt. Teilnehmende sollen Beispiele aus ihrem Arbeitsalltag mitbringen. Bitte lesen Sie diesen Abschnitt zu Berufssprache besonders genau, weil dort steht, welche Bedingungen für das konkrete Angebot gelten. Wenn eine Regel nur für bestimmte Personen gilt, wird sie im Beratungsgespräch zu Arbeitsplatz noch einmal erklärt. Sprechzeiten: Die offene Sprechstunde zu Berufssprache findet jeden Montag von 15.00 bis 18.00 Uhr in Raum 104 statt. Einzelpersonen mit kurzen Fragen zu Arbeitsplatz können ohne Anmeldung kommen. Gruppen ab fünf Personen sowie Personen, die bei Deutsch im Beruf Übersetzung oder Kinderbetreuung benötigen, müssen sich spätestens zwei Werktage vorher telefonisch anmelden. Wer mehr als 15 Minuten zu spät kommt, kann seinen Termin verlieren, wenn andere Personen wegen Deutsch im Beruf warten. Unterlagen: Bitte bringen Sie Briefe, Verträge, Rechnungen oder andere Dokumente zu Arbeitsplatz als Kopie mit. Originale bleiben bei Fragen zu Berufssprache immer bei den Besucherinnen und Besuchern. Wenn Sie zu Arbeitsplatz keine Kopien haben, können vor Ort bis zu fünf Seiten kostenlos kopiert werden; für weitere Kopien fällt eine kleine Gebühr an. Notieren Sie vorher höchstens drei Fragen zu Deutsch im Beruf, damit die Beratung in der vorgesehenen Zeit möglich bleibt. Hinweise: Für eine Materialmappe mit Beispielen und Checklisten zu Berufssprache werden 3 Euro berechnet. Personen mit geringem Einkommen können die Mappe zu Arbeitsplatz kostenlos erhalten, wenn sie einen aktuellen Nachweis zeigen. Bei Krankheit oder Verhinderung genügt eine kurze Nachricht per E-Mail mit dem Stichwort Arbeitsplatz. Datenschutz und Rückmeldung: Persönliche Daten werden bei Berufssprache nur für Terminvergabe, Rückfragen und interne Statistik genutzt. Nach Abschluss der Beratung können Besucherinnen und Besucher freiwillig einen kurzen Rückmeldebogen zu Arbeitsplatz ausfüllen. Dort wird gefragt, ob die Erklärung verständlich war und ob zu Deutsch im Beruf noch weitere Hilfe benötigt wird.

Hören - ca. 40 Minuten

Audio-Datei: goethe-b1-model-11.mp3

Teil 1 - Kurze Texte

Sie hören fünf kurze Texte. Sie hören jeden Text zweimal. Zu jedem Text lösen Sie zwei Aufgaben. Wählen Sie bei jeder Aufgabe die richtige Lösung.

Text 1

1. Die Uhrzeit des Termins wird geändert.

richtigfalsch

2. Was soll die Person tun?

  1. a) Die Originalunterlagen vorher schicken.
  2. b) Noch heute zurückrufen.
  3. c) Zum alten Termin ohne Rückmeldung kommen.

Text 2

3. Der Treffpunkt ist am Haupteingang der Bücherei.

richtigfalsch

4. Was soll die andere Person mitbringen?

  1. a) Eine Namensliste und einen Stift.
  2. b) Einen Ausdruck mit Fahrzeiten.
  3. c) Getränke für die ganze Gruppe.

Text 3

5. Die Veranstaltung beginnt später als geplant.

richtigfalsch

6. Welchen Eingang sollen die Besucher benutzen?

  1. a) Den Haupteingang trotz Baustelle.
  2. b) Den Eingang beim Parkplatz am Schwimmbad.
  3. c) Den Nebeneingang in der Gartenstraße.

Text 4

7. Der Zug nach Bremen fährt heute von einem anderen Gleis.

richtigfalsch

8. Wann fährt die nächste Verbindung, wenn man den Anschluss verpasst?

  1. a) Direkt nach Ankunft des verspäteten Zuges.
  2. b) Um 16.35 Uhr.
  3. c) Zur planmäßigen Zeit vom alten Gleis.

Text 5

9. Am Nachmittag wird durchgehend Sonne erwartet.

richtigfalsch

10. Was wird Personen empfohlen, die nachmittags draußen sind?

  1. a) Eine Regenjacke mitzunehmen.
  2. b) Erst am Abend draußen zu bleiben.
  3. c) Nur auf den Wetterbericht von morgen zu achten.

Teil 2 - Eine Information verstehen

Sie hören einen längeren Informationstext einmal. Wählen Sie bei jeder Aufgabe die richtige Lösung a, b oder c.

11. Was machen die Teilnehmenden am Anfang der Veranstaltung?

  1. a) Die Teilnehmenden prüfen zuerst, ob sie echte und falsche Banknachrichten unterscheiden können.
  2. b) Sie tragen sich direkt für Einzeltermine ein.
  3. c) Sie besprechen sofort ihre privaten Fälle.

12. Woran arbeitet die Gruppe im zweiten Teil?

  1. a) Sie schreibt einen echten Antrag für eine Person.
  2. b) Sie hört nur einen Vortrag ohne Übungen.
  3. c) Die Gruppe bespricht Links, TAN-Verfahren und sichere Passwörter.

13. Was gilt bei dieser Veranstaltung für die Unterlagen?

  1. a) Unterlagen müssen vor Beginn abgegeben werden.
  2. b) Echte Zugangsdaten dürfen auf keinen Fall in die Übung eingetragen werden.
  3. c) Originale werden in der Gruppe herumgereicht.

14. Welches Zusatzangebot wird genannt?

  1. a) Nach der Pause wird gezeigt, wie man eine verdächtige Nachricht meldet.
  2. b) Ein zusätzlicher Einzeltermin für alle Teilnehmenden.
  3. c) Eine allgemeine Führung ohne Bezug zum Thema.

15. Was bekommen die Teilnehmenden am Ende?

  1. a) Nur eine Teilnahmebestätigung ohne weitere Hinweise.
  2. b) Eine Liste mit den privaten Fragen der Gruppe.
  3. c) Alle bekommen eine Notfallkarte zum Sperren von Karten und Onlinezugängen.

Teil 3 - Ein Gespräch verstehen

Sie hören ein Gespräch einmal. Entscheiden Sie, ob die Aussagen richtig oder falsch sind.

16. Aylin fand den Termin praktischer als erwartet.

richtigfalsch

17. Aylin hatte eine Werbung für neue Bankprodukte erwartet.

richtigfalsch

18. Aylin hat Originalunterlagen in der Gruppe herumgereicht.

richtigfalsch

19. Eine Nachricht sah aus wie von der Bank, war aber gefälscht.

richtigfalsch

20. Aylin soll die Telefonnummer auf der Bankkarte benutzen und das Konto prüfen lassen.

richtigfalsch

21. Aylin möchte das Zusatzangebot auf keinen Fall besuchen.

richtigfalsch

22. Markus will nach freien Plätzen fragen.

richtigfalsch

Teil 4 - Diskussion

Sie hören eine Diskussion zweimal. Ordnen Sie die Aussagen zu: Wer sagt was?

23. In der Sendung geht es um Sicherheit beim Online-Banking.

abc

24. Persönliche Beratung kann konkrete Unsicherheiten klären.

abc

25. Digitale Informationen sind eine sinnvolle Ergänzung.

abc

26. Praktische Beispiele machen das Thema verständlicher.

abc

27. Gemeinsames Üben in der Gruppe kann Hemmungen abbauen.

abc

28. Auch Kosten, Zeiten und klare organisatorische Hinweise sind wichtig.

abc

29. Das Angebot hat Grenzen und darf keine falschen Erwartungen wecken.

abc

30. Ein gutes Angebot braucht verständliche Informationen, passende Zeiten und klare Grenzen.

abc

Schreiben - 60 Minuten

Teil 1 - Persönliche E-Mail

Ein Freund hat eine verdächtige Nachricht von seiner Bank bekommen und fragt Sie um Rat. Schreiben Sie eine persönliche E-Mail. Beschreiben Sie kurz, warum Sie schreiben, reagieren Sie auf die Bitte, berichten Sie von einer eigenen Erfahrung und machen Sie einen konkreten Vorschlag. Achten Sie darauf, dass die E-Mail freundlich und natürlich klingt. Sie dürfen auch kurz erklären, was Ihnen selbst damals geholfen hat. Schreiben Sie ungefähr 80 Wörter.

  • Warum melden Sie sich?
  • Welche Erfahrung haben Sie mit dem Thema gemacht?
  • Was schlagen Sie als nächsten Schritt vor?
  • Wann hätten Sie Zeit oder wie bleiben Sie in Kontakt?

Teil 2 - Meinung schreiben

In einem Internetforum lesen Sie die Frage: "Sollte es in jeder Stadt mehr kostenlose Angebote zum Thema Online-Banking geben?" Schreiben Sie Ihre Meinung. Begründen Sie Ihre Ansicht, nennen Sie ein Beispiel aus dem Alltag und gehen Sie kurz auf einen möglichen Nachteil ein. Verwenden Sie passende Verbindungen wie "außerdem", "trotzdem" oder "deshalb". Ihr Text soll wie ein kurzer Forumsbeitrag wirken, nicht wie eine Liste. Schreiben Sie ungefähr 80 Wörter.

  • Ihre Meinung zum Thema
  • Ein Vorteil oder ein persönliches Beispiel
  • Ein Nachteil oder eine Grenze solcher Angebote
  • Ein kurzer Schluss mit Ihrer Empfehlung

Teil 3 - Formelle E-Mail

Sie schreiben Ihrer Bank wegen einer unklaren Abbuchung. Schreiben Sie eine formelle E-Mail an die zuständige Stelle. Entschuldigen Sie sich, erklären Sie die Situation, bitten Sie um einen neuen Termin oder um eine konkrete Auskunft und schließen Sie höflich. Nennen Sie, wann Sie erreichbar sind. Schreiben Sie ungefähr 40 Wörter.

  • Entschuldigung und Grund
  • Konkreter Wunsch
  • Erreichbarkeit oder Alternativtermin
  • Höflicher Abschluss

Sprechen - ca. 15 Minuten

Die mündliche Prüfung besteht aus drei Teilen. Sprechen Sie frei, reagieren Sie auf Ihre Partnerin oder Ihren Partner und benutzen Sie die Stichpunkte nur als Hilfe.

Teil 1 - Gemeinsam etwas planen

Sie und Ihre Partnerin oder Ihr Partner möchten gemeinsam eine Aktion zum Thema Sicherheitsabend vorbereiten. Planen Sie das Gespräch zusammen. Entscheiden Sie, was zuerst geklärt werden muss, wer welche Aufgabe übernimmt und wie Sie andere Personen informieren. Beginnen Sie mit einem Vorschlag, reagieren Sie auf die Ideen der anderen Person und einigen Sie sich am Ende auf einen konkreten Plan.

Teil 2 - Ein Thema präsentieren

Wählen Sie ein Thema aus. Ihre Präsentation soll aus fünf Teilen bestehen.

Thema 1: Sollte man sich zum Thema Online-Banking persönlich beraten lassen?

Folie 1

Stellen Sie Ihr Thema vor. Erklären Sie kurz den Inhalt und die Struktur Ihrer Präsentation.

Folie 2

Berichten Sie von Ihrer Situation oder von einem Erlebnis im Zusammenhang mit dem Thema.

Folie 3

Berichten Sie von der Situation in Ihrem Heimatland oder in einem anderen Land und geben Sie Beispiele.

Folie 4

Nennen Sie Vor- und Nachteile und sagen Sie dazu Ihre Meinung. Geben Sie auch Beispiele.

Folie 5

Beenden Sie Ihre Präsentation und bedanken Sie sich bei den Zuhörerinnen und Zuhörern.

Thema 2: Sind digitale Informationen zum Thema Bankgeschäfte und Sicherheit besser als persönliche Termine?

Folie 1

Stellen Sie Ihr Thema vor. Erklären Sie kurz den Inhalt und die Struktur Ihrer Präsentation.

Folie 2

Berichten Sie von einer persönlichen Erfahrung mit digitalen Informationen oder persönlichen Terminen.

Folie 3

Berichten Sie, wie solche Informationen in Ihrem Heimatland oder in einem anderen Land organisiert sind.

Folie 4

Nennen Sie Vor- und Nachteile und sagen Sie dazu Ihre Meinung. Geben Sie auch Beispiele.

Folie 5

Beenden Sie Ihre Präsentation und bedanken Sie sich bei den Zuhörerinnen und Zuhörern.

Teil 3 - Über das Thema sprechen

Nach der Präsentation stellt Ihre Partnerin oder Ihr Partner eine Frage. Reagieren Sie darauf, geben Sie ein kurzes Feedback zur Präsentation Ihres Partners und führen Sie das Gespräch zum Thema Bankgeschäfte und Sicherheit weiter. Verwenden Sie höfliche Rückfragen und konkrete Beispiele. Sie können zustimmen, widersprechen oder eine eigene Erfahrung ergänzen. Wichtig ist, dass Sie nicht nur mit "ja" oder "nein" antworten, sondern Ihre Reaktion kurz erklären. Die Prüfenden können nach Details fragen, zum Beispiel warum Sie eine Lösung praktisch finden, welche Schwierigkeit entstehen kann oder welche Erfahrung Sie in Ihrer Familie, Schule, Arbeit oder Nachbarschaft gemacht haben.

Lösungsschlüssel

Lesen 1richtig
Lesen 2falsch
Lesen 3richtig
Lesen 4falsch
Lesen 5richtig
Lesen 6falsch
Lesen 7c
Lesen 8b
Lesen 9c
Lesen 10c
Lesen 11a
Lesen 12c
Lesen 13E
Lesen 140
Lesen 15J
Lesen 16A
Lesen 17B
Lesen 18C
Lesen 19D
Lesen 20ja
Lesen 21nein
Lesen 22nein
Lesen 23ja
Lesen 24nein
Lesen 25ja
Lesen 26ja
Lesen 27c
Lesen 28c
Lesen 29a
Lesen 30a
Hören 1richtig
Hören 2b
Hören 3richtig
Hören 4a
Hören 5falsch
Hören 6c
Hören 7richtig
Hören 8b
Hören 9falsch
Hören 10a
Hören 11a
Hören 12c
Hören 13b
Hören 14a
Hören 15c
Hören 16richtig
Hören 17richtig
Hören 18falsch
Hören 19richtig
Hören 20richtig
Hören 21falsch
Hören 22richtig
Hören 23c
Hören 24b
Hören 25a
Hören 26c
Hören 27b
Hören 28a
Hören 29b
Hören 30c

Hörtexte für Audio-Generierung

Hören Teil 1, Beispiel

Hallo Lena, hier ist Markus. Ich wollte dir nur schnell sagen, dass unser Treffen am Samstag leider erst um sechs Uhr abends klappt und nicht schon um vier. Ich muss vorher noch meine Schwester vom Bahnhof abholen. Der Rest bleibt wie besprochen: Wir treffen uns am Eingang, ich bringe die Karten mit, und danach gehen wir zusammen etwas essen. Ruf mich kurz an, wenn das für dich ein Problem ist. Bis dann!

Hören Teil 1, Text 1

Sie hören eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter. Guten Tag, hier ist das Bürgeramt Mitte. Sie hatten für Dienstag einen Termin bei uns. Der Termin kann stattfinden, aber die Uhrzeit ändert sich auf 14.15 Uhr. Bitte rufen Sie heute noch kurz zurück, damit wir wissen, ob Sie kommen können. Bringen Sie bitte keine Originale mit; Kopien genügen für das Gespräch. Wenn Sie die Unterlagen vergessen, bekommen Sie nur eine allgemeine Auskunft. Unser Empfang ist heute bis 17 Uhr besetzt; danach können Sie Ihre Rückmeldung auch auf den Anrufbeantworter sprechen.

Hören Teil 1, Text 2

Sie hören eine private Nachricht. Hallo, hier ist Markus. Kurz wegen morgen: Wir treffen uns nicht am üblichen Ort, sondern am Haupteingang der Bücherei. Ich bringe Getränke mit. Kannst du bitte die Liste mit den Namen ausdrucken und einen Stift mitbringen? Falls es regnet, gehen wir sofort hinein. Melde dich kurz, ob du es bis 19.15 Uhr schaffst. Ich bin wahrscheinlich zehn Minuten früher da und warte direkt am Eingang, damit niemand die Gruppe suchen muss.

Hören Teil 1, Text 3

Sie hören eine Meldung im Lokalradio. In Rostock findet heute eine Veranstaltung mit dem Titel "Stadtradeln" statt. Wegen Bauarbeiten ist die Straße vor dem Eingang gesperrt. Besucherinnen und Besucher sollen den Nebeneingang in der Gartenstraße benutzen. Die Veranstaltung beginnt pünktlich um 14.00 Uhr. Wer mit dem Auto kommt, nutzt bitte den Parkplatz am Schwimmbad; direkt vor dem Gebäude gibt es keine Parkplätze. Freiwillige zeigen den Weg vom Parkplatz zum Eingang und beantworten kurze organisatorische Fragen.

Hören Teil 1, Text 4

Sie hören eine Durchsage am Bahnhof. Der Regionalzug nach Bremen, planmäßige Abfahrt 16.05 Uhr, fährt heute von Gleis 11 statt von Gleis 7. Reisende mit Fahrrädern steigen bitte im hinteren Zugteil ein. Der Anschlussbus wartet nicht auf verspätete Züge. Die nächste Verbindung fährt um 16.35 Uhr. Fahrgäste mit wenig Umsteigezeit wenden sich bitte an die Information. Dort erhalten Sie auch eine Bestätigung, falls Sie wegen der Änderung einen Termin verpassen.

Hören Teil 1, Text 5

Sie hören den Wetterbericht. Am Vormittag bleibt es im Norden meist trocken. Gegen Nachmittag ziehen von Westen Schauer auf. Wer draußen unterwegs ist, sollte eine Regenjacke mitnehmen. Am Abend wird es kühler, die Temperaturen sinken auf 11 bis 6 Grad, aber der Wind lässt nach. Für morgen meldet der Wetterdienst wieder freundlicheres Wetter. Besonders Radfahrerinnen und Radfahrer sollten am Nachmittag mehr Zeit einplanen, weil die Straßen kurz rutschig werden können.

Hören Teil 2

Sie besuchen eine Informationsveranstaltung zum Thema Online-Banking. Ort ist: Bankberatungsstelle. Zu Beginn spricht Frau Walter. Guten Tag und herzlich willkommen. Schön, dass Sie pünktlich da sind. Wir beginnen nicht mit einem langen Vortrag. Stattdessen prüfen die Teilnehmenden zuerst, ob sie echte und falsche Banknachrichten unterscheiden können. Bitte schreiben Sie nur eine Sache auf, damit wir die Fragen später gut sortieren können. Wer noch unsicher ist, kann sich ein Beispiel auf dem Tisch ansehen. Der heutige Ablauf ist so geplant, dass Sie nach jedem Schritt kurz prüfen können, ob Sie alles verstanden haben. Niemand muss sofort vor der ganzen Gruppe sprechen. Wenn Ihnen ein Wort fehlt, zeigen Sie einfach auf die Karte mit den Beispielsätzen; dann formuliere ich die Frage noch einmal langsamer. Im zweiten Teil arbeiten wir mit kurzen Alltagssituationen. Dabei bespricht die Gruppe Links, TAN-Verfahren und sichere Passwörter. Sie müssen keine privaten Probleme vor der ganzen Gruppe erklären. Es geht darum, wichtige Informationen zu erkennen, passende Rückfragen zu formulieren und nicht vorschnell eine falsche Entscheidung zu treffen. Nach der Pause treffen wir uns um 10.15 Uhr im Saal B. Bitte kommen Sie pünktlich zurück, denn dann beginnt der praktische Teil. Echte Zugangsdaten dürfen auf keinen Fall in die Übung eingetragen werden. Für persönliche Fragen gibt es hinten im Raum eine Liste für kurze Einzeltermine. Diese Liste wird nach der Pause geschlossen, damit für jedes Gespräch genug Zeit bleibt. Außerdem gibt es heute ein Zusatzangebot: Nach der Pause wird gezeigt, wie man eine verdächtige Nachricht meldet. Dieses Angebot ist freiwillig, aber besonders hilfreich, wenn Sie das Thema noch nie praktisch geübt haben. Wer daran teilnehmen möchte, bleibt nach dem Hauptteil einfach im Raum. Bitte beachten Sie auch die kleine Übersicht an der Wand. Dort stehen die wichtigsten Zeiten, die Ansprechpartner und die Telefonnummer für Rückfragen. Wenn Sie heute früher gehen müssen, tragen Sie sich trotzdem in die Anwesenheitsliste ein, damit wir Ihnen die Unterlagen später zuschicken können. Noch ein Hinweis zu den Kosten: Die Informationsstunde ist kostenlos, eine Kontoberatung muss extra vereinbart werden. Bitte bezahlen Sie nichts im Kursraum, sondern wenden Sie sich bei Fragen an den Empfang. Dort bekommen Sie auch eine Quittung, falls Sie eine brauchen. Am Ende gilt: Alle bekommen eine Notfallkarte zum Sperren von Karten und Onlinezugängen. Wenn Sie später noch eine Frage haben, schreiben Sie in der ersten E-Mail bitte keine sensiblen Daten. Nennen Sie nur Ihr Thema und eine Telefonnummer für den Rückruf.

Hören Teil 3

Sie sitzen nach einem Termin im Wartebereich und hören, wie sich Aylin und Markus unterhalten. Markus: Hallo Aylin, du hast doch gerade einen Sicherheitsabend zum Online-Banking besucht. Wie war es? Aylin: Besser als gedacht. Ich hatte vorher etwas anderes erwartet: eine Werbung für neue Bankprodukte. Aber es war viel praktischer. Markus: Was war für dich am wichtigsten? Aylin: Ich habe gelernt, dass sie Links in SMS nicht direkt öffnen soll. Das hätte ich allein wahrscheinlich übersehen. Markus: Hattest du Unterlagen dabei? Aylin: Nein, ich musste keine echten Zugangsdaten verwenden. Die Mitarbeiterin hat auch erklärt, warum das wichtig ist. Markus: Das ist vernünftig. Gab es ein konkretes Problem? Aylin: Ja, eine Nachricht sah aus wie von der Bank, war aber gefälscht. Ich wusste nicht, was zuerst erledigt werden muss. Markus: Und was machst du jetzt? Aylin: Ich soll die Telefonnummer auf der Bankkarte benutzen und das Konto prüfen lassen. Außerdem soll ich nicht alles am Handy schnell schreiben, sondern zu Hause in Ruhe einen Entwurf machen. Markus: Hat man dir auch erklärt, wie du kontrollieren kannst, ob der nächste Schritt wirklich passt? Aylin: Ja. Ich soll zuerst die wichtigsten Daten markieren und dann prüfen, ob eine Frist genannt wird. Wenn ich unsicher bin, soll ich lieber einmal nachfragen, statt eine falsche Nachricht zu schicken. Markus: Das klingt nach viel Arbeit. Hast du das im Termin allein machen müssen? Aylin: Nein, wir haben ein Beispiel gemeinsam angesehen. Danach sollte jede Person kurz sagen, welche Information im eigenen Fall zuerst wichtig ist. So konnte man merken, ob man den Ablauf verstanden hat. Markus: Klingt hilfreich. Wurde auch etwas für später empfohlen? Aylin: Ja, nächste Woche gibt es noch ein Zusatzangebot, nämlich eine Smartphone-Übung zu sicheren Apps. Ich möchte hingehen, aber nur, wenn der Termin abends ist. Markus: Dann frage ich gleich, ob noch Plätze frei sind. Aylin: Frag bitte auch, ob man eigene Beispiele mitbringen darf. Dann kann ich genau an meinem Fall üben. Markus: Ich frage auch, wie lange der Termin dauert. Wenn er nicht zu spät endet, komme ich vielleicht mit. Aylin: Das wäre gut. Zu zweit achtet man auf mehr Details, und ich vergesse dann nicht so schnell, welche Frage ich stellen wollte. Markus: Schreib dir am besten heute Abend noch drei Punkte auf. Dann kannst du beim nächsten Termin direkt sagen, was du brauchst. Aylin: Das mache ich. Die Beraterin hat auch gesagt, dass kurze Stichwörter besser sind als ein langer Text, weil man dann schneller zum eigentlichen Problem kommt. Markus: Gute Idee. Ich finde es angenehm, dass die Beratung nicht einfach alles für einen erledigt, sondern erklärt, wie man selbst weiterkommt. Aylin: Genau. Früher hätte ich vielleicht zu lange gewartet, weil ich Angst vor einem Fehler hatte. Jetzt weiß ich wenigstens, was der nächste Schritt ist. Markus: Dann sag mir später Bescheid, ob du für den Workshop angemeldet bist. Aylin: Mache ich. Und wenn es keinen Abendtermin gibt, suche ich nach einer anderen Möglichkeit. Ich will das Thema diesmal wirklich abschließen und nicht wieder mehrere Wochen liegen lassen.

Hören Teil 4

Moderator: Willkommen zu unserer Sendung. Heute sprechen wir über Sicherheit beim Online-Banking. Betrugsnachrichten werden immer echter und verunsichern viele Kundinnen und Kunden. Viele Hörerinnen und Hörer fragen sich, welche Hilfe im Alltag wirklich nützt: persönliche Gespräche, digitale Informationen oder kurze Gruppenangebote. Wichtig ist dabei nicht nur, ob es ein Angebot gibt, sondern auch, ob Menschen es verstehen, ob sie den Weg dorthin finden und ob sie nach einem ersten Kontakt wissen, was sie als Nächstes tun können. Deshalb haben wir heute zwei Gäste eingeladen, die das Thema aus unterschiedlicher Perspektive betrachten. Frau Dietrich: Persönliche Beratung ist wichtig, weil Angst und Unsicherheit in solchen Situationen groß sind. Wenn jemand mit einer konkreten Unsicherheit kommt, reicht ein kurzer Hinweis oft nicht. Im Gespräch kann man nachfragen, ein Missverständnis sofort klären und gemeinsam prüfen, welcher Schritt zuerst wichtig ist. Viele Menschen haben nicht nur eine Sachfrage, sondern auch Angst, etwas falsch zu machen. Darum ist es hilfreich, wenn eine erfahrene Person zuhört und die Situation ruhig ordnet. Herr Aydin: Ich finde Warnseiten und Push-Nachrichten nützlich, weil Betrugsmaschen sich sehr schnell ändern. Man darf aber nicht vergessen, dass viele Personen zu unterschiedlichen Zeiten arbeiten oder Kinder betreuen. Für sie sind verlässliche digitale Informationen eine gute erste Hilfe. Eine klare Internetseite, eine kurze Checkliste oder ein Video kann erklären, welche Unterlagen gebraucht werden und wann man besser einen Termin vereinbart. Das ersetzt nicht jede Beratung, spart aber unnötige Wege. Moderator: An nachgestellten Beispielen wird verständlich, woran man eine gefälschte Nachricht erkennt. Ich möchte das an einem Beispiel deutlich machen: Wer nur hört, dass man "alles gut vorbereiten" soll, weiß noch nicht, was das konkret bedeutet. Erst wenn jemand zeigt, welche Zeile in einem Formular wichtig ist, welche Frage man am Telefon stellen kann oder welche Unterlage wirklich gebraucht wird, wird aus einer allgemeinen Regel eine Handlung. Solche praktischen Beispiele helfen besonders denjenigen, die das Thema zum ersten Mal bearbeiten. Frau Dietrich: In der Gruppe trauen sich viele eher zu fragen, weil andere die gleiche Unsicherheit kennen. In einer kleinen Gruppe kann man außerdem ausprobieren, wie eine Frage klingt. Man hört, dass andere ähnliche Unsicherheiten haben, und traut sich dann eher, selbst zu sprechen. Gerade bei Themen, die mit Behörden, Verträgen oder Gesundheit zu tun haben, ist diese Erfahrung wichtig. Sie gibt Sicherheit, bevor man allein in eine echte Situation geht. Herr Aydin: Wichtig sind feste Beratungszeiten und eine gut erreichbare Notfallnummer zum Sperren. Gute Organisation entscheidet oft darüber, ob ein Angebot genutzt wird. Wenn die Anmeldung kompliziert ist oder die Zeiten nur vormittags liegen, bleiben viele Menschen weg. Deshalb sollten Kosten, Termine, Räume und benötigte Unterlagen einfach erklärt werden. Auch eine Erinnerung per E-Mail oder SMS kann helfen, damit niemand einen wichtigen Termin vergisst. Moderator: Es geht also nicht nur um das Angebot selbst, sondern auch darum, dass Menschen es überhaupt nutzen. Ein weiterer Punkt ist die Sprache. Informationen müssen nicht kindlich sein, aber sie sollten klar gegliedert sein. Wer liest, was zuerst passiert, wie lange es dauert und welche Grenzen es gibt, kann sich besser entscheiden. Dadurch werden auch die Mitarbeitenden entlastet, weil sie nicht jede organisatorische Frage einzeln beantworten müssen. Frau Dietrich: Beratung kann schützen, aber niemand sollte PIN oder TAN weitergeben. Man muss den Menschen ehrlich sagen, was möglich ist und was nicht. Sonst kommen sie mit falschen Erwartungen und sind nachher enttäuscht. Ein persönlicher Termin ist besonders dann sinnvoll, wenn mehrere Punkte zusammenhängen oder wenn jemand die Situation selbst schwer einschätzen kann. Dann kann man sortieren, Prioritäten setzen und konkrete nächste Schritte festhalten. Herr Aydin: Digitale Warnungen müssen kurz sein und sofort sagen, was man tun soll. Digitale Angebote müssen aktuell bleiben, sonst verlieren sie schnell Vertrauen. Wenn auf der Webseite alte Öffnungszeiten stehen oder ein Formular nicht funktioniert, rufen am Ende doch alle an. Wichtig ist deshalb, dass jemand die Informationen regelmäßig prüft und Rückmeldungen ernst nimmt. Dann werden digitale Hinweise zu einer echten Unterstützung und nicht nur zu zusätzlicher Arbeit. Moderator: Was heißt das für Einrichtungen, die nur wenig Personal haben und trotzdem viele Menschen erreichen möchten? Frau Dietrich: Sie sollten lieber mit einem klaren kleinen Angebot beginnen, das zuverlässig funktioniert. Ein fester Termin, eine gut vorbereitete Übung und eine kurze Zusammenfassung am Ende können mehr bewirken als ein sehr großes Programm, das niemand regelmäßig betreuen kann. Herr Aydin: Und sie sollten einfache Wege für Rückmeldungen schaffen. Wenn Besucher sagen können, welche Information gefehlt hat, verbessert sich das Angebot Schritt für Schritt. Das ist auch für digitale Materialien wichtig. Moderator: Am Ende scheint eine Mischung wichtig zu sein: verständliche Informationen, passende Zeiten und klare Grenzen. Wer eine kurze Frage hat, braucht vielleicht zuerst eine gute Onlineinformation. Wer unsicher ist oder mehrere Punkte klären muss, profitiert eher von einem persönlichen Gespräch. Praktische Beispiele verbinden beides: Sie machen Regeln verständlich und zeigen, wie man im Alltag handeln kann. Entscheidend ist also, dass Angebote nicht nur gut gemeint sind, sondern so aufgebaut werden, dass Menschen sie ohne große Hürden nutzen können.